
Schnitzen lernen ist wie die ersten Meter mit dem eigenen Fahrrad: Es braucht Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und ein gutes Werkzeug. Heute wagen wir uns an eine Schale. Dazu brauchen wir mehr als ein Taschenmesser oder ein Multitool. Diese Aufgabe ist deutlich komplexer, der Lerneffekt ist enorm. Drei Dinge sind beim Schnitzen lernen wichtig: Zeit, Geduld und brauchbares Werkzeug.
Schnitzen lernen: Zeit lassen!
Zuerst zeichnet Ihr Euch die Schale auf die Holzscheibe. Spannt das Holz entsprechend ein, damit es beim Schnitzen nicht verrutscht. Mit einem breiten, abgekröpften Hohlbeitel geht es los. Euere “starke” Hand schiebt, während die “schwächere” Hand auf das Eisen drückt und Tiefe sowie Richtung vorgibt. Ein paar Schnitte von außen nach innen. Rückt ein paar Millimeter weiter und setzt wieder an. So entsteht langsam eine Vertiefung. Wenn Ihr mit einem Hohlbeitel arbeitet, dass eine Breite von zehn oder 15 Millimetern habt, kommt Ihr schneller voran als mit einem Eisen, dass fünf Millimeter breit ist, aber Ihr braucht bei den breiten Hohlbeiteln deutlich mehr Kraft!

Wenn Ihr spürt, dass Euch die in den Händen langsam verlässt, ist eine Pause sinnvoll. Wer schnitzt sollte sich dafür Zeit nehmen. Arbeitet Euch langsam eine Vertiefung in die Holzscheibe. Seht Euch immer wieder das Werkstück von verschiedenen Perspektiven an und korrigiert entsprechend. Jetzt heißt es sich entscheiden. Wollt Ihr die Rückseite von der Schale auch bearbeiten oder wollt Ihr sie so belassen wie sie ist? Wenn Ihr die Rückseite der Schale auch ausarbeiten wollt, dreht das Werkstück um und spannt es ein. Mit Flacheisen schrägt Ihr nun die Unterseite der Schale ab.

Wer möchte kann mit Schleifpapier die Maserung von den Holz besonders zur Geltung bringen. Zuerst das grobe Schleifpapier verwenden um damit Kerben verschwinden zu lassen. Steigt anschließend auf immer feineres Schleifpapier um.
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Kinder schnitzen ein Eichhörnchen🐿
Kinder schnitzen ein Eichhörnchen und lernen, ganz nebenbei, einige wichtige Techniken mit dem Taschenmesser. Keine Sorge, für das Eichhörnchen muss niemand teuere Schnitzeisen oder premium Lindenholz kaufen. Ein Taschenmesser und ein Stück Restholz reichen uns völlig. Wir erklären Euch wie immer in kleinen Schritten, wie sich das Eichhörnchen schnitzen lässt. Wer möchte kann das Tier zum Schluss mit Wasserfarben bemalen.
Überall sind sie im Herbst zu sehen: Die Eichhörnchen flitzen mit dem Kopf nach unten die Baumstämme fast in Falllinie runter. Ebenso schnell wuseln die Eichhörnchen auch wieder den Baum hinauf. Für den Winter gilt es Vorräte anzulegen. Damit leisten die kleinen Nager auch einen Beitrag zum Umweltschutz. Viele der Erddepots finden die Tiere im Winter nicht mehr und aus der sorgsam vergrabenen Wal- oder Haselnuss kann später ein Baum oder Strauch wachsen. Im Allgäu, bei Fischen gibt es einen Eichhörnchenwald. Dort könnt Ihr die Tiere füttern und gut beobachten.
Stellen wir uns das Material zusammen für unsere heutige Schnitzarbeit:
- Taschenmesser oder Multitool
- Stück Restholz
- Stift
- Schmirgelpapier
- Wasserfarben
- Pinsel
Kinder schnitzen: So gelingt es!
Bevor wir den ersten Schnitt ins Holz machen, skizziert Ihr bitte das Eichhörnchen. Nun sägt oder schnitzt Ihr den Rohling aus.

Damit Ihr den Abend nicht damit zubringen könnt, Euch Holzsplitter aus den Finger zu pulen, entfernt die abstehenden Späne. Jetzt kann es los gehen. Rundet zuerst das Eichhörnchen mit der großen Klinge ab. Schließich ist dieses Tier in der Realtität alles als eckig. Wichtig ist: Die Details, wie Ohren oder Pfoten, schnitzen wir am Ende. Warum? Weil diese abbrechen können. während wir das Werkstück in der Hand halten.

Zuerst arbeiten wir grob den Körper aus. Setzen den Kopf bewusst vom Oberkörper ab, schnitzen dem Schwanz vom Eichhörnchen. Dreht immer wieder das Tier in den Händen um zu sehen, wo Ihr noch schnitzen müsst. Wenn die grobe Form soweit passt, geht es an die Feinheiten wie die Ohren oder Pfoten.

Schmirgelt das Tier ab. Beginnt mit groben Schleifpapier (je kleiner die Nummer auf der Rückseite um so gröber ist es). Anschließend könnt Ihr das Eichhörnchen mit Wasserfarben anmalen.
Kinder schnitzen eine Outdoor Tasse
Kinder schnitzen eine Outdoor Tasse und die hält dicht! Nachhaltiger kann ein Trinkgefäß für alle die gerne draußen unterwegs sind, kaum sein. Wir haben für Euch die Schnitzanleitung in Bildern und Schritt für Schritt. Vom Ast bis zur fertigen Tasse.
Ein Flugzeugträger der Gerald. R. Ford Klasse hat eine Verdrängung von 97.000 Tonnen. In Deutschland fallen pro Jahr, so seriöse Schätzungen, 106.000 Tonnen Einwegbecher im Abfall. 320.000 Coffee to go Becher sind es hierzulande pro Stunde. Da gibt es nur eines: Wir halten dagegen mit einer Tasse aus dem nachhaltigsten Material: Holz. An Material für unsere heutige Schnitzarbeit benötigt Ihr:
- ein Multitool mit Sägeblatt oder Säge
- Astgabel
- Fahrtenmesser mit stehender Klinge
- Schmirgelpapier

Wie immer beginnt alles mit einen Ausflug in den Wald oder Park. Sucht dort mit den Kindern eine Astgabel, die sollte aber bitte am Boden liegen. Bitte keine grünen Äste abschneiden. Bei unserer Suche gehen wir vor, wie die Handwerker vor Generationen. Sie suchten sich das Holz nach der Form und setzten es entsprechend ein.
Kinder schnitzen einen Outdoor Tasse: Der Henkel ist schon dran

Zuerst sägt Ihr die Astgabel, möglichst in der Natur, zurecht.

Den abstehenden dünnen Trieb schnitzt Ihr am Ende rund. Immer ein kurzer Schnitt an der Kante. Dreht das Werkstück. Wieder ein kurzer Schnitt. So geht es Millimeter um Millimeter und langsam entsteht eine Halbkugel.

Mit der großen Klinge entfernt Ihr die Rinde vom Holz. foto (c) kinderoutdoor.de
Nun braucht Ihr ein Messer mit stehener Klinge. Bei einem Taschenmesser oder Multitool besteht die Gefahr, dass bei dieser Arbeit die Klinge bricht oder die Mechanik Schaden nimmt. Bohrt in die Mitte vom Haupttrieg mit der Spitze in das Holz. Übt entsprechend Druck aus und vertieft das Loch mit jeder Umdrehung.

Holzspäne will niemand mittrinken. Deshalb schmirgelt mit dem Schleifpapier das Innere der Tasse und den Rand ab.

Fertig ist die geschnitzte Outdoor Tasse und Ihr habt ein tolles Geschenk!

Schnitzt einen Outdoor Becher
Mit Kindern schnitzen ist immer wieder ein Abenteuer. Den Kindern fallen die tollsten Dinge ein, die sie selbst mit dem Taschenmesser herstellen wollen. Wie bei einem perfekten Design üblich, brauchen wir nur extrem wenig Material für unsere heutige Arbeit. Ein Stück dicker Holunder und eine dicke Schnur reichen aus. Dazu noch ein hochwertiges Taschenmesser und Schmirgelpapier. Los geht´s!
“Autsch!” schrie das Kind auf und führte anschließend einen wahren Veitstanz auf. Was anfänglich noch lustig aussah entpuppte sich als schmerzhafte Erfahrung für das Kind. Es hatte sich am Lagerfeuer einen Tee aus dem Kessel geholt und in die Blechtasse gegossen. Diese erhitzte sich und das Outdoorkid ließ vor Schmerzen die Tasse fallen. Damit verbrühte es sich die Füße. So was muss nicht sein und lange dachten wir darüber nach, wie können Kinder eine Tasse schnitzen? Dazu wollen wir kein Spezialwerkzeug einsetzen. Wir brauchten ein Holz, dass innen “hohl” ist. Da fiel uns der Holunder ein. Dieser hat markantes weißes Mark, dass sich leicht entfernen lässt. Allerdings fällt der Markkanal bei dickeren Holunderästen entsprechend dünner aus. Bitte schneidet keinen Holunder ab, der im Saft steht. In unserem Fall richtete der Hausmeister von einer Sportanlage mit der Kettensäge ein wahres Massaker unter den Holunder-Sträuchern an, die am Maschendrahtzaun wuchsen. So konnte ich auch sehen, welches Holz viel Mark hatte. Wer keinen Becher, sondern eine Tasse haben möchte, der benötigt einen Henkel. Wir wollen diesen ohne bohren befestigen. Deshalb fertigen wir den Henkel aus einer dicken Schnur an. Nehmt eine, die reißfest und beständig ist. Sonst ergießt sich der heiße Inhalt von der Tasse über Euch. Wie bei vielen unserer Projekt sucht Ihr am Anfang mit den Outdoorkids in der Natur ein dickes Stück Holunder. Zum Glück lässt sich so eines noch nicht über das Internet bestellen (dadurch entgehen manchen Bloggern 10% Provision….eine Runde Mitleid bitte!)

Mit kindern schnitzen: Aus diesem Material fertigen wir eine Outdoortasse.
foto (c) kinderoutdoor.de
Mit Kindern schnitzen: So richtig hohl
Fangen wir mit dem langwierigsten Teil von unserem Projekt an. Den Holunder aushöhlen. Wenn Ihr Euch das Stück von einem bereits gefällten Holunder abschneidet, könnt Ihr auch sehen, wie dick oder dünn der Kanal mit dem weißen Mark im Inneren ist. Je dicker um so besser in unserem Fall. Mit der großen Klinge, diese sollte stabil sein, puhlt Ihr zuerst das Mark heraus. In den meisten Fällen hat Euere Outdoor-Tasse nun ein Fassungsvermögen von einem größeren Reagenzglas. Das ist deutlich zu wenig. Höhlt mit der großen Klinge das Holz weiter aus. Denkt bitte daran, dass Euere Outdoor-Tasse auch einen Boden braucht und der Rand weder zu dünn noch zu dick sein sollte. Drückt die Klinge gegen das Holz und lasst es so rotieren. Dadurch bekommt Ihr einen gleichmäßigen Innenraum der Tasse aus Holunder. Diese Arbeit zieht sich hin, besonders wenn das Holz schon intensiv getrocknet ist.

Höhlt mit der großen Klinge vom Taschenmesser den Holunder aus.
foto (c) kinderoutdoor.de
Nur die Wenigsten freuen sich, wenn sie beim Trinken aus einem Gefäß feste Stoffe mit sich aufnehmen. Holzspäne, selbst vom “gesunden” Holunder, stehen weniger oben in der Beliebtheit. Deshalb greift zum Schleifpapier und befreit das Innere der Holztasse von den Spänen. Beginnt mit einem groben Sandpapier, kleine Körnung, und steigert Euch zu Feineren (große Körnung).

Schmirgelt mit Sandpapier das Innere der Outdoortasse gründlich ab, damit später nichts darin schwimmt….
foto (c) kinderoutdoor.de
Der Becher ist jetzt fertig. Wir wollen aber eine Tasse! Nehmt die Schnur und schneidet entsprechend zwei lange Teile ab. Denkt bitte daran, dass Ihr einen Teil der Schnur um die Tasse wickeln müsst. Wer Luftmaschen häkeln kann ist hier klar im Vorteil. Manche Profis können das sogar ohne Häkelnadel. So genanntes Fingerhäkeln, nicht zu verwechseln mit dem bayerischen Sport Fingerhakeln.

Luftmaschen mit den Fingern häkeln. foto (c) kinderoutdoor.de

Fertig ist unser Henkel für die Outdoor Tasse. foto (c) kinderoutdoor.de
Bindet nun den gehäkelten Henkel an der Outdoor-Tasse fest.

Bindet zum Schluss den Griff um das Holz der Tasse fest.
foto (c) kinderoutdoor.de
Fertig ist unsere Outdoor-Tasse. Ein echtes Unikat und super als Geschenk geeignet.

Fertig ist unsere Outdoor-Tasse.
foto (c) kinderoutdoor.de
Schnitzen wir einen zünftigen Holzbecher
Schnitzen wir doch mal etwas für den Alltagsgebrauch. Heute wagen wir uns an einen Holzbecher. Wie immer ist die Materialliste übersichtlich: Ein Hohlbeitel, Taschenmesser, Schmirgelpapier und Astholz. Über diesen tollen Outdoor Becher freuen sich die Kinder auf jeden Fall, denn sie haben auch fleißig mitgebastelt. Wir haben die Schnitzanleitung für Euch.
Schnitzen gehört auch bei den Samen dazu. Dieses uralte Volk lebt verstreut über Norwegen, Finnland, Schweden sowie Russland. Von einem Sami kaufte ich eine geschnitzte Holztasse, nachdem ich ihm zugesehen hatte, wie er mit dem Beiteln und dem typischen Lapplandmesser das Holz bearbeitete. Immer wieder wollte ich mich an so einen Becher wagen, doch irgendwie passte es nie so richtig. Eine Nachbarin schnitt ihren Kirschbaum radikal im Frühjahr aus und da kam ich an einige schöne Äste. Jetzt wollte ich es wissen, ob ich auch einen Becher schnitzen kann. Hier ist die Anleitung dazu.

Schnitzen wir doch mal einen Holzbecher. Hier seht Ihr das Material dazu.
foto (c) kinderoutdoor.de
Schnitzen: Aus dem Ast entsteht ein Outdoor Becher
Zuerst braucht Ihr ein entsprechendes Stück Astholz. Bitte nehmt keine Eibe oder Esche her, diese Bäume sind nämlich giftig. Zuerst höhlt Ihr mit dem Stechbeitl den Ast aus. Lasst einen Rand von ungefähr einem halben bis einen Zentimeter stehen. Wenn Ihr keine Werkbank habt um den Ast einzuspannen, rammt ihn in den Boden. Nun ist Kraft gefordert, wenn Ihr den Ast etwa zehn bis 15 Zentimeter aushöhlt.

Schnitzen hat auch mit Kraft zu tun. Hier höhlen wir den Ast aus.
foto (c) kinderoutdoor.de
So sollte nun der Ast aussehen.

Die meiste Arbeit ist nun geschnitzt.
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Jetzt erst mit der Säge vom Taschenmesser den “Becher” vom Ast abschneiden.

Nun sägen wir den Becher vom Ast ab.
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Jetzt erst schnitzen mit der großen Klinge vom Taschenmesser die Rinde ab.

Rind um gelungen. Wir schnippeln mit dem Taschenmesser die Rinde weg.
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Nun schnitzen wir dem Taschenmesser den Boden von unserem Holzbecher ein wenig ab.

Eine runde Sache! Mit dem Taschenmesser schnitzen wir den Boden vom Becher ab.
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Zum Schluss schmirgeln wir mit dem Schleifpapier den Outdoorbecher innen und außen gründlich ab.

Ein tolles Geschenk ist dieser selbstgeschnitzte Outdoor Becher. foto (c) kinderoutdoor.de

Mit dem Taschenmesser und Schleifpapier bekommt der Holzbecher seinen Feinschliff. foto (c) kinderoutdoor.de

Und trinken wir aus unserem selbst geschnitzten Becher. Foto (c) Kinderoutdoor.de
Kinder schnitzen eine Holzgabel mit dem Taschenmesser: Gut aufgegabelt!
Kinder schnitzen eine Holzgabel für die Outdoor-Abenteuer. Auch das ist ein Teil vom Abenteuer. Ihr zieht los ohne Besteck und schnitzt Euch am Lagerfeuer selbst die Gabeln und Löffel. Alles was Ihr dazu benötigt ist ein Taschenmesser oder Multitool und ein Stück Astholz. Wichtig ist dass Euer Werkzeug neben der großen Klinge, auch eine Säge hat. Unser heutige Projekt habe ich genutzt und das Kinder Multitool Leap von Leatherman getestet.
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“Ist es ein Fortschritt, wenn ein Kannibale Messer und Gabel benutzt?”fragte einmal der polnische Lyriker Stanislaw Jerzy Lec. Nun wir sind keine Kanibalen und die Gabel ist seit römischer Zeit bekannt. Deutlich jünger sind die Multitools. 1983 begann die Leatherman Tool Group mit ihrer Arbeit. Anstatt mit einem Taschenmesser habe ich heute die Gabel mit dem Leatherman Leap geschnitzt. Ein Multitool speziell für Kinder. Das Werkzeug für kleine Outdoorer ist von den Abmessungen auf die Hände der Kinder abgestimmt. 122 Gramm, etwas mehr als eine Schokoladentafel, wiegt das Multitool. Wie bei den Erwachsenen bietet der Hersteller 25 Jahre Garantie. An Funktionen hat das Leap drei Schraubenzieher, Dosenöffner, Lineal, Schere, Pinzette, Zange, Drahtschneider, Säge und eine zusätzlich einsetzbare Messerklinge. In wenigen Sekunden ist dies eingesetzt. An einem gut getrockneten Ast von der Haselnuss musste die Klinge und die Säge beweisen wie scharf und präzise sie sind.

foto (c) kinderoutdoor.de
Kinder schnitzen eine Gabel aus Holz: Verzinken wirs!
Mit der Säge schneidet Ihr etwa drei bis sechs Zentimeter vom Ende Entfernt parallel in das Holz. Beide Einschnitte sollen ungefähr ein Drittel von der Dicke des Astes ausmachen. Daraus arbeiten wir später den Kopf der Gabel aus.
Mit der Klinge vom Taschenmesser oder Multitool spaltet Ihr nun das Holz und zwar bis zu den beiden Einschnitten. Klopft dazu mit einem anderen Ast vorsichtig auf die Klinge. Achtet darauf, dass sich die Klinge möglichst gerade nach unten in das Holz arbeitet.

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Jetzt steht aus dem Ast ein Drittel vom Holz heraus. Unser späterer Kopf der Gabel. Mit der großen Klinge schnitzt Ihr diesen gerade.

foto (c) kinderoutdoor.de
Dort wo der Gabelkopf in den Ast übergeht, schnitzt Ihr diesen Übergang zurecht. Wie Ihr den gestaltet, dass entscheidet Ihr selbst. Wir schnitzen halbrund in das Holz links und rechts. Dabei lassen wir die Rundung harmonisch in die äußeren Zinken übergehen.

foto (c) kinderoutdoor.de
Am oberen Ende vom Gabelkopf rundet, wenn Ihr wollt, diesen mit der großen Klinge vom Taschenmesser ab. Von oben betrachtet sieht die Gabel wie ein Löffel aus. Es fehlen die Zinken.

foto (c) kinderoutdoor.de
Mit der Säge schneiden wir vorsichtig die Zinken in den Gabelkopf. Je nach Breite vom Gabelkopf könnt Ihr drei bis fünf Zinken einsägen. Bei dieser Arbeit zeigt sich, wie hochwertig die Säge ist.

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Damit die Zinken der Gabel von oben spitz sind, schnitzt Ihr diese zu. Von hinten nach vorne bewegt Ihr dabei die Klinge. Schnitzt die Zinken bitte nicht zu dünn.

foto (c) kinderoutdoor.de
Unser Gabelkopf braucht auch eine Vertiefung. Mit der Spitze von der großen Klinge schnitzt Ihr eine Vertiefung in das Holz.

foto (c) kinderoutdoor.de
Niemand isst gerne Holzspäne mit und deshalb schleifen wir die Zwischenräume der Zinken mit dem Schmirgelpapier. Auch den restlichen Gabelkopf schleifen wir damit ab.

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Wer möchte kann das Ende vom dicken Stiel unserer Gabel abrunden. Hier kommt auch wieder die große Klinge vom Multitool oder Taschenmesser zum Einsatz.Immer ein Schnitt an der Kante vom Holz. Kurz in der Hand drehen. Wieder ein Schnitt und wieder kurz drehen. So entsteht ein halbrundes Ende. Wer möchte kann auch seinen Namen in die selbst geschnitzte Outdoor-Gabel einritzen.
Unsere Bewertung vom Leatherman Leap: Sechs von sechs möglichen Kompassen
Materialliste:
- Taschenmesser oder Multitool beides mit Säge
- Ast
- Schmirgelpapier
(* Schreiben wir hin um Ärger zu vermeiden. Hinweis in eigener Sache: Für den Artikel und die darin enthaltenen Links erhalten wir weder Geld noch Provisionen)
Kinder schnitzen für die Outdoorküche
Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser lauter praktische Dinge, die Ihr zum Kochen in der Natur nutzen könnt. Wir haben die Schnitzanleitungen für Euch.
‘”Bitte keine Löffel aus Metall verwenden” rät ein Outdoor Händler und zeigt auf die Campingtöpfe mit einer Antihaft Beschichtung. Mit Löffeln aus Metall zerkratzen die Outdoorköche diese Beschichtung und der Effekt ist dahin. Aus diesem Grund schnitzen wir uns einen Pfannenwender aus Holz. In unserem Fall fiel bei einem Sturm ein Stück Ast vom Nussbaum vors Fahrrad. Wie die Schnitzer im Mittelalter ist es oft vom Vorteil, wenn wir uns an der Form vom Holz orientieren. Der gefundene Ast hatte eine Verdickung. Ideal für einen Pfannenwender. Dazu braucht Ihr folgendes Material

- Ein Stück Holz
- Multitool, Taschen– oder Fahrtenmesser mit Säge
- Schleifpapier
Kinder schnitzen einen Pfannenwender

Zuerst spalten wir einen Teil vom Holz ab.

Mit der großen Klinge bringen wir den Ast entsprechend in Form und geben ihm eine breite “Schaufel”. Wir schnitzen sie an den Ecken und am vorderen Rand rund ab.

Im folgenden Schritt schnitzen wir den Übergang vom Griff rund ab.

Zum Schluss runden wir den Griff ab. Immer an der Kante ein Stück wegschnitzen, in der Hand das Werkstück ein paar Millimeter drehen. Wieder ein Schnitt an der Kante. So wandert diese immer mehr nach innen und es bildet sich eine Kugel daraus.

Zum Schluss schleifen wir mit unterschiedlichen Sandpapier das Werkstück ab. Wer hat schon gerne Holzspäne im Essen? Zuerst das grobe Sandpapier, dann das Feine.

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Fertig ist der Pfannenwender. foto (c) kinderoutdoor.de -

Ideal für alle die gerne draußen kochen. foto (c) kinderoutdoor.de Feuer und Flamme: Einen Löffel schnitzen
Kinder schnitzen gerne am Lagerfeuer. Hier bietet es sich an, mit einer glühenden Kohle in einen Holzlöffel die Vertiefung zu brennen. Doch das Ganze lässt sich besser umsetzen. Mit unserer neuen Methode zünden wir, kontrolliert, einen Teil vom Kopf des Löffels an und brennen so eine Vertiefung hinein. Wir Ihr mit den Kindern einen Holzlöffel mit Hilfe von einem Taschenmesser und dem Feuer schnitzen könnt, das zeigen wir Euch heute. Dabei gehen wir wie immer Schritt für Schritt vor.
Feuerteufel. Diesen Ausdruck dürften die meisten Erwachsenen in ihrer Kindheit einmal gehört haben. Irgendwie steckt es in jedem Kind, gerne zu zündeln. Ob am Holzofen von den Großeltern, am Gartengrill oder mit den Pfadfindern am Lagerfeuer. Flammen faszinieren die Kleinen irgendwie schon immer. Mit unserer heutigen Schnitzanleitung verbinden wir beides: Zündeln und schnitzen. Mit dieser denkwürdigen Kombination bekommen wir einen tollen Löffel hin.
Kinder schnitzen einen Löffel: Fire and wood
An Material benötigt Ihr ein Stück Ast von der Haselnuss. Damit macht Ihr Euch Freunde unter den Allergikern. Ein Taschenmesser mit großer und kleiner Klinge braucht Ihr für unsere heutige Schnitzarbeit, Zündhölzer, flüssigen Grillanzünder und Sandpapier. Außerdem einen dickeren Ast (den nehmen wir als “Hammer” her).

Kinder schnitzen aus diesem Material einen Holzlöffel.
foto (c) kinderoutdoor.deZuerst spalten wir mittig den Ast von der Haselnuss. Dazu legen wir die große Klinge vom Messer auf das Holz und klopfen vorsichtig mit dem zweiten Ast darauf. Langsam drückt sich das Messer durch das Holz und Ihr habt es gespalten. Nehmt die dickere Hälfte.

Ganz am Anfang spalten wir den Ast von der Haselnuss.
foto (c) kinderoutdoor.deWer möchte, kann sich eine Schablone aus Papier herstellen und diese mit Bleistift auf das Holz übertragen. Zuerst rundet Ihr mit der großen Klinge ein Ende vom Ast ab. Daraus entsteht später der Kopf von unserem Holzlöffel. Schnitzt immer ein Stück von der Kante ab. Dreht das Holz um wenige Millimeter in der Hand und schnitzt noch mals ein Stück ab. So geht das weiter, bis Ihr eine Art “Halbkugel” auf der Rückseite vom Holz habt. Eckige Löffel sind beim Essen eher unangenehm.

Mit der großen Klinge vom Taschenmesser rundet Ihr ein Ende vom Ast ab. Das ist später der Kopf vom Löffel.
foto (c) kinderoutdoor.deKlappt die kleinere Klinge aus und stecht dort in das Holz, wo später die Vertiefung vom Löffel sein soll. Stecht einige Millimeter in das Holz möglichst oft hinein. Jetzt kommt der große Moment. Gießt ein wenig flüssigen Grillanzünder in dieses vorgestochene Areal. Zündet es jetzt mit dem Streichholz an. Seht zu, wie das Holz kontrolliert in diesem Sektor verbrennt. Bitte gießt auf keinen Fall Grillanzünder nach, während die Flammen aus dem Holz schlagen. Das kann böse enden. Wenn das Feuer zuviel Holz verbrennt, als Ihr es geplant habt, drückt das Ganze in den Boden.

Nachdem wir die Vertiefung vorgestochen haben, gießen wir Grillanzünder hinein.
foto (c) kinderoutdoor.deWenn das Feuer auf dem späteren Löffel aus sind, dann solltet Ihr jetzt eine Vertiefung sehen in der Asche ist. Diese Rückstände klopft Ihr heraus und schnitzt sie mit der kleinen Klinge aus dem Holz heraus.

Gezielt verkohlt. Die Vertiefung von unserem Holzlöffel ist ausgebrannt.
foto (c) kinderoutdoor.deMit der großen sowie der kleinen Klinge vom Taschenmesser schnitzt Ihr nun den Holzlöffel in Form. Rundet den Stiel und den Löffelkopf ab. Auch das Ende vom Löffelstiel rundet Ihr mit der kleinen Klinge ab. Immer wieder dreht Ihr den Löffel in der Hand. Den Übergang vom Löffelkopf zum Stiel könnt Ihr ebenfalls ausarbeiten.

Bringt den Holzlöffel schnitzend in Form.
foto (c) kinderoutdoor.deWenn Ihr mit der Form des Löffel zufrieden seid, dann legt das Taschenmesser weg. Zum Schluss bekommt der Löffel seinen Feinschliff mit dem Sandpapier. Zuerst das Grobe mit kleiner Körnung und anschließend feineres Schleifpapier.

Damit niemand einen Holzsplitter beim Essen im Mund hat, schmirgeln wir den Holzlöffel mit Sandpapier ab.
foto (c) kinderoutdoor.deFertig ist der Holzlöffel. Dieser ist ein toller Begleiter bei Outdooraktivitäten.

Fertig ist der geschnitzte Löffel.
foto (c) kinderoutdoor.deSchnitzen mit Kindern: Eine Grillgabel fürs Lagerfeuer
Schnitzen mit Kindern ist, nahezu, überall möglich. Auch am Lagerfeuer. Raus mit dem Taschenmesser und los geht´s. Was ärgert die Kinder dort mehr, als wenn die Wurst in die Glut fällt? Damit ist Schluss denn wir schnitzen mit den Kindern eine Grillgabel. Damit lässt sich die Wurst wunderbar über dem Lagerfeuer drehen und die Kinder lernen das Schnitzen. Hier ist unsere Schnitzanleitung.Plötzlich lag die Nürnberger Bratwurst in der Glut. Das Kinder versuchte noch mit dem Stöck dieses leckere Würstl aus diesem Inferno herauszufischen. Vergeblich. Erst schimpfte das Outdoor Kid und dann die Eltern. Wir von Kinderoutdoor.de meinen, es ist höchste Zeit, solche Dramen am Lagerfeuer zu beenden. Deshalb haben wir heute eine Schnitzanleitung für eine Grillgabel. Alles was Ihr dazu braucht ist ein Taschenmesser, eine Astgabel und eine Wurst. In weniger als zehn Minuten ist die Grillgabel einsatzklar.

Schnitzen mit Kindern: Alles was wir für eine tolle Grillgabel benötigen, seht Ihr hier.
Foto (c) kinderoutdoor.deSchnitzen mit Kindern: Zeit für Verzierung
Zuerst runden wir das Ende vom Ast mit der großen Klinge vom Taschenmesser ab. Dabei lernen die Kinder eine Halbkugel zu schnitzen. Immer an der Kante vom Ast schnitzen und anschließend das Holz um wenige Millimeter in der Hand weiterdrehen.

Schnitzen mit Kindern, zuerst runden wir das Ende der Grillgabel ab.
foto (c) kinderoutdoor.deJetzt schnitzen die Kinder rundum einen “Griff” in das Holz.

Wer möchte, schnitzt einen “Griff in das Holz.
foto (c) kinderoutdoor.deMit der großen Klinge vom Taschenmesser schnitzen wir nun die beiden Zinken der Grillgabel spitz an.

Die Kinder schnitzen nun die Zinken der Grillgabel spitz an.
foto (c) kinderoutdoor.deAber Moment mal! Die Kinder wollen doch eine ganz eigene, individuelle Grillgabel. Kein Problem, dann verzieren wir sie eben. Auch das ist ideal, damit die Kinder das Schnitzen mit dem Taschenmesser lernen.

Mit dem Taschenmesser schnitzen die Kinder nun Verzierungen in die Rinde.
foto (c) kinderoutdoor.deFertig ist unsere wunderbare Grillgabel!
Eine tolle Grillgabel haben die Kinder geschnitzt. Foto (c) kinderoutdoor.de Unsere Grillgabel bei der “Arbeit” am Lagerfeuer. foto (c) kinderoutdoor.de













