Wandern im Herbst mit Kindern: Jetzt geht´s bunt!

Wandern im Herbst mit Kindern, das hat seine besonderen Reize. Wenn die Sonne über den bunten Wäldern scheint, ist es deutlich angenehmer als in den Sommermonaten. Außerdem sind deutlich weniger Mücken unterwegs. Die Kinder sammeln eifrig Kastanien, Bucheckern oder Eicheln. So füllen sich die Taschen der Jacken und auch die Rucksäcke. Wo ihr mit den Kindern im Herbst wandern gehen solltet, dass stellen wir Euch heute vor.

“Ich habe als Kind viele Sommer auf unserer Alm hoch über Hochfilzen verbracht und hier in meinen Heimatbergen finde ich Ruhe und kann richtig abschalten. Das gibt mir unglaubliche Kraft und Motivation.“, sagt Dominik Landertinger. Normalerweise ist dieser weltklasse Athlet mit Langlaufski und Gewehr in der Loipe unterwegs. Als Biathlet gewann er 2009 die Goldmedaille im Massenstart. Im Herbst wandert er durch das Pillerseetal in Tirol um vor der Saison Kraft zu tanken. Mehr als 30 Almhütten gibt es hier und diese sind perfekte Ziele für Familien. Begeistert wandern die Kinder durch die herbstliche Bergwelt. Eine Zeitreise unternehmen die Kleinen im Triassic Park auf der Steinplatte in Waidring. Mitten in den Kitzbüheler Alpen stehen die Outdoorkids Dinos gegenüber. Wie gut, dass diese Urzeitlichen Tiere perfekte Nachbildungen aus Palstik sind. Von Timoks Alm, Bei Saalbach-Hinterglemm,n brettern die Teenager und größeren Kindern mit dem rasanten Coaster ins Tal. Auf eine ganz eigene Art und Weise ist in Fieberbrunn das dreißig Meter hohe Jakobskreuz  beeindruckend. Es steht auf der Buchensteinwand ziehen die Jüngsten in ihren Bann. Für den bequemen Weg nach oben – oder zurück ins Tal – sorgen die Bergbahnen der Region. Mit der PillerseeTal Card nutzen Gäste die Bahnen, Schwimmbäder und den Freizeitpark „Familienland“ kostenlos. Ein besonderes Angebot hält die Region von 1. September bis 28. Oktober bereit. In dieser Zeit zahlen nur die Eltern für die PillerseeTal Card – Kinder erhalten sie gratis.

Wandern im Herbst mit Kindern: Zum südlichsten Ort von Deutschland

Manche Kinder haben ein Gespür für das Besondere. Wer zum südlichsten Punkt Deutschlands möchte, der muss auf das Haldenwanger Eck (1.931m) bei Oberstdorf im Allgäu steigen. Am Grenzpfosten mit der Nummer 147 ist dieser geographische Extrempunkt erreicht. Wer möchte steigt von dort zur Haldenwanger Hütte. Sie ist das südlichste Gebäude Deutschlands. Für Kinder kann diese Tour etwas zu anstrengend sein. Deutlich entspannter kommt Ihr nach Einödsbach. Es ist der südlichste Ort des Landes. Haarspalter und Besserwisser wenden jetzt ein, dass Einödsbach ein Weiler ist und kein Ort. Richtig. Doch derartige Schlauköpfe, sollen bitte ihr Wissen bei Wikipedia anbringen. Los geht diese geographische Extremtour beim Parkplatz Faistenoy. Das Stillachtal ist eigentlich für den individual Verkehr gesperrt. Zum Glück. Es fahren aber regelmäßig Busse dort hinein. Wenn die Kinder keine Lust mehr haben zurück zu wandern, dann nehmt doch den Bus. Vom Parkplatz Fastenoy führt der Weg zwischen Kuhweiden nach Anatsstein. Weiter führt Euch der flache Weg nach Birgsau. Ein gemütlicher Weiler. 2008 schaffte es Birgsau in die Schlagzeilen, als dunkelster Ort Deutschlands. Keinesorge, dort sind keine Dunkelmänner oder Schwarzhändler unterwegs. Doch in dem Rekordjahr kam Birgsau nur auf 955 Sonnenstunden. Was den letzten Platz bundesweit bedeutete. Zum Vergleich: 2.168 Stunden schien in Hiddensee-Dornbusch im selben Jahr die Sonne.

Folgt dem Weg zur Alpe Eschbach auf 949 Metern Höhe. Von weitem seht Ihr die Fahnen vor dem Haus wehen. Hier lohnt sich eine Einkehr. Bis ins 19. Jahrhundert ist dieser idyllische Platz nur eine Sammelstelle für das Vieh der Oberstdorfer gewesen und erst seitdem eine Alpe. Folgt den Wegweisern  Buchrainer Alpe. Jetzt kommt ein Teil der Wanderung, der den Kindern besonders gut gefällt: Der Rappenalpenbach und und der Bacherlochbach. Bald steht Ihr vor dem Gasthaus Einödsbach. Willkommen im südlichsten Ort von Deutschland! Es lohnt sich dort eine Pause einzulegen und die kulinarischen Besonderheiten des Allgäus zu geniessen. Auf dem gleichen Weg kommt Ihr wieder zurück zum Parkplatz Faistenoy.

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