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Kinder Erlebnispfad im Alten Land

Kinder Erlebnispfad

Einen Kinder Erlebnispfad gibt es im Alten Land. Bei Stade (Niedersachsen) gibt es nun einen Moor Wasser Wald Erlebnispfad. Dort erfahren die Kinder viel Wissenswertes über die Tiere, welche im Moor und am Wasser oder im Wald leben. Ebenso über die Pflanzenwelt, aber auch wieso regional angebaute Äpfel gut für das Klima sind.

Das malerische Alte Land am Elbstrom lädt Familien zum Wandern ein. Weicher Waldboden und beschauliche Flüsse, geheimnisvolle Moore, Deichwege mit Weitblick auf den großen Elbstrom, der Obstgarten Altes Land und die Natur rund um die Hansestädte Stade und Buxtehude warten darauf entdeckt und erlebt werden. Auch die Pilgerwege in der Region, wie z.B. der Via Romea Germanica, der sogenannte Weg der Begegnungen, freuen sich auf viele Wanderer. Das Alte Land am Elbstrom bietet für jeden Wandertypen etwas. Von ansprechenden Streckenwanderwegen bei der Märchen- und Hansestadt Buxtehude, über verschieden lange Rundwanderwege durch die so genannte Stader Geest, bis hin zu entschleunigenden Rundwanderungen beispielsweise über den Lühedeich im Alten Land, bei der die Kirche St. Martini et Nicolai in Steinkirchen mit ihrer berühmten Arp-Schnitger-Orgel zu einem kulturellen Zwischenstopp einlädt. Die Weite der Natur und der beruhigende Blick auf die Elbe lassen sich besonders gut bei einem Spaziergang durch das Kehdinger Land genießen.

Kinder Erlebnispfad
Matsch Moor!
Foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder Erlebnispfade: Spielplatzwanderung oder Fischmarkt?

In der gesamten Urlaubsregion gibt es verschiedene, kurze Wanderrouten für Familien mit Kindern, bei denen es für die Kleinen viel zu entdecken und erleben gibt. Zum Beispiel die Spielplatzwanderung durch die Hansestadt Stade, bei der gleich sechs Spielplätze erobert werden können. Und für die Großen führt der insgesamt sieben Kilometer lange Weg durch die maritime Stader Fußgängerzone, in welcher der berühmte Fischmarkt mit kulinarischen Genüssen lockt. Ein Besuch am Hafen liegt ebenfalls auf dem Weg. Im Horneburger Kinderwald warten spannende Einblicke in die Pflanzen- und Tierwelt des Waldes auf kleine und große Wanderer. Noch nicht jede Wandertour ist ausgeschildert, aber digital jederzeit über die kostenlose App „Altes Land am Elbstrom“ on- und offline auf dem Smartphone verfügbar.

Kinder Erlebnispfad
Moor, Wasser und Wald gehören zusammen!
Foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder Moor-Wasser-Wald-Erlebnispfad

Ein besonderes Wandervergnügen bietet der neu angelegte und frisch eröffnete Moor-Wasser-Wald-Erlebnispfad im Hohen Moor. Rund 15 km westlich von Stade gelegen, sorgen insgesamt 12 Erlebnisstationen, viele davon zum Mitmachen und Ausprobieren, für wissenswerte Unterhaltung auf der rund 8,5 km langen Wanderung. Dabei gibt es viel zu entdecken: Von Fakten zum Obstanbau, über Fischteiche, Wasser, Kraniche, Moore bis hin zum Thema Klima reichen die verschiedenen Informationen. Die neuen Ruheliegen und Bänke mit Blick in die Natur laden zu Entspannungspausen ein. Die Wanderstrecke ist, je nach Abschnitt, farblich unterschiedlich markiert und jeder Teil des Pfades kann für sich erkundet werden. Stelen am Wegesrand weisen den Weg. Andere enthalten spannende Hintergrundinformationen, die sich auf die wesentlichen Fakten in Text und Illustration beschränken. Diese machen den Erlebnispfad interessant und kurzweilig.Alle Wandertourenvorschläge für das Alte Land am Elbstrom und Details zur Route Erlebnispfad Moor Wasser Wald gibt es hier

Familienwanderung mit Kinderwagen auf dem Alperlebnispfad am Imberg

Mit dem Kinderwagen kommt Ihr bei dieser Familientour im Allgäu hoch hinaus und die Kinder sind leichtfüßig wie Gemsen unterwegs. Auf dem Alperlebnispfad bekommen die Outdoorkids spielerisch viel Wissenswertes über die Berge und seine Bewohner kennen. Ihr wählt aus drei Rundwege mit 6,3, 5,3 und 2,3Kilomete aus. Alle diese Touren sind für den Kinderwagen geeignet. 

 

Mit der Imbergbahn gondelt Ihr gemütlich hinauf. Von der Bergstation, sie liegt auf 1.214 m, wandert Ihr los los. Dort stehen die ersten Wegweiser und der Alpenerlebnispfad ist einwandfrei ausgeschildert. Wer hier ein GPS Gerät braucht, der verfährt sich auch im Kreisverkehr. Vom Imberghaus geht es unter den Nordlift hindurch zu Waldrand. Bald ist die erste der insgesamt 47 Stationen erreicht. Hier erfahrt Ihr viel Wissenswertes über die Alpwirtschaft. Im Allgäu sagen die Einheimischen zu einer Alm nämlich Alpe. Durch den Wald bis Ihr eine kleine Straße mit Bushaltestelle erreicht. Hier wandert Ihr rechts. Nach wenigen Metern gabelt sich der Weg erneut und dort links gehen. Kurzweilig ist der erste Abschnitt vom Alperlebnispfad. Immer wieder gibt es Stationen zum Mitmachen oder mit Fragen. Bald erreicht Ihr einen Miniklettersteig. Einen Meter über dem Wanderweg verläuft in einem extra dafür freigelegten Felsen ein fixiertes Stahlseil. Klar, die Kinder müssen hier sofort klettern. Kaum sind sie damit fertig, laufen sie wieder zum Start des kleinen Klettersteiges zurück und kraxeln dort erneut. Ein völlig ungefährliches Erlebnis, aber für die Kinder ein richtiges Abenteuer. Wer möchte kann bei der nächsten Abzweigung links abgehen, und den Erlebnispfad abkürzen. Alle anderen gehen weiter am Waldrand entlang und durch Almwiesen bis zu Häuslers Gschwend. Hier lässt es sich gut einkehren und während die Kinder eine künstliche Kuh melken, lassen sich die Eltern ein kaltes Getränk schmecken.

Wandern mit Kinderwagen am Imberg: Wieviel  trinkt eine Kuh am Tag?

Weiter wandern wir zur Alpe Glutschwanden. Auf dem Weg dahin gibt es Aktionsstationen. Wer sich stärken will, kehrt auf dieser urigen Alpe ein. Nun besteht die letzte Möglichkeit, die Tour abzukürzen. Wenige hundert Meter nach der Hütte knickt der Weg nach links ab. Bald ist ein nächster Höhepunkt von dieser Tour erreicht: Eine kleine Hängebrücke. Wenn die Kinder vorsichtig darüber gehen, beginnt sie leicht zu schwanken. Interessant ist die Mitmachstation, wie viel Wasser eine Kuh an einem Tag trinkt. Dazu schöpfen die Kinder mit einem Eimer Wasser aus dem Bergbach und schütten es in eine Wanne. In die Häderichmoore führt nun der Wanderweg. Manchen Eltern läuft es eiskalt über den Rücken, wenn die Kinder die Schuhe und Socken ausziehen um Barfuß das Hochmoor zu spüren.

Kinder Erlebnispfad: Ab mit der Gondel

Der Weg führt nun vorbei an der Alpe Hintere Hochwies und weiter zur Alpe Hochwies. Hier haben die Familien einen unvergesslichen Blick auf die Allgäuer Berge. Ebenfalls lange im Gedächtnis bleibt der leckere Kuchen und die deftigen Brotzeiten. Wenige Meter nach Alpe Hochwies den linken Wanderweg nehmen. Er führt hinunter zum Lanzenbach und der Schmalzgrube. Mit Trittsteinen können sich hier die Kinder einen Übergang bauen. Bei der Brücke stellt sich eine simple Frage: Wenn hier an dieser Stelle ein Blatt in den Lanzenbach fällt, in welchem Meer kommt es später raus? Nach der Schmalzgrube rechts halten und zum Alpengasthof Hochbühl wandern. Doch bevor Ihr dort oben seid, gilt es einen steilen Anstieg zu packen. Zuvor messen die Kinder welche Neigung dieser Hang hat. Hier schwitzen die Anschieber der Kinderwagen und der Schweiß fließt reichlich, wie das Wasser vom Lanzenbach. Beim Alpengasthof Hochbühl gibt es für die Kinder einen Zoo und einen Spielplatz. Weiter führt der Weg an einer Bergwachthütte vorbei. Am Waldrand kommt Ihr bis zur Abzweigung vom Hinweg. Hier rechts halten und bis zur Bergstation der Imbergbahn gehen. Manche Kinder schlafen ein, wenn die Gondel sanft schaukelnd ins Tal hinunterschwebt.

 

Erlebnispfad für Kinder: Murmeltiere, Forscher, Bergwald und Bergbau für die kleinen Outdoorer

Erlebnispfad für Kinder und Langeweile hat keine Chance. Für die kleinen Wanderer gibt es in Ratschings, Serfaus-Fiss-Ladis, Ettal und am Schneeberg Themenwege die begeistern. Wir zeigen Euch heute, was Euch mit den Kindern dort erwartet. 

„Könnt Ihr mal bitte auf uns warten?!“ Einen Satz den Kinder von ihren Eltern selten zu hören bekommen. Bei der Ratschinger Bergerlebniswelt sind die Kinder so leichtfüßig unterwegs wie die Gemsen. Los geht es bei der Bergstation auf 1.850 Metern. Es folgt die erste Station bei dem es um das Wasser in den Bergen handelt. Die ideale Chance für die Kinder zum Pritscheln. Es folgt die Murmeltierwelt und die Kinder lernen wie sich die kleinen pelzigen Bürschlein so fühlen. Dort klettern die Knilche in einen überdimensionierten Murmeltierbau. Streicheleinheiten gibt es bei der Kinderalm. Vor allem die Esel haben es den kleinen Wanderern angetan. Wie groß Kleines sein kann, zeigt sich bei der Ameisenwelt. Die Kinder erleben wie es in der „Welt der“ der Ameisen zugeht. Interessant sind auch die folgenden Stationen Moor- und Klangwelt. Eine wunderbare Aussicht bietet sich bei der Eichhörnchenwelt. Besonders im Glück sind die Kinder bei der Wasserwelt.

Erlebnispfad: Bergerlebniswelt

  • Länge: 1,8 Km
  • Kinderwagen geeignet: Ja
  • Geöffnet: 10. Juni bis 30.10.2018; 8.30 bis 17 Uhr

Erlebnispfad für Kinder: Forscherpfad in Ladis

In Tirol gibt es für die Kinder einiges zu entdecken. Dazu gehört auch der liebevoll angelegte Forscherpfad bei Ladis. Im Zentrum von dem Drof startet Ihr am Dorfbrunnen. Folgt dem Wasserwanderweg. Wandert bis zu der Tuffgroot. Hier haltet Ihr Euch links und schon geht es los mit dem abenteuerlichen Forscherpfad. Dort lernste Du eine Menge über die Natur. Kommst an einem Baumhaus vorbei, in dem sich ein Forscherlabor befindet. Klar, dass die Kinder sich dort umsehen. Unterwegs treffen sie auch auch riesige Pilze. Welche davon könnten sie essen und welche sind giftig? Solche Fragen gibt es unterwegs zu beantworten. Auch Tierfelle gilt es richtig zu erkennen und die Spuren der Tiere zu deuten.

Erlebnispfad: Forscherpfad Ladis

  • Länge: 3,4 Km
  • Kinderwagen geeignet: Nein

Erlebnispfad am Schlühüwanapark

Wandern mit dem Kinderwagen im Schwarzwald, da gibt es die tollsten Touren. Kurz, aber fein, ist der Erlebnispfad am Schlüchtseee. Bei den Mitmachstationen ist für die Outdoorkids Action angesagt. Liebevoll ist der Rundweg mit geschnitzten Figuren gestaltet. 

 

Ein richtiger Zungenbrecher ist „Schlühüwanapark“. Das ist kein altes Wort aus dem Hochschwarzwald, sondern setzt sich aus den Worten Schlüchtsee-sli-Wald-Natur-Park zusammen. Wenn Euer Kinderwagen geländetauglich ist, breite Reifen hat und gut gefedert ist, dann könnt Ihr auf dem 2,6 Kilometer Rundweg wandern. Empfehlenswert sind auch feste Wanderschuhe. Entweder Ihr parkt beim Heimatmuseum Hüsli. Hier ist auch die Tourist-Information Rothauser Land. Oder Ihr benutzt den Schlüchtsee-Parkplatz. Geht zum Baumpfad und von dort erreicht Ihr in wenigen Minuten über den Tannenhof den Eingang vom Naturlehrpfad.  Selbst Kinder die alles andere als gerne wandern, sind hier flott wie die Rehe unterwegs und kaum zu bremsen.

Kinder Erlebnispfad: Fliegende Socken!

Kurz nach dem Start ziehen die Knilche ihre Wanderschuhe aus. Socken fliegen durch die Luft „Was haben die vor?“ fragen sich die Eltern entsetzt. Hier ist ein Barfußpfad und die Kinder probieren ihn sofort aus. Begeistert ermuntern die Knilche auch die Erwachsenen und schon sind alle mit nackten Füßen unterwegs. Auch wenn der Erlebnispfad „nur“ 2,6 Kilometer lang ist, nehmt Euch Zeit dafür. Nachdem Barfußpfad gabelt sich der Weg. Rechts kommt Ihr am Spielplatz vorbei. Die kleinen Wanderer sind kaum zu halten. Am Waldxylophon spielen die Kinder Eigenkompositionen die eher an Werke von Karlheinz von Stockhausen erinnern. Weiter geht es mit dem Kinderwagen auf dem Erlebnispfad zum Weitsprung. Wer von den Waldbewohnern springt wohl am weitesten? Die Kinder können sich hier mit den Leistungen der Tieren messen. Viele Kinder und Erwachsene tippen auf den Hasen als Meister im Weitsprung. Weit gefehlt! Auf Rang eins rangiert das Rehwild mit gut sechs Metern. Der Fuchs kann bis zu vier Metern springen und belegt den Silberrand. Ebenfalls eine dicke Überraschung ist wer auf dem dritten Platz (f)liegt: Das Eichhörnchen schafft mit einem Satz drei Meter. Ohne Medaille geht der Hase auf Platz vier aus.

Wandern mit dem Kinderwagen: Viel Spaß am Pirschpfad

Am 26. Dezember 1999 fegte über den Schwarzwald der Orkan Lothar hinweg. Auf dem Hohenthwiel erreichte der Orkan eine Geschwindigkeit von 272 Km/h. Zum Vergleich: Der ICE 3 soll eine Höchstgeschwindigkeit von 330 Km/h auf die Schiene bringen. An die Schäden von diesem Orkan erinnert die Station Lothar auf dem Erlebnispfad. Bald erreicht Ihr eine Kreuzung. Hier haltet Ihr Euch beim Wandern mit dem Kinderwagen auf der rechten Seite. Auf den ersten Blick ist der Höhlenbaum völlig unspektakulär. Doch die Kinder sind davon begeistert. Es folgt eine Station mit dem garantiert umweltfreundlichsten Kommunikationsmittel: Aus 100% nachwachsendem Rohstoff ist das Baumtelefon. Hier können die Kinder miteinander kommunizieren, ohne dass die Eltern Angst vor der nächsten Telefonrechnung haben müssen. Interessant ist auch, wie sich die Töne durch das Holz fortsetzen.

Eine Bank für Philosophen

Bei der Philosophenbank angekommen macht der Weg einen scharfen Knick nach links. Nun schlüpfen die Kinder in die Rollen von wilden Tieren und pirschen möglichst lautlos dahin. Es ist unglaublich, wie leise die Kleine sein können. Wenn sie wollen! In einer weiten Rechtskurve geht es ans Ufer vom Schlüchtsee. Schließlich könnt Ihr schlecht im Schlühüwanapark gewesen sein, ohne den See besucht zu haben. Weiter führt Euch der Erlebnispfad durch eine Wiese. Passend zum Wasser gibt es hier die Neptun-Station. Der antik römische Meeresgott hat es bis in den Schwarzwald geschafft. Für den nächsten Halt ist es gut, wenn es heiß ist und/oder Ihr Wechselkleidung und ein Handtuch eingepackt habt: Die Wasserstation. Pritscheln mögen die Kinder. Zwischen Waldrand und Wiese verläuft nun der Rundweg. Euch erwartet hier die Station Naturschutz. Ein wichtiges Anliegen, das spielerisch rüberkommt. Bei der Brücke über den Bach ist der Ort der Stille. Für die Kinder mit Sicherheit die schwerste aller Stationen. Zum Schluss geht es noch einmal auf den Spielplatz und die Eltern dürfen sicher sein: Am Abend haben sie zuhause einen Ort der Stille!

 

Erlebnispfad für Kinder: Bergwald bei Ettal

Die Benediktinerabteil Kloster Ettal beherrscht das Bild von dem Ort. Ringsum gibt es einiges zu entdecken. Wandert zuerst zur Schaukäserei im Mandlweg. In der Nähe davon beginnt der Erlebnisweg Bergwald. Ausgeschildert ist er mit einem Steinadler. Unterwegs gibt es zwölf Stationen. Dort lernen die Kinder wovor der Bergwald uns Menschen schützt und warum er selbst in Gefahr ist. Auch erfahren die Kleinen welchen Tieren der Bergwald eine Heimat ist. Wie Wald und Wasser zusammenhängen. Manche Stationen sind über Trampfelpfade zu erreichen. Hier ist für den Kinderwagen eigentlich Schluss, doch diese Stellen lassen sich auf der Forststraße umgehen.

Erlebnispfad: Bergwald Ettal

  • Länge: 3,2 Km
  • Kinderwagen geeignet: Ja

Erlebnispfad für Kinder: Bergbau am Schneeberg

Im südtiroler Passeiertal hatte der Bergbau eine lange Tradition. 1237 taucht erstmals das Bergwerk am Schneeberg in einer Urkunde auf. Dabei schürften die Menschen dort schon viel länger nach Erzen. Erst 1985 endete der Bergbau im Passeiertal. Beim Schauraum auf 2.335 Meter beginnt die Rundtour im ehemaligen Dorf der Bergleute. Auf der Tour begegnet Ihr immer wieder auf Ruinen und Spuren die der Bergbau in den Südtiroler Bergen bis heute sichtbar hinterlassen hat. Es gibt die Trasse einer Pferdebahnstrecke zu sehen. Damit brachten die Arbeiter das Erz hinüber ins Ridnaunertal. Zu sehen ist auch der verfallene Eingang zum Kaindlstollen. Von 1720 bis 1727 legten den höchsten Stollen am Schneeberg die Knappen an. Dabei kam es 1724 zu einem Bergsturz und schloss sieben Bergleute ein. Ihr kommt auch an den Überresten der Erz-Materialseilbahn vorbei. Über das Plateau Himmelreich kommt Ihr wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Erlebnispfad: Bergbau am Schneeberg

  • Länge: 5,3 Km
  • Kinderwagen geeignet: nein

 

 

ältere Beiträge

Wandern in der Lüneburger Heide mit Kindern: Machandel Erlebnispfad

Wandern in der Lüneburger Heide ist mit Kindern richtig spannend. In dieser einzigartigen Landschaften gibt es attraktive Erlebnispfade wie der Rundweg durch das Pietzmoor bei Schneverdingen. Bei Bispingen lernen die Kinder auf einer einfachen Rundtour kennen, welche Biotope es in der Lüneburger Heide gibt und warum diese so schützenswert sind. Dazu gibt es 23 Stationen, diese machen die Wanderung für die Kinder kurzweilig.

1.070 Quadratkilometer ist das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide groß. Eine einzigartige Landschaft im Norden von Deutschland. Besonders begeistert sind die Kinder, wenn das Heidekraut blüht. Millionen von zarten lilla und rosa farbenen Blüten bringen die Lüneburger Heide zum Leuchten. Doch wie entstand die Heide und welche Tiere leben dort? Diese Fragen kommen beim Wandern mit den Kindern auf. Den Outdoor Kids fällt auch auf, dass in der Lüneburger Heide viele Schafe unterwegs sind. Diese Tiere sind ebenfalls wichtig, um diesen einzigartigen Naturpark zu erhalten. Los geht die kleine Tour in Overhaverbeck. Der große Parkplatz ist eigentlich wenig idyllisch, doch nur wenige Meter davon entfernt breitet sich eine wunderbare Natur aus.

Wandern mit Kindern in der Lüneburger Heide: Die Natur begreifen und fühlen

Langeweile ist der größte Feind von Familien die wandern. Doch bei dieser Rundtour gibt es 23 Stationen. Diese informieren die kleinen Wanderer und regen sie an mitzumachen. Eine sinnvolle Investition ist die Erlebnispfad Broschüre. Sie kostet nur zwei Euro und bietet den Kindern weitere Infos und Bögen zum Ausmalen. Besonders toll ist, wie die Stationen gestaltet sind. Jedes Kind von den unterschiedlichen Altersgruppen kann dort mitmachen. Ein weiterer Höhepunkt von diesem Erlebnispfad durch die Lüneburger Heide ist das Museum „Dat ole Huus“. Hier dreht sich alles um die Heide. Die Kinder wissen nach dieser Rundtour, wie wertvoll die Lüneburger Heide und was für ein empfindliches Ökosystem sie ist. Kurzweilig ist der Erlebnispfad und ansprechend für die Kinder gestaltet. Langeweile hat dort keine Chance!

Kinder Outdoor Abenteuer Spielplatz

Ein Kinder Outdoor Abenteuer der Extraklasse wartet in der Lüneburger Heide auf die Kleinen. Der Abenteuerspielplatz Luhegrund bei Bispingen (Landkreis Heidekreis/Niedersachsen). Idyllisch im Wald gelegen ist dieser Spielplatz und bietet alles für Familien, die gerne gemeinsam draußen unterwegs sind. Der Outdoor Ausflug ist kostenlos.

In den 70er Jahren liebten Architekten und Bauherren Beton. Das zeigt sich heute noch in manchen Innenstädten. Auch auf den Spielplätzen herrschte Waschbeton-Tristesse. Der Förster Bodo Freytag hatte in dieser Zeit eine andere Idee. In den Klosterforsten bei Bispingen, hatte der Waidmann in den 70er Jahren die Vision von einem Spielplatz. Mitten im Wald. Statt Beton sollten die Familien hier die Natur um sich haben. Bis heute zieht der Abenteuerspielplatz die Kinder an.

Ein Kinder Outdoor Abenteuer Spielplatz findet Ihr im Luhegrund. foto (c) kinderoutdoor.de

Outdoor Ausflugsziele: Eine kurze Wanderung

Am Sportplatz von Bispingen ist ein kleiner Parkplatz. 1,6 Kilometer sind es von hier bis zum Spielplatz. Der breite Forstweg geht immer gerade aus und verläuft flach. Wer einen Kinderwagen mit breiten Reifen hat, der kommt hier problemlos weiter. Unterwegs lohnt es sich aufmerksam zu sein. Pilze wachsen hier im Luhegrund und auch Tiere, wie Erdkröten, gibt es zu sehen. Bleibt deshalb bitte auf den Wegen um die Waldbewohner nicht zu stören. Kurz vor einer Betonbrücke weist Euch ein Schild den Weg zum Abenteuerspielplatz. Links und rechts vom Forstweg zieht sich der Abenteuerspielplatz hin. Ein Fort lädt die Kinder zum Klettern und Herumtollen ein. Teilweise müssen die Kinder hier ein wenig aufpassen. Harmonisch ist eine Wellenrutsche in den Wald eingebunden.

Silberpfeil! So heißt diese Wellenrutsche. foto (c) kinderoutdoor.de

Rasant geht es hier einen Hügel hinunter. Im Wald können die Kinder Zelte aus Ästen bauen. Überall auf dem Abenteuerspielplatz stehen auch Bänke und Tische, hier setzen sich die Familien zu einem Picknick im Wald hin. Wer möchte kann zuvor am weitläufigen Grillplatz den dort festinstallierten Grill mieten. Gegen eine geringe Gebühr, die zugunsten für die Instandhaltung vom Spielplatz ist. Am Grillareal befindet sich auch eine Schutzhütte und eine feste Feuerstelle. Bitte achtet auf die Vorsichtsmaßnahmen, wenn ihr hier ein Lagerfeuer entzündet. Der Besuch vom Abenteuerspielplatz im Luhegrund lohnt sich auf jeden Fall.

  • Wanderung: 3,2 Km
  • Höhenmeter: 5
  • Eintritt: Kostenlos

 

 

Kinder Outdoor wandern in Vorarlberg: Walderlebnispfad Möggers

Kinder Outdoor wandern in Vorarlberg. Da steht der bekannte Ausflugsberg Pfänder mit einem unglaublichen Blick auf den Bodensee und dem kostenlosen Alpentierpark ganz oben auf der Liste. Doch In Vorarlberg erwarten Euch noch weitere tolle Touren für die Familie. Wir sind für Euch auf dem Walderlebnispfad Möggers unterwegs gewesen. Wenn andere Möchtegern-Outdoorer 1.000 Touren von Outdoorportalen lieblos zusammenstellen, sind wir hingegen tatsächlich vor Ort.

„Für 2,7 Kilometer zwei einhalb bis drei Stunden?“ ein Vater schüttelt den Kopf und meint „Das können wir sicher schneller!“ Er sollte sich irren. Der liebevoll angelegte Walderlebnispfad bei Möggers, diese Gemeinde liegt nahe der Grenze zu Bayern, hält einige überraschende Stationen bereit. In den Themenweg ist auch der Inspirationsweg integriert. Aber alles der Reihe nach. Von Rucksteig, dort gibt es die Käserei Bantel, kommt Ihr über den Weiler Kapf zum Sportplatz. Seitlich davon befinden sich die Parkplätze. Der Weg ist von dort zum Walderlebnispfad optimal ausgeschildert. Traurig muss mancher Papa sein GPS Gerät ausgeschalten lassen. Folgt der kleinen Straße zum Schönsteinhof. Hier bekommt Ihr viele Pfaue zu sehen. Weiter bergab auf dem Sträßchen. Von rechts knattern die Motoren, dort befindet sich am Hang eine Strecke für´s Motocross. Unmittelbar danach geht es rechts ab in den Sägetobel.

Kinder Outdoor wandern in Vorarlberg: Der Waldlehrpfad Möggers begeister große und kleine Outdoorer. foto(c) kinderoutdoor.de

Für alles Besserwisser: Tobel sagen im Bregenzer Wald und im Allgäu die Einheimischen zu einer Waldschlucht. Unterwegs gibt es viele tolle Stationen, die wir aber für uns behalten, die mit dem Thema Wald und Holz zu tun haben. So können die Kinder sich eine eigene Blockhütte bauen. Ganz ohne Werkzeug. Ungefähr zur Hälfte vom Walderlebnispfad gibt es eine Abzweigung auf den Inspirationsrundweg. Hier braucht Ihr nicht lange überlegen. Steigt in den Sägetobel weiter ab. Doch Vorsicht: Wenn es geregnet hat, die Kinder wenig trittsicher sind und Ihr keine Wanderschuhe anhabt (vergesst Turnschuhe, die sind für den Sportunterricht) dann kann es für Euch dort gefährlich sein. Auf diesem Rundweg taucht Ihr in die Welt der Waldwichtel ein, bekommt zwei Wasserfälle zu sehen und hinter einen, könnt Ihr sogar wandern. An einem Seil schwingt Ihr euch wie der legendäre Tarzan über den Bach. Bei einer anderen Station, überwinden sich manche Kinder und wagen es über eine schmale Holzbohle einen Abgrund zu überwinden. Keine Sorge, unter dem Balken ist ein Netz gespannt. Sicher ist sicher. Der Weg ist naturbelassen und entsprechend ist es unmöglich hier mit dem Kinderwagen unterwegs zu sein. Dafür erwarten Euch einige Abenteuer, aber die behalten wir für uns. Der Rundweg führt Euch wieder zurück zum Walderlebnispfad. Hier geht es wieder Station für Station weiter und die Kinder sind begeistert. Nur die Kinder sind begeistert? Nein, viele Erwachsene sind inzwischen aufgetaut und trauen sich nun auch mit zu machen.

Beim Walderlebnispfad können die Kinder ein Blockhaus bauen. foto (c) kinderoutdoor.de

Ein Highlight ist die Hängebrücke. Hier kommt das echte Outdoorfeeling auf. Was diesen Walerlebnispfad so sympathisch macht: Er ist nicht überinszeniert. Woanders starren die Kinder und Erwachsenen immer auf die Displays der Handys,weil es zu den unterschiedlichen Stationen Einspieler oder virtuelle Aufgaben gibt. Währenddessen rauscht an ihnen das echte Leben in der Natur vorbei. Auf diese überflüssigen digitalen Spielereien haben die Macher vom Walderlebnispfad verzichtet. Dazu gehörte sicher Mut, doch diese gewagte Entscheidung ist richtig gewesen. Ein Blick auf die Uhr, entschuldigung Smartwatch, zeigt: Die Zeit vergeht im Sägetobel scheinbar etwas schneller als sonst. Auch ohne digitale Bespaßung kommt hier keine Langeweile auf. Unterwegs, auch das macht den Walderlebnispfad so sympathisch, sind Rastplätze für die Familien vorhanden. Dort lassen sich in aller Ruhe die Brotzeiten aus den Rucksäcken auspacken und verspeisen. Am besten schmecken hier Spezialitäten aus dem Bregenzer Wald wie der würzige Bergkäse. Ein weiteres Plus: Die Höhenmeter halten sich in Grenzen und auch kleinere Kinder kommen hier auf dem Hauptweg gut voran. Wer jüngere Outdoorer dabei hat, der setzt sie am besten in die Kindertrage. Unsere Bewertung für den Walderlebnispfad Möggers

Sechs von sechs möglichen Kompassen

 

Kinder Outdoor Abenteuer Barfußpfad

Ein Kinder Outdoor Abenteuer ist der Barfußpfad Hochsolling. Leider liegen hier Licht und Schatten eng beisammen. Wir sind für Euch auf diesem Barfußpfad unterwegs gewesen. Dort hatten wir einige tolle Momente, aber leider auch das Gegenteil davon. Was uns an diesem Kinder Outdoor Abenteuer gefallen hat und was weniger, das stellen wir Euch vor.

Abenteuer lassen sich nie planen. Das gilt auch für den Besuch vom Barfußpfad beim Treerock Abenteuerpark Hochsolling. Der Eintritt zum Barfußpark ist kostenlos. Um diesen Weg herum ist ein weitläufiger Kletterwald angelegt. Hier hören die barfüßigen Wanderer, das surren der Rollen auf den Drahtseilen über ihnen. Hinter der Materialausgabe vom Kletterwald geht es los. Das Schuhregal ist exemplarisch für den ganzen Barfußweg. Dieser ist sicher einmal attraktiv gewesen, gehört aber dringendst renoviert. Schon nach wenigen Metern stellt sich heraus, dass manche der 25 Stationen nicht mehr benutzbar oder vorhanden sind. Von den Holzbegrenzungen stehen nur noch Stümpfe. Die Bahn, welche eigentlich mit Fichtenzapfen gefüllt sein sollte, ist so gut wie leer. Eine Passage bei denen die Outdoorer über dicke Äste gehen sollten, ist zu gefährlich um sie zu benutzen. Die Stämme sind morsch und dazwischen wachsen Pilze raus. Einige der 25 Stationen vom Barfußweg sind in einem halbwegs akzeptablen Zustand. So die gepflasterten Abschnitte. Doch dazwischen ranken sich Brombereen, wer in einen solche mit Stacheln bewehrte Ranke tritt erinnert sich noch lange an diesen Barfußweg. Plötzlich endet der Barfußweg im Nichts. Ein schmaler Pfad führt in einen völlig überwucherten Abschnitt. Wer seine Machete dabei hat, kann sich hier am Hochsolling den Weg bahnen. Alle anderen müssen rechts einen Weg zur Forststraße finden. Hier geht es auf groben Split zurück zum Start. Eine schmerzhafte Erfahrung. Die letzte Härteprobe ist die Stelle zum Waschen der Füße. Hier brüten Mücken und andere Insekten. Das Wasser steht schon länger und das Holz der Umrandung ist morsch. Dann lieber mit schmutzigen Füßen in die Socken.

Unser Bewertung: zwei von sechs möglichen Kompassen