Kinder paddeln in Leipzig und anderen Städten

Kinder paddeln auf mäandernden Flüssen, dem Meer oder malerischen Seen. Doch Familien können auch mit dem Kanu eine Stadt entdecken. Das ist für die Kinder auf jeden Fall viel spannender, als mit dem Reiseführer unterm Arm durch die Innenstadt zu latschen. Wir stellen Euch Städte in Deutschland vor, die Ihr paddelnd vom Wasser aus erkunden könnt.

Leipzig ist die Stadt der Musiker: Johann Sebastian Bach, Robert und Clara Schumann, Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Wagner oder Edvard Grieg sind mit der Stadt verbunden. Die Musik geht aber auch auf dem Wasser ab. Gut 200 Kilometer für Paddler erwarten Euch in der sächsischen Stadt. Für die Kinder ist es ein besonderes Erlebnis, eine Stadt vom Kanu aus zu entdecken. Keine Sorge, niemand muss sein Boot selbst nach Leipzig mitbringen. Es gibt vor Ort genügend Möglichkeiten sich welche auszuleihen. Unsere Tour startet am Klingerweg. Hier ist der Bootsverleih vom altehrwürdigen Ruder- und Kanuclub SC DHFK Leipzig e.V. ansässig. Wer sich dort ein Boot ausleiht unterstützt damit auch die Kinder- und Jugendarbeit von diesem Sportverein. Nach einer Einweisung geht es los. Der Vorteil bei dieser etwa neun Kilometer langen Tour ist es, dass sich Euch keine festen Hindernisse wie Wehre in den Weg stellen. Das erspart Euch und den Kindern das mühselige Umtragen der Boote. Wildwasser oder Schwälle sind ebenfalls nicht vorhanden und Anfänger kommen hier gut voran. Zuerst paddelt Ihr etwa 800 Meter gegen die Weiße Elster an. Vorbei an malerischen Häusern, von denen die meisten einen Steg haben. In Sachsen gilt das Rechtsfahrgebot, haltet Euch mit den Booten deshalb rechts. Immer wieder kommen flache Motorboote mit Ausflüglern euch entgegen über überholen von hinten kommend. Zum Glück sind die Sachsen und besonders diese Bootsführer gemütliche Leute. Gegenseitig nehmen Paddler und Motorboote Rücksicht aufeinander und so klappt es optimal.

Im Gegensatz zu den Ausflugsdampfern, wie sie auf manch anderen deutschen Flüssen unterwegs sind, verursachen diese Boote so gut wie keine Wellen, die Euch ins Schaukeln bringen. Rechts geht es in den Dr. Karl Heine Kanal hinein. Ein paar hundert Meter schippern dort auch die Motorboote rein. Dann ist es für sie zu eng und die Algen im Wasser könnten die Schrauben der Motoren umwickeln. Bald geht es unter dem Riverboat einem futuristischen Kulturzentrum, dass den Kanal überspannt hindurch. Gemütlich lässt es sich im Kanal paddeln. Enten schwimmen an euch vorbei und Graureiher lassen sich von den Kanuten kaum beim Fischen stören. Ihr passiert auch das berühmte Stelzenhaus mit seinem bekannten Restaurant und die davor liegende MS Weltfrieden. So geht es durch einige Brücken hindurch und im Lindenauer Hafen, mitten in Leipzig endet die Tour. Hier dominieren derzeit die Baukräne das Bild. Auf dem gleichen Weg geht es wieder zurück zum Klingerweg. Es gibt auch eine “Touristenroute” durch Leipzig zu paddeln, diese ist deutlich länger und Ihr müsst an manchen Stellen die Boote umtragen. Für alle die kleinere Kinder haben, scheidet diese Rundfahrt auf dem Wasser somit aus.

  • Paddeln mit Kindern: Weiße Elster – Dr. Karl Heine Kanal und zurück
  • Länge: etwa neun Kilometer
  • Schwierigkeit: Leicht

Mit den Kindern durch Hamburg paddeln

Die Binnenalster kennen die meisten Touristen. Schnell ein Foto geknipst und  weiter geht es zur nächsten Sehenswürdigkeit der Hansestadt.Paddlern hingegen ist die Alte Alster vorbehalten. Das ist ein kurzer Seitenarm. Hier geht die Paddeltour los. Nach wenigen Metern ist die Alter erreicht. Dort links halten und gegen die Strömung arbeiten. Vorbei geht es am Winterhuder Kai und Ihr paddelt hinauf zum Haynspark. Rechts am Ufer ist die Lattenkamp Sporthalle zu sehen und Ihr paddelt nun unter der ersten von sieben Brücken auf dieser Tour. Ignoriert die verschiedenen Abzweigungen und bleibt auf dem Fluss. Sollte Euch der Wind ins Gesicht wehen, dann dürft Ihr kräftig paddeln um vorwärts zu kommen. An beiden Ufern ist es alles andere als Großstädtisch. Alte Villen, schmucke Gärten und Parks begleiten Euch. Kaum zu glauben, dass Ihr mit den Kindern in Hamburg paddelt. Auf der Alster geht es Stromaufwärts bis die Ohlsdorfer Schleuse erreicht ist. Wenn Ihr etwas Abkühlung braucht, dann legt an und besucht das Ohlsdorfer Hallen- und Freibad. Bei der Schleuse habt Ihr zwei Möglichkeiten: Entweder Ihr dreht hier um und paddelt wieder zurück zur Alten Alster, oder Ihr tragt das Kanu um und paddelt oberhalb der Schleuse wieder weiter.

“So dann setzen sich mal die Lütten rein!” bittet ein freundlicher Mann von der Kanuvermietung die Kinder ins Kajak. Für Familien die gerne paddeln ist die Hansestadt ein ideales Revier. Eindrücke die Fußgänger nie haben, bekommen die großen und kleinen Paddler zu sehen. Alte Villen, prächtige Bäume, verschlungene und enge Kanäle gibt es in der Metropole an der Elbe zu entdecken. In Hamburg gibt es mehr Brücken als in Venedig und niemand muss Angst haben, mit einer Gondel zu kollidieren. Auch vor den Containerfrachtern braucht sich kein Paddler zu fürchten. In deren Fahrwasser kommen wir nicht. Wir sind auf der Alster unterwegs. Einheimische unterscheiden sie, ganz hanseatisch korrekt, in Binnen- und Außenalster. In Schleswig-Holstein entspringt der 56 Kilometer lange Fluß und mündet bei Hamburg in die Elbe. Einheimische Paddler und Touristen sind gerne auf der Alten Alster unterwegs. Die alten gemauerten Seitenkanäle sind für Paddler ein Abenteuer. Vllig anders präsentiert sich Hamburg vom Wasser aus in Wilhelmsburg. Hier liegen historische Industriebauten und eine wilde Natur eng zusammen. Mit 35 Hektar ist die Wilhelmsburg die größte Binneninsel von Europa und hat genügend Kanäle, auf denen die Familie paddeln kann. Vor Stromschnellen braucht hier niemand Angst zu haben. Für Kinder ideal ist die Tour am Inselpark. Ein weiterer Vorteil von Paddeln in Hamburg: Das eigene Boot könnt Ihr zuhause lassen, denn es gibt in der Hansestadt viele Kanuverleiher.

Paddeln in der Stadt mit KIndern ist in Hamburg ein perfektes urbanes Abenteuer. foto (c) kinderoutdoor.de

Auf der Alster oder durch historische Kanäle führen interessante Paddeltouren durch Hamburg. foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder paddeln um die Wilhelmsburg

Bei einer Insel denken die meisten sofort an ein Eiland im Meer oder einem See. In Hamburg ist Wilhelmsburg von der Elbe und Kanälen umflossen. Dadurch handelt es sich um die größte Flußinsel Deutschlands. Los geht die Paddeltour am Ernst-August-Kanal. Dieser Verbindungskanal diente einmal der ansässigen Industrie. Heute haben sich dort Kleingärten angesiedelt und statt Fabrikschlote raucht hier höchstens der Gartengrill am Wochenende. Links geht es in den Assmankanal hinein. Auch diesen haben die Arbeiter für die bessere Anlieferung an die Fabriken gegraben. Paddelt mit den Kindern auf dem breiten Kanal bis er in die Rathauswettern übergeht. Ihr kommt nun im Bürgerhaus-See an. Haltet Euch links, denn jetzt erwartet die Paddler ein besonderer Abschnitt. In einem Tunnel unterquert Ihr im Kanu die B4. Jetzt habt Ihr das ehemalige Gelände der Internationalen Gartenausstellung (IGS) erreicht. Diese fand 2013 in der Hansestadt statt.Paddelt mit den Kindern durch den Inselpark. Bald erreicht Ihr den Elsa Bremeis Kanal. Hier stehen die sehenswerten WaterHouses auf Pfählen im Wasser. Ihr müsst an dieser Stelle das Kanu rausheben. Eine Schleuse versperrt Euch die Weiterfahrt. Wenn Ihr umgetragen habt, setzt das Boot wieder ein und weiter geht es. Parallel zur Wilhelmburger Reichsstraße führt der Kanal dahin um in den Kuckucks Teich zu münden. Hier fühlt Ihr Euch wie im Amazon: Alles grünt und blüht am Ufer! Wenn Ihr Euch ein wenig stärken wollt, legt beim Café Willi Villa an. Vor dort aus könnt Ihr auch die ehemaligen Gärten der IGS ansehen. Jetzt geht es in den Dschungel von Hamburg. Schon der Weg dahin verspricht viel: Durch einen kleinen Tunnel unter der B4 kommt Ihr in einen Kanal. Auf dem gelangt Ihr zu zwei Teichen die von Bäumen umwachsen sind. Zuerst paddelt Ihr durch den Mahlbusen und dann zum Kükenbrack. Auf der Rathauswettern paddelt Ihr bis zur Mengestraße. Hier müst Ihr noch einmal das Boot aus dem Wasser holen und umtragen. Auf der anderen Seite angekommen setzt Ihr das Kanu in den Bürgerhaus-See ein und paddelt weiter zum Assmannkanal. Dieser führt Euch zum Start von unserer Rundtour: Der Anlegestelle am Ernst-August-Kanal. So habt Ihr einige Stunden Hamburg aus einer völlig anderen Perspektive kennen gelernt.

Berlin mit Kinder erpaddeln

„Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein
und dann nischt wie raus nach Wannsee.
Ja, wir radeln wie der Wind durch den Grunewald geschwind
und dann sind wir bald am Wannsee“

Mit dem Fahrrad braucht Ihr keinesfalls zum Wannsee radeln, aber dieses Gewässer ist einen Besuch wert. Wir folgen der Bismarckstraße bis diese Ende und tragen die Boote kurz durch den Wald. Vor uns liegt der kleine Wannsee udn wir haben die Einstiegstelle erreicht. Die Kinder legen die Paddel quer über die Einstiegsluken und steigen routiniert in die Kajaks. Heute ist wenig Wind und entsprechend winzig fallen die Wellen aus. “Der Wannsee kann auch ganz anders sein!” erklärt ein einheimischer Paddler und zeigt einen kurzen Film auf seinem Mobiltelefon. Ein Sturm fegte über diese Bucht vom Fluss Havel. Derartig hohe Wellen brauchen wir heute nicht befürchten. Ihr könnt nach links oder rechts loslegen. Ganz egal, die Tour bleibt die Gleiche.In unserem Fall schippern wir die ersten Paddelschläge auf dem kleinen Wannsee. Die Kinder paddeln entspannt und genießen die Sonne. Kaum zu glauben, dass wir in einer der größten Städte Europas unterwegs sind. Einige Villen gibt es am Ufer zu sehen. Die meisten von diesem Prachtbauten stammen aus der Kaiserzeit und bei manchem Häuschen am See, gibt es auch einen Steg mit dazugehöriger Yacht. Sozialer Wohnungsbau sieht anders aus. Weiter paddeln wir mit der Familie zum Pohlesee. Er gehört zum Griebnitzkanal und dieser ist eine Wasserstraße des Bundes. Entsprechend herrscht hier auch Verkehr fast wie auf einer Autobahn. Ein kurzer Kanal bringt und zum Stölpchensee. Am Norden, dort wo heute die Brücke ist, gab es ab Kaiserszeiten ein beliebtes See. Auch ein Hotel gehörte dazu. Im Zweiten Weltkrieg verschwand beides. Wieder heißt es den richtigen Kanal nehmen und wir schippern nun durch den Griebnitzkanal. Dieser bringt und in den Griebnitzsee. Immer wieder treffen wir auf Frachtkähne. Deshalb ist es besser so weit wie es geht rechts zu paddeln. Dann kommt Ihr weder den Motorbooten noch den dicken Pötten vor den Bug. Das Ganze ist wie Radfahren auf der Autobahn und wer so etwas bringt,hat gute Chancen in den Verkehrsfunk zu kommen. Kaum haben wir diese viel befahrene Wasserstraße verlassen, den Kindern ist nun auch etwas wohler, denn die Lastkähne sind von der Wasserlinie aus gesehen beeindruckend. Eindruck hinterlässt auch das Jagdschloss Glienicke. Es präsentiert sich im franzöischen Barock und dieser Baustil ist alles andere als puristisch. Der Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg ließ diesen Bau errichten. Ganz ohne Bausparvertrag, denn seine braven Untertanen zahlten fließig ihre Steuern.

Molto bene! Die Heilandskirche am Jungfernsee hat etwas italienisches an sich. foto (c) kinderoutdoor.de

Vorbei an der malerischen Pfaueninsel paddelt die Familie weiter. foto (c) kinderoutdoor.de

Am Ufer unserer Rundtour vom Großen Wannsee gibt es immer wieder beeindruckende Bauten zu entdecken. foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder paddeln am Wannsee: Überall Geschichte

Bald ist die Glienicker Brücke erreicht. Seit etwa 1660 gibt es dort eine Brücke und die Ihr heute sehen könnt, stammt auf dem Jahr 1907. Damals hieß sie noch Kaiser Wilhelm Brücke. Bekannt ist dieses Bauwerk für die drei Agentenaustausche die hier 1962, 1982 und 1986 stattfanden. Während Berlin geteilt gewesen ist, tauschten hier die beiden Blöcke Gefangene und ertappte Agenten aus. Als nächstes steht der Jungfernsee auf dem Programm. Ein markantes Bauwerk ist dort die Heilandskirche. Deren Turm erinnert an einen typischen italienischen Kirchturm. Hier am Jungfernsee gibt es genügend Möglichkeiten, eine Pause einzulegen. Die Kinder freuen sich, wenn sie aus dem Kajak kommen. Wieder nehmen wir ein historisches Bauwerk ins Visier: Die Pfaueninsel. Achtet hier bitte auf die anderen Wasserfahrzeuge. Hier auf dem See habt Ihr mit dem Kajak die undankbare Rolle, welche Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr haben. Legt mal die Paddel ab und wenn Ihr gut hinhört bekommt Ihr auch mit, woher dieses Eiland seinen Namen hat.  Wenn Ihr die Pfaueninsel passiert habt, nehmt Kurs auf die nächste Insel: Schwanenwerder. Ein einziges Villenviertel. Fahrt um die Insel herum, anlanden könnt Ihr vergessen, weil das Ufer in den meisten Fällen Privatbesitz ist. Noch einmal überquert Ihr den Großen Wannsee und kommt bei der Einstiegsstelle wieder raus. Jetzt ist es höchste Zeit die Badehose auszupacken.

n der Havel, kurz bevor diese in den Großen Wannsee fließt, liegt die Pfaueninsel. Mitten in Berlin. Dieses Eiland ist UNESCO Kulturerbe. Ihr paddelt am Großen Wannsee los und haltet Euch am Ufer vom Düppeler Forst links. Immer an der Uferpromendade entlang. Passt bitte auf, denn eine Fähre verbindet die Pfaueninsel mit dem Berliner Festland. Wenn Ihr ein wenig Glück habt, segelt ein Seeadler durch die Luft. Die Pfaueninsel ist ein Naturreservat und entsprechen rücksichtsvoll sollten sich die Besucher auch verhalten. Der preußische König Friedrich Wilhelm II ließ diese Insel zu einem Park anlegen. Fei stolzieren hier die Pfaue herum und besonders bekannt ist das kleine Schloß auf der Insel. Für die Paddeltour um die Pfaueninsel und zurück braucht Ihr, je nach Einsetzstelle, drei bis vier Stunden.

“Wie komme ich am schnellsten zur Dahme?” fragt ein Paddler einen Berliner. Der Haupstädter zuckt die Schultern und meint nur “Na hörn´se mal, seh ick aus wie ein Heiratsvermittler!” 95 Kilometer ist die Dahme lang. Etwa elf Kilometer fließt dieser Nebenfluss der Spree durch Köpenick. Zuerst geht es an der Rohrwall-Insel vorbei. Dieses Eiland kennen nur die allerwenigsten Berliner. Ganz anders verhält es sich mit der Schlossinsel. Sie liegt in der Dahme kurz bevor der Fluß in die Spree mündet. Hier liegt das prächtige Schloss Köpenick im barocken Stil. Vis a Vis davon auf dem Festland ist das Rathaus von diesem Stadtteil. Weiter paddelt Ihr auf der der Müggelspree. Verwechselt diesen Abschnitt der Spree bitte nicht mit dem Müggelsee. Umrundet auf der Alten Spree die Baumgarteninsel. Zu Kaisers Zeiten sind hier die Wäscherinnen gewesen und gingen ihrer harten Arbeit nach. Heute befinden sich auf der Insel Kleingärten. Auf der Dahme geht es wieder zurück zur Stelle, wo Ihr die Boote eingesetzt habt.

Kinder paddeln in Oldenburg

Zwei Stunden dauert die offizielle Stadtführung durch Oldenburg. Wer hier mit will, muß schwimmen können und eine Regenjacke dabei haben. Anstatt über Kopfsteinpflaster in der Gruppe durch die historische Innenstadt von Oldenburg zu gehen, paddelt die Familie auf der Haaren und dem früheren Befestigungsgraben. Mit dabei ist ein Stadtführer, der zu den verschiedenen Bauwerken die vom Wasser aus zu sehen sind und der Geschichte von Oldenburg einiges zu erzählen hat. 27 Euro kostet pro Person eine solche Führung, doch sie ist das Geld wert, denn das Kanu ist in dem Preis inkludiert.

Packliste paddeln mit Kinder

Immer mehr Familien entdecken die Reize eine Stadt vom Wasser aus zu erkunden. Damit die Outdoor Kinder und Erwachsenen ihren Spaß an einer Kanutour haben, ist es wichtig, dass die Ausrüstung passt. Wir gehen davon aus, dass Ihr auf eher gemächlicheren Flüssen mit den Kanus unterwegs seid und haben entsprechend einen Schutzhelm von der Packliste weg gelassen. So einer ist nur bei Wildwasserfahrten nötig. Wichtig ist auch, dass ihr Eure Ausrüstung wasserdicht verpackt. Wem spezielle Packsäcke zu teuer sind, der kann sie beim Kanuvermieter ausleihen. Als preiswerte Alternative bietet sich ein Müllsack an. Der ist auch 100% wasserdicht.

Packliste für den Urlaub im Kanu:

  • Schwimmwesten (die tragen alle! Achtet, dass die Gewichtsangabe der Weste und das der Paddler zusammenpassen)
  • Wasserdichte Packsäcke (die gibt es beispielsweise von Ortlieb)
  • Ersatzpaddel (bekommt ihr vom Kanuverleiher)
  • Auftriebskörper(bekommt ihr auch vom Kanuverleiher; wenn nicht, dann sucht Euch besser einen anderen!)
  • Sonnencreme (auf dem Wasser ist die Sonnenlicht um einiges stärker)
  • Sonnenbrille
  • Mütze oder Sonnenhut
  • Trinken
  • Essen
  • Erste Hilfe Set
  • Flussführer
  • Flusskarte
  • Wechselwäsche
  • Badekleidung
  • Spielsachen für die Kinder z.B. Lupenbecher mit denen sie das Wasser oder Pflanzen untersuchen können
  • Handy und Fotokamera wasserdicht einpacken (da habe ich schon mehrmals erlebt, wenn solche versenkt wurden!)
  • Taschenmesser
  • eventuell Bootswagen wenn ihr längere Strecken umsetzen müsst (gibt es vom Kanuverleiher)
Besucht uns!