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Outdoor Handwerk: Knüpfstern

Outdoor Handwerk begeistert auch die Kinder. Mit den Händen basteln sie dabei die tollsten Dinge. Sie brauchen dazu nur wenig Werkzeug und Material aus der Natur. Heute basteln wir mit den Outdoorkids einen Knüpfstern. Der ist so was von praktisch! Ein Taschenmesser, dazu Stück Astholz und schon kann es mit dem Outdoor Handwerk los gehen!

Je einfacher umso besser! Das gilt für die Bastelei genauso wie für ein Kinderspiele. Mit dem Knüpfstern können die Kinder tolle geknüpfte Kordeln herstellen und diese sehen richtig gut aus. Das Tolle daran: Es lassen sich Wollreste wunderbar damit abbauen. Solche Knüpfsterne oder Knüpfblumen lassen sich kaufen, aber noch toller ist es für die Kinder, wenn sie selbst dieses praktischen Teile herstellen.

Für unser Outdoor Handwerk braucht ihr dieses Material und Werkzeug. foto (c) Kinderoutdoor.de

Was braucht man für einen Knüpfstern?

Für einen Knüpfstern braucht man:

  • ein Stück Astholz
  • ein Taschenmesser oder Multitool mit Ahle (Stechdorn) und Säge
  • Schleifpapier
  • Wollreste
Zuerst einmal schneidet Ihr euch eine Scheibe vom Astholz ab. foto (c) kinderoutdoor.de

Outdoor Handwerk: Gutes Werkzeug muss man haben

Zuerst schneidet Ihr eine Scheibe vom Astholz ab. Hier zeigt sich die Qualität von Euerem Werkzeug. Wenn sich das Sägeblatt erhitzt, verbiegt, sich zu wenig in das Holz beißt, im Griff wackelt oder sich aus dem Griff löst, dann stimmte die Qualität nicht. Mit einem hochwertigen Multitool oder Taschenmesser geht diese Arbeit sehr schnell.

Auch am Schnittbild zeigt sich die Qualität vom Sägeblatt. foto (c) kinderoutdoor.de

Was sind Merkmale für ein weniger gutes Multitool?

Merkmale für eine weniger gute Qualität von Multitools sind:

  • Das Werkzeug klemmt
  • Der Hersteller ist keine bekannte Marke
  • Das Messer ist Stumpf
  • Metallspäne stehen von Bauteilen ab
  • Das Sägeblatt ist zu weich
  • Der Lack löst sich oder färbt ab
  • Das Multitool ist viel zu groß
  • Die Sägezähne sind stumpf
  • einzelne Teile verhaken sich
  • Das Sägeblatt wackelt
  • Das Multitool lässt sich nur schlecht in der Hand halten
  • Beim Sägen wird das Blatt heiß
  • Es ist sehr schwer und umständlich das Multitool zu reinigen
  • Das Blatt weicht von der Sägelinie ab
  • Es gibt keine Ersatzteile dafür
  • Das Werkzeug wiegt zu viel
  • Das Sägeblatt löst sich aus der Befestigung

Outdoor Handwerk: Säg ich doch!

Nun solltet Ihr ein möglichst gleichmäßig dicke Astscheibe vor Euch liegen haben. Damit haben wir eigentlich schon fast die Hälte unserer Arbeit erledigt.

Hier haben wir unseren fast fertigen Knüpfstern liegen. foto (c) kinderoutdoor.de

Nun heißt es aufpassen! Sägt etwa ein Drittel in die Holzscheibe ein. Am Ende solltet Ihr fünf oder sieben solcher Einschnitte in der Scheibe haben. Wichtig ist es, dass es eine ungerade Anzahl ist.

Zum Outdoor Handwerk gehört auch das Sägen. foto (c) kinderoutdoor.de

Warum macht Kindern Outdoor Handwerk Spaß?

Outdoor Handwerk macht Kindern Spaß, weil

  • sie die Erwachsenen imitieren können
  • sie kreativ sein können
  • sie handwerklich arbeiten
  • es wenig Material dazu braucht
  • sie können damit aufhören wann sie wollen und wieder anfangen
  • sie ihre eigenen Kunstwerke schaffen können
  • sie es mit Gleichaltrigen tun können
  • sie lernen mit Werkzeug umzugehen
  • sie später das Werkstück anmalen können
  • sie dabei Verantwortung übernehmen
  • sie hier tüfteln können
Bohren ist auch ein Teil vom Outdoor Handwerk: Mittig machen wir ein Loch in die Astscheibe. foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder Outdoor Handwerk: Einmal bohren und fertig!

In die Mitte der Scheibe bohren wir ein Loch. Dadurch fädeln wir später die Wollfäden.

Unser Knüpfstern ist fast fertig. foto (c) kinderoutdoor.de

Was können Kinder beim Outdoor Handwerk lernen?

Kinder können beim Outdoor Handwerk viel lernen. Dazu gehört:

  • Wie vielseitig Naturmaterialien sind
  • Der achtsame Umgang mit dem Werkzeug
  • Verschiedene Schnitztechniken
  • unterschiedliche Arbeitstechniken
  • Über den Aufbau vom Holz
  • Warum es wichtig ist, erst das Werkstück zu skizzieren und dann zu schnitzen
  • Die Konturen von einem Werkstück auf das Material zu übertragen
  • Ausdauernd zu arbeiten
  • Kreativ eigene Ideen umzusetzen
  • Konzentriert zu arbeiten
  • Verschiedene Bearbeitungstechniken von Naturmaterialien
Zum Schluss die einzelnen Schlitz abschleifen und fertig ist der Knüpfstern. foto (c) kinderoutdoor.de

Outdoor Handwerk: Jetzt kann es los gehen!

Zum Schluss schleifen wir die Späne aus den gesägten Schlitzen und schon kann es los gehen.

Mit Outdoor Handwerk schafft Ihr auch diese Knüpfblume. foto (c) kinderoutdoor.de

Outdoor Handwerk: Mach es!

Outdoor Handwerk verwendet heute ein höchst ungewöhnliches Material: Die Spitze von einem ehemaligen Weihnachtsbaum. Aus diesem basteln wir heute mit einem Taschenmesser oder einem Multitool einen Outdoorquirl. Der lässt sich in kurzer Zeit bauen und ist beim Kochen am Lagerfeuer ein hilfreiches Küchenutensil.

Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser und lernen dabei, die vorgegebenen Formen vom Holz auszunutzen. Der Wipfel von einer kleinen Tanne ist das beste Beispiel. Der Stamm läuft wunderbar gerade, meistens jedenfalls, und hat dann mehrere Äste die auf einer Linie sind. Daraus schnitzen wir mit den Kindern einen Outdoor-Quirl. Schließlich gibt es für kleine Köche beim Zelten oder auf der Berghütte, immer was zu mixen. Wichtig ist, dass Ihr ein gutes Taschenmesser verwendet, das möglichst eine Säge hat.

Outdoor Handwekr schafft Unikate. foto (c) kinderoutdoor.de

Welche Materialien eignen sich für´s Outdoor Handwerk?

Für das Outdoor Handwerk eignen sich diese Materialien:

  • Holz
  • Wurzeln
  • Ton
  • Äste
  • Scherben
  • Muscheln
  • Gräser
  • Baumfrüchte
  • Baumzapfen
  • Rinde

Outdoor Handwerk: Ab in den Wald!

Bevor wir mit dem Basteln loslegen wandern wir in den Wald.

Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser: Da liegt ja unser Outdoor-Quirl! Foto (c) kinderoutdoor.de
Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser: Da liegt ja unser Outdoor-Quirl!
Foto (c) kinderoutdoor.de

Hier suchen wir eine kleine, umgefallene Tanne und entfernen mit der Säge vom Taschenmesser den Wipfel.

Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser einen Outdoorquirl. Foto (c) kinderoutdoor.de
Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser einen Outdoorquirl.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Die Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser die Rinde weg.

Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser die Rinde ab. Foto (c) kinderoutdoor.de
Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser die Rinde ab.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Mit dem Taschenmesser runden die Kinder nun ein Ende vom Wipfel ab.

Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser ein Ende vom Outdoor-Quirl ab. Foto (c) kinderoutdoor.de
Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser ein Ende vom Outdoor-Quirl ab.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Nun schnitzen wir das andere Ende ebenfalls rund. Nach jedem Schnitt drehen die Kinder das Holz für ein paar Millimeter weiter und schnitzen wieder ein Stück der Kante ab. So geht es weiter, bis eine Halbkugel entstanden ist.

Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser: Nun runden wir das andere Ende vom Wipfel ab. Foto (c) kinderoutdoor.de
Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser: Nun runden wir das andere Ende vom Wipfel ab.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Zum Schluss bearbeiten wir den Outdoor Quirl mit dem Schleifpapier. Schmirgelt den langen Stab möglichst glatt, damit er optimal in der Hand liegt. Auch die dünnen Zweige welche seitlich abstehen, optimiert Ihr mit dem Schleifpapier.

Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser: Fertig ist der Quirl. foto (c) kinderoutdoor.de
Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser: Fertig ist der Quirl.
foto (c) kinderoutdoor.de

Nun dreht Ihr den Quril ganz schnell zwischen den beiden Handflächen und könnt so optimal die Rührei

Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser: Fertig ist der Outdoor Quirl. Foto (c) kinderoutdoor.de
Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser: Fertig ist der Outdoor Quirl.
Foto (c) kinderoutdoor.de

er vermischen.

Outdoor Handwerk: Seife machen

Ein Outdoor Handwerk mit langer Tradition ist die Herstellung von Seife. Niemand muss dafür groß beim Chemikalienhandel einkaufen, denn es gibt bereits fertige Seife, die Ihr färben und mit Euerem Lieblingsduft bereichern könnt. Die selbst gemachte Seife ist ein geniales Geschenk, über das sich jeder freut. Wir zeigen Euch wie einfach es ist, mit den Kindern Seife zu produzieren. 

Über selbst gemachte Geschenke freut sich jeder. Seife ist da unglaublich praktisch. Dieses Geschenk liegt nirgends rum, hat einen praktischen Nutzen und Ihr könnt mit den Kindern kreativ sein. Was für eine Farbe, welchen Duft und welche Form die Seife haben soll, dass bestimmt Ihr selbst.

Was braucht Ihr um Seife selbst herzustellen?

  • Seifenflocken oder einen Block Kreativseife
  • eine leere Dose
  • Holzstöckchen zum Umrühren
  • Wasser
  • Topf
  • Seifenfarbe
  • Seifenduft

Zuerst schneidet Ihr die Seifenmasse in kleine Stücke

Schneidet die Seife in kleine Stücke. foto (c) kinderoutdoor.de

Gebt die Stücke in eine leere und ausgewaschende Konservendose.

Bald geht es los mit dem Seifenkochen. foto (c) kinderoutdoor.de

Seit wann gibt es Seife?

Die Geschichte der Seife geht weit zurück. Experten gehen davon aus, dass Seife seit 5.000 Jahren bekannt und in Verwendung ist.

Erhitzt die Seife in einem Wasserbad. foto (c) kinderoutdoor.de

Outdoor Handwerk: Aufpassen beim Erhitzen!

Wichtig ist, dass der Behälter mit der Seife nicht direkt mit der Wärmequelle (Feuer, Gaskocher oder Herplatte) in Kontakt kommt. Es könnte sein, dass die Seife sich zu schnell erhitzt und aus dem Gefäß spritzt. Stellt die Dose mit der Seife deshalb in ein Wasserbad (Topf in dem Wasser ist).

Wer stellte als Erstes Seife her?

Von den Sumerern, sie lebten im 3. Jahrtausend v.Chr, ist bekannt, dass sie Seifen herstellten. Von Ihnen stammt die Basis aus Pottasche und Ölen. Später übernahmen die Ägypter und Griechen diese Rezepturen.

Langsam aber sicher schmilzt die Seife. foto (c) kinderoutdoor.de

Rührt immer wieder die Seifenstücke in der Dose um.

Jetzt bekommt die Seife Duft und Farbe. foto (c) kinderoutdoor.de

Gebt die Farbe und den Duft in die flüssige Seife.

Stellt Euch die Form für die Seifen bereit. foto (c) kinderoutdoor.de

Wer nutzte als Erster die Seife zu Reinigungszwecke?

Die Sumerer verwendeten die Seifen als Medizin und behandelten offene Wunden damit. Dasselbe taten die Griechen und Ägypter mit der Seifen. Erst die Römer bemerkten die reinigende Wirkung der Seifen und setzten sie zur Körperpflege ein.

Je nach Hersteller müsst Ihr die Formen vor dem Guss entsprechend vorbereiten.

Gießt vorsichtig die fertige Seife in die Formen. foto (c) kinderoutdoor.de

Lasst die Seife über ein paar Stunden aushärten.

Die Seife kühlt jetzt ab. foto (c) kinderoutdoor.de

Nehmt die erkaltete Seife aus der Form und fertig ist sie!

Outdoor Handwerk: Futterstelle schnitzen

Zum Outdoor Handwerk gehört das Schnitzen, wie Beavis zu Butthead oder die Formel zu 1. Heute schnitzen wir eine besondere Futterstelle für Vögel. Dazu braucht Ihr nur ein Stück Ast. Ohne Schnickschnack kommt unsere Bastelei aus. Entsprechend einfach ist das heutige Outdoor Handwerk Projekt. An Material kommt Ihr mit zwei Komponenten aus.

Wer hat das wunderschöne Kinderlied „Alle Vögel sind schon da geschrieben“?

Es stammt aus der Feder von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Sein bekanntester Text ist der vom Lied der Deutschen, dessen dritte Strophe die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland. Der Dichter hat auch Kinderlieder wie Summ, summ, summ oder der Kuckuck und der Esel oder Morgen kommt der Weihnachtsmann geschrieben.

Wenn wieder alle Vögel endlich da sind, dann wollen die Piepmätze auch was zu futtern.

Zu welcher Futtergruppe die Wasseramsel wohl gehört?
foto (c) kinderoutdoor.de

Wie lasssen sich Vögel nach ihrer Nahrung unterscheiden?

In zwei Arten lassen sich unsere heimischen Vögel einteilen:

  • Weichfutterfressern
  • Körnerfresser

Zu den Weichfutterfressern gehören die

  • Amseln
  • Drosseln
  • Heckenbraunellen
  • Rotkehlchen

Zu den Körnerfressern zählen die:

  • Fichtenkreuzschnabel
  • Finken
  • Dompfaffen (Gimpel)

Welches Material braucht Ihr für das Outdoor Handwerk?

  • feste Kordel
  • krummer Ast
  • Hohlbeitel
  • Outdoormesser
  • Bohrer
Für unser Outdoor Handwerk Projekt braucht Ihr heute dieses Material und Werkzeug. foto (c) kinderoutdoor.de

Was fressen unsere Vögel am liebsten?

Auf dem Speisezettel der heimischen Vögel stehen unter anderem:

  • Haferflocken
  • Kleie
  • Rosinen
  • Mischfutter
  • Kleie
  • Sonnenblumenkerne
  • gehackte Nüsse

Zuerst schnitzt Ihr die beiden Enden vom Ast so ab, dass es wie ein Schiff aussieht.

Schnitzt zuerst die beiden Enden vom Ast rund. foto (c) kinderoutdoor.de

Wichtig ist, wenn Ihr die Innenseite vom Ast mit dem Hohlbeitel aushöhlt, dass Ihr das Werkzeug vom Körper immer wegführt.

Was ist ein Hohlbeitel?

Bei dem Schnitzeisen handelt es sich um eine besondere Form. Der Hohlbeitel, auch Hohleisen genannt, besitzt eine Klinge welche die Form von einem Halbkreis hat. Das Hohleisen nehmt Ihr her, um im Holz runde Vertiefungen nachzustechen. Außerdem lässt sich der Hohlbeitel auch dazu verwenden, um Vertiefungen auszustechen. Diese Schnitzeisen gibt es mit einer Außenwaate oder einer Innenwaate.

Wenn die Vertiefung fertig ist, bohrt Ihr zwei Löcher in die Enden vom Ast. foto (c) kinderoutdoor.de

Wenn die Vertiefung fertig ist. Bohrt Ihr zwei Löcher an den Enden vom Ast. Führt dort die feste Schnur hindurch und verknotet die losen Enden miteinander.

Verknotet zum Schluss die Kordel. foto (c) kinderoutdoor.de

Hängt nun die Futterstelle in einen Baum und füllt das Futter hinein.

Fertig ist die Futterstelle. foto (c) kinderoutdoor.de

Outdoor Handwerk: Steinkette

Das älteste Material mit denen die Menschen hantieren sind die Steine. Höchste Zeit, dass wir beim Outdoor Handwerk darauf zurückgreifen. Wir basteln uns aus einem Kieselstein einen Anhänger für eine Kette. Dazu brauchen wir wenig Bastelmaterial und die Kinder haben viel Freude daran. Deshalb eignet sich dieses Outdoor Handwerk auch perfekt für einen Kindergeburtstag oder für eine Gruppenstunde.

Jeder sollte einmal einen Kieselstein über das Wasser springen lassen. Ein einfaches, aber interessantes Experiment. Ebenso simpel ist unsere heutige Outdoor Bastelei. Was braucht Ihr an Material dazu:

  • Schleifpapier in verschiedener Körnung
  • Bohrer
  • Kordel
  • Kieselstein
Kieseldomino ist auch eine Aufgabe von unserer Schatzsuche am Kindergeburtstag.
foto (c) kinderoutdoor.de

Was ist ein Kieselstein?

Bei dieser Frage bekommen einige Erwachsene rote Ohren. Ein Kieselstein findet sich in Gewässern oder an deren Ufern. Bäche, Flüsse, Seen oder Meere schleifen die Steine im Laufe der Zeit rund. So entsehen die Kieselsteine. Das  Deutsche Institut für Normung (DIN) hat für den Kies sogar die Größen vom Gestein definiert, diese liegen zwischen zwei und 63 Millimeter.

Mit Schleifpapier und viel Geduld bearbeiten wir den Kieselstein. foto (c) kinderoutdoor.de

Woraus besteht ein Kieselstein?

Die Kieselsteine bestehen aus Quarzen, wie sie im Gebirge vorkommen

Wie entstehen Kieselsteine?

Durch Eis-Sprengung oder andere Erosionen fallen größere und Kleinere Felsstücke von Bergen ab. Diese geraten in einen Mahlstrom und gelangen in Bäche. Diese transportieren die Steine zu Flüssen. Das Wasser und die Reibung mit anderen Steinen führen dazu, dass die Kieselsteine ihre markante runde Form erhalten.

Wo finden sich Kieselsteine?

In Bächen, Flüssen oder Seen. An deren Ufern und am Meer.

Mit dem Schleifpapier bearbeiten wir den Kieselstein und arbeiten seine Form heraus. Wir bohren ein Loch in den Kieselstein. Dazu ist es sinnvoll ein Klebeband vorher über der Bohrstelle anzubringen. Sonst reisst der Stein. Anschließend führen wir die Kordel durch und verbinden die beiden losen Enden miteinander. Fertig ist der Anhänger.

Outdoor Handwerk: Wanderstock schnitzen

Natur HandwerkNatur Handwerk kommt mit wenig aus. Heute wollen wir etwas herstellen, dass Ihr bei einer Tour mit der Familie sicher brauchen könnt: Einen Wanderstock. Anstatt aus Aluminium oder Carbon ist unser selbst geschnitzter Wanderstock aus Holz. Diese Outdoor Bastelei ist ideal, wenn Ihr mit den Kindern eine Pause einlegt oder die Kleinen quengeln. Ran ans Natur Handwerk!

Im Mittelalter führten Wanderer einen Knotenstock mit sich. Dieser hatte verdickte Auswüchse, die so genannten „Knoten“. Zum einen unterstützte dieser Knotenstock die Wanderer auf ihren langen Wegen, er diente aber auch als Waffe. Einfache Leute durften keine Schwerter oder andere Waffen mit sich führen. Auch zum Überwinden von Gräben eignete sich der Knotenstock. Wir schnitzen uns einen Wanderstock, dessen Knauf wir die Form von einem Vogelkopf geben. Dazu braucht Ihr

  • ein Stück gerades Astholz
  • Taschenmesser
  • Schmirgelpapier
Natur Handwerk
Hier seht Ihr den zukünftigen Wanderstock. foto (c) kinderoutdoor.de

So gelingt der Wanderstock

Zuerst sägt Ihr den angehenden Wanderstock auf sein passendes Mass zu.

Natur Handwerk
Sägt den Wanderstock auf die richtige Länge zu. foto (c) kinderoutdoor.de

Nun runden wir den Knauf mit dem Taschenmesser ab. Dazu dreht Ihr kurz den Stock in der Hand und schnitzt ein Stück von der Kante ab. Dadurch entsteht eine Halbkugel.

Natur Handwerk
Schnitzt den Knauf als Kopf. foto (c) kinderoutdoor.de

Im nächsten Schritt schnitzen wir den abstehenden Trieb zu einem Schnabel. So einen braucht schließlich unser Vogel.

Natur Handwerk
Schnitzt dem Vogel einen Schnabel. foto (c) kinderoutdoor.de

Als nächstes entfernen wir die Rinde von unserem Wanderstock. Ab abstehende Auswüchse können wir abschnitzen.

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Schnitzt die Rinde ab. foto (c) kinderoutdoor.de

Versucht dem Wanderstock eine gleichmäßige Struktur zu geben.

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Schnitzt den Stock gleichmäßig. foto (c) kinderoutdoor.de

Zum Schluss bekommt der Wanderstock an seinem unteren Ende eine Spitze.

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Finale! Der Wanderstock bekommt seine Spitze. foto (c) kinderoutdoor.de

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Outdoor Handwerk: Steinbeil basteln

Outdoor HandwerkEin uraltes Outdoor Handwerk ist es, ein Steinbeil zu basteln. Ihr könnt Euch entscheiden: Das Steinbeil nur mit den Mitteln zu bauen, wie es unsere Vor-Vor-Vorfahren in ihren zugigen Höhlen hatten, oder ihr nehmt ein Taschenmesser oder Multitool zur Hilfe. Egal wie Ihr das Outdoor Handwerk ausprobiert, wir verwenden nur Materialien, die es in der Natur gibt. Leim, Schrauben und Draht müssen draußen bleiben. 

Zwischen 44.000 und 49.000 Jahre (5.ooo Jahre hin oder her sind in diesem Zeitraum eher unerheblich) datieren Forscher das älteste Steinbeil der Welt. In Australien haben es die Archäologen gefunden. Kurz nach der Besiedelung des fünften Kontinents, muss dieses Werkzeug entstanden sein. In der europäischen Jungsteinzeit entstanden Steinäxte und Beile. Der Unterschied besteht darin, dass ein Stein ohne Schaftloch ein Beil ist. Hat es ein Schaftloch im Stein, sprechen die Experten von einer Steinaxt. Welchen Zwecke die Beile und Äxte haben, darüber gibt es Diskussionen: Werkzeug, Waffe oder Prestige-Objekt.

An Material brauchen wir:

  • ein Stück Feuerstein (Flint)
  • ein Stück gerader Ast
  • Baumharz
  • leere Dose
  • Bast
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Hier seht Ihr die drei wichtigsten Materialien für unser Steinbeil. foto (c) kinderoutdoor.de

Outdoor Handwerk: Aber mit Stiel!

Zuerst sägen wir uns ein passendes Stück vom Ast als Stiel ab. Die ganze Harten verwenden dazu nur den Feuerstein (am nächsten Tag singen die Hände davon ein Klagelied), die anderen verwenden ein Multitool oder Säge.

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Zuerst schneiden wir uns den Stiel zurecht. foto (c) kinderoutdoor.de

Im oberen Drittel schnitzen wir einen Schlitz in das Holz. Dort sollte sich die Klinge aus Feuerstein verkeilen lassen.

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Zuerst schnitzen wir einen Schlitz in das Holz. foto (c) kinderoutdoor.de

Wenn der Schlitz groß genug ist, stecken wir die Klinge aus Flint hinein.

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Die Klinge passt nun in den Stiel.foto (c) kinderoutdoor.de

In einer leeren Dose erhitzen wir das Harz. Bitte nie direkt auf die Hitzequelle stellen. Sondern die Dose in ein kochendes Wasser stellen.

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Bringt das Harz zum Schmelzen. foto (c) kinderoutdoor.de

Mit einem Stückchen Holz fixiert Ihr mit dem Harz die Klinge. Zum Schluss kann, wer will, die Klinge noch mit Bast fixieren.

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Fertig ist unser Steinbeil. foto (c) kinderoutdoor.de

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Outdoor Handwerk: Kinder schnitzen eine Eule

Kinder schnitzenEin Stück Astholz und schon schnitzen die Kinder eine Eule hinein. Das Tolle bei unserem heutigen Werkstück ist: Ihr braucht weder Farben, Stecheisen oder Schleifpapier. Mit wenig Material haben die Kinder einen maximalen Spaß beim Schnitzen. Heute probieren wir ein so genanntes Halbrelief aus. Besonders geeignet ist dafür die Eule. Sie arbeiten wir aus dem Ast heraus. 

Für das Outdoor basteln ist es wichtig, dass die Kinder sicher mit dem Taschenmesser umgehen können. Regelmäßig höre ich in meinen Schnitzkursen die Frage:

Mit welchem Material können Kinder schnitzen lernen?

Holz! Ist immer meine kurze Antwort. Es gibt Blogs und Bücher in denen kommt der Vorschlag die Kinder sollten erst einmal mit einer Möhre oder an einer Gurke das Schnitzen üben. Dagegen steht nur ein Wort: Lebensmittel! Karotten oder Gurken sind zum Essen da und nicht um damit erste Erfahrung beim Schnitzen zu sammeln. Um solches Gemüse anzubauen ist auch ein großer Aufwand nötig. Deshalb übt den Umgang mit dem Taschenmesser am Holz!

Worauf sollten Kinder beim Schnitzen achten?

Es gibt wenige Regeln, die wenn Ihr beachtet kann beim Werken mit dem Taschenmesser (fast) nichts passieren:

  • Schnitzen nur im sitzen.
  • Wer das Taschenmesser nicht braucht, klappt es zu.
  • Die Klinge möglichst vom Körper wegbewegen
  • Stumpfe Taschenmesser sind gefährlich
  • Haltet zum Nachbarn genügend Abstand (mindestens eine Armlänge plus)
  • Mit dem Taschenmesser weder spielen noch damit werfen oder in Bäume schneiden

Wer möchte kann für die Kinder auch spezielle Schnitzhandschuhe oder eine Platte zum Umhängen kaufen. Sie soll die Brust schützen. Es soll ja auch Leute geben, die bohren in der Nase mit Sicherheitshandschuhen. Ganz ehrlich: Wenn einmal Blut beim Schnitzen fließt, dann ist beim nächsten Mal auf jeden Fall ein Lerneffekt eingetreten.

Welches Messer eignet sich zum Schnitzen?

Fangen wir so an, welche Messer sind fürs Schnitzen weniger optimal:

  • Küchenmesser
  • Kampfmesser
  • Wurfmesser
  • Samurai-Säbel

Ideal ist das klassische Taschenmesser. Es gibt spezielle Modelle für Kinder, bei denen ist der Griff kleiner und die Spitzen der Klingen abgerundet. Taschenmesser mit eingebauten Laserpointer, USB Stick und anderen Schnickschnack unsere Zwecke ungeeignet. Sie sind für die Kinder zu schwer und sind außerdem unhandlich. Verzichtet auf die 199 überflüssigen Funktionen, die schlagen sich auch im Preis nieder. Weniger ist auch beim Taschenmesser deutlich mehr. Lasst Euch am besten in einem Fachgeschäft beraten und kauft dort auch ein. Wie wir alle wissen, sind die meisten Sternchen bei den Bewertungen im Internet so hilfreich, wie der Wetterbericht von vor drei Wochen.

Welches Holz eignet sich zum Schnitzen mit dem Taschenmesser?

Wir holen uns das Material aus dem Wald oder Park. Bewährt haben sich

  • Haselnuss
  • Birke
  • Holz von Obstbäumen
  • Restholz von Baustellen und Schreinereien

Wenn Ihr frisches Grünholz verwendet, ist es unerheblich ob Ihr ein Hart- oder Weichholz habt. Ein großer Nachteil von frischen Holz: Wenn es trocknet bilden sich Risse oder das Holz spaltet sich. Der Vorteil ist, dass die Kinder mit weniger Kraftaufwand schnitzen können.

Outdoor Handwerk: Kinder schnitzen eine Eule

Wir holen uns einen dicken Ast aus dem Wald. Mit einer auffälligen Farbe skizzieren wir die Eule auf das Holz

Kinder schnitzen Eule
Zuerst die Eule auf dem Holz skizzieren. foto (c) kinderoutdoor.de

Warum vor dem Schnitzen skizzieren?

Vor dem Schnitzen solltet Ihr auf dem Holz mit einem gut sichtbaren Stift eine Skizze aufzeichnen.

  • Mit einer Skizze nutzt Ihr das Holz besser aus.
  • Wenn Kinder nach einer Skizze auf dem Holz schnitzen, haben sie einen besseren Überblick.
  • Es lassen sich vor dem Schnitzen Fehler korrigieren, wenn Ihr die Figur aufzeichnet
  • Die Kinder bekommen eine erste Vorstellung davon, wie die geschnitzte Figur aussehen soll

Mit dem Messer stechen wir nun die Umrisse vor. Anschließen schnitzen wir in einem Kerbschnitt den Körper der Eule.

Kinder schnitzen
Der Bauch der Eule ist schon geschnitzt foto (c) kinderoutdoor.de

Die Rinde lassen wir stehen. Diese kommt dem Gefieder der Eule sehr nahe. So wie wir den Bauch geschnitzt haben, gehen wir nun auch bei dem Kopf der Eule vor.

Kinder schnitzen
Der Kopf der Eule ist fertig. Na ja, fast. foto (c) kinderoutdoor.de

Bei der Eule stehen, ganz markant, „Federohren“ ab. Diese schnitzen wir auch ins Holz.

Kinder schnitzen
Als nächstes schnitzen wir die „Ohren“ der Eule. foto (c) kinderoutdoor.de

Mit der Messerspitze schnitzen wir die großen Augen der Eule und mit der Ahle die Krallen.

Outdoor Handwerk: Kanu schnitzen

Outdoor HandwerkOutdoor Handwerk ist es, wenn Ihr mit den Kindern aus einem Stück Astholz ein kleines Kanu zum Spielen schnitzt. Dazu ist fast kein Werkzeug nötig, ein wenig Zeit und handwerkliches Geschick. Mit dem selbst geschnitzten Kanu könnt Ihr an einem Bach, See oder Teich spielen. Wer möchte kann auch kein kleines Segelboot oder einen Einbaum mit Ausleger daraus basteln.

Es ist immer dasselbe: Ein Schiff, Floß oder Kanu weckt bei Kindern und Erwachsenen die Lust aufs Abenteuer. Auf dem Wasser unterwegs sein und neue Gegenden entdecken. Mit dem Taschenmesser oder Multitool bekommt Ihr unser Kanu problemlos hin. An Material ist dazu nötig:

  • gerader Ast
  • Taschenmesser oder Multitool

Outdoor Handwerk: Ein Ast der passt

Bevor wir das Taschenmesser aufklappen, suchen wir uns in der Natur das Holz zusammen. Ein dickerer Ast ist später der Einbaum. Etwas dünner ist der Ausleger. Um beide Bauteile miteinander zu verbinden, brauchen wir noch einen dünnen Zweig. Das Bastelgeschäft müsst Ihr für unsere heutige Anleitung zum Schnitzen nicht besuchen, denn das Material findet Ihr in der Natur.

Zuerst spaltet Ihr mit der großen Klinge den dicken Ast.
foto (c) kinderoutdoor.de

Zuerst spaltet Ihr mit der großen Klinge vom Taschenmesser den Ast möglichst in der Mitte.

Zuerst schnitzen die Kinder das Heck; oder vielleicht doch lieber den Bug? Bei einem Einbaum ist das eh egal.
foto (c) kinderoutdoor.de

Ebenfalls mit der großen Klinge schnitzen die Kinder nun den den Bug vom Einbaum. Dieser läuft spitz zu und ist seitlich abgerundet.

Als nächstes schnitzen wir den Bug oder das Heck und der Bootskörper ist fast fertig.
foto (c) kinderoutdoor.de

Nun kümmern wir uns um das andere Ende vom Ast. Hier schnitzen die Kinder das Heck und zwar genauso wie den Bug.

Diese Arbeit höhlt Euch und das Boot aus. Entweder mit einem Stück Glut oder mit dem Taschenmesser höhlt Ihr den Einbaum aus.
foto (c) kinderoutdoor.de

Jetzt kommt die Arbeit bei der die Kinder am meisten ins Schwitzen kommen: Höhlt den Einbaum möglichst aus. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Ihr nehmt ein Stück Glut aus dem Lagerfeuer. Pustet immer wieder auf die Glut, damit sich diese in das Holz frisst. Ach Ihr habt im Moment kein Lagerfeuer? Tja, dann macht mit dem Taschenmesser weiter. Nehmt den runden Dosenöffner und die große Klinge um den Einbaum auszuhöhlen. Hier ist Geduld und Kraft gefordert. Wie gut es ist ein scharfes Messer zu besitzen, dass zeigt sich hier.

Outdoor Handwerk: Varianten!

Wer möchte kann aus dem Kanu einen Einbaum schnitzen.Dazu schnitzen wir im nächsten Schritt  den Ausleger auf eine Länge zu, die der vom Einbaum entspricht. Damit der Ausleger nicht das ganze Boot ausbremst, spitzen wir beide Enden davon wie Bleistifte an.

Wir schnitzen die Verbindungsstück zum Ausleger.
foto (c) kinderoutdoor.de

Aus dem Zweig schneiden wir zwei gleich lange Stücke ab. Sie verbinden später den Ausleger mit dem Boot.

Die Kinder schnitzen die Verbindungsstücke spitz an den Enden zu.
foto (c) kinderoutdoor.de

An beiden Enden spitzt Ihr die Verbindungsstücke gleichmäßig an.

Mit der Ahle bohrt Ihr zwei Löcher in die Bootswand.
foto (c) kinderoutdoor.de

Klappt die Ahle, Stechdorn, vom Taschenmesser aus. Bohrt auf einer Seite zwei Löcher auf gleicher Linie in den Bootskörper.

Steckt die Verbindungsstücke in die Löcher.
foto (c) kinderoutdoor.de

Was jetzt kommt ist wichtig: Bohrt ebenfalls zwei Löcher in den Ausleger, aber im gleichen Abstand wie sie beim Einbaum sind. Sonst wirkt das Ganze ein wenig schief.

Das Boot ist fertig montiert.
foto (c) kinderoutdoor.de

Der große Moment naht: Steckt die Verbindungsstücke in den Bootskörper. Schaut bitte darauf, dass sie auch jetzt die gleiche Länge haben. Nun steckt Ihr die beiden noch freien Enden in die zwei Löcher vom Ausleger. Drückt das Ganze fest, aber nicht zu fest, zusammen.

Die Kinder haben mit diesem Boot einen richtigen Hingucker geschnitzt. foto (c) kinderoutdoor.de
Optimal liegt unser geschnitztes Boot, trotz Passagier, im Wasser. foto (c) kinderoutdoor.de

Zeit in See zu stechen. Legt den Einbaum in das Wasser und schon sollte er durch die Wellen schippern.

Outdoor Handwerk: Vogeltränke schnitzen

Outdoor HandwerkOutdoor Handwerk bringt mehr Leben in den Garten. Wir schnitzen heute eine Vogeltränke. Damit haben die Piepmätze an heißen Sommertage was zu trinken oder können sich darin baden. Auch Anfänger können diese tolle Outdoor Bastelei problemlos schnitzen. Wir haben die detaillierte Schnitzanleitung für die Vogeltränke.

Eine Vogeltränke schnitzen ist etwas für Kinder die bereits in die Schule gehen, denn für diese Bastelei müssen wir ein Stemmeisen (Hohlbeitel) einsetzen. Ansonsten ist für diese Bastelei mit den Kindern die Materialliste übersichtlich. Diese Vogeltränke ist ein Hingucker, denn mit dem Taschenmesser schnitzen wir einen kleinen Spatz der dort am Rand sitzt!

Heute schnitzen die Kinder eine Vogeltränke für den Garten. Bevor Ihr loslegt übt mit den Kindern den Umgang mit einem Stemmeisen. Leiht Euch am besten ein Hohlbeitel aus. Wenn Ihr eines kauft, dann bitte kein billiges aus dem Baumarkt. Damit zu arbeiten frustriert nur. Ihr benötigt außerdem ein etwa fünf Zentimeter dickes Holzbrett (unseres haben wir aus dem Abfallcontainer von einer Baustelle gefischt), ein Taschenmesser, Schleifpapier, eine kleine Astgabel, einen Kleck Holzleim und Schleifpapier.

Kinder schnitzen eine Vogeltränke. Hier ist das Material dazu. Foto (c) kinderoutdoor.de
Kinder schnitzen eine Vogeltränke. Hier ist das Material dazu.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Zuerst zeichnet Ihr auf dem Holzbrett die Umrisse der Vogeltränke auf.

Bevor Ihr mit dem Schnitzen anfangt, skizziert die Vogeltränke auf dem Brett. Foto (c) kinderoutdoor.de
Bevor Ihr mit dem Schnitzen anfangt, skizziert die Vogeltränke auf dem Brett.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Mit dem Hohlbeitel beginnt Ihr nun am inneren Rand das Holz zu entfernen. Spannt das Holz ein. Bei Rechtshändern ist die linke Hand flach auf dem Brett. Stützt daran das Stemmeisen ab und arbeitet mit den rechten Hand das Holz heraus.

Nun schnitzen wir die Vogeltränke mit dem Stemmeisen. Foto (c) kinderoutdoor.de
Nun schnitzen wir die Vogeltränke mit dem Stemmeisen.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Jetzt kommt das Taschenmesser zum Einsatz. Mit der Säge rundet Ihr die Kanten und Ecken der Vogeltränke ab. Anschließend schnitzt Ihr mit der großen Klinge nach. Jetzt ist es Zeit, dass Ihr zum Schmirgelpapier greift.

So sieht unsere fertig geschnitzte Vogeltränke aus. foto (c) kinderoutdoor.de
So sieht unsere fertig geschnitzte Vogeltränke aus.
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Outdoor Handwerk: Ein toller Spatz

Um den Spatz mit dem Taschenmesser zu schnitzen entrindet Ihr den dünneren Teil der Astgabel. Nun rundet vom dickeren Hauptast die Innenseite des Endes ab. Daraus entsteht der Hinterkopf vom Spatz.

Zuerst entrinden und dann den Hinterkopf vom Spatzen schnitzen. Foto (c) Kinderoutdoor.de

Zuerst entrinden und dann den Hinterkopf vom Spatzen schnitzen.
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Mit dem Taschenmesser arbeitet Ihr den Schnabel und Kopf vom Spatzen heraus. Stellt dazu immer wieder den Spatz vor Euch auf den Tisch und schaut ihn Euch genau an. Mit dem Taschenmesser könnt Ihr auch die verbliebene Rinde am Vogelkörper bearbeiten, bis diese wie ein Flügel aussieht.

Jetzt nimmt der Spatz seine spätere Form an. Foto (c) Kinderoutdoor.de

Jetzt nimmt der Spatz seine spätere Form an.
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Wenn Ihr wollt können die Kinder den Spatzen mit Schmirgelpapier abschleifen oder anmalen.

Fertig ist Euer Spatz! Foto (c) Kinderoutdoor.de

Fertig ist Euer Spatz!
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Den Spatz kleben wir an den Rand von unserer Vogeltränke. Damit diese Wind und Wetter standhält lackieren wir sie mit Klarlack. Nun könnt Ihr die Vögel beobachten die hierher zum Tanken kommen.