Kinder Outdoor Wandern in der Eng: Das große Leuchten vom Ahornboden

Kinder Outdoor Wandern in der Eng ist im Herbst ein unvergleichliches Naturerlebnis. Überall haben sich im großen Ahornboden die Blätter der Bäume gefärbt. Sie glühen regelrecht mit der Sonne um die Wette. Angenehm sind die Temperaturen um hier im Karwendel mit der Familie eine Herbstwanderung zu unternehmen.

Der Große Ahornboden im Naturschutzgebiet „Alpenpark Karwendel“ ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Silberregion Karwendel. Über 240 Hektar erstreckt sich der Talschluss auf dem über 2.200 Bergahorne vor den gewaltigen Felswänden des Karwendels stehen. Seit 1927 sind die Ahorne unter Naturdenkmalschutz, einzelne Exemplare sollen sogar über 700 Jahre alt sein. Im Sommer weiden rund 600 Kühe auf dem lieblichen Ahornboden unter halb des Karwendelschotters, jetzt im Herbst zeigt sich die botanische Rarität in einem eindrucksvollen Farbspiel leuchtender Gelb- und Rottöne. Die beste Zeit, um sich zuvor noch ein „Live-Bild“ von dem Naturjuwel Ahornboden zu machen, ist jetzt. Die Wanderung lohnt sich ebenso wie die Fahrt über Bayern herauf. Auf den Almen ringsum lässt es sich gemütlich einkehren, beispielweise auf der Engalm am Ende des Tals mit Schaukäserei und Bauernladen. Eine leichte Wanderung führt vom Großen Ahornboden zur Binsalm mit der kleinen Kapelle aus Karwendelsteinen – und zur Rast beim dienstältesten Senner und Almwirt im Alpenpark Karwendel. Um dieses Kulturerbe auch für Kinder erlebbar zu machen, gibt es seit Juni 2017 auf der Eng-Alm auf einer Fläche von 2.200 m2 einen Natur-Spielplatz. Er heißt „Spielschatz Eng-Alm“ und umfasst zehn Spielstationen, die den Kindern spielerisch das Almleben von früher vermitteln.

  • Es gibt eine Almhütte mit Stall und Sennerei,
  • einen Heustadl mit Materialseilbahn und ein, mit einem Wasserrad angetriebenes,
  • Butterfass.
  • naturnahe Spielbereiche in der Landschaft
  • Eine Ziegenweide,
  • ein Quellstein mit Wasserspielen.
  • Sie lenken das Augenmerk auf die Pflege der Kulturlandschaft und Herstellung von typischen Alm-Produkten, vom Tiere füttern und melken bis zum „Buttern und Kasen“. Auf der rasanten Traktor-Rennbahn mit Wellen und Steilkurven, in der Tunnelrutsche und im Motorik-Parcours mit Milchkannen-HindernislaufistGeschicklichkeit gefragt. Als Schattenspender dienen Bergahorne und Latschenkiefer.

www.spielschatz-engalm.at

Geöffnet ist Spielschatz Eng-Alm von Juni bis Ende Oktober

Spielschatz – Eng Alm: Dorthin. laufen die Kinder so flott wie Gämsen. foto (c) TVB Silberregion Karwendel / ichmachefotos.com

Chauffiert ins Naturjuwel
Was die Eng Alm ebenso auszeichnet und zu einem Diamanten im Naturjuwel macht, ist die Tatsache, dass nicht nur sportliche Besucher oder durchtrainierte Familien die Möglichkeit haben, diese einzigartige Kulturlandschaft mit allen Sinnen zu erleben. Das Almdorf kann zwar mit viel Höhenmeter-Elan zu Fuß über die Silberregion-Gemeinden Stans, Vomp oder Terfens erobert werden, doch gibt es eben auch die Möglichkeit, „die Eng“ vom Dorf Hinterriss aus – der einzigen Dauersiedlung im Karwendel – über die Straße zu erreichen. Einfach, sorglos und auch ein wenig luxuriös ist es, diese Fahrt mit dem Eng Bus anzutreten. Zwischen 19. Juni 2019 und 2. Oktober 2019 chauffiert der Eng Bus die Gäste jeden Mittwoch zum ältesten Almdorf Tirols, von wo aus das Naturdenkmal „Großer Ahornboden“ erobert oder die etwas höher gelegene Binsalm erwandert werden kann. Die Lage des Almdorfes Eng ist wohl einzigartig – nämlich inmitten des Karwendelgebirges und uralter Ahornbäume. Rund 2.000 Bergahornbäume säumen dort den so genannten „Großen Ahornboden“. Auch dort können Gäste in einer Schaukäserei die Milchverarbeitung auf der Alm hautnah miterleben und hauseigene Käsereiprodukte beim Almrestaurant „Rasthütte Eng-Alm“ verkosten.

Ein Kleinod ist das Almdorf Eng. Es lohnt sich mit der Familie hin zu wandern. foto (c) Argrargemeinschaft Engalm

Tirols schönster Platz
Derart unbeschwert lassen sich Erinnerungen sammeln, die unauslöschlich und mit zahlreichen Superlativen behaftet sind. Der Naturpark Karwendel ist mit einer Fläche von 727 Quadratkilometern schließlich das größte Tiroler Schutzgebiet und der größte Naturpark Österreichs. Die respekteinflößenden Dimensionen dieser Landschaft, die zwischen rauen Felsen und sanften Bergwiesen majestätische Stille aber auch fröhliches Lachen beherbergt, machen es möglich, dass 340 Quellen sprudeln sowie über 1.300 Pflanzenarten und mehr als 3030 Tierarten gezählt werden dürfen. Es sind nicht nur die Glücklichsten, die im Naturpark Karwendel wahre Könige der Berge beobachten können, lebt und fliegt hier doch die größte Steinadler-Familie der Alpen und präsentiert sich großzügig den staunenden Besuchern. Egal, ob mit einem „Wow“ oder mit einem Juchezer quittiert – die Geschenke der Eng Alm und des Naturparks Karwendel entlocken so tiefe wie hörbare Begeisterung. Immer und bei jedem.

Die Schönheit der Tiroler Bergwelt im „Kleinformat“
Auch Familien legt die Silberregion Karwendel ihre funkelnden Schätze zu Füßen: Von Bergerlebnistagen und Bauernhofbesuchen bis zum Schlossbesuch spannt sich das abwechslungsreiche Familien-Freizeitpro-gramm Bäche, Schluchten, Wälder und Almen werden zum riesigen Abenteuerspielplatz. Beim Almtag dreht sich alles ums Kräuter und Schätze suchen sowie um Teamgeist und Geschicklichkeit. Der Waldtag bringt Waldgeister und Feen ins Spiel. Sportlicher Ehrgeiz und Teamgeist sind beim Klettertag mit Seil, Karabiner und Gurt gefragt. Beim Bauernhoftag am Sennhof gibt es nichts zu meckern – höchstens für die Ziegen, die gestreichelt werden möchten. Der Tag auf dem Reiterhof mit Pferde striegeln, Ponys führen, Kutschen fahren und Würstel grillen vergeht wie im gestreckten Galopp. Die Kinderbetreuung ist für alle Gästekinder kostenlos, die in einer Pension, Ferienwohnung oder in einem Familienhotel der Silberregion Karwendel wohnen.

Alles leuchtet im Herbst in der Eng. foto (c) TVB Silberregion Karwendel


 
Tiroler Wirtshaus – Aushängeschild für echten Genuss
Urtümlich, echt und bodenständig: mit diesen köstlichen Voraussetzungen erobert das Tiroler Wirtshaus den Gaumen von Feinschmeckern. Das grüne Schild mit den drei Blättern am Eingang eines Tiroler Wirtshauses ist zugleich das Aushängeschild für gepflegte Tiroler Gastlichkeit und heimelige Atmosphäre. Dort wo man es entdeckt, darf man sich als Gast echte Schmankerl und überlieferte Rezepte erwarten – frisch zubereitet mit Zutaten aus der Region und zeitgemäß interpretiert von den engagierten Gastwirten. Auf der Karte lesen sich die ortstypischen Küchengeheimnisse als Kaskrapfen und Tiroler Weinnudeln, als Tiroler Speckforelle, Lammhaxerl mit Polentaschnitten oder als Brottorte mit Haselnüssen und Preiselbeer-Stanitzl. Zu alldem empfiehlt sich österreichisches Tröpferl von der Weinkarte. Und ein Tiroler Edelbrand als Digestiv – vorzugsweise aus der Silberregion Karwendel.
 

Ab in die Hütte!

DAV Hütten haben einen großen Vorteil für Euch: Sie stehen für eine hohe Qualität. Wenn Ihr mit den Kindern das Besondere in Tirol sucht wandert doch zur Falkenhütte im Karwendel hoch. Umweltfreundlich fahrt Ihr mit der Bahn nach Mittenwald und nehmt den Bus zur Eng. Hier steigt Ihr etwa 2 1/2 bis drei Stunden auf. Abenteuerlich ist für die Kinder das Geröllfeld, welches Ihr vor der Hütte überwinden müsst. Die Falkenhütte selbst gehört zu den DAV Hütten, auf denen man einmal gewesen sein muss. Die Kinder haben hier viel Platz zum Spielen können Bäche aufstauen oder die zahlreichen Gämsen beobachten. Unschwierig ist der Aufstieg zum Ladizköpfl (1.920 m). Was diese Unterkunft von anderen DAV Hütten so unterscheidet ist die Lage: Unterhalb liegt der kleine Ahornboden!

Mehr Infos unter:

www.falkenhuette.at