Kinder Outdoor Test: Kindertrage Deuter Kid Comfort Pro und Deuter Kid Comfort Active im Test

Kinder Outdoor Test und wir sind über Monate draußen unterwegs. Anstatt in einem Labor das Material auszuprobieren oder völlig belanglose Sternchenbewertungen zu sammeln, bilden wir uns bei Kinder Outdoor Test selbst eine Meinung. Monatelang sind wir und andere Familien mit den neuen Kindertragen Deuter Kid Comfort Pro und der Deuter Kid Comfort Active draußen unterwegs gewesen. Leider gab es einige Punkte, die weder uns noch anderen Testern gefielen. Das Testmaterial haben wir uns zu den marktüblichen Preisen selbst gekauft und dieser Text ist frei von affiliate Links. Wir sind keine Provisions Schnorrer.

Früher ist bekanntlich alles besser gewesen. Auch die Kindertragen. Wir haben in unserem heutigen Kinder Outdoor Test die Deuter Kid Comfort III gegen die beiden Nachfolgemodelle Deuter Kid Comfort Pro und Deuter Kid Comfort Active antreten lassen. Wer das Vorgängermodell kennt, für den sind die neuen Kindertragen in manchen Details weniger überzeugend. Mit der Kid Comfort Pro schickt Deuter sein neues Flaggschiff unter den Kindertragen ins Rennen. Insgesamt bietet der bayerischer Hersteller von Ruck- und Schlafsäcken vier verschiedene Kraxen an.

Airbag für alle: Der Daypack vor der Brust nimmt die Sicht auf den Boden, lässt die Träger/innen schwitzen und stört beim Gehen. foto (c) kinderoutdoor.de

Für die meisten Outdoor Familien ist über Jahre die Deuter Kid Comfort III der Maßstab für andere Kindertragen gewesen, an denen diese sich messen mussten. Für das Nachfolgemodell ist dieser Status dahin. Was alle unserer Tester überzeugt hat ist das Tragesystem. Hier setzt Deuter auf das neue Aircomfort Sensic Vario Netzrücken System. Es belüftet den Rücken beim Wandern, schließlich kann mit dem Kind und der nötigen Ausrüstung einiges an Gewicht in der Kindertrage zusammenkommen. Hier setzt Deuter einen Maßstab. Auch die ganze Verarbeitung der Kindertrage ist hochwertig. Das Gelenk vom Standbein ist abgedeckt. So kann kein Staub eindringen. Auch können sich die Kinder oder Erwachsenen dort nicht die Finger einquetschen. Viele unserer Tester schwärmten auch von den Hüftgurten. Auf ihnen liegt die größte Last und die verteilen das Gewicht optimal. Auch trocknen die Hüftflossen schnell. Mit dem Lastenkontrollriemen und anderen Bändern lässt sich die Kindertrage perfekt individuell einstellen. Mit der Varifit Slide Einstellung können die Nutzer der Deuter Kid Comfort Pro die Rückenlänge anpassen. Im Gegensatz zum Vorgängermodell hat sich dieses System verbessert. Seitlich können die Kinder in die Kraxe ein- oder aussteigen. Auch der Sicherheitsgurt für die Kleinen lässt sich gut anpassen. Soweit zu den Vorteilen.

Hier überzeugt die Deuter Kid Comfort Pro weniger

Ein Ärgernis sind die Verschlüsse der Staufächer. Zum Vergleich, bei den Vorgängermodellen Deuter Kid Comfort II oder Deuter Kid Comfort III kamen große und leichtgängige Reißverschlüsse zum Einsatz. Nichts fiel heraus, keine Krabbeltierchen konnten in das Staufach kriechen und der Inhalt ist gut geschützt gewesen. Nun befindet sich dort kein Reißverschluss mehr, sonder ein Plastikhaken den die Eltern in eine Kordelschlaufe einhängen müssen. Die Ameisen freuen sich über diese Lösung. Alles andere gelungen ist der kleine Tagesrucksack. Diesen können die Träger/innen der Deuter Kid Comfort Pro an den Schultergurten einklinken. Leider sind die Verschlüsse deutlich zu klein geraten und das Ganze ist eine fietzelige Angelegenheit. Ist der Rucksack endlich vor der Brust befestigt nimmt er dem Wanderer die Sicht auf das, was unmittelbar vor den Füßen ist.

Die Deuter Kid Comfort Pro: Licht und einiges an Schatten. foto (c) kinderoutdoor.de

Doch das ist, vor allem bei einem Abstieg in den Bergen, extrem wichtig. Hier versperrt der kleine Daypack die Sicht auf den Boden. Außerdem wackelt der kleine Rucksack wie der Schwanz einer Kuh herum und die Träger/innen schwitzen entsprechend. Ein guter Einfall, sieht anders aus.

Statt eines Reißverschlusses eine wenig überzeugende offene Lösung wie das Staufach zu verschließen ist. foto (c) kinderoutdoor.de

Irritiert sind wir gewesen, als wir das Standbein ausklappen wollten. Im Vergleich zur Deuter Kid Comfort III ist dieses nur schwer zu lösen. Anfänglich wollten wir nicht zu viel Kraft einsetzen um hier nichts zu beschädigen. Doch wie sich bei anderen Kindertragen dieser Baureihe herausstellte, ist der Standfuß schwer zu bedienen. Auch der Sicherheitsgurt für die Kinder hätte eine bessere Lösung verdient gehabt. Es ist fietzelig die Verschlüsse, sie befinden sich vor dem Unterleib des Kindes, einrasten zu lassen. Ein Hersteller aus der USA hat dies besser gelöst, hier sind die Verschlüsse auf Schulterhöhe und gut gepolstert. Wenig begeistert zeigten sich einige unserer Tester über die Farbe des Innenbezuges. Dieser ist zu hell. Wenn die Kinder mit schmutzigen Schuhen dort Platz nehmen, hinterlassen sie in diesem hellen Bezug ihre Spuren. In einigen Details ist das neue Modell dem Vorgänger ähnlich (Gewicht, Packmaß) und in Sachen Tragekomfort überlegen. Trotzdem weist die neue Version deutliche Schwächen im Detail auf. Die neue Deuter Kraxe ist TÜV geprüft.

Technische Daten (laut Hersteller) für die Deuter Kid Comfort Pro

  • Leergewicht: 3,55 Kg
  • Volumen: 12 Liter
  • Packmaß: 80cm x 43 cm x 34 cm

Unsere Bewertung: Drei von sechs möglichen Kompassen

Deuter Kid Comfort Active

Als Nachfolger für die Deuter Kid Comfort II, der VW Golf unter den Kindertragen, geht nun die Deuter Kid Comfort Active ins Rennen. Sie ist fast um ein Kilogramm leichter als die Kid Comfort Pro und es gibt hier keinen Daypack. Wobei sich die Frage stellt, ob dies ein Verlust ist. Was das Tragesystem angeht setzt Deuter hier auf das Lite System. Auch dieses kam in unseren Testtouren gut an. Ebenso bewährte sich das Vari Quick System um die Rückenlänge stufenlos einzustellen. Hier zeigt Deuter sein ganzes Know How. Doch auch was hier das Staufach angeht, setzt Deuter auf diesen fragwürdigen Verschluss. Punkten konnte die Kid Comfort Active mit den Mesheinsätzen bei den seitlichen Teilen der Kindertrage. Hier sind die Kinder deutlich besser belüftet als in der Kid Comfort Pro. Schade, dass Deuter dieses sinnvolle Detail nicht in seinem Topmodell einsetzt. Durch das Meshgewebe lässt sich ein Hitzestau unter dem Sonnendach vermeiden.

Die Lite Version: Deuter Kid Comfort Active. foto (c) kinderoutdoor.de

Womit wir bei einem Kritikpunkt sind. Das Sonnendach ist nicht im Lieferumfang enthalten und die Outdoor Familien müssen es sich extra kaufen. 24,95 Euro ist der empfohlene Verkaufspreis. Gleiches gilt, wie bei allen vier neuen Deuter Kindertragen, dass der Regenüberzug ebenfalls extra zu zahlen ist: Hierfür fallen 22,95 Euro an. Beide Zubehörteile sind wichtig und schon sind wir bei fast 50 Euro zusätzlich. Wer ein Kinnpad nachkaufen möchte ist mit 19,95 Euro dabei.

Wer die Deuter Kid Comfort Active kauft, muss noch zusätzlich das Sonnendach und den Regenüberzug erwerben. foto (c) kinderoutdoor.de

Hier summiert sich einiges uns schon steht der Endpreis kurz vor 300 Euro. Auch bei dieser Kindertrage gilt eine hochwertige Verarbeitung und Tragekomfort der überzeugen konnte. Doch auch was den Verschluss vom Staufach angeht, kann hier Deuter nicht punkten. Ebenso was die Verschlüsse vom Sicherheitsgurt betrifft.

Technische Daten (laut Hersteller) Deuter Kid Comfort Active:

  • Leergewicht: 2,68 Kg (ohne Sonnendach!)
  • Volumen: 12 Liter

Unsere Bewertung: Drei von sechs möglichen Kompassen

Weitere Kinder Outdoor Testreihen

Kinder Outdoor Test bedeutet auch dann unterwegs zu sein, wenn es mal weniger gemütlich ist. Anstatt hochsommerlicher Temperaturen ist es auf Usedom frisch gewesen wie Ende April. Trotzdem sind wir etliche Stunden mit dem Z Pros Tango 3 Schlauchboot auf der Ostsee und dem Achterwasser unterwegs gewesen. Schließlich wollten wir herausfinden, wie geeignet das aufblasbare Kajak für Familientouren ist. Das Testmaterial haben wir uns regulär besorgt um einen unabhängigen Test zu gewährleisten.

Usedom, die zweitgrößte deutsche Insel bietet sich perfekt an, um ein familientaugliches Schlauchboot zu testen. Damit ist weniger ein „Gummibus“ gemeint, der für den Badesee oder zum Dümpeln in Steinwurfweite vom Strand gedacht taugt. Für viele ist bei einem starren Kanu oder Kajak der Transport und die Lagerung das große Manko. Mit einem Boot auf dem Dachgepäckträger steigt auch der Treibstoffverbrauch vom Auto. Außer mit einem wendigen kleinen Spielboot, findet kein Seekajak oder ein Kanu Platz in einem Fahrradabteil der Bahn. Wer nicht Mitglied in einem Kanuverein ist und sich einen Liegeplatz in der Bootshalle leisten kann, der muss zuhause irgendwo in der Garage, Keller oder Garten das Boot unterbringen. Dort wo die Nachteile de starren Boote aus Kunststoff sind, beginnen die Vorteile der Schlauchboote. Lasst die Luft raus und diese Boote passen, wenn Ihr nicht mit einem ehemaligen Pionierboot der Bundeswehr unterwegs seid, in den Kofferraum. Auch in großen Packtaschen finden sie Platz und am Etappenziel angekommen, ist die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln kein Problem. So einfach kann der Transfer sein. Hingegen sind die starren Boote deutlich schneller im Wasser unterwegs, lassen sich exakter und mit weniger Kraft manövrieren. Eine eigene Klasse für sich sind die Seekajaks. Sie sind deutlich länger als die Modell für das Wildwasser oder Wanderfahrten auf Flüssen sowie Binnenseen. Außerdem haben diese Kajaks für den Einsatz auf dem Meer meistens eine Ladeluke und eine Finne, die verhindert, dass bei starken Seegang und Wind die Boote abdriften. Es lassen sich auch Lenzpumpen einbauen und Positionslichter anbringen. Bei manchen Modellen ist sogar eine zusätzliche Besegelung möglich. Spurtreue und Stabilität zeichnen diese flotten und speziellen„Seehunde“ unter den Kajaks aus. Einen deutlich behäbigeren Ruf haben die aufblasbaren Kajaks. Vom französischen Spezialisten Zodiac, der seit Generationen, die unterschiedlichsten Boote baut, testeten wir das Z-Pros Tango 3. Den meisten Outdoorern die kürzere Version für zwei Personen bekannt. Für dieses Modell sprach, dass es maximal 250 Kilogramm tragen kann und dadurch ideal ist um zwei Erwachsene und ein Kind sowie deren Gepäck zu transportieren. Vielseitig lässt sich das Testmodell einsetzen, doch wir entschlossen uns für Fahrten auf Usedom. Mit 18 Kilogramm Gewicht lässt sich das Z-Pros Tango 3 in einer Packtasche problemlos transportieren. Der Dachträger fürs Auto kann zuhause bleiben. Zum Strand führt, gut bepackt, der erste Weg. Zum Set gehören außerdem die

Kinder Outdoor Test: Das Zodiac Z Pros Tango 3 musste sich auf Usedom beweisen. foto (c) kinderoutdoor.de
  • drei Sitze sie sich einfach ein- oder ausbauen lassen
  • ein Reparaturset
  • eine Packtasche

Die Paddel hatten wir bereits und sehen deren Fehlen im Set weniger als Nachteil an. Aus unserer Erfahrung sind die meisten Paddel bei solchen Sets selten hochwertig, liegen unbequem in den Händen und sind schwer. Es ist besser sich selbst ein Paddel auszusuchen. Im Gegensatz zu einem starren Seekajak fühlten sich die Tester weniger in das Schlauchboot gepresst. Dieses bot 95 Zentimeter Breite und eine Länge von 4,10 Metern an.

Schlaue Unterwasserkonstruktion

In überraschend kurzer Zeit ist das Z-Pros Tango 3 aufgepumpt und für die erste Testfahrt bereit. Ein leicht ablandiger Wind weht und entsprechend kräuseln sich auf der Ostsee, die für dieses Meer so typischen kurzen Wellen. Bevor es losgeht, heißt es noch Proviant, Handtücher und Wäsche zum Wechseln im Boot zu verstauen. Hier kann das Z-Pros Tango 3 klar überzeugen. Es bietet mehr als ausreichend viel Stauraum und problemlos lässt sich alles unterbringen. Für etliche Paddler sind manche Sitze in starren Kajaks oder Kanus ein Fall für die Menschenrechtskomission. Nach wenigen Stunden ist der Allerwerteste taub oder schmerzt. So macht paddeln weder den Eltern noch den Kindern Spaß. Anders ist es beim getesteten Z-Pros Tango 3. Hier lassen sich die drei Sitze für jeden Paddler exakt einstellen. Wenn ein Kind mit dabei ist, braucht es eine andere Sitzposition, als ein Erwachsener mit langen Beinen. Durch das individuelle Anpassen der Sitze hat die Familie beim Paddeln ihre Freude. Wenn jeder seine optimale Sitzposition hat, heißt es: Ab ins Wasser mit dem Boot. Nach den ersten Metern auf der Ostsee zeigt sich, wie flott und spurtreu das Schlauchboot sich auch bei windigen Verhältnissen fährt.

Paddeln mit Kindern bei Zinnowitz. Hier ist links im Bild die Tauchglocke zu sehen. foto (c) kinderoutdoor.de

Wer abdriftet kann, immer weiter aufs offene Meer hinaus kommen und in Gefahr geraten. Anders verhielt sich das Z-Pros Tango 3. Hier ist der Bereich unter dem Wasser wie ein V geformt. Mit dieser durchdachten Konstruktion bleibt das Boot auf Kurs. Doch noch eine Überraschung gab es für unsere Tester. Richtig flott paddelten die drei durch die Ostsee bei Usedom. Mit seinem Auftrieb lag das Z-Pros Tango 3 auch bei hoher Beladung optimal im Wasser. So konnten die Tester, trotz Wind und Seegang, einige Kilometer unter Land zurücklegen. In etlichen Details zeigte sich auch, später als das Boot nach mehreren Stunden wieder anlandete, wie hochwertig dieses verarbeitet ist. Es beginnt bei den Ventilen. Sind diese von minderer Qualität kann es zu Luftverlusten während der Fahrt führen. Über eine Woche testeten unsere Experten von Kinderoutdoor.de das Boot und der Druck blieb gleichmäßig hoch in den Luftkammern. Oder die Tragegriffe vorne und hinten am Schlauchboot liegen halbwegs angenehm in den Händen und robust verarbeitet. Es sind Kleinigkeiten wie die Spritzschutzdecken und der Spanngummi darauf, welche die Unterschiede vom Z-Pros Tango 3 zu billigen Booten ausmachen. Vom ganzen Material her ist dieses Boot von guter Qualität und kann über viele Jahre ein Begleiter bei Abenteuern auf dem Wasser sein. Durch seinen speziell geformten Rumpf kam das Schlauchboot bei den Testfahrten auch durch unruhigere See geschwind voran. Es lag, auch mit zwei Erwachsenen und einem Kind besetzt, ruhig im Wasser und zeigte nie die Neigung, dass es kippen möchte. Von kurzen Badefahrten bis zu längeren Touren im Achterwasser bei Usedom überzeugte dieses Boot mit seinen Fahreigenschaften und der hohen Qualität.

Die Bewertung unserer Tester: Sechs von sechs möglichen Kompassen

  • Drei Personen Kajak
  • Länge 410 cm
  • Breit 95 cm
  • maximale Tragfähigkeit 250 Kilogramm
  • Leergewicht: 18 Kilogramm

Kinder Outdoor Test ist gnadenlos. Zu sich selbst und zum Material. Warum in einer Kältekammer testen, wenn es (noch) echten Schnee gibt. Bei einer Skitour haben wir von Marmot den Women´s Featherless Hoody getestet.

Gegen Daunen gibt es gute Argumente. Das natürliche Material kann ziemlich dick auftragen. Wer am Berg oder bei anderen Outdooraktivitäten beweglich sein will, der fühlt sich durch die Daunen eingeengt. Außerdem ist diese natürliche Isolation anspruchsvoll was die Pflege betrifft. Ein spezielles Waschmittel ist dafür nötig und auch das Trocknen von Daune ist eine Wissenschaft für sich. Wer auf tierische Produkte verzichten will, für den steht Daune ebenso auf der No-Go-Liste wie Leder oder Wolle. Ein weiterer Minuspunkt ist das Volumen. So kann eine hochwertige Daunenjacke im Rucksack einigen Platz für sich in Anspruch nehmen. Alternativen zur Daune gibt es. Primaloft, oder Füllungen, welche die Hersteller selbst entwickelt haben. Marmot, die US Outdoor- und Alpinistenmarke setzt bei dem Women´s Featherless Hoody auf 3M Thinsulate Eco Featherless. Eine besonders hochwertige Isolation. Was spricht für diese Material?

Marmot Women´s Featherless Hoody überzeugte unsere Testerin. foto (c) kinderoutdoor.de
  • Leicht
  • problemlos zu waschen
  • trägt dünn auf
  • bluesign zertifiziert
  • atmungsaktiv

Wer wissen will wie sich eine Kunstfaserjacke mit einer Daunenjacke vergleichen lässt, hat oft seine Probleme damit. “Das ist wie Birnen und Äpfel!” erklären manche selbsternannten Outdoor Experten und liegen völlig falsch. Das Marmot Women´s Featherless Hoody lässt sich perfekt mit einer Daunenjacke vergleichen. Die Füllung mit 3M Thinsulate Eco Featherless entspricht Sie einer Daunen-Füllkraft von 700 cuin. Das ist eine Ansage! Bei unserem Test bei einer Skitour im Kleinwalstertal zeigte sich, was diese Outdoorjacke von Marmot alles zu bieten hat. Mit ihrer Einschubtasche liefert die Jacke gleich ihrer eigene Verpackung mit. Derart klein verstaut passt die Marmot Women´s Featherless Hoody sogar in die Deckeltasche vom Tourenrucksack. Mit dem Aufstieg folgt der schweißtreibende Teil der Skitour. Es geht bergauf. Dort wo der Hang besonders steil ist, heißt es traversieren. Das geht besonders leicht, wenn der Inhalt vom Rucksack wenig wiegt. Auf halber Strecke kommt es zu einem Wetterumschwung. Wolken ziehen den zuvor quietschblauen Himmel über dem Kleinwalsertal zu, wie ein Theatervorhang die hell erleuchtete Bühne. Unsere Testerin ist eine erfahrene Skitourengeherin und zieht sich eine Weste über, überprüft das Wetter und steigt weiter bergauf. Je höher sie kommt umso griffiger ist der Schnee. Die 2.000 Meter Grenze ist überschritten. Die letzten Höhenmeter ziehen sich dahin. In der steilen, engen Rinne die zum Gipfel führt muss unsere Testerin auf harten Schnee traversieren. Oben angekommen weht ein kalter, kräftiger Wind. Höchste Zeit, das Marmot Women´s Featherless Hoody anzuziehen.

Hohe Verarbeitungsqualität

Kleine Kammern, große Wirkung. Die Marmot Women´s Featherless Hoody isoliert rundum perfekt. foto (c) kinderoutdoor.de

Problematisch sind bei Daunen- und Kunstfaserjacken die Kammern. Bei Ihnen kann es zu Verschiebungen vom Isolationsmaterial kommen. Wenn an einer Stelle der Rucksack aufliegt und gegen die Jacke drückt. So entstehen Kältebrücken, weil im schlechtesten Fall, an diesen belasteten Punkten der Jacke zu wenig Isolation ist. Hier geht Marmot einen aufwändigen, aber sinnvollen Weg: Die Kammern sind schräg angeordnet und dünn. So bleibt die 3M Thinsulate Eco Featherless Füllung dort, wo sie hin gehört. Ein weiteres Plus durch diese aufwändige Konstruktion: Die Marmotjacke wirkt weniger wuchtig, sondern betont die Figur der Testerin und passt sich perfekt an. Was bei der Skitour noch wichtiger ist: Die Beweglichkeit bei den Armen. Schließlich ist bei der Abfahrt durch den unberührten Tiefschnee auch Stockeinsatz gefordert. Hier setzt Marmot auf das Angel-Wing Movement Design. Es verleiht zwar bei der Abfahrt keine Flügel, aber sie bietet dem Armen und Schultern eine tolle Beweglichkeit. Besonders bei der Abfahrt oder der Rast am Gipfel ist es wichtig, dass die Jacke gut abschließt. Die Experten von Marmot wussten dies und entsprechend ist der Saum sowie die Bündchen an den Ärmeln ausgearbeitet.

Unsere Bewertung; Sechs von sechs möglichen Kompassen

Kinder Outdoor Test: Rucksäcke

Kinder Outdoor hat sich wieder aufgemacht und Tagesrucksäcke getestet. Schließlich sind die Eltern meistens der Sherpas der Familie und schleppen das Essen, die Regenjacken sowie andere wichtige Dinge die Berge hinauf. Dre Rucksäcke haben wir für Euch getestet: Den Vaude Jura, den Marmot Graviton und den Thule Alltrail. Wer konnte unsere Tester überzeugen?

Mit der Aeroflex Technologie schwitzen die Wanderer mit dem Vaude Jura auf dem Rücken deutlich weniger. foto (c) kinderoutdoor.de

Mi dem Jura zeigt Vaude, dass sich bezahlbare Rucksäcke nach dem umweltschonenden bluesign Standard fertigen lassen. Seit einigen Jahren hat die schwäbische Outdoormarke das Modell im Sortiment und es seitdem immer wieder weiterentwickelt und am Design gearbeitet. Die Optik und das fällt sofort auf, ist aufgeräumt. Entsprechend geradlienig ist das Innere von diesem Tagesrucksack gestaltet. VAUDE hat sich dem Thema “Feuchtgebiete beim Wandern” mit wissenschaftlichen Methoden genähert. Speziell Wanderer profitieren von einer guten Belüftung. Sie müssen sich auf auch auf langen Wanderungen auf ihr Rückensystem verlassen können. Mit dem Aeroflex Rückensystem, ist ein durchgeschwitzter, klitschnasser Rücken Vergangenheit. Das konnten auch unsere Tester bei Ihren Tagestouren durch Tirol bestätigen. Die Aeroflex-Technologie ist bereits seit drei Jahrzenten ein entscheidender Bestandteil von VAUDE-Rucksäcken. Die Grundidee eines hinterlüfteten Rückens wird durch stetige Verbesserungen des Tragesystem weiterentwickelt. Die Jura-Serie ist ideal Tageswan-derungen. Der Rucksack, so unsere Tester, bietet alles, was funktionale Wanderrucksäcke ausmacht. Eine durchdachte Fächeraufteilung mit Seitentaschen, Stockhalterung sowie eine Vorrichtung für ein Trinksystem gehören bei allen dreien zur Grundausstattung. Auch eine praktische Regenhülle ist mit an Bord und muss nicht extra dazugekauft werden. Besonders gut gefallen hat unseren Testern wie angenehm schmal der Vaude Jura ist.

Bluesign zertifiziert sind die Materialien für den Vaude Jura. Foto (c) kinderoutdoor.de

Vaude Jura 30 (Angaben laut Hersteller)

  • Volumen 30 Liter
  • Gewicht 960 Gramm

Unser Testurteil: Sechs von sechs möglichen Kompasse

Marmot Graviton 58: Starkes Leichtgewicht

Marmot weiß worauf es ankommt. Seit 1973 gibt es die US-Marke für Bergsteiger und Outdoorer. Die beiden Firmengründer, Dave Huntley und sein Mitstudent Eric Reynolds, wussten bereits in den 70ern was draußen in der Natur wichtig ist: Kleidung und Ausrüstung die zuverlässig sowie leicht ist. Ganz in diesem Sinne präsentiert sich die Graviton Ultraleicht Serie. Konzipiert sind diese Rucksäcke für Touren über mehrere Tage.

Hier passt alles für die Familie rein, in den Marmot Graviton 58. foto (c) kinderoutdoor.de

Entsprechend haben die Entwickler im kalifornischen Rohnert Park, hier ist der Hauptsitz von Marmot, an jedem Gramm gefeilt. Die Designer setzten auch dort die “Diät” an, wo die Outdoorer nicht hinsehen können. Dazu gehört auch der Rahmen. Beachtlich ist diese Konstruktion vom Graviton 58, denn er besteht aus einem Stück Aluminium. Dadurch ist der Rahmen deutlich steifer, stabiler und leichter. Zum Glück sind die Marmot Entwickler nicht in die Falle getappt, in die manche Leichtbauer getreten sind. Sie sparten Gewicht ein, die auf Kosten vom Tragekomfort und Haltbarkeit gingen. An den Schultergurten sind Polster, die diesen Namen verdienen und für den entsprechenden Tragekomfort sorgen. Ebenso am Beckengurt. Dieser muss die Hauptlast aufnehmen. Ausgeklügelt ist das System vom Rückenteil, welches für die Belüftung sorgen soll. Anforderungen im Gebirge und auf Reisen stand. Was unserem Tester, er nahm das Modell auch mit auf eine Skitour, beeindruckte: Wie leicht sich der Rucksack auch von vorne öffnen lässt. So liegt, dank dem Reißverschluss, der Inhalt vom Graviton 58 direkt vor einem. Das erleichtert die Suche ungemein.

Leicht, bequem und zuverlässig. Auch im Winter. Der Marmot Graviton überzeugte im Test. foto (c) kinderoutdoor.de

Marmot Graviton 58

  • Gewicht: 1,34 kg
  • Volumen: 58 Liter

Unsere Bewertung: Sechs von sechs möglichen Kompassen

Bei Thule fällt den Meisten sofort die silberne Box auf dem Dach vom Auto ein. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, kennt die schwedische Marke von den Kinderanhängern (früher Chariot). Im Outdoorbereich hat sich Thule einen Platz erarbeitet, als Anbieter von hochwertigen Rucksäcken. Wir haben im Gebirge intensiv den Thule Alltrail 45 L getestet. “Ist das ein Werbegeschenk?” frägt mich ein Wanderer auf der Hütte als ich den Alltrail absetze. Ein kurzer Blick genügt und er sieht seinen Irrtum ein. Hochwertig ist das Tragesystem vom Alltrail 45 L verarbeitet. “Die stellen doch auch die Skiboxen her!” stellt der Alpinist fest und bittet mich darum, dass er selbst den Alltrail schultern darf. Der Bergkamerad ist deutlich größer als ich. Mit dem praktischen Verschlusssystem habe ich in wenigen Sekunden die Rückenlänge entsprechend angepasst. Auf zehn Zentimeter genau, lässt sich diese problemlos justieren. Der andere Bergsteiger hat nun den schwarzen Rucksack mit dem roten Rückenteil geschultert. Er verschließt den Beckengurt geht mehrmals auf und ab. “Respekt” stellt er anerkennend fest “Der trägt sich richtig gut!” Dabei hat er noch nicht einmal alle Details sich näher angesehen. Am Hüftgurt lassen sich die Trekkingstöcke perfekt anbringen. Dies ist sinnvoll, wenn es sich um Faltstöcke handelt. Niemand muss den Rucksack abnehmen, sondern öffnet die Halterung mit den Faltstöcken und kann ohne zögern weitergehen. Ebenso bequem lassen sich die Stöcke wieder befestigen. Bei meinen Testtouren befand sich keine Wolke am Schwimmbadblauen Himmel und die Sonne brannte herab. Spürbar weniger Hitze staute sich an den Problemzonen vom Thule Rucksack: Schultergurte, Hüftgurte und vor allem am Rücken. Jeder hat sicher schon einen Wanderer gesehen, der ein völlig verschwitztes T-Shirt am Rücken hatte. Bei kurzen Kletterpassagen zeigte der Alltrail 45 L seine Klasse. Er machte einerseits jede Bewegung mit und enge mich keinesfalls ein, andererseits schlenkerte er nicht herum.

Thule Alltrail 45 L: Gut aufgeräumt!

Thule Alltrail 45 L Rucksack im Testfoto (c) kinderoutdoor.de

Punkten konnte der Thule Rucksack auch mit seiner Shove it Tasche. Sie befindet sich an der Frontseite. Mit einem Griff ist der Reißverschluss geöffnet und die Regenjacke oder das Seil liegen bereit. Ebenso gut durchdacht ist der Zugriff auf das Hauptfach. Anstatt über die Öffnung von oben sich durch das Innere vom Rucksack zu wühlen, lässt sich die Frontseite zu 3/4 öffnen. Wer den Thule Alltrail 45 L für eine Hüttenüber-nachtung nutzen will, kann mit einem Element, den Schlafsack von der übrigen Ausrüstung abtrennen. Für den Durst unterwegs hat Thule zwei Seitentaschen aus Netz angebracht. Hier passen die handelsüblichen Aluflaschen hinein oder es ist alles für einen Trinkblase bereits vorbereitet. Somit muss kein Alpinist eine Durststrecke befürchten. Auch die weitere Aufteilung vom Rucksack ist modern und durchdacht. Bei dem einen oder anderen ungewollten Kontakt mit der Felswand oder spitzen herabhängen Zweigen zeigt das Außengewebe aus Ripstop-Polyester seine ganze Klasse. Ebenfalls klasse ist, wie leicht sich die Regenhülle entnehmen und über den Rucksack spannen lässt. Der Reifenwechsel von einem Formel 1 Boliden dauert deutlich länger.

Details vom Thule Alltrail 45 L

  • Gewicht: 1,6 kg leer
  • Abmessung: 30,00 cm x 36,00 cm x 70,00 cm

Unsere Bewertung: Sechs von sechs möglichen Kompassen

Zwei Zelte wie sie kaum unterschiedlicher sein können haben wir getestet. Vom französischen Sportdiscounter Decathlon das Quecha Quickhiker Ultralight fordert das Marmot Limestone 4 P heraus. Welches Zelt lässt sich flott aufgbauen, ist dicht und bietet einen hohen Komfort? Wenn andere im Labor testen, probieren wir die Zelte dort aus, wo sie hingehören: Draußen!

Wer in Zelten leben kann, steht sich am besten.

Von welchem bekannten Outdoorer stammt wohl dieses Zitat?

a) Bear Grylls b) Rüdiger Nehberg c) Stefan Glowacz d) Johann Wolfgang von Goethe

Richtig ist D! Der Dichterfürst ist in seinem Leben viel gewandert und hat sich in der Natur die Inspiration für seine Werke geholt. Wir haben uns bei Decathlon das Quecha Quickhiker Ultralight geholt. 199,99 Euro für ein Drei Mann Zelt ist ein Wort. Außerdem verspricht der Filialist aus Frankreich einen schnellen Auf- und Abbau. Auch das Gewicht von 2,75 Kg ist verlockend leicht. Wir haben es zuerst mit der Waage überprüft und es wiegt tatsächlich komplett unter drei Kilogramm. Wer mit diesem Zelt auf einer Wandertour, beim Paddeln oder Radfahren unterwegs ist hat wenig zu schleppen und auch das Packmaß ist mit 40 cm x 17 cm x 16 cm entsprechend moderat. Wer das Zelt auf drei Outdoorer aufteilt, muss etwas mehr als 900 Gramm tragen. Das entspricht, in etwa, dem Gewicht von 30 Fischstäbchen. Weniger gut verlief der Aufbau vom Quecha Quickhiker Ultralight. Drei erfahrene Outdoorer kamen sich vor wie Sisyphos in der griechischen Sagenwelt. Kaum hat er die Marmorkugel fast auf den Gipfel hinaufgetragen, poltert sie ihm wieder runter und alles beginnt von vorne. Wieder rauf auf den Berg und wieder kullert die Kugel aus Marmor hinunter. Und wieder und wieder und wieder……

Da hilft auch keine Faltencreme: Quecha Quickhiker Ultralight: Foto (c) kinderoutdoor.de

So ungefähr erging es unseren Testern. Sie wissen: Die Wassersäule vom Außenzelt ist vernachlässigbar, wenn das Material möglichst optimal gespannt ist. Da perlt der Regen ab, wie Fett in der heißen Teflonpfanne. Beim Quecha Quickhiker Ultralight spannten, weil es schon leicht zu regnen begann, die Tester das Zelt ab. Kaum hatten sie den letzten Hering in den Boden geschlagen, da fiel ihnen an der einen oder anderen Stelle eine Falte im Zelt auf oder die äußere Plane schlabberte herab. Nachspannen. Endlich spannte sich auch an diesen Stellen das Zelt, doch nun hing es schlapp an einer anderen Stelle herab, wo es zuvor noch straff gespannt gewesen ist. Nach einer halben Stunde, ziehen, klopfen und nachspannen kapitulierten die Tester. Ein schneller Aufbau sieht anders aus. Dieses Zelt steht nicht selbst, was Bauart bedingt ist und entsprechend ist es wichtig, einen Untergrund zu haben, bei dem alle Heringe einen festen Halt finden. Platzmäßig macht das preiswerte Zelt einen guten Eindruck. Auf den ersten Blick. Wer größer als 1,90 Meter ist der darf nachts in diesem Zelt mit angezogenen Beinen schlafen. Für alle die kleiner ist, reicht der Platz aus und in der Apsis lässt sich gut das Gepäck unterbringen. Von zwei Seiten zeigte sich das Zelt bei Regen. Die Außenplane hielt, obwohl es kaum möglich gewesen ist sie halbwegs optimal abzuspannen, hielt dicht. Anders hingegen die Bodenwanne. Hier kam an manchen Stellen das Regenwasser durch. Doch es gab noch Probleme mit anderem Wasser: Dem Kondenswasser. Schlafen zwei Outdoorer in diesem Zelt hält sich das Kondenswasser in einem vernünftigen Rahmen. Anders präsentiert sich das Ganze, wenn drei Schläfer in dem Zelt nächtigen. Hier ist die Bildung von Kondenswasser zu viel. Umständlich wie der Aufbau verlief leider auch der Abbau. Da es bei unserem Test im Juni für die Jahreszeit zu kühl und zu nasse gewesen ist, stellten wir auch einen gewissen Luftzug fest, der im Zelt unangenehm gewesen ist. Außen- und Innenzelt lassen sich nicht getrennt voneinander aufbauen. In heißeren Gegenden kann das Zelt so zu einem Backofen mutieren.

Technische Daten: (la)ut Hersteller

  • Gewicht 2,75 Kg
  • Schlafplätze: Drei
  • Zelthöhe: 95 cm
  • Packmaß: 40 cm x 17 cm x 16 cm

Unsere Bewertung: Zwei von sechs möglichen Kompassen

Marmot Limestone: Spannendes Teil

Marmot ist für kompromisslose Produkte bekannt. Sei es bei Kleidung für Alpinisten oder bei der Ausrüstung. Weniger fürs klassische Camping sind die Zelte von Marmot konzipiert. Sie sollen eine sichere Unterkunft für Abenteurer sein. Vier Schlafplätze bietet das Marmot Limestone 4 P, wobei das Raumangebot knapp ist. In den beiden Apsiden sind die Rucksäcke und Packtaschen gut verstaut. Über die beiden Ausgänge kommen die Outdoorer flott raus. Die Außenplane hat eine Wassersäule von 1.800 Millimeter. An dieser Stelle rümpfen manche die Nase und sagen “Was? NUR 1.800 Millimeter, das ist doch zu wenig!” und sitzen einem Irrtum auf. Wichtig ist, wie gut das Äußere vom Zelt gespannt ist und bei Marmot spannt sich das Außenzelt entsprechend gut. Bei diesem Modell handelt es sich um ein Kuppelzelt. Es steht frei und braucht keine Heringe. Aus hochwertigem 12 mm starken Aluminium ist das Gestänge gefertigt und in kurzer Zeit steht das Limestone.

Steht wie eine Eins. Das Marmot Limestone. foto (c) kinderoutdoor.de

An den beiden Seiten sind oben zwei kurze Stangen eingeklippt. Diese ungewöhnliche Konstruktion sorgt dafür, dass das Zelt hier entsprechend optimal abgespannt ist und die Luft auch zirkulieren kann. Wir dürfen eines nicht vergessen: Das Limestone ist für den Einsatz abseits der Campingplätze gedacht. Bei Frost kann es dazu kommen, dass das Kondenswasser gefriert, mit all seinen negativen Folgen. Aus diesem Grund verhindert diese effektive Konstruktion, dass sich übermäßig viel Kondenswasser bildet. Praktisch ist die Kombination aus Clips und Kanälen um die beiden Stangen durchzuführen. In kurzer Zeit steht das Zelt aufgebaut. Praktisch sind im Inneren vom Zelt die Aufhängepunkte. Hier lassen sich Stirnlampen und andere Dinge befestigen, die ohne lange zu suchen griffbereit sind. Ein Vorteil an dem Marmotzelt ist auch, dass sich das Innenzelt ohne das Außenzelt aufbauen lässt. Wer nachts in einer heißeren Region einen Schutz vor Insekten und anderen Störern braucht, der errichtet lediglich das Innenzelt. Um den Aufbau zu erleichtern bietet Marmot das Limestone mit einem Gestänge in unterschiedlichen Farben an. Sämtliche Nähte sind von Hand versiegelt. Damit niemand nachts über die Abspannschnüre stolpert lässt diese Marmot mit reflektierenden Material fertigen. Bei der Bodenplane fiel bei stärkeren Regen auf, wie hoch diese seitlich gezogen ist. So kann kein Regen ins Innere vom Zelt eindringen.

Technische Angaben (laut Hersteller):

  • Gewicht: 4,9 kg
  • Schlafplätze: Vier
  • Zelthöhe: 1,60 m
  • Packmaß: 70×26 cm

Unsere Bewertung: Sechs von sechs möglichen Kompassen

Eine Kinder Outdoor Hose die das Potenzial hat, dass die Kleinen am liebsten täglich damit unterwegs sind haben wir über mehrere Wochen getestet. Die Isbjörn of Sweden Kid´s Trapper Pant II Jr hat sich bei etlichen Touren als robuste und angenehm zu tragende Kinder Trekkinghose bewährt.

Kinder Outdoor Hose der Extraklasse: Isbjörn of Sweden Kid´s Trapper Pant II Jr foto (c) kinderoutdoor.de

70 Millionen Jahre alt ist die Kreide der berühmten Felsen von Rügen. Die Stubbenkammer, so heißt dieser Abschnitt der größten deutschen Insel, lässt sich auf einem Hochweg erwandern. Dieser führt durch einen dichten Buchenwald. Immer wieder gibt es die Möglichkeit über Treppen aus Holz zum Strand abzusteigen. Von dort aus bietet sich ein beeindruckender Blick nach oben, vorbei an den mächtigen Kreidefelsen. Auch wenn sie es nicht sollte, versuchte unsere Testerin an einem solchen Felsen hochzuklettern. In einer alte Sage der Insel Rügen heißt, dass derjenige, welcher am mächtigen Felsen Königsstuhl hochklettern und dort oben angekommen sich auf den Thron setzen konnte, über das Eiland in der Ostsee herrschen durfte. Zum Glück rutschte unsere Testerin schon nach eineinhalb Metern ab. Der Königsstuhl ist insgesamt 118 Metern hoch und somit fehlte noch eine Kleinigkeit bis zur Krönung als Insel Queen. Doch 70 Millionen Jahre altes Kreidegestein ist für jede Outdoorhose ein ernstzunehmender Gegner. Besonders, wenn das Kind daran auf den Knien runterrutscht. Dabei gehört es zu den auffälligen Eigenschaften der Isbjörn of Sweden Kid´s Trapper Pant II Jr, dass es sich um eine leichte Kinder Outdoorhose handelt. Auf dem ersten Blick wirkt das Modell eher sperrig, doch genau das Gegenteil ist der Fall. Die Schweden setzen auf eine besondere Mischung von 92% Polyamid und 8% Elasthan. Dadurch sind die Kinder bei Ihren Abenteuern in dieser Hose äußerst beweglich. Der vier Wege Stretch macht es möglich. Schließlich bewegen sich die Kinder nicht nur in eine Richtung. Egal ob sie damit in den bayerischen Alpen wandern, auf der Weißen Elster paddeln oder an Kreidefelsen rumklettern.

Gib Kreidefelsen keine Chancen! Die Isbjörn of Sweden Kid´s Trapper Pant II Jr hat auch hier Standgehalten. foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder Outdoorhose von Isbjörn of Sweden: Gut verstärkt

Bei dieser Kinderoutdoor Hose lohnt es sich auch auf die Details einzugehen. Sie machen in ihrer Summe die Isbjörn of Sweden Kid´s Trapper Pant II Jr zu etwas ganz Besonderes. Ungewöhnlich ist auch, dass diese Trekkinghose aus bluesign zertifizierten Material geschneidert ist. So können die Eltern sicher sein, dass keine umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien bei der Herstellung der Textilien zum Einsatz kommen. Am Bund befinden sich an beiden Seiten Klettverschlüsse. Mit ihnen lässt sich die Weite individuell einstellen. Wenn es den Kindern zu heiß ist, wie bei unserer Wanderung oberhalb der Kreidefelsen von Rügen, gibt es zwei Reißverschlüsse, die mit einem luftigen Gewebe hinterlegt sind.

Cordura hilft immer! Damit ist die Isbjörn of Sweden Kid´s Trapper Pant II Jr an Problemzonen verstärkt. foto (c) kinderoutdoor.de

Aufmachen und schon ist den kleinen Wanderern deutlich kühler als zuvor. Die Reißverschlüsse sind so gestaltet, dass die Kinder diese problemlos bedienen können. Entsprechend leicht laufen diese. In den Taschen der Outdoorhose finden Schlüssel und andere wichtige Dinge wie gefundene Steine verstauen. Eine Problemzone sind bei Kinderoutdoor Hosen die Knie. Isbjörn of Sweden hat diese bei der Kid´s Trapper Pant II Jr mit Cordura verstärkt. Auch am Hintern ist dieses resistente Material angebracht. An den Bündchen bei den Füßen ist ein Kordelzug integriert. So lassen sich die Hosenbeine über den Wanderschuhen abschließen und es kommen keine Steinchen hinein. Oder die Hosenbeine lassen sich nach oben krempeln und dank der Gummizüge fixieren. Vor allem beim Paddeln bewährte sich diese Lösung. Was auch bei dieser Hose beachtlich ist: Auch nach mehreren Waschgängen verliert sie weder Form noch Farben. Doch der größte Pluspunkt ist die Vielseitigkeit. Zum Radeln trägt sich die Kinderoutdoorhose ebenso angenehm, wie bei einer ausgedehnten Paddeltour. Auch bei Bergtouren oder leichten Klettereien ist sie eine ideale Begleiterin. Unsere Testerin stellte auch positiv fest, wie angenehm sich das Material auf der Haut trägt.

Die Details machen die Isbjörn of Sweden Kid´s Trapper Pant II Jr so besonders. foto (c) kinderoutdoor.de

Technische Details (laut Hersteller)

  • Material: 92% Polyamid, 8 % Elasthan und Cordura
  • Bündchen verstellbar
  • bluesign zertifiziertes Material

Unsere Bewertung: Sechs von sechs Kompassen