Kinder kochen Hamburger: Tausend mal besser als im Schnellfressrestaurant

Kinder kochen Hamburger und zwar vom Brötchen, Experten nennen diese Buns, bis zur Auflage. Eines kann Euch das Team von Kinderoutdoor.de garantieren: Die selbst gekochten Hamburger schmecken Lichtjahre besser, als die aus dem Supermarkt oder dem Schnellfressrestaurant (hier legen wir lieber keinen Link;-) Auf der Berghütte kommt so ein exklusiver Hamburger bei den großen und kleinen Outdoorern richtig gut an.

Eingeschweißt in einer Plastikfolie ist das Beste an den Hamburgern im Kühlregal vom Supermarkt, dass Bild davon. Es prangt oben auf der Verpackung. Appetit kommt deswegen kaum aus. Schon der Blick auf die Zutatenliste lässt jeden halbwegs gebildeten Menschen schaudern. Da hilft selbst der Sonderpreis nichts. Ebenso trostlos präsentieren sich die Hamburger Folie. Auch sie sind schlabbrig in einer Folie gefangen. So kann das Zeug monatelang halten. Schon alleine der Preis bringt einfach gestrickte Gemüter zum Nachdenken.Wie kann sich dieser rechnen? Höhste Zeit mit den Kindern selbst Hamburger zu kochen. Radikal wie wir sind, tun wir das auf einer Berghütte. Nach einem erlebnisreichen Tag auf den Gipfeln und Hochlagen, braucht die Familie etwas rustikales zum Essen.

Kinder kochen Hamburger: Den Spiegeleiburger bekommt Ihr garantiert nicht in der Gastronomie und er schmeckt überirdisch!
foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder kochen Hamburger: Buns für alle

Ein großer Schwachpunkt von allen gekauften Hamburgern sind die Brötchen. Lapprige Teile sind das, die das Öl wie ein Schwamm aufsaugen.Deshalb backen wir uns selbst die Buns. Zuerst vermischt Ihr Butter, Hefe, Zucker und Milch zu einem Vorteig. Deckt mit einem Geschirrtuch ab und stellt die Schüssel mit dem Teig an einen warmen Ort. Aber bitte nicht auf die heiße Herdplatte. Als nächstes gebt Ihr Salz, Mehl und ein Ein in eine Schüssel. Alles verrühren und nun zum Vorteig geben. Das Ganze vermischen. Ist der Teig zu klebrig, gebt noch etwas Mehl hinzu. Das andere Extrem: Er ist zu fest. Dann schüttet ein wenig Milch nach. Wieder den Teig abdecken und an einem warmen Ort, beispielsweise Rimini,  mindestens eine halbe Stunde gehen lassen. Heizt den Backofen auf 200 Grad vor. In der Zwischenzeit formt Ihr die Brötchen für die Hamburger, legt sie auf das Backpapier und deckt es ab. Nochmals eine halbe Stunde warten. Das zweite Ei aufschlagen und vermischen. Streicht damit die Deckel der Buns ein. Streut die helle Sesamsaat darüber und gebt das Backblech 20 Minuten in den Ofen. Ein wichtiger Tipp: Deckt die Brötchen zum Abkühlen mit einem Geschirrtuch ab.

Kinder kochen Hamburger: Ich mach dich Hack!

Stellen wir unsere Hackfleisch-Pattys her. Holt Euch dazu reines Rinderhack vom Metzger Eures vertrauen. Salzt und pfeffert es. Formt daraus die flachen Buletten. Sie sollten etwas größer sein als die Buns, denn auf dem Grill oder in der Pfanne, schrumpfen die Pattys zusammen. Legt die flachen Buletten auf den Grill. Wendet sie erst, wenn sich auf der Oberseite ein wenig Flüssigkeit angesammelt hat und sie sich leicht vom Grillrost lösen. Legt ganz kurz die Brötchen auf den Grill, und zwar mit den Seiten, wo Ihr sie aufgeschnitten habt. Jetzt kommt der Teil, der den Kindern am besten gefällt: Belegen!

Kinder kochen Hamburger mit Feigen und Blauschimmelkäse. Der ist jedoch meistens was für die Erwachsenen.
foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder kochen Hamburger: Spiegelei oder frische Feigen?

Die “Bodenplatte” von unseren beiden Burgern ist jeweils identisch. Moment mal: Ihr könnt/dürft/sollt gerne das Rezept anpassen, wie es Euch gefällt und vor allem schmeckt. Also wir geben auf die untere Brötchenhälfte ein wenig Majo. Anschließend Rucola (bitte nicht mit den schweizer Hustenbonbons verwechseln) und anschließend ein Salatblatt. Jetzt kommt die erste Variante: Der Spiegeleiburger. Bratet ein Spiegelei in der Pfanne und legt es auf den Hamburger. Es folgen dünn geschnittene Tomaten, Zwiebelscheiben, Gurkenscheiben und das obligate Salatblatt. Wer möchte kann auch eine Scheibe Bergkäse mit drauflegen. Deckel drauf und fertig. Kommen wir zum Feigenburger. Den favorisieren die Eltern. Nehmt dünne Scheiben vom Roquefort Käse. Das ist ein Blauschimmelkäse aus Frankreich. Schneidet eine frische Feige, bitte keine mumifizierte aus dem Plastikbeutel, und legt sie auf den Burger. Es folgen Tomate, Zwiebel, Gurke und das Salatblatt. An diese Burger erinnert sich die Familie noch lange und gerne.

Zutaten für die Brötchen:

  • 1 Würfel frische Hefe
  • 200 ml Milch
  • 30 g weiche Butter
  • 300 Gramm Weizenmehl 550
  • drei Eier
  • helle Sesamsaat

Zutaten für den Spiegeleiburger:

  • Ein Ei
  • Majo
  • Gurkenscheiben
  • Tomatenscheiben
  • Rucola
  • Kopfsalat
  • Zwiebelringe

Zutaten für den Feigenburger:

  • Frische(!!!!) Feige
  • roquefort Käse
  • Majo
  • Gurkenscheiben
  • Tomatenscheiben
  • Rucola
  • Kopfsalat
  • Zwiebelringe
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