Kinder kochen Marillenknödel

Kinder kochen Marillenknödel und davon bleibt garantiert nichts übrig. Heute bereiten wir auf der Berghütte dieses typische Gericht aus Österreich zu und weil es so einfach ist, sollten es die Kinder tun.

Kinder kochen Marillenknödel: Sieht lecker aus und ist es auch! Foto (c) kinderoutdoor.de

Die Welt hat Österreich viel zu verdanken. Die Musik von Wolfang “Wolferl” Amadeus Mozart (auch wenn sein Vater Leopold Mozart aus Augsburg stammte), oder das Wiener Schnitzel (angeblich kannten es die Italiener schon früher), oder das Gulasch (hieß ursprünglich gulyásleves und kam aus Ungarn (zugegeben Ungarn gehörte bis Ende vom Ersten Weltkrieg zu Österreich), oder die prachtvollen Lipizzaner (die kommen aus Slowenien, was aber damals auch zur k.uk. Monarchie Österreich Ungarn gehört), aber bei den Marillenknödel gibt es nichts zu meckern. Die gehören zu Österreich wie der Almdudler, Fiaker (der Begriff stammt aus dem Französichen) oder die Hofburg in Wien. Im Süddeutschen Raum und in Österreich heißt die Aprikose bei vielen Leuten Marille. Niemand muss enttäuscht zum Obst- und Gemüsehändler gehen und dort nach einer Marille fragen,die er dann vielleicht nicht bekommt. Vielseitig lässt sich diese Frucht verwenden. In Ungarn oder Österreich entstehen leckere Liköre daraus und sogar aus dem Kern lässt sich ein Bittermandel-Aroma herstellen. Auch die Bienen freuen sich über die Aprikose wenn diese blüht. Weil die Blüten besonders viel Nektar und Pollen für die Insekten bereithalten, zählen Experten sie zu den Bienentrachtpflanzen. Als Marmelade schmecken die Marillen auch Erwachsenen und Kindern zum Frühstück.

Kinder kochen Marillenknödel: Gut gewälzt

Wenn die Marillenknödel fertig gekocht sind, wälzt Ihr sie in einer verführerischen Mischung. foto (c) kinderoutdoor.de

Besorgt Euch frische, kleine Aprikosen. Zuerst bereitet Ihr den Teig vor. Keine Sorge, der ist völlig harmlos. Gebt die Butter, den Quark und das Ei in eine Schüssel. Es folgen das Mehl, der Grieß und eine Prise Salz hinzu. Vermischt das Ganze und es sollte ein durch das fleißige Kneten entstehen. Den lasst Ihr etwa 20 bis 30 Minuten ruhen. Als nächsten wascht Ihr die Marillen und entkernt sie. Wer möchte kann den Kern durch einen Würfelzucker ersetzen. Rollte den Teig und schneidet gleich große Stücke daraus. Mehlt die Innenseite der Hände ein und knetet den Teig zu flachen Scheiben. Mittig kommt eine Marille in die Teigscheibe und bedeckt die Aprikose damit. Formt zwischen den eingemehlten Händen einen Knödel daraus. Gebt ein wenig Salz ins Wasser, lasst es kochen und nun dürfen die Knödel etwa zehn Minuten darin rumdümpeln. In der Zwischenzeit lasst Ihr den Zucker in der Butter karamelisieren. Mischt die Semmelbrösel und den Zimt vorsichtig darunter. Holt jetzt die fertigen Marillenknödel aus dem Wasser und lasst sie abtropfen. Wälzt sie in der leckeren Mischung und fertig ist diese typische österreichische Spezialität.

Zutaten:

  • zehn Marillen
  • 300 Gramm Quark (Topfen)
  • 150 Gramm Butter
  • ein Ei
  • 150 Gramm griffiges Mehl (Typ 630 oder 405 Wiener Grießler)
  • 100 Gramm Grieß
  • 150 Gramm Semmelbrösel
  • Salz
  • Zucker
  • Zimt

Nockerl aus Topfen, ergibt Topfennockerl

Topfennockerl gehören zur österreichischen Küche, wie Mozart zu Salzburg. Wenn Ihr mit den Kindern auf einer Hütte seid, kocht mit ihnen Topfennockerl. Das Rezept ist kinderleicht und die Zutatenliste übersichtlich. Ein weiteres Plus: Topfennockerl essen (fast) alle Kinder und das Ganze ist schnell zubereitet.

Topfennockerl: So gut isst Österreich! Foto (c) Kinderoutdoor.de

Topfennockerl: So gut isst Österreich!
Foto (c) Kinderoutdoor.de

Topfennockerl, Paradeiser und Schlagober sind typische Fachausdrücke der österreichischen Küche. Wenn Ihr von einer Winterwanderung nach Hause kommt oder auf einer Hütte mit den Kindern seid, dann sind Topfennockerl ein ideales Essen. Nach einer Skitour lernte ich dieses Gericht kennen. Meine Beine brannten, das Gesicht auch und ich freute mich auf ein richtig deftiges Abendessen. Nach einer kräftigen Suppe und einem wunderbaren Schnitzel, gab es als Nachspeise die Topfennockerl. Bis dahin kannte ich dieses Dessert nicht. Doch schon nach dem ersten Bissen, hatte mich die österreichische Küche überzeugt! Als ich das Rezept bekam, fragte ich nach, ob das wirklich alles an Zutaten sind. Da meinte die Köchin “Willst mi pflanzen hearst?” Ah, bevor ich es vergesse: Den Topfen gibt es auch bei uns zu kaufen, als Quark!

Zuerst die Eier, den Quark (Topfen) und das Mehl in eine Schüssel geben. Eine Prise Salz dazu. Alles mit dem Schneebesen oder dem Rührgerät zu einem Teig vermischen. In der Zwischenzeit kommen die Butter, der Zucker und die Milch in einen kleinen Topf. Das Ganze kocht auf und nun gebt Ihr diese Mischung heiß in eine Auflaufform. Mit einem Esslöffel formt Ihr die Nockerl aus dem Teig. Diese in die Auflauform geben. Wenn alle Nockerl in der Form sind, ab damit in den Ofen (österr. “d´Röhrn”) und bei 200 Grad etwa 25 bis 30 Minuten drinnen lassen. Wartet bis die Oberfläche der Nockerl schön goldbraun ist. Die Nockerl mit Apfelmus servieren. Aber Vorsicht! Die Kinder wollen sicher mehr davon. “Willst mi pflanzen hearst?”

Topfennockerl wenn sie frisch aus dem Ofen kommen. Foto (c) Kinderoutdoor.de

Topfennockerl wenn sie frisch aus dem Ofen kommen.
Foto (c) Kinderoutdoor.de

Zutaten:

  • 500 Topfen (Quark; eine große Packung)
  • 2 Eier
  • 150 g Mehl
  • 120 ml Milch
  • 50 g Zucker
  • 50 g Butter
  • Salz

Kinder kochen zum 50. Jubiläum vom Tiramisu die fruchtig leckere Version ohne Alkohol und Espresso. Mit Erdbeeren lässt sich die beliebte Nachspeise wunderbar zubereiten und schmeckt den Outdoor Kindern garantiert!

Kinder kochen Erdbeertiramisu. foto (c) kinderoutdoor.de

Tirami Su stand 1969 nachweislich zum ersten Mal auf einer Speisekarte. Im norditalienischen Tolmezzo bekamen Gäste von der Albergo Roma diese Spezialität serviert. Damit haben wir aber nur den ersten schriftlichen Nachweis. Sicher gibt es das Dessert schon deutlich länger, Experten gehen davon aus, dass schon zur K und K Zeit in dem von österreich besetzten Teil des heutigen Italiens der Vorläufer vom Tiramisu auf die Teller kam. Nur bewesen lässt sich nichts. Wahrscheinlich ist die Nachspeise mit Löffel-biskuits, Espresso und Alkohol über 200 Jahre alt. Entsprechend ranken sich auch die Legenden um dem Tiramisu. Übersetzt soll es so viele bedeuten wie ” Zieh mich hoch”. Schon sind wir an einem wunden Punkt ange-kommen. Espresso und Alkohol sind für Kinder weniger gut. Genau des-wegen wollen die Knilche nur allzugerne von dem Nachtisch probieren. Da hilft nur eines: Es muss ein Rezept her, dass kinderleicht zu kochen ist und ohne Alkohol sowie Espresso auskommt. Wenn es die Erdbeeren frisch vom Feld gibt, dann solltet Ihr mit den Kindern diese sammeln und daraus Erdbeertiramisu herstellen. Nach einer Wanderung, Kanu- oder Radeltour schmeckt es den Kleinen besonders gut.

Fertig ist unser Erdbeertiramisu.

Kinder kochen Tiramisu: Beerig gut!

Verwendet möglichst frische und regional geernetet Erdbeeren. Wascht sie und schneidet die Stiel sowie die Blätter weg. Nehmt etwa 100 bis 150 Gramm von den Beeren und püriert sie. Gebt etwas Zucker hinzu und nochmals das Ganze verrühren. Stellt dieses Gemisch in den Kühlschrank. Jetzt braucht Ihr eine große Schüssel. Dort hinein kommen Mascarpone, ein wenig Zucker, Saft der Zitrone und Vanillezucker. Verrührt alles zu einer Mischung. Die Kinder schnippeln die restlichen Erdbeeren in dünne Scheiben. Hebt diese unter die Mischung. Aber bitte seid vorsichtig dabei. Legt eine Glasform mit der ersten Schickt Löffelbiskuits aus. Gebt ein wenig frisch gepressten Orangensaft darüber und wartet kurz, bis die Biskuits diesen aufgesogen haben. Nun kommen die Kinder auf ihre Kosten: Sie streichen darüber die hergestellte Creme mit Mascarpone. Es folgt die nächste Schicht Löffelbiskuits. Wieder kommt der Saft von den frischen Orangen und wieder eine Ladung Creme. Bis die Form davon voll ist. Zum Schluss kommen die pürierten Erdbeeren oben drauf. Ab damit in den Kühlschrank!

Zutaten:

  • 500 Gramm frische Erdbeeren
  • 150 bis 200 Gramm Löffelbiskuits
  • zwei Esslöffel Zitronensaft
  • zwei Packungen Vanillezucker
  • Zucker (je nach Geschmack)
  • 250 Gram Quark
  • 250 Gramm Mascarpone
  • 100 ml Orangensaft

Weitere Nachspeisen die Kinder kochen können.

Exotisches aus Östralien: Pfundser Schleder Nocken

Zufallsfunde schmecken am besten! In Serfaus-Fiss-Ladis (Tirol) bin ich im Gespräch mit einem Einheimischen auf eine mir bis dahin unbekannte österreichische Spezialität gestossen: Pfundser Schleder Nocken. Das Rezept ist simpel und schmeckt richtig gut. Außerdem lässt sich das Rezept bei Outdoor Aktivitäten richtig gut nachkochen. Egal ob am offenen Feuer, Gaskocher oder auf der Berghütte: Die Pfundser Schleder Nocken sind eine rustikale Spezialität!

Österreich ist immer wieder für eine kulinarische Entdeckung gut! In Tirol bin ich zufällig über die Pfundser Schleder Nocken gestolpert. Die schmecken richtig gut und sind kinderleicht zu kochen. Da habe ich mir gleich das Rezept geben lassen.

Felix Austria! Beim Urlaub in Tirol haben wir das Rezept für Pfundser Schleder Nocken entdeckt. Rustikal und genial, so wie die Tiroler Berglandschaft. Foto. (c) Kinderoutdoor

Felix Austria! Beim Urlaub in Tirol haben wir das Rezept für Pfundser Schleder Nocken entdeckt. Rustikal und genial, so wie die Tiroler Berglandschaft.
Foto. (c) Kinderoutdoor

Zuerst stellt Ihr einen Liter Rinderbrühe mit Brühwürfel her. Dann schneidet Ihr eine Zwiebel in feine Streifen und röstet sie in der Pfanne an. In der Zwischenzeit schnappt Ihr Euch die Kartoffeln, waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Diese gebt Ihr in Pfanne hinein. Das Ganze mit der Suppe ablöschen, salzen und pfeffern. Deckel drauf und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten vor sich hin brutzeln lassen. Das ist aber kein Grund für Untätigkeit, schließlich sind die Tiroler fleißige Leute! Ihr vermischt das Mehl, die Eier und das Mineralwasser, bis ein Spätzleteig in der Schüssel entstanden ist. Mit einem Spätzlehobel reibt Ihr diese in die Zwiebel-Kartoffelmischung. Alles einmal aufkochen lassen. Zum Schluss reibt Ihr noch möglichst räsen Bergkäse und gebt Ihn hinzu. Einen guten Appetit!

Zutaten:

  • drei Kartoffeln (festkochend!)
  • Öl
  • Brühwürfel für Rindersuppe
  • 1 L Wasser (für die Suppe!)
  • eine Zwiebel
  • drei Eier
  • 300 g Mehl
  • 150 – 200 ml Mineralwasser
  • 250 g räsen Bergkäse

Noch a Kasnockerl gnä Frau?

Kasnocken gibt es auf, fast, jeder Alm im Salzburger Land. Frisch zubereitet mit Käse aus eigener Herstellung sind Kasnocken feiner, als manches Essen bei einem Sterne-Restaurant. Neben dem einmaligen Geschmacknach Berge und uriger Hütte punkten Kasnocken mit ihrer Einfachheit. Probiert die Kasnocken doch aus!

Kasnocken sind mir beim Bergsteigen im Salzburger Land eigentlich noch wichtiger als mancher Gipfel. Denn dieses einfache Gericht ist typisch für Region. Vor allem im Pinzgau habe ich unglaublich schmackhafte Kasnocken auf die Teller bekommen. Der Grund dafür liegt im Käse: Hier im Pinzgau gibt es einen besonders räsen, den Bierkäse. Wenn mich jemand frägt, was das Einzigartige am Salzburger Land ist: Der Duft! Wenn ich in eine alte Almhütte trete, es riecht nach Holz, einem Herdfeuer und frischen Kasnocken. Begeistert bin ich gewesen, als ich gesehen habe wie einfach sich die Kasnocken zubereiten lassen.

Kasnocken: Essen wie die Ösis

Zuerst gebt Ihr das Mehl in die Schüssel. Gebt eine gute Prise Salz dazu. Es folgen die Eier und das Wasser. Nun ist Muskelkraft gefordert: Verrührt diese Zutaten und es ensteht ein fester Teig. Bringt einen Topf mit Salzwasser zum Kochen. Hängt über den Topf ein Sieb. Alle die keinen Spätzlehobel oder Nockerlsieb haben, verwenden einen konventionellen Sieb. Streicht den Teig durch und lasst die Nocken im Salzwasser kurz aufkochen. Nun siebt Ihr sie ab und schnippelt die Zwiebel in dünne Ringe. Röstet die Zwiebel an, bis sie eine goldige Farbe hat. Die Nocken und Zwiebeln kommen in eine Pfanne. Vorsichtig vermischt Ihr die Nocken mit dem geriebenen Käse. Fertig sind Euere Kasnocken. Zum Schluss noch pfeffern und salzen. Wer will kann die Kasnocken mit Schnittlauch oben drauf servieren. Wichtig ist bei den Kasnocken der Käse. Nehmt einen hochwertigen Käse von der Alm. Das Zeugs aus dem Supermarkt schmeckt nach wenig. Der Geschmack der Kasnocken steht und fällt mit dem Käse. Lieber etwas räser, als zu mild.

Spinatknödel und die Kinder sind stärker als Popeye

Hüttenrezepte zum Selbstkochen und zuhause habt Ihr plötzlich den Geschmack der Berge auf der Zunge. Sofort kommen die Erinnerungen an die urige Alm bei quietschblauem Himmel auf. Oder wenn Ihr mit den Kindern auf einer Selbstversorgerhütte seid. Da bietet es sich an, gemeinsam Tiroler Spinatknödel zu kochen.

Hier sind die Reste von unseren gekochten Tiroler Spinat- und Speckknödel. foto (c) kinderoutdoor.de

Im Salzwasser köcheln die Tiroler Spinatknödel vor sich hin. foto (c) kinderoutdoor.de

Spinat ist bei Kindern, ungefähr, so beliebt wie Zimmer aufräumen oder Hausaufgaben. Egal ob frisch oder aus der Tiefkühltrühe, beim Wort Spinat schalten sich bei den meisten Kindern die kulinarischen Warnlampen ein. „Aber der Spinat ist doch gesund!“ bestärkt die Kleinen in ihrem Verdacht. Das Problem lässt sich ganz einfach lösen: Es kommt darauf an, wie wir Eltern den Kindern das Blattgemüse vorsetzen. Eine wunderbare Variante dazu kommt aus den Tiroler und Südtiroler Bergen: Spinatknödel. Sobald diese auf den Tellern vor den Kindern liegen, kommt der Appetit ganz von alleine. Und was das grüne Zeug soll, interessiert die Kleinen kaum. Interessant ist es auch, auf den Spuren der Knödel zu wandern. Oberhalb vom südtiroler Dorf Missian lohnt es sich die Burg Hocheppan zu besuchen. In der dortigen Kapelle gibt es ein Fresko und hier sind eindeutig Knödel zu sehen. Das Wandgemälde aus dem Jahr 1180 zeigt Maria wie sie im Wochenbett liegt. Auf dem Herd hat sie in einem Topf fünf Knödel köcheln. Damit handelt es sich um die älteste bekannte Darstellung dieser Tiroler Spezialität. Wobei schwer zu erkennen ist ob es sich um Speck- oder Kartoffelknödel handelt. Eine Legende erzählt wie die Tiroler Knödel entstanden: Landsknechte zogen marodierend durch Tirol. Sie kamen in ein Wirtshaus und forderten ein Essen. Doch in Tirol herrscht zu diesem Zeitpunkt bei der Bevölkerung auf dem Land große Not. Die Köchin kratzte zusammen was sie noch in der Küche hatte: Altes Brot, Speck, Milch und ein wenig Mehl. Daraus formte sie die Klöße und kochte sie im Wasser. Die wilden Krieger zogen begeistert sowie gesättigt ab und berichteten von diesem leckeren Essen. Dabei ist die kulinarische Popularität der Knödel in Tirol simpel zu erklären: In den Bergen herrschte oft Knappheit an Lebensmitteln und die Höfe der Bergbauern lebten weitestgehend autark. Knödel boten die Gelegenheit auch die Reste zu verwerten. Heute gibt es Knödel als Hauptspeise, Beilagen oder die Marillenknödel als süße Nachspeise. Wir haben uns heute die Spinatknödel ausgesucht, weil sie mit ihrer Farbe beeindrucken und leicht herzustellen sind. Lasst die Kinder mitkochen und zaubert mit ihnen ein Stück Tirol auf die Teller.

Hüttenrezepte zum Selbstkochen: Tiroler Spinatknödel schmecken nach Berge

Wenn Ihr zuhause oder auf einer Hütte für Selbstversorger vom Alpenverein weißes Brot übrig habt, dass bereits hart ist, könnt Ihr daraus die Spinatknödel kochen. Mit dem Messer schneidet Ihr das Brot in Würfel. Gebt diese in eine Schüssel oder Topf. Gießt Milch darüber. Wartet ab, wie die Brotwürfel die Milch aufsaugen und hört entsprechend frühzeitig mit dem Nachgießen auf. In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch um den Spinat kümmern. Kocht ihn gar und passiert das Blattgemüse klein. Schnippelt mit einem Messer die Zwiebeln möglichst klein. Wie es sich für einen späteren Tiroler Knödel gehört, kommt nun die Butter. Bringt sie in einer Pfanne zum Schmelzen, gebt die Zwiebelwürfel hinein und dünstet sie mit dem Spinat. Anschließend stellt Ihr den Spinat-Zwiebel-Mix zur Seite und lasst ihn abkühlen. Kommen wir zu dem Teil, der den Kindern am meisten gefällt: Die Knödel zubereiten. In die mit Milch eingeweichten Brotwürfel gebt Ihr die Eier so wie die Spinat-Zwiebel-Mischung dazu. Mit dem hölzernen Kochlöffel mischt Ihr das Ganze kräftig durch. Dazwischen gebt Ihr Muskatnuss, Salz und Pfeffer hinzu. Mischt zum Schluss noch Mehl und Semmelbrösel hinzu. Jetzt formen die Kinder in den Händen kleine Knödel daraus. Sie sollten so groß wie ein Ball vom Tischtennis sein. Ab damit in das Salzwasser und etwa 15 bis 20 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Bitte nicht kochen, sonst zerfallen die Knödel.

Zutatenliste:

  • 200 Gramm altes Weißbrot
  • etwa 100 bis 150 ml Milch
  • 500 Gramm frischen Spinat
  • eine Zwiebel
  • zwei Eier
  • ein bis zwei Esslöffel Mehl
  • Butter
  • Ein bis zwei Esslöffel Semmelbrösel
  • Muskatnuss


Besucht uns!