Outdoor rodeln mit Kindern: Glück lässt sich Kufen!

Outdoor rodeln mit Kindern und das Glück ist im Winter perfekt. Von Rodelhängen mit wenigen hundert Metern bis zu sechs Kilometer langen Abfahrten finden sich in Deutschland und dem Alpenraum perfekte Hänge zum Schlittenfahren. Wir stellen Euch Schlittenabfahrten vor, wo Ihr mit den Kindern gewesen sein solltet.

Für manche Leute ist jeder Tag wie Schlittenfahren. Nur ohne Schlitten, ohne Schnee und ohne Spaß. Es geht jedoch flott bergab. Bevor der Winterblues einen ergreift gibt es das perfekte Gegenmittel: Ab in den Schnee! Das Allgäu ist ein Garant für Spaß mit der ganzen Familie im Winter. Rodelspaß für die ganze Familie gibt es am Imberg. Immer samstags ist die Rodelbahn sogar bis in die späten Abendstunden beleuchtet. Neu ist hier ein spezieller Rodellift, von dem man sich auf dem Schlitten sitzend 300 Meter hinauf bis zur Bergstation ziehen lassen kann. Eine eher anspruchsvolle Rodelstrecke befindet sich am Hochgrat – fünf Kilometer geht es von der Bergstation auf 1.708 Metern hinunter zur Talstation auf 856 Metern.

Outdoor rodeln mit Kindern: Im Allgäu finden sich genügend Möglichkeiten zum Schlittenfahren. foto (c) Kinderoutdoor.de

Zum Kuckuck! Outdoor rodeln mit Kindern im Hochschwarzwald

Bekannt ist der Hochschwarzwald auch für seine rasanten Rodelstrecken. Die längsten Abfahrten bieten die Rodelbahn am Hasenhorn (3,5 km), der Todtnauer Hüttenweg (3,5 km) sowie die Rodelbahn von Saig nach Titisee (1,2 km). Auf insgesamt 8 Premiumpisten im Hochschwarzwald sind „Rodel-to-go“-Stationen eingerichtet, an denen Schlitten geliehen werden können. Außerdem bieten am Abend mehrere Strecken einen Flutlichtbetrieb.

Outdoor rodeln mit Kindern in Tirol: Ausgezeichnet!

Beim Rodeln vereinen sich Spaß und Naturgenuss auf zehn mit dem Tiroler Naturrodel-bahngütesiegel ausgezeichneten Rodelbahnen mit einer Gesamtlänge von über 41 Kilometern. Beim Winterwandern auf 80 Kilometern geräumten und gut markierten Wegen können Aktivurlauber Schritt für Schritt den Neuschnee spüren, ihren Gedanken freien Lauf lassen und das winterlich-bezaubernde Stubai ganz für sich entdecken.

Rodeln mit Kindern in Tirol. Anstatt wenige Sekunden auf dem Schlitten bergab zu flitzen, dauern die Fahrten in den verschneiten Bergen von Innsbruck bis zum Tannheimer Tal deutlich länger. Wir stellen Euch vor, wo Ihr mit den Kindern rodeln solltet.

Kinder lieben es und Erwachsene auch – das Rodeln. Warm eingepackt durch die vom glitzernden Schnee bedeckte Landschaft stapfen, um dann als Krönung auf zwei Kufen abwärts ins Tal zu flitzen. Und zum Glück ist in Innsbruck die nächste Rodelbahn nie weit. Das Angebot reicht von Familienrodelbahnen mit kurzen Aufstiegen über Rodelstrecken mit Aufstiegshilfen bis hin zu technisch anspruchsvollen Bahnen oder der Möglichkeit zur romantischen „Abendfahrt“ unterm Sternenhimmel.

Die Rodelbahnen in der Region Innsbruck führen durch malerisch verschneite Winterlandschaften und auf urige Hütten, die zur gemütlichen Einkehr laden, bevor es mit viel Schwung auf zwei Kufen wieder ins Tal hinunter geht. Rodelfans haben die Wahl zwischen familienfreundlichen, sportlichen, technisch anspruchsvollen, romantischen, bequemen und extra langen Rodelbahnen. Und wer selbst keine Rodel besitzt, kann diese oftmals direkt bei der Hütte ausleihen. Aufgrund von Innsbrucks alpin-urbaner Mischung sind die Rodelbahnen schnell, unkompliziert und dank der Welcome Card sogar oft gratis mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Outdoor rodeln mit Kindern: Tirol auf Kufen

Kinder Outdoorrodeln in Tirol reicht von rasanten Kilometer langen Rodelabfahrten bis hin zu kurzen Schlittenhügeln. Ein Besonderer Höhepunkt für alle die gerne mit dem Schlitten unterwegs sind, ist das Nachtrodeln. Familien finden in Tirol die passenden natürlichen Rodelbahnen um abseits der Skipisten eine Gaudi im Schnee zu haben.

Mit zwei meisterhaften Rodelbauern, 16 Rodelbahnen, zwei Naturrodelbahn-Gütesiegeln und der längsten Rodelbahn Tirols ist die Silberregion Karwendel strahlender Mittelpunkt für prächtigen Rodelspaß in Tirol.

TVB Silberregion Karwendel / ichmachefotos.com ©TVB Silberregion Karwendel / ichmachefotos.com

Die Superlative sprechen für sich. Und sie sprechen für die tiefe Verwurzelung dieser flottfröhlichen Wintersportart in den prachtvollen Schneehängen der Silberregion Karwendel. Von den 16 Rodelbahnen der Region sind zwei mit dem Naturrodelbahn-Gütesiegel des Landes ausgezeichnet, eine ist die längste Rodelbahn Tirols und zugleich die zweitlängste in Österreich. In „Kuven-Spass“ übersetzt bedeutet allein dieser Superlativ ein neun Kilometer langes Rodelabenteuer, das auf 1.887 Metern – beim Hecherhaus am Schwazer Hausberg Kellerjoch – beginnt und bei der Burg Freundsberg, also mitten an einem mittelalterlichen Herzen der Silberstadt Schwaz, endet. Ein Konzentrat aus Weitblick, Winterwald, Vergnügen und Geschichte. Whow.

TVB Silberregion Karwendel / ichmachefotos.com ©TVB Silberregion Karwendel / ichmachefotos.com

Zwei Rodelbau-Meister

Ob in der Eng, wo die Naturrodelbahn Hinterriss mitten im Karwendel das Herz aller Rodel-Fans juchezen lässt, oder in den faszinierenden Landschaften der Tuxer Alpen, wo die so unterschiedlichen wie abwechslungsreichen Kuven-Kurven die Bahn-Wahl schon ein wenig schwer machen – die Rodelkompetenz ist in der Silberregion Karwendel allgegenwärtig und wird durch ein weiteres Highlight unterstrichen. Nein – es sind zwei. Die Rodelregion ist Heimat von zwei so kleinen wie feinen Rodelbau-Unternehmen, in denen mit dem Wissen und der Erfahrung aus den winterlichen Bergen in Kombination mit viel handwerklichem Können Sportgeräte gebaut werden, die ihre stolzen Besitzer ein Leben lang begleiten und erfreuen.

Die Wunderschlitten

Knapp ein halbes Jahrhundert lang wurde beispielsweise das Geschick verfeinert, das in den Gallzeiner Rodeln steckt. In der Rodelmanufaktur in Buch in Tirol ballt sich in jeder handgefertigten Rodel eine von intensivem Tüfteln befeuerte Kunstfertigkeit, die auf der Rodelbahn nicht nur in Form von Geschwindigkeit, sondern auch von Beweglichkeit und Sicherheit spürbar wird. Auch die Steiner-Rodeln aus Weer sind Handwerksstücke, in denen sich die Rodelkompetenz der Region konzentriert. Steiner-Rodeln zeichnen sich etwa durch das Bremssystem aus, mit dem selbst die wildeste Abfahrt gefahrlos bewältigt werden kann. Er ist richtig riesig, der Unterschied zwischen einer Rodelpartie mit den Wunderschlitten aus der Silberregion Karwendel und Sportgeräten „vom Band“. Wer diesen Unterschied einmal gespürt hat, hat keine Wahl mehr. Tja. Auch die Frage, warum ausgerechnet hier derart ausgeklügelte Rodeln entstehen, erübrigt sich. Die Silberregion Karwendel ist Tirols Top-Rodelregion. So einfach ist das.

Rodelbahnen in der Silberregion Karwendel

  • Gallzein: Kogelmoos bis zum Ortsteil Hof (2 km)
  • Hinterriss:  (1,5 km)
  • Jenbach: Rodelhütte Jenbach bis Ortsmitte Jenbach  (3 km), Strecke abends beleuchtet zu Hüttenöffnungszeiten –  
  • Pill:  / Rodelbahn Ochsenbründlweg (1,5 km)
  • Schwaz: Plumpmoos bis Pirchnerast (3 km),
  • Gasthof Schmadlegg bis Burg Freundsberg (1,5 km), abends beleuchtet
  • Berghotels Grafenast bis Gasthaus Schmadlegg (4 km)
  • Rodelbahn Gradenast nach Arzberg (Skilift als Aufstiegshilfe), 4km
  • Stans: Rodelbahn (2km), täglich bis 22 Uhr beleuchtet (wöchentlich Nacht-Rodelrennen)
  • Terfens:Umlberg (2 km).
  • Vomp: Dorfplatz ab Gasthof Traube (3 km), täglich 17 bis 24 Uhr beleuchtet  
  • Weerberg: Ausserberg Gasthof Hausstatt (3 km)
  • Rodelbahn von Gasthof Hausstatt bis Mitterberg (3 km)
  • Rodelbahn Weidener Hütte von Nafingalm bis Innerst (5 km) / Rodelbahn von Nonsalm bis Gasthof Hausstatt (5 km). 1x pro Woche Fackelrodeln– 1x pro Woche geführte Nacht-Rodeltour
  • Rodeln nach Maß vom Rodelbauer

Fünftausendfünfhunder Meter Kufenspaß am Spieljoch

Raus aus dem Haus und rein ins Schneeabenteuer – egal ob mit Skiern oder mit Rodel – rasant geht es allemal ins Tal. Im Skigebiet Spieljoch wartet täglich von 8.30 bis 16.30 Uhr Rodelspaß von der Bergstation der Spieljochbahn bis zur Kohleralm – 5,5 Kilometer langer purer Fahrspaß durch die Zillertaler Schneelandschaft. Der Rodel-Verleih befindet sich in der Tal- und Bergstation jeweils im Shop Intersport Bründl.

Rodelbahn Spieljoch Zillertal Fügen
Rodelbahn Spieljoch Zillertal Fügen ©Andi Frank

Adrenalinreiche Fahrt

Ob groß oder klein, sobald man auf einer Rodel sitzt, kommt der Ehrgeiz heraus – wer ist bloß schneller bei der Mittelstation und kann sich eine heiße Schokolade mit Sahnehaube schmecken lassen? Abstoßen und los geht die Fahrt – vorbei an glitzernden Eiskristallen, durch schneebedeckte Wälder hindurch in Richtung Tal. Die Rodelstrecke überzeugt mit einem kurvenreichen Verlauf, der überrascht und begeistert. Weicher Schnee knirscht unter den Kufen, frische Bergluft füllt die Lungen und der Puls schlägt höher – so macht der Winter Spaß. Die Rodeln können direkt bei der Mittelstation der Spieljochbahn abgegeben werden, bevor man sich auf ins nächste Winterabenteuer im Zillertal macht.

Rodeln mit der ganzen Familie
Rodeln mit der ganzen Familie ©Andi Frank

Rodeln auf dem sonnigen Mieminger Plateau

Alle, die sich nach der Wanderung nicht wieder zu Fuß auf den Weg ins Tal machen wollen, können auf dem Mieminger Plateau auch den Rodel einpacken. Gleich sechs Rodelstrecken stehen Urlaubern in der Region zur Verfügung. Davon zwei lange Rodelbahnen und vier Rodelhügel, auf denen auch Kleinkinder Spaß im Schnee haben können. Höhepunkt ist die Rodelbahn am Lehnberghaus. Nach eineinhalb Stunden Gehzeit kommen Urlauber am Lehnberghaus an. Dort können sie sich noch aufwärmen und für eine kleine Stärkung vor der 3,5 Kilometer langen Abfahrt einkehren. Rodel können direkt an der Hütte ausgeliehen werden.

Rodeln in der Region Innsbruck

Kinder lieben es und Erwachsene auch – das Rodeln. Warm eingepackt durch die vom glitzernden Schnee bedeckte Landschaft stapfen, um dann als Krönung auf zwei Kufen abwärts ins Tal zu flitzen. Und zum Glück ist in Innsbruck die nächste Rodelbahn nie weit. Das Angebot reicht von Familienrodelbahnen mit kurzen Aufstiegen über Rodelstrecken mit Aufstiegshilfen bis hin zu technisch anspruchsvollen Bahnen oder der Möglichkeit zur romantischen „Abendfahrt“ unterm Sternenhimmel.

Die Rodelbahnen in der Region Innsbruck führen durch malerisch verschneite Winterlandschaften und auf urige Hütten, die zur gemütlichen Einkehr laden, bevor es mit viel Schwung auf zwei Kufen wieder ins Tal hinunter geht. Rodelfans haben die Wahl zwischen familienfreundlichen, sportlichen, technisch anspruchsvollen, romantischen, bequemen und extra langen Rodelbahnen. Und wer selbst keine Rodel besitzt, kann diese oftmals direkt bei der Hütte ausleihen. Aufgrund von Innsbrucks alpin-urbaner Mischung sind die Rodelbahnen schnell, unkompliziert und dank der Welcome Card sogar oft gratis mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Rodeln mit Kindern für jeden Geschmack

Ideal für Familien mit Kleinkindern ist die im Sellraintal gelegene Rodelbahn der Gleirschalm. Der Weg führt in kinderfreundlicher Steigung, größtenteils sogar mit separatem Aufstieg in etwa 30 bis 45 Gehminuten zur Alm, deren bestens präparierte Naturrodelbahn meist den ganzen Winter über gut befahrbar ist. Nach dem kurzen Aufstieg wartet auf die Kinder nicht nur ein Spielplatz, sondern auch eine Rodelwiese direkt vor der Hüttenterrasse. Dadurch haben Eltern auch von der einladenden Sonnenterrase aus ihren Nachwuchs stets im Blick.

Rodeln mit Kinder ist in idTirol ideal, weil manche Bahn wenig Ansprüche an die Fahrtechnik stellt. foto (c) kinderoutdoor.de

Eher sportliche Rodler finden auf der Rodelbahn der Simmeringalm in Obsteig am Mieminger Plateau ihr persönliches Rodelvergnügen. In rund zwei Stunden Gehzeit ist die knapp über der Waldgrenze gelegene Alm auf 1.820 Metern erreicht. Nach einer stärkenden Einkehr in der urigen Alm mit Panoramablick ins Inntal, in die Ötztaler Alpen, Stubaier Alpen und zur Mieminger Kette geht es auf der mittelschweren Rodelbahn mit zahlreichen, langgezogenen Kurven ins Tal. Durch ihre Gesamtlänge von 6,4 Kilometern zählt sie zu den längsten Rodelbahnen Tirols. (Rodelverleih direkt bei der Simmering Alm.)

Rodeln mit der Familie: Der Klassiker

Ein „Rodel-Klassiker“ nahe Innsbruck ist die Kemater Alm. Ausgehend vom Sportcafe in Grinzens und nach dem Anstieg durch das waldreiche Senderstal eröffnet sich der Blick auf die Kalkkögel – eine herrliche Kulisse, die nicht nur Naturliebhaber begeistert (Gehzeit ca. 2 Stunden, 680 Höhenmeter). Nach einer Stärkung – die Küche der Kemater Alm ist weitum bekannt – geht es ohne viel Kurven und Kehren flott durchs Senderstal zurück zum Ausgangspunkt.

Ein romantisches Winterwunderland breitet sich vor den Augen von Nachtrodlern auf dem Graf-Ferdinand-Haus in Kühtai aus. Obwohl sie die höchstgelegene Rodelbahn Tirols ist, lässt sie sich bereits nach 45 Minuten Gehzeit erreichen. Der Zauber einer Abfahrt im Mondschein und unter Sternen kann auf der beleuchteten Bahn bis 1 Uhr nachts genossen werden. Auf der 2,5 Kilometer langen Talfahrt ins Herz des Skiresorts Kühtai stehen Genuss und der Blick auf die einmalige Winterlandschaft im Hochtal im Mittelpunkt. (Rodelverleih direkt im Graf-Ferdinand-Haus.)

Mit 8,1 Kilometern ist die Rodelbahn am Rangger Köpfl die längste in der Region rund um Innsbruck – dank der Gondelbahn aber besonders bequem zu erreichen. Insgesamt drei Gasthöfe laden hungrige Outdoorfreunde entlang der Strecke zur gemütlichen Einkehr: die Rosskogelhütte, das Gasthaus Sulzstich und das Gasthaus Stiglreith. Das Rodelerlebnis am Rangger Köpfl startet in Oberperfuss. Sportliche bewältigen den gesamten Aufstieg zu Fuß, alternativ kann jedoch die Gondelbahn genutzt werden. Sie bringt Rodler bequem von der Talstation bis Stiglreith und weiter nach Sulzstich. Von dort führt eine acht Kilometer lange Strecke zurück ins Tal. Wahlweise kann das Abfahrtsvergnügen sogar noch weiter verlängert werden, denn in einer 30- bis 45-minütigen Wanderung gelangt man vom Sulzstich auf die Rosskogelhütte. Wer hier startet, hat mit zehn Kilometern einen überaus langen, kurvigen und abwechslungsreichen Rodelspass vor sich. (Rosskogelhütte: Rodelverleih – nein, Stiglreith Rodelverleih – ja)

Tipps und weitere Infos

Wer Köpfchen hat, sollte es auch schützen: Beim Skifahren ist es selbstverständlich, aber auch beim Rodeln sollte man einen Helm tragen – geht es doch oftmals rasant abwärts. Gutes Schuhwerk unterstützt beim Bremsen, und „Fahren auf Sicht“ ist auch für einen Rodler angebracht. Vor dem Rodelausflug empfiehlt es sich die aktuellen Betriebszeiten der Bergbahnen und der Hütten sowie den Zustand der Rodelbahn zu überprüfen.

Rodeln mit Kindern: Ausgezeichnet dahin brettern

Die Richtlinien des Landes Tirol sind so komplex wie herausfordernd, doch die Rodelbahn Hinterriss hat all diese Qualitätshürden mit Bravour genommen. Am 3. Dezember 2018 wurde die Rodelbahn Hinterriss mit dem Tiroler Naturrodelbahn-Gütesiegel ausgezeichnet. Seit 2009 gibt es die Auszeichnung des Landes Tirol und mit der Rodelbahn Hinterriss wurde eine der bezauberndsten Rodelbahnen des Landes in die kleine aber feine Liste aufgenommen.

Für fünf Jahre wird dieses Gütesiegel die Rodelbahn, die vom TVB Silberregion Karwendel betrieben und von den Mitarbeitern des Gasthofes zur Post Hinteriss mit viel Feingefühl und großem Respekt vor der prächtigen Natur betreut wird, einen Wegweiser darstellen. Einen Wegweiser für die Freunde des Winterspaßes auf zwei Kufen, die nicht nur die in Schnee gehüllte Landschaft im Eng- bzw. Risstal schätzen, sondern es lieben, auf einer Bahn zu rodeln, die perfekt präpariert ist und sich ausschließlich den Vorgaben der Natur anpasst. Die Natur im Karwendel ist es schließlich, die eine Rodelpartie auf der Naturrodelbahn Hinterriss so unvergleichlich macht.

Outdoor rodeln mit Kindern im Ahrntal


Sich auf der Rodel in die Kurven legen und in gesunder Höhenluft ins Tal brausen: Das ist eine andere Möglichkeit, um bei sich selbst anzukommen. Möglichkeiten für den Kurvenspaß gibt es im Südtiroler Ahrntal viele – nämlich auf insgesamt elf Rodelbahnen. Die ganze Familie kommt auf der Kinder-Rodelbahn im sonnigen Talschluss in Kasern in Fahrt. Da lohnt sich auch gleich eine Wanderung zum Heilig-Geist-Kirchlein und weiter zu einer der bewirtschafteten Almhütten. Über vier Kilometer schlängelt sich die Rodelbahn Weizgruberalm hoch über dem Mühlwaldertal ins Tal. Erst wird gemütlich in der Almhütte eingekehrt, dann folgt die Langstreckenabfahrt durch den tiefverschneiten Wald. Ein besonders romantisches Rodelerlebnis gibt es in Weißenbach: von drei sonnigen Almen führt die 4,5 Kilometer lange, schneesichere und bestens präparierte Naturbahn Tristenbach durch verschneite Wälder ins Tal.
Rodeln mit „Bahnanreise“
Die beiden acht und zehn Kilometer langen Rodelbahnen vom Speikboden nach Luttach und nach Weißenbach erreicht man einfach mit der Kabinenbahn. Zurück zur Talstation für Runde zwei geht es mit dem Ski- oder Linienbus. Das tun auch alle, die bei der wöchentlichen „Rodelgaudi“ dabei sind. Auch den Startpunkt der 6,2 Kilometer langen Rodelbahn St. Johann erreicht man mit der Seilbahn: sie startet beim Almboden Restaurant mitten in der Skiarena Klausberg. Wer eine Fahrt mit der längsten und spektakulärsten Alpen-Rodelbahn Italiens erleben möchte, steigt in den Alpine Coaster „Klausberg-Flitzer“ und rauscht über 1,8 Kilometer den Berg hinunter. Ein Spezial-Tipp ist Nachtrodeln am Klausberg. Jeden Dienstag geht es mit der Kabinenbahn K-Express (19:30–22 Uhr) auf 1.600 Meter, runter auf der fünf Kilometer langen, beleuchteten Rodelbahn. www.ahrntal.com

Die Rodelpartie für Familien

Hinterriss, einziger dauerhaft besiedelter Ort im Risstal, ist der Ausgangspunkt für die Rodelpartie. Am Ortsanfang befindet sich der Parkplatz und wer sich eine Rodel ausleihen will, findet im Gasthof zur Post in Hinterriss den passenden „Untersatz“, der vorerst natürlich erst zum Startpunkt gezogen werden muss. Knapp 100 Meter vor dem Parkplatz beginnt der gespurte Winterwanderweg, der am Rissbach entlang bergan führt. Nicht nur die Aussicht darauf, die für Kinder und Anfänger bestens geeignete Bahn hinunter zu rodeln, macht den Aufstieg unbeschwerlich. So richtig steil wird es dabei nie und den Atem rauben vielmehr die Blicke ins Tal – auf Hinterriss selbst oder die faszinierenden Karwendel-Landschaften – die sich bei der Wanderung auftun. Vielleicht gibt es eine Erklärung dafür, doch eigentlich ist egal, warum: Im winterlichen Mantel ist die Ruhe des Karwendel-Gebirges noch ein wenig größer und das tiefe Einatmen der kühlen Winterluft schenkt genug Energie, um die rund zwei Kilometer lange, abwechslungsreiche Rodelfahrt mit allen Sinnen zu genießen.

Die Rodelregion für Familien in Tirol

Die Rodelbahn Hinterriss ist nicht die einzige in der Silberregion Karwendel, die mit dem Tiroler Naturrodelbahn-Gütesiegel ausgezeichnet wurde. Insgesamt stehen den Gästen 16 Rodelbahnen – für jedes Können und alle Geschwindigkeiten – zur Verfügung – unter ihnen auch die längste Rodelbahn Tirols. Sie ist zugleich die zweitlängste Rodelbahn Österreichs und dass auch dieses Kurven-Highlight mit dem Tiroler Naturrodelbahn-Gütesiegel ausgezeichnet wurde, spricht für die vielschichtige Rodelkompetenz der Silberregion. Hoch über Schwaz beginnt die längste Rodelfahrt des Landes. Vom Hecherhaus am Kellerjoch, der Bergstation des örtlichen Skigebiets auf 1.887 m Höhe, kann neun Kilometer lang ins Tal gerodelt werden – bis zur mittelalterlichen Burg Freundsberg.

Mit der Rodelbahn im Tannheimer Tal haben wir uns viel vorgenommen. Mit dem Sessellift fahren wir von Nesselwängle zur Krinnenalpe hinauf. Diese Hütte liegt auf 1.525 m an der Krinnenspitze und bietet eine rustikale, bodenständige Küche. 2.000 m hoch erhebt sich die Krinnenspitze über dem Tiroler Tannheimer Tal. Leider, so finden wir, ist heute der Schnee etwas weich. Der Himmel ist wolkenverhangen und die Temperaturen für Ende Dezember zu warm. Skeptisch steigen wir aus dem Lift und merken, wie wir in den Schnee einsinken. Ob das gut geht? Zuerst ziehen wir uns Helme an. Schließlich sind Felsen oder Baumstämme härter als unserer Köpfe und die Gefahr einer Kollision besteht auf einer Rodelbahn immer. Vor allem wenn sie, wie hier in Nesselwängle, immer wieder die Skipiste kreuzt. Gleich am Start halten wir uns am Rand, denn auch Skifahrer und Snowboarder nutzen die Abfahrt. Nach einigen hundert Metern trennen sich die Wege und eine scharfe Rechtskurve bringt uns mit den Schlitten auf die Rodelbahn, die im Sommer ein Forstweg ist. Wir haben uns heute für den klassischen Davoser als Gefährt entschieden. Seine schmalen Kuven sinken jedoch an einigen Stellen in den weichen und tiefen Schnee ein. Dadurch verliert der Schlitten an Geschwindigkeit, was den Kindern sogar passt. Ein Einheimischer meinte mahnend zu uns” Seid froh, dass die Rodelbahn heute nicht vereist ist!” Manche Haarnadelkurven oder die Kombination “Polstrkurve” können bei Eis unter den Kufen. Immer wieder überholen uns Skifahrer, Snowboarder oder sportlichere Schlittenpiloten. Vor allem wenn wir mit den Kindern die Skipiste kreuzen müssen alle sehr aufmerksam sein. Im letzten Drittel der 3,9 km langen Rodelbahn sehen wir immer wieder den halbvereisten Haldensee. Kurz bevor wir wieder die Talstation der Krinnenalpe-Bergbahn erreichen, verlangt uns die Rodelstrecke einiges ab. Ein etwa 200 m langer Steilhang führt uns zu einer Engstelle die mit Fangnetzen links uns rechts gesichert ist. Schnell nehmen unsere Schlitten Fahrt auf und rasen auf diesen Engpass zu. Die Kinder und wir steuern zum Glück mittendurch und kommen wohlbehalten an der Bergstation an. Ohne Worte zu wechseln stellen wir uns für die nächste Fahrt hinauf zur Krinnenalpe an.

Packliste fürs Rodeln: Gondoliere oder selbst aufsteigen?

Für unsere Packliste ist wichtig zu wissen, wie Ihr die Rodelbahn hinauf kommt: Fahrt Ihr mit der Gondel rauf und brettert dann auf den Schlitten ins Tal, oder müsst Ihr den ganzen Weg aufsteigen? Da unterscheidet sich nämlich die Packliste erheblich. Deshalb beginnen wir unsere Packliste mit dem, was alle Schlittenpiloten brauchen, die mit der Seilbahn hinaufgondeln:

  • Schlitten
  • Helm (ein Skihelm leistet dabei gute Dienste!) bei einem Sturz mit dem Schlitten ist es wichtig den Kopf zu schützen. Ein gebrochener Arm wächst wieder zusammen, eine Blutung im Hirn ist weniger leicht zu heilen.
  • Erste-Hilfe-Set. Mit so einem Verbandspackerl ist es wie mit der Regenjacke: Ist sie im Rucksack, regnet es garantiert nicht. Hat man sie zuhause vergessen, gibt es einen Wolkenbruch.
  • Handschuhe
  • Buff-Tuch um das Gesicht zu schützen
  • Mobiltelefon
  • feste Schuhe
  • Stirnlampe (beim Nachtrodeln)
  • Winterjacke
  • wasserfeste Hose

Alle die zum Rodeln aufsteigen sollten außerdem dabei im Rucksack dabei haben

Schlittenfahren mit der richtigen Technik!

Schlittenfahren aber richtig und auf den langen Abfahrten in den Alpen, wie in Tirol oder Bayern, seid Ihr richtig flott auf den Kufenflitzern unterwegs. Anders als auf dem Schlittenhügel im Stadtpark, warten in den Bergen und Mittelgebirgen zum Teil enge Kurven auf Euch. Wer immer noch überzeugt ist, dass Rodeln etwas für kleine Kinder ist, der ändert seine Meinung wenn es plötzlich 10 Prozent oder steiler den verschneiten Hang hinunter geht.

Sechstausendfünfhundert Meter ist die längste Rodelbahn Deutschlands lang. Sie führt vom Wallberg am Tegernsee hinunter. Dabei überwinden die Schlittenpiloten einen Höhenunterschied von 825 Metern. Wer halbwegs geübt ist, der benötigt etwa 30 Minuten für die flotte Fahrt. Mit den vier Sekunden Abfahrt im verschneiten Stadtpark hat das Ganze miteinander so viel zu tun, wie Island und der Export von Ananas. Die Rodelbahn am Wallberg zeigt Erwachsenen sehr schnell auf, wo deren fahrerischen Grenzen auf dem Schlitten sind. In steilen Passagen nehmen die Rodler immer schneller Fahrt auf und müssen rechtzeitig vor den scharfen Kurven abbremsen. Wer zu flott in eine Kehre hineinfährt, der verliert die Kontrolle über seinen Schlitten und unternimmt einen unfreiwilligen Ausflug in den Winterwald. Im besten Fall müssen sich die von der Bahn abgekommenen Rodler nur den Schnee von der Kleidung klopfen. Wenn es schlechter läuft, ist nicht nur das Holz vom Schlitten gebrochen.

Schlittenfahren aber richtig: Immer brav geradeaus und optimal gebremst

Beginnen wir mit der einfachsten Fahrübung: Geradeaus. Das ist Standard auf dem Schlittenhügel. Das hört sich einfach an, doch auch hier zeigt sich bereits der Unterschied zwischen Könner und Anfänger. “Wer möchte, dass sein Schlitten ruhig geradeaus fährt, der stützt die Hände auf dem Schlitten ab und zwar kurz vor dem Ende der Sitzbank!” erkärt mir ein ehemaliger Rodler aus Oberbayern und führt weiter aus “Die Füße komme vorne in die Kufen.” Was auch eine Möglichkeit ist, sich an der Zugschnur mit einer Hand festzuhalten. Wer sportlicher unterwegs sein will, der neigt seinen Oberkörper nach hinten. Eine Hand an der Zugschnur und die andere am Schlitten. Die Bauchmuskeln entscheiden wie weit die sportlichen Schlittenfahrer sich nach hinten lehnen können und wie lange sie diese Position können. Spätestens am nächsten Tag ist klar, an welchen Muskelgruppen es sich wieder zu trainieren lohnt. Was auf der Rodelbahn in den Bergen ebenso wichtig ist, wie im Stadtpark: Das gekonnte Bremsen. Plötzlich stürzt auf dem kleinen Hügel ein Kind vor dem eigenen Kufen. Jetzt schnell den Schlitten stoppen. Wenn die Passage flach ist und Ihr langsam unterwegs seid, reicht es wenn ihr mit dem Füßen abbremst. Brettert Ihr auf eienr steilen Bahn dahin und habt ein flottes Tempo, dann müsst Ihr den Schlitten anders bremsen. Stellt beide Füße in den Schnee und drückt mit der Ferse hinein. Zieht gleichzeitig den Schlitten an den Hörnern in Richtung Oberkörper zu Euch nach oben. So bremsen selbst die Rodler bei der Olympiade im Eiskanal. Durch diese Technik verkleinert Ihr die Auflagefläche der Kufen auf eine Minimum und nutzt das eigene Körpergewicht um zu bremsen. Übt doch das Ganze mit den Kindern.

Schlittenfahren aber richtig. Wer sich bäuchlings auf den Schlitten legt, der muss sich nicht wundern.
foto (c) kinderoutdoor.de

Schlittenfahren aber richtig: Kurventheorie

Bei einer Kurve ist es wichtig, Ihr fahrt sie von außen an. Zuvor bremst Ihr den Schlitten und nehmt die Geschwindigkeit raus. Bremsend kommt Ihr auch gut um die Kurve. Für Autofahrer eigentlich was ganz Seltsames. Haltet Euch am Ende der Sitzbank mit beiden Händen fest. Bei einer Linkskurve nehmt Ihr den linken Fuß vom Schlitten und bremst damit vorsichtig ab. Wer hier zuviel Kraft einsetzt, der verursacht einen spektakulären Dreher. Beim Eiskunstlauf sieht so was elegant aus, auf der Schlittenbahn gibt es dafür keine positiven Haltungsnoten. Mit dem rechten Fuß könnt Ihr gegen den Holm vom Schlitten drücken und bringt das Gefährt so optimaler in die richtige Richtung.

Wenn Ihr die Technik, vor allem wie Ihr in den Kurven fahren sollt und das Abbremsen oft genug übt, dann wagt Euch an die längeren Schlittenbahnen in den Alpen. Ein weiterer Sicherheitsaspekt ist der Helm. Oben ohne kommt auf der Rodelbahn weniger gut.

Die Holzrodel richtig pflegen

Holzschlitten pflegen ist wichtig, wenn die Rodelsaison beginnt. Mit unseren Tipps braucht Ihr nur fünf Minuten bist der Schlitten das Rennen mit den anderen am Rodelhügel im Park aufnehmen kann. Denn eine Rodel die Ihr einmal im Winter pflegt, hält viele Jahre. Außerdem gibt es keine braune Spur der rostigen Kufen im weißen Schnee. 

“Made in West Germany” steht auf einer Sitzlatte von meinem Schlitten. So alt ist das Teil schon. Trotzdem gehört dieser Oldtimer aus Holz auf unserem Schlittenhügel zu den Schnellsten. Vielleicht liegt es auch ein wenig an meiner Körpermasse. Bevor es zum ersten Mal Rodeln geht, überprüfe ich den Schlitten und das solltet Ihr auch tun. Am besten ist, die Kinder helfen Euch dabei. Zu den fleißigen Helfern braucht Ihr Schraubenzieher (seht bitte nach welche Schrauben in Euerem Schlitten verwendet wurden), Stahlbürste, Schleifpapier für Metall, Heißwachs, weicher Stofflappen und ein altes Bügeleisen. Bitte nehmt nicht das her, mit denen Ihr Eure Hemden bügelt…..

Schlitten pflegen, aber richtig. Hier ist das Material um die Rodel auf Vordermann zu bringen.
foto (c) kinderoutdoor.de

Euer Schlitten wackelt wie ein Kamel? Dann sind ein paar Schrauben locker; im tatsächlichen Sinn. Zuerst dreht Ihr die lockeren Schrauben am Schlitten nach. Wenn diese fehlen oder abgerissen sind, ersetzt sie bitte durch neue. Wenn Schrauben, oder bei billigen Modellen Nägel,  bei den Sitzlatten herausstehen kann sich das Kind daran verletzen oder die Winterhose beschädigen.

Rodel pflege ist ganz einfach: Sind alle Schrauben fest? Das ist eher selten. Was wackelt zieht Ihr bitte nach.
foto (c) kinderoutdoor.de

Ist Euch schon einmal der Schlitten selbständig den Hang runtergerast, weil das Zugband gerissen ist? Ärgerlich so was. Ebenso nervend ist es, wenn das Zugholz unangenehm in der Hand liegt. Schnitzt einfach selbst eines. Wir haben die Anleitung dazu.

Ist vom Schlitten das Zugseil noch in Ordnung?
Foto (c) kinderoutdoor.de

Schlitten pflegen: Die Kufen wachsen und schmirgeln

Bei den Bobpiloten und Rodlern ist es wichtig die Kufen entsprechend der Bahn zu schleifen. Ihr geht genauso vor. Zuerst mit der Eisenbürste den Flugrost entfernen. Bitte immer in Fahrtrichtung bürsten. Keine kreisenden Bewegungen. Nun kommt ein grobes Schleifpapier dran. Auch mit dem bitte immer auf die Fahrtrichtung achten. Nie dagegen schleifen. Werdet mit dem Schmirgelpapier immer feiner. Am Ende entfernt Ihr den Rost mit einem weichen Stofflappen. Das ist wichtig, denn ansonsten konserviert Ihr mit dem Heißwachs ganz erfolgreich den Rost.

Die Kufen vom Schlitten gründlich in Fahrtrichtung abschleifen.
foto (c) kinderoutdoor.de

Zum Schluß kommt das Wachs. Mit dem Bügeisen bringt Ihr es zum Schmelzen und verteilt es gleichmäßig auf den Kufen vom Schlitten.

Kufen wachsen: Damit rast Ihr allen am Schlittenhügel davon.
foto (c) kinderoutdoor.de

Mit diesem Schlitten seid Ihr die Könige beim Rodeln. Die anderen haben so wenig Chancen wie ein Traktor gegen einen Formel Eins Boliden. Viel Spaß beim Schlittenfahren!