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Kinder schnitzen eine Lampe

Kinder schnitzen

Kinder schnitzen eine Lampe und verzieren diese mit geschnitzten Tieren. Mit Restholz lässt sich das Ganze basteln. Wir haben für Euch die Schnitzanleitung dazu. Diese Lampe ist ein echter Hingucker. Die Kinder können entscheiden, welche Tiere sie schnitzen um die Lampe zu dekorieren. Ob Hase, Bär, Pferd oder Fuchs. Alles sieht gut aus.

https://youtu.be/cxqt6gsik0o

Statt Plastik bringen wir Holz zum Leuchten. Ob mit oder ohne „echten“ Kerzen, diese Lampe zieht die Blicke auf sich. Was braucht Ihr für diese Lampe?

  • eine Astscheibe als Grundplatte
  • Restholz oder Astholz
  • Taschenmesser mit Säge oder Multitool mit Säge
  • Wasserfarben
  • Pinsel
  • Schmirgelpapier

Überlegt Euch mit den Kindern, welche Tiere Ihr für die Lampe schnitzen wollt.

Kinder schnitzen eine Lampe

Zuerst schnitzen wir aus einem Stück Astholz ein Tier. In unserem Fall ein Hase.

Kinder schnitzen
Zuerst schnitzen wir einen Hasen. foto (c) kinderoutdoor.de

Mit dem Taschenmesser oder Multitool schnitzen wir die nach oben abstehenden Ohren vom Hasen.

Kinder schnitzen
Fertig ist der Hase. foto (c) kinderoutdoor.de

Wer möchte kann Details wie eine Knubbelnase, Schwänzchen oder Füße vom Hasen mit der kleinen Klinge ausarbeiten.Schleift mit dem Schmirgelpapier die Figur ab.

Kinder schnitzen
Malen wir die geschnitzten Tiere für unsere Lampe an. foto (c) kinderoutdoor.de

Malt die Umrisse vom Teelicht auf die Grundplatte und schnitzt dort eine Vertiefung in der Holz. Das Teelicht sollte dort möglichst exakt hinein passen.

Kinder schnitzen
Fertig ist die Lampe. foto (c) kinderoutdoor.de

Gruppiert die geschnitzten Tiere auf der Grundplatte und klebt sie dort fest. Achtet bitte darauf, dass die Figuren von der Kerze weit genug entfernt stehen, damit sich diese daran nicht entzünden können. Wer auf Nummer sicher gehen will, der verwendet ein Teelicht, dass mit Batterie betrieben ist. Eines ist sicher: Diese Lampe ist ein echter Hingucker.

Kinder schnitzen
Fertig ist die Lampe. foto (c) kinderoutdoor.de

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Räuchermännchen selbst geschnitzt

Räuchermännchen der Extraklasse kommen aus dem Erzgebirge. An ein Räuchermännchen haben wir uns bei dieser Bastelarbeit gewagt und der spannendste Moment ist gewesen, als wir den Räucherkegel einsetzten. Unser Räuchermännchen schmauchte drauf los!

Räuchermännchen gehören zum Advent und der Weihnachtszeit wie die Kerzen oder Kugeln am Baum. Für unser Räuchermännchen brauchen wir ein Taschenmesser mit Ahle (Stechdorn) und Säge, einen Nagel, Reißnägel, ein Stück Holz, einen dünnen Ast, Wasserfarbe, einen Räucherkegel und Feuerzeug.

Zuerst schneidet Ihr vom dicken Stück Holz eine etwa fingerdicke Scheibe ab. Sie ist später das Standbein für unser Räuchermännchen.

Zuerst eine Scheibe abschneiden.  Foto (c) Kinderoutdoor.de
Zuerst eine Scheibe abschneiden.
Foto (c) Kinderoutdoor.de

Nun höhlen wir das Räuchermännchen aus. Je nach Dicke vom Holz funktioniert das Aushöhlen mit dem Taschenmesser oder Ihr müsst zur Bohrmaschine greifen.  Höhlt 2/3 vom Holz aus.

Das Innere von unserem Räuchermännchen ist fertig.  Foto (c) Kinderoutdoor.de
Das Innere von unserem Räuchermännchen ist fertig.
Foto (c) Kinderoutdoor.de

Nun schneidet Ihr als “Fuß” für das Räuchermännchen ein etwa fünf Zentimeter langes Stück Ast ab. Das muss in den Luftkanal vom Räuchermännchen passen.

Der Ast muss in den Luftkanal pssen.  Foto (c) kinderoutdoor.de
Der Ast muss in den Luftkanal pssen.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Nun nagelt Ihr das Stück Ast an der Holzscheibe fest. Schnitzt am oberen Ende, das in den Luftkanal vom Räuchermännchen kommt, mit dem Taschenmesser Känale. Ohne Luftzufuhr brennt der Räucherkegel im Inneren nicht.

Fertig ist der Standfuß für das Räuchermännchen.  Foto (c) kinderoutdoor.de
Fertig ist der Standfuß für das Räuchermännchen.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Nun drückt Ihr zwei Reißnägel auf den Standfuß, denn sonst brennt dieser an.

Nun den Standfuß präparieren.  Foto (c)kinderoutdoor.de
Nun den Standfuß präparieren.
Foto (c)kinderoutdoor.de

Jetzt bohren wir mit der Ahle vom Taschenmesser den Mund des Räuchermännchens in das Holz.

Jetzt den Mund vom Räuchermännchen bohren.  foto (c) kinderoutdoor.de
Jetzt den Mund vom Räuchermännchen bohren.
foto (c) kinderoutdoor.de

Jetzt basteln wir eine Pfeiffe für das Räuchermännchen und befestigen diese unterhalb vom Mund.

Nun eine Pfeiffe für das Räuchermännchen basteln.  Foto (c) Kinderoutdoor.de
Nun eine Pfeiffe für das Räuchermännchen basteln.
Foto (c) Kinderoutdoor.de

Jetzt noch das Räuchermännchen anmalen.

MIt Wasserfarbe das Räuchermännchen anmalen.  foto (c) kinderoutdoor.de
MIt Wasserfarbe das Räuchermännchen anmalen.
foto (c) kinderoutdoor.de

Den Räucherkegel einbauen und los gehts!

Nun den Räucherkegel einbauen.  Foto (c) kinderoutdoor.de
Nun den Räucherkegel einbauen.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Outdoor Handwerk: Holzbecher schnitzen

Outdoor Handwerk für Kinder und größere Abenteuerer ist eine spannende Sache. Aus der Natur holen wir uns das nötige Material und bearbeiten es ohne Maschinen. Nur mit der Kraft der Hände und einem hochwertigen Messer stellen wir uns beim Outdoor Handwerk einen einzigartigen Becher her. Den gibt es kein zweites Mal und die Kinder sind auf dieses selbst gefertigte Werkstück stolz.

Kasa oder Kuksa. So heißen die traditionell gefertigten Holzbecher der Sami. Das indigene Volk aus dem Norden von Skandinavien, schnitzt die Becher seit Generationen in einer bewährten Technik. Die Ureinwohner benutzen dazu Birkenholz. In unserem Fall ist es anders. Wir verwenden Holunder. (Für alle Übervorsichtigen hier noch der obligate Warnhinweis, ohne den in unserer Gesellschaft nichts mehr geht: Einige wenige Leute können auf das Holz vom Holunder allergisch reagieren. Bitte entsprechend aufpassen). Was auch klar ist: Bitte schneidet kein Holz von einem Busch oder Baum, der im Saft steht. Dann ist dies auch gesagt. Haltet die Augen offen, wenn ein Gartenbesitzer oder die städtischen Gärtner einen dicken Holunder schneiden. Mit etwas glück fällt auch Holz für Euch ab. Nehmt einen dicken Ast mit einem abstehenden Trieb. In meinem Fall hatte ich großes Glück: Bei dem Holzstück überkreuzten sich zwei Äste. Besser geht es eigentlich nicht.

Aus diesem Stück Holz lässt sich trinken. foto (c) kinderoutdoor.de

Was braucht Ihr an Material:

  • Holunder Holz mit abstehenden Seitentrieb
  • Taschenmesser oder Multitool mit stabiler Klinge (diese kann sonst brechen oder sich verbiegen!) oder Scorp
  • Säge
  • Schleifpapier

Outdoor Handwerk: Bohr mal schön

Zuerst sägen wir das Holz entsprechend zurecht.

Na also, säg ich doch!
foto (c) kinderoutdoor.de

Mit der großen Klinge legen wir nun das Innere frei. Wer ein spezielles Ziehmesser, Scorp genannt, hat, arbeitet damit. Bitte macht diese Arbeit nur, wenn die Klinge vom Messer stabil ist. Es dauert eine Zeit, bis die Vertiefung zunimmt. Anschließend schnitzen oder bohren wir den Henkel von unserem Becher. Auch hier wenden wir wieder dieselbe Technik an.

Nun ist der Henkel dran, sprach Herr Henkelmann. foto (c) kinderoutdoor.de

Zum Schluss bekommt der Outdoor Becher mit dem Schmirgelpapier seine besondere Oberfläche.

Gleich fertig: Euer Outdoor Becher. foto (c) kinderoutdoor.de

Nun habt Ihr ein wunderschönes Unikat in den Händen.

Fertig ist der Outdoor Becher. foto (c) kinderoutdoor.de

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Mit Kindern schnitzen: Einen einmaligen Outdoorbecher

Mit Kindern schnitzen ist immer wieder ein Abenteuer. Den Kindern fallen die tollsten Dinge ein, die sie selbst mit dem Taschenmesser herstellen wollen. Wie bei einem perfekten Design üblich, brauchen wir nur extrem wenig Material für unsere heutige Arbeit. Ein Stück dicker Holunder und eine dicke Schnur reichen aus. Dazu noch ein hochwertiges Taschenmesser und Schmirgelpapier. Los geht´s!

“Autsch!” schrie das Kind auf und führte anschließend einen wahren Veitstanz auf. Was anfänglich noch lustig aussah entpuppte sich als schmerzhafte Erfahrung für das Kind. Es hatte sich am Lagerfeuer einen Tee aus dem Kessel geholt und in die Blechtasse gegossen. Diese erhitzte sich und das Outdoorkid ließ vor Schmerzen die Tasse fallen. Damit verbrühte es sich die Füße. So was muss nicht sein und lange dachten wir darüber nach, wie können Kinder eine Tasse schnitzen? Dazu wollen wir kein Spezialwerkzeug einsetzen. Wir brauchten ein Holz, dass innen “hohl” ist. Da fiel uns der Holunder ein. Dieser hat markantes weißes Mark, dass sich leicht entfernen lässt. Allerdings fällt der Markkanal bei dickeren Holunderästen entsprechend dünner aus. Bitte schneidet keinen Holunder ab, der im Saft steht. In unserem Fall richtete der Hausmeister von einer Sportanlage mit der Kettensäge ein wahres Massaker unter den Holunder-Sträuchern an, die am Maschendrahtzaun wuchsen. So konnte ich auch sehen, welches Holz viel Mark hatte. Wer keinen Becher, sondern eine Tasse haben möchte, der benötigt einen Henkel. Wir wollen diesen ohne bohren befestigen. Deshalb fertigen wir den Henkel aus einer dicken Schnur an. Nehmt eine, die reißfest und beständig ist. Sonst ergießt sich der heiße Inhalt von der Tasse über Euch. Wie bei vielen unserer Projekt sucht Ihr am Anfang mit den Outdoorkids in der Natur ein dickes Stück Holunder. Zum Glück lässt sich so eines noch nicht über das Internet bestellen (dadurch entgehen manchen Bloggern 10% Provision….eine Runde Mitleid bitte!)

Mit kindern schnitzen: Aus diesem Material fertigen wir eine Outdoortasse.
foto (c) kinderoutdoor.de

Mit Kindern schnitzen: So richtig hohl

Fangen wir mit dem langwierigsten Teil von unserem Projekt an. Den Holunder aushöhlen. Wenn Ihr Euch das Stück von einem bereits gefällten Holunder abschneidet, könnt Ihr auch sehen, wie dick oder dünn der Kanal mit dem weißen Mark im Inneren ist. Je dicker um so besser in unserem Fall. Mit der großen Klinge, diese sollte stabil sein, puhlt Ihr zuerst das Mark heraus. In den meisten Fällen hat Euere Outdoor-Tasse nun ein Fassungsvermögen von einem größeren Reagenzglas. Das ist deutlich zu wenig. Höhlt mit der großen Klinge das Holz weiter aus. Denkt bitte daran, dass Euere Outdoor-Tasse auch einen Boden braucht und der Rand weder zu dünn noch zu dick sein sollte. Drückt die Klinge gegen das Holz und lasst es so rotieren. Dadurch bekommt Ihr einen gleichmäßigen Innenraum der Tasse aus Holunder. Diese Arbeit zieht sich hin, besonders wenn das Holz schon intensiv getrocknet ist.

Höhlt mit der großen Klinge vom Taschenmesser den Holunder aus.
foto (c) kinderoutdoor.de

Nur die Wenigsten freuen sich, wenn sie beim Trinken aus einem Gefäß feste Stoffe mit sich aufnehmen. Holzspäne, selbst vom “gesunden” Holunder, stehen weniger oben in der Beliebtheit. Deshalb greift zum Schleifpapier und befreit das Innere der Holztasse von den Spänen. Beginnt mit einem groben Sandpapier, kleine Körnung, und steigert Euch zu Feineren (große Körnung).

Schmirgelt mit Sandpapier das Innere der Outdoortasse gründlich ab, damit später nichts darin schwimmt….
foto (c) kinderoutdoor.de

Der Becher ist jetzt fertig. Wir wollen aber eine Tasse! Nehmt die Schnur und schneidet entsprechend zwei lange Teile ab. Denkt bitte daran, dass Ihr einen Teil der Schnur um die Tasse wickeln müsst. Wer Luftmaschen häkeln kann ist hier klar im Vorteil. Manche Profis können das sogar ohne Häkelnadel. So genanntes Fingerhäkeln, nicht zu verwechseln mit dem bayerischen Sport Fingerhakeln.

Bindet nun den gehäkelten Henkel an der Outdoor-Tasse fest.

Bindet zum Schluss den Griff um das Holz der Tasse fest.
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Fertig ist unsere Outdoor-Tasse. Ein echtes Unikat und super als Geschenk geeignet.

Fertig ist unsere Outdoor-Tasse.

foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder schnitzen für die Outdoorküche

Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser lauter praktische Dinge, die Ihr zum Kochen in der Natur nutzen könnt. Wir haben die Schnitzanleitungen für Euch.

‘”Bitte keine Löffel aus Metall verwenden” rät ein Outdoor Händler und zeigt auf die Campingtöpfe mit einer Antihaft Beschichtung. Mit Löffeln aus Metall zerkratzen die Outdoorköche diese Beschichtung und der Effekt ist dahin. Aus diesem Grund schnitzen wir uns einen Pfannenwender aus Holz. In unserem Fall fiel bei einem Sturm ein Stück Ast vom Nussbaum vors Fahrrad. Wie die Schnitzer im Mittelalter ist es oft vom Vorteil, wenn wir uns an der Form vom Holz orientieren. Der gefundene Ast hatte eine Verdickung. Ideal für einen Pfannenwender. Dazu braucht Ihr folgendes Material

Kinder schnitzen einen Pfannenwender und brauchen wenig Material dazu. foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder schnitzen einen Pfannenwender

Zuerst das Holz abspalten. foto (c) kinderoutdoor.de

Zuerst spalten wir einen Teil vom Holz ab.

Bringt den Pfannenwender grob in seine spätere Form.foto (c) kinderoutdoor.de

Mit der großen Klinge bringen wir den Ast entsprechend in Form und geben ihm eine breite “Schaufel”. Wir schnitzen sie an den Ecken und am vorderen Rand rund ab.

Kinder schnitzen den Pfannenwender in seine spätere Form. foto (c) kinderoutdoor.de

Im folgenden Schritt schnitzen wir den Übergang vom Griff rund ab.

Schnitzt den Übergang möglichst fließend. foto (c) kinderoutdoor.de

Zum Schluss runden wir den Griff ab. Immer an der Kante ein Stück wegschnitzen, in der Hand das Werkstück ein paar Millimeter drehen. Wieder ein Schnitt an der Kante. So wandert diese immer mehr nach innen und es bildet sich eine Kugel daraus.

Schnitzt zum Schluss den Griff vom Pfannenwender.foto (c) kinderoutdoor.de

Zum Schluss schleifen wir mit unterschiedlichen Sandpapier das Werkstück ab. Wer hat schon gerne Holzspäne im Essen? Zuerst das grobe Sandpapier, dann das Feine.

Zum Schluss ist Schleifarbeit angesagt. foto (c) kinderoutdoor.deUnser praktischer Pfannenwender ist auch ideal als Geschenk.

Kinder schnitzen eine Gabel: Der Besteckkasten füllt sich

Ist es ein Fortschritt, wenn ein Kannibale Messer und Gabel benutzt?”fragte einmal der polnische Lyriker Stanislaw Jerzy Lec. Nun wir sind keine Kanibalen und die Gabel ist seit römischer Zeit bekannt. Deutlich jünger sind die Multitools. 1983 begann die Leatherman Tool Group mit ihrer Arbeit. Anstatt mit einem Taschenmesser habe ich heute die Gabel mit dem Leatherman Leap geschnitzt. Ein Multitool speziell für Kinder. Das Werkzeug für kleine Outdoorer ist von den Abmessungen auf die Hände der Kinder abgestimmt. 122 Gramm, etwas mehr als eine Schokoladentafel, wiegt das Multitool. Wie bei den Erwachsenen bietet der Hersteller 25 Jahre Garantie. An Funktionen hat das Leap drei Schraubenzieher, Dosenöffner, Lineal, Schere, Pinzette, Zange, Drahtschneider, Säge und eine zusätzlich einsetzbare Messerklinge. In wenigen Sekunden ist dies eingesetzt. An einem gut getrockneten Ast von der Haselnuss musste die Klinge und die Säge beweisen wie scharf und präzise sie sind.

Hier seht Ihr unser Material aus dem die Kinder die Gabel schnitzen. Anstatt eines Taschenmesser testen wir heute das Leatherman Leap.
foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder schnitzen eine Gabel aus Holz: Verzinken wirs!

Mit der Säge schneidet Ihr etwa drei bis sechs Zentimeter vom Ende Entfernt parallel in das Holz. Beide Einschnitte sollen ungefähr ein Drittel von der Dicke des Astes ausmachen. Daraus arbeiten wir später den Kopf der Gabel aus.

Sägt das Holz von zwei Seiten her ein. foto (c) kinderoutdoor.de

So sehen die beiden Einschnitte von der Seite her betrachtet aus. foto (c) kinderoutdoor.de

Mit der Klinge vom Taschenmesser oder Multitool spaltet Ihr nun das Holz und zwar bis zu den beiden Einschnitten. Klopft dazu mit einem anderen Ast vorsichtig auf die Klinge. Achtet darauf, dass sich die Klinge möglichst gerade nach unten in das Holz arbeitet.

Etnfernt das Holz um den Gabelkopf.
foto (c) kinderoutdoor.de

Jetzt steht aus dem Ast ein Drittel vom Holz heraus. Unser späterer Kopf der Gabel. Mit der großen Klinge schnitzt Ihr diesen gerade.

Schnitzt mit dem Taschenmesser den späteren Gabelkopf zurecht.
foto (c) kinderoutdoor.de

Dort wo der Gabelkopf in den Ast übergeht, schnitzt Ihr diesen Übergang zurecht.  Wie Ihr den gestaltet, dass entscheidet Ihr selbst. Wir schnitzen halbrund in das Holz links und rechts. Dabei lassen wir die Rundung harmonisch in die äußeren Zinken übergehen.

Rundet den Gabelkopf am Übergang zum Ast hin ab.
foto (c) kinderoutdoor.de

Am oberen Ende vom Gabelkopf rundet, wenn Ihr wollt, diesen mit der großen Klinge vom Taschenmesser ab. Von oben betrachtet sieht die Gabel wie ein Löffel aus. Es fehlen die Zinken.

Mit der Säge schneiden wir vorsichtig die Zinken in den Gabelkopf. Je nach Breite vom Gabelkopf könnt Ihr drei bis fünf Zinken einsägen. Bei dieser Arbeit zeigt sich, wie hochwertig die Säge ist.

Mit der Säge schneiden wir die Zinken in das Holz.
foto (c) kinderoutdoor.de

Damit die Zinken der Gabel von oben spitz sind, schnitzt Ihr diese zu. Von hinten nach vorne bewegt Ihr dabei die Klinge. Schnitzt die Zinken bitte nicht zu dünn.

Spitzt die Zinken von hinten her an.
foto (c) kinderoutdoor.de

Unser Gabelkopf braucht auch eine Vertiefung. Mit der Spitze von der großen Klinge schnitzt Ihr eine Vertiefung in das Holz.

Schnitzt eine Vertiefung in das Holz.
foto (c) kinderoutdoor.de

Niemand isst gerne Holzspäne mit und deshalb schleifen wir die Zwischenräume der Zinken mit dem Schmirgelpapier. Auch den restlichen Gabelkopf schleifen wir damit ab.

Schleift mit dem Schmirgelpapier die Zwischenräume der Zinken ab.
foto (c) kinderoutdoor.de

Wer möchte kann das Ende vom dicken Stiel unserer Gabel abrunden. Hier kommt auch wieder die große Klinge vom Multitool oder Taschenmesser zum Einsatz.Immer ein Schnitt an der Kante vom Holz. Kurz in der Hand drehen. Wieder ein Schnitt und wieder kurz drehen. So entsteht ein halbrundes Ende. Wer möchte kann auch seinen Namen in die selbst geschnitzte Outdoor-Gabel einritzen.

Rundet mit der großen Klinge das Ende vom Stiel der Gabel ab. foto (c) kinderoutdoor.de

Fertig ist die geschnitzte Gabel. foto (c) kinderoutdoor.de

Feuer und Flamme: Einen Löffel schnitzen

Kinder schnitzen gerne am Lagerfeuer. Hier bietet es sich an, mit einer glühenden Kohle in einen Holzlöffel die Vertiefung zu brennen. Doch das Ganze lässt sich besser umsetzen. Mit unserer neuen Methode zünden wir, kontrolliert, einen Teil vom Kopf des Löffels an und brennen so eine Vertiefung hinein. Wir Ihr mit den Kindern einen Holzlöffel mit Hilfe von einem Taschenmesser und dem Feuer schnitzen könnt, das zeigen wir Euch heute. Dabei gehen wir wie immer Schritt für Schritt vor.

Feuerteufel. Diesen Ausdruck dürften die meisten Erwachsenen in ihrer Kindheit einmal gehört haben. Irgendwie steckt es in jedem Kind, gerne zu zündeln. Ob am Holzofen von den Großeltern, am Gartengrill oder mit den Pfadfindern am Lagerfeuer. Flammen faszinieren die Kleinen irgendwie schon immer. Mit unserer heutigen Schnitzanleitung verbinden wir beides: Zündeln und schnitzen. Mit dieser denkwürdigen Kombination bekommen wir einen tollen Löffel hin.

Kinder schnitzen einen Löffel: Fire and wood

An Material benötigt Ihr ein Stück Ast von der Haselnuss. Damit macht Ihr Euch Freunde unter den Allergikern. Ein Taschenmesser mit großer und kleiner Klinge braucht Ihr für unsere heutige Schnitzarbeit, Zündhölzer, flüssigen Grillanzünder und Sandpapier. Außerdem einen dickeren Ast (den nehmen wir als “Hammer” her).

Kinder schnitzen aus diesem Material einen Holzlöffel.
foto (c) kinderoutdoor.de

Zuerst spalten wir mittig den Ast von der Haselnuss. Dazu legen wir die große Klinge vom Messer auf das Holz und klopfen vorsichtig mit dem zweiten Ast darauf. Langsam drückt sich das Messer durch das Holz und Ihr habt es gespalten. Nehmt die dickere Hälfte.

Ganz am Anfang spalten wir den Ast von der Haselnuss.
foto (c) kinderoutdoor.de

Wer möchte, kann sich eine Schablone aus Papier herstellen und diese mit Bleistift auf das Holz übertragen. Zuerst rundet Ihr mit der großen Klinge ein Ende vom Ast ab. Daraus entsteht später der Kopf von unserem Holzlöffel. Schnitzt immer ein Stück von der Kante ab. Dreht das Holz um wenige Millimeter in der Hand und schnitzt noch mals ein Stück ab. So geht das weiter, bis Ihr eine Art “Halbkugel” auf der Rückseite vom Holz habt. Eckige Löffel sind beim Essen eher unangenehm.

Mit der großen Klinge vom Taschenmesser rundet Ihr ein Ende vom Ast ab. Das ist später der Kopf vom Löffel.
foto (c) kinderoutdoor.de

Klappt die kleinere Klinge aus und stecht dort in das Holz, wo später die Vertiefung vom Löffel sein soll. Stecht einige Millimeter in das Holz möglichst oft hinein. Jetzt kommt der große Moment. Gießt ein wenig flüssigen Grillanzünder in dieses vorgestochene Areal. Zündet es jetzt mit dem Streichholz an. Seht zu, wie das Holz kontrolliert in diesem Sektor verbrennt. Bitte gießt auf keinen Fall Grillanzünder nach, während die Flammen aus dem Holz schlagen. Das kann böse enden. Wenn das Feuer zuviel Holz verbrennt, als Ihr es geplant habt, drückt das Ganze in den Boden.

Nachdem wir die Vertiefung vorgestochen haben, gießen wir Grillanzünder hinein.
foto (c) kinderoutdoor.de

Wenn das Feuer auf dem späteren Löffel aus sind, dann solltet Ihr jetzt eine Vertiefung sehen in der Asche ist. Diese Rückstände klopft Ihr heraus und schnitzt sie mit der kleinen Klinge aus dem Holz heraus.

Gezielt verkohlt. Die Vertiefung von unserem Holzlöffel ist ausgebrannt.
foto (c) kinderoutdoor.de

Mit der großen sowie der kleinen Klinge vom Taschenmesser schnitzt Ihr nun den Holzlöffel in Form. Rundet den Stiel und den Löffelkopf ab. Auch das Ende vom Löffelstiel rundet Ihr mit der kleinen Klinge ab. Immer wieder dreht Ihr den Löffel in der Hand. Den Übergang vom Löffelkopf zum Stiel könnt Ihr ebenfalls ausarbeiten.

Bringt den Holzlöffel schnitzend in Form.
foto (c) kinderoutdoor.de

Wenn Ihr mit der Form des Löffel zufrieden seid, dann legt das Taschenmesser weg. Zum Schluss bekommt der Löffel seinen Feinschliff mit dem Sandpapier. Zuerst das Grobe mit kleiner Körnung und anschließend feineres Schleifpapier.

Damit niemand einen Holzsplitter beim Essen im Mund hat, schmirgeln wir den Holzlöffel mit Sandpapier ab.
foto (c) kinderoutdoor.de

Fertig ist der Holzlöffel. Dieser ist ein toller Begleiter bei Outdooraktivitäten.

Fertig ist der geschnitzte Löffel.
foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder schnitzen einen Kressekopf

Heute schnitzen die Kinder mit dem Taschenmesser einen originellen Kressekopf. Der sieht lustig aus und Ihr habt zum Frühstück oder Abendessen immer frische Kresse zur Hand. Anstatt in einem gekauften Blumentopf wächst die gesunde Pflanze in einem selbst gebastelten Gefäß. Es eignet sich auch ganz toll um es an Ostern zu verschenken.

Makramee, Batik gehören zu den 80ern wie Dalli Dalli oder der große Preis. In den Grundschulen oder Kindergärten bastelten damals die Kinder in der Zeit vor Ostern Kresseköpfe und verwendeten dazu ausgeblasene Eier. Das Problem an dieser Bastelei: Drückte ein Kind mit dem Stift zu fest auf, brach die Eierschale. Wer den Kressekopf sorglos in die Kindergartentasche aus Kunstleder oder in den Schulranzen packte, der hatte zuhause ein Puzzle garniert mit Erde und Kressesamen. Darüber freuten sich die Mütter, denn die zerbrochene Eierschale, Erdkrumen und Kressesamen durften sie mühsam aus der Kindergartentasche oder dem Schulranzen entfernen. So hatten mehr Leute etwas von der Bastelei. Wenn auch unfreiwillig. Bei unserer heutigen Bastelei mit dem Taschenmesser besteht diese Gefahr nicht, denn unser Kressekopf ist aus Holz geschnitzt. Folgendes Material benötigt Ihr dazu:

Daraus schnitzen wir einen Kressekopf. foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder basteln einen Kressekopf: Grüne Haare für alle

Bei den heutigen Fotos habe ich den Ast von einem alten Holunderstrauch verwendet. Leider brach dieser unter der Last vom Neuschnee ab. Mit der Säge vom Multitool oder dem Taschenmesser schneidet Ihr das Holz in die passende Länge. Mit der Ahle (Stechdorn) beginnt Ihr ein etwa drei bis vier Zentimeter tiefes Loch in das Holz zu bohren. Als nächsten kommt die kleine Klinge und dann die Große zum Einsatz.

Höhlt etwa drei bis vier Zentimeter das Astholz aus. foto (c) kinderoutdoor.d

Mit der großen Klinge vom Taschenmesser oder dem Multitool schnitzt Ihr nur ein lustiges Gesicht in die Rinde. Bei meinem Astholz ging das wunderbar, weil der Holunder so eine tolle knorrige Rinde hatte.

Schnitzt mit dem Taschenmesser ein Gesicht in die Rinde. foto (c) kinderoutdoor.d

Alle die Angst um die Finger der Kinder haben: Mit dem Schnitzen sind wir fertig. Als nächstes stopft Ihr Erde oder Watte in die Vertiefung vom Holz.

Nun kokmmt die Erde in unseren Pflanzkopf. foto (c) kinderoutdoor.deEs fehlen die Kressesamen! Rein damit
Rein mit dem Kressesamen. foto (c) kinderoutdoor.deZum Schluss noch das Ganze eingießen
Ein wenig Wasser und die Kresse beginnt zu wachsen. foto (c) kinderoutdoor.de

Was jetzt kommt ist das Schwierigste für die Kinder: Warten! Es dauert ein paar Tage bis die Kresse gewachsen ist.

Fertig ist unser geschnitzter Kressekopf. foto (c) kinderoutdoor.de

Outdoor Handwerk: Holzteller schnitzen

Zum Outdoor Handwerk gehört traditionell das Schnitzen. Aus Holz lassen sich Figuren, Tiere, aber auch praktische Gegenstände schnitzen. Wir schnitzen heute einen Holzteller. Nachhaltiger als Holz aus heimischen Wäldern, kann ein Material kaum sein. Was Ihr für diese Schnitzarbeit braucht, sind scharfe Eisen. Sonst macht Euch das Outdoor Handwerk wenig Freude.

Über einige alltägliche Dinge machen wir uns keine Gedanken. Woher kommt wohl das Wort “Teller”? Aus dem Latainischen. talea was sich mit abgeschnittenes Stück übersetzen lässt. Wir schnitzen uns heute einen Teller selbst. Dazu braucht Ihr Holz, dass ungiftig ist. Dazu gehört beispielsweise die europäische Eibe. Wichtig ist, dass das Holz gut durchgetrocknet ist. Sonst reisst der fertige Teller.

An Material braucht Ihr:

  • eine Stück rundes Holz (ungiftig und gut getrocknet)
  • Hohleisen (Hohlbeitel)
  • Schleifpapier in unterschiedlichen Stärken

Outdoor Handwerk: Span für Span

Beginnt von innen nach außen mit dem Schnitzen. Wichtig ist, dass das Stück Holz fest fixiert ist. Wenn Ihr Euch für ein breiteres Hohleisen entscheidet, beispielsweise ein 35er, geht zwar mehr Holz auf einmal weg, aber Ihr müsst deutlich mehr Kraft dafür aufwenden. Bei einem schmaleren Hohleisen, kommt Ihr “langsamer” voran. Aber kommt es beim Outdoor Handwerk auf Zeit an? Arbeitet Euch Span für Span nach außen. Die Vertiefung vom Teller nennen Experten Spiegel. Dreht immer wieder das Holz und versucht eine gleichmäßige Vertiefung zu schnitzen. Wenn Ihr mit der Innenseite fertig seid, kommt die Rückseite dran. Auch hier ist es wieder wichtig, das Werkstück fest einzuspannen. Zum Schluss kommt eine Arbeit, die ebenso viel Zeit inanspruch nimmt, wie das Schnitzen selbst: Schleift mit Schmiergelpapier das Holz ab. Zuerst das grobe Schleifpapier (mit einer niedrigen Nummer auf der Rückseite) und zum Schluss das Feine.

Outdoor Handwerk schnitzen. foto (c) kinderoutdoor.de

 

Schnitzen lernen: Eine Schale

Schnitzen lernen ist wie die ersten Meter mit dem eigenen Fahrrad: Es braucht Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und ein gutes Werkzeug. Heute wagen wir uns an eine Schale. Dazu brauchen wir mehr als ein Taschenmesser oder ein Multitool. Diese Aufgabe ist deutlich komplexer, der Lerneffekt ist enorm. Drei Dinge sind beim Schnitzen lernen wichtig: Zeit, Geduld und brauchbares Werkzeug.

Schnitzen lernen: Zeit lassen!

Zuerst zeichnet Ihr Euch die Schale auf die Holzscheibe. Spannt das Holz entsprechend ein, damit es beim Schnitzen nicht verrutscht. Mit einem breiten, abgekröpften Hohlbeitel geht es los. Euere “starke” Hand schiebt, während die “schwächere” Hand auf das Eisen drückt und Tiefe sowie Richtung vorgibt. Ein paar Schnitte von außen nach innen. Rückt ein paar Millimeter weiter und setzt wieder an. So entsteht langsam eine Vertiefung. Wenn Ihr mit einem Hohlbeitel arbeitet, dass eine Breite von zehn oder 15 Millimetern habt, kommt Ihr schneller voran als mit einem Eisen, dass fünf Millimeter breit ist, aber Ihr braucht bei den breiten Hohlbeiteln deutlich mehr Kraft!

Ein guter Ansatz und so entsteht die Schale. foto (c) kinderoutdoor.de

Wenn Ihr spürt, dass Euch die in den Händen langsam verlässt, ist eine Pause sinnvoll. Wer schnitzt sollte sich dafür Zeit nehmen. Arbeitet Euch langsam eine Vertiefung in die Holzscheibe. Seht Euch immer wieder das Werkstück von verschiedenen Perspektiven an und korrigiert entsprechend. Jetzt heißt es sich entscheiden. Wollt Ihr die Rückseite von der Schale auch bearbeiten oder wollt Ihr sie so belassen wie sie ist? Wenn Ihr die Rückseite der Schale auch ausarbeiten wollt, dreht das Werkstück um und spannt es ein. Mit Flacheisen schrägt Ihr nun die Unterseite der Schale ab.

Hier hilft nur Schleifpapier. foto (c) kinderoutdoor.de

Wer möchte kann mit Schleifpapier die Maserung von den Holz besonders zur Geltung bringen. Zuerst das grobe Schleifpapier verwenden um damit Kerben verschwinden zu lassen. Steigt anschließend auf immer feineres Schleifpapier um.

Schnitzen: Ein zünftiger Holzbecher

 

Schnitzen wir doch mal etwas für den Alltagsgebrauch. Heute wagen wir uns an einen Holzbecher. Wie immer ist die Materialliste übersichtlich: Ein Hohlbeitel, Taschenmesser, Schmirgelpapier und Astholz. Über diesen tollen Outdoor Becher freuen sich die Kinder auf jeden Fall, denn sie haben auch fleißig mitgebastelt. Wir haben die Schnitzanleitung für Euch. 

Schnitzen gehört auch bei den Samen dazu. Dieses uralte Volk lebt verstreut über Norwegen, Finnland, Schweden sowie Russland. Von einem Sami kaufte ich eine geschnitzte Holztasse, nachdem ich ihm zugesehen hatte, wie er mit dem Beiteln und dem typischen Lapplandmesser das Holz bearbeitete. Immer wieder wollte ich mich an so einen Becher wagen, doch irgendwie passte es nie so richtig. Eine Nachbarin schnitt ihren Kirschbaum radikal im Frühjahr aus und da kam ich an einige schöne Äste. Jetzt wollte ich es wissen, ob ich auch einen Becher schnitzen kann. Hier ist die Anleitung dazu.

Schnitzen wir doch mal einen Holzbecher. Hier seht Ihr das Material dazu. foto (c) kinderoutdoor.de
Schnitzen wir doch mal einen Holzbecher. Hier seht Ihr das Material dazu.
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Schnitzen: Aus dem Ast entsteht ein Outdoor Becher

Zuerst braucht Ihr ein entsprechendes Stück Astholz. Bitte nehmt keine Eibe oder Esche her, diese Bäume sind nämlich giftig. Zuerst höhlt Ihr mit dem Stechbeitl den Ast aus. Lasst einen Rand von ungefähr einem halben bis einen Zentimeter stehen. Wenn Ihr keine Werkbank habt um den Ast einzuspannen, rammt ihn in den Boden. Nun ist Kraft gefordert, wenn Ihr den Ast etwa zehn bis 15 Zentimeter aushöhlt.

Schnitzen hat auch mit Kraft zu tun. Hier höhlen wir den Ast aus. foto (c) kinderoutdoor.de
Schnitzen hat auch mit Kraft zu tun. Hier höhlen wir den Ast aus.
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So sollte nun der Ast aussehen.

Die meiste Arbeit ist nun geschnitzt. Foto (c) kinderoutdoor.de
Die meiste Arbeit ist nun geschnitzt.
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Jetzt erst mit der Säge vom Taschenmesser den “Becher” vom Ast abschneiden.

Nun sägen wir den Becher vom Ast ab. Foto (c) kinderoutdoor.de
Nun sägen wir den Becher vom Ast ab.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Jetzt erst schnitzen mit der großen Klinge vom Taschenmesser die Rinde ab.

Rind um gelungen. Wir schnippeln mit dem Taschenmesser die Rinde weg. Foto (c) kinderoutdoor.de
Rind um gelungen. Wir schnippeln mit dem Taschenmesser die Rinde weg.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Nun schnitzen wir dem Taschenmesser den Boden von unserem Holzbecher ein wenig ab.

Eine runde Sache! Mit dem Taschenmesser schnitzen wir den Boden vom Becher ab. Foto (c) kinderoutdoor.de
Eine runde Sache! Mit dem Taschenmesser schnitzen wir den Boden vom Becher ab.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Zum Schluss schmirgeln wir mit dem Schleifpapier den Outdoorbecher innen und außen gründlich ab.