Kinder Outdoor Spaß im Schnee: Winter her!

Kinder Outdoor Spaß im Schnee da lassen es die Kleinen kräftig stauben. Von einer rasanten Abfahrt bis hin zu abenteuerlichen Schneeschuhtouren oder flotten Rodelpartie. Wir stellen Euch vor, wo die Kinder im Winter Outdoor Spaß pur erleben können.

Die Piste, frisch präpariert. Der Himmel, blitzblau. Die Sonne, strahlend. An sich ist das schon ziemlich gut für einen Winterurlaubstag. Idealmaße bekommt er aber, wenn man wählen kann: zwischen endlosen Loipen, atemberaubenden Höhenwegen, meditativen Winterwanderungen und gemütlichen Hüttenabenden. Zwischen dem Adrenalinkick auf der Weltcupabfahrt und dem Romantikausflug in der Pferdekutsche. Zwischen Langlauf in den Sonnenaufgang oder Party am Lagerfeuer. In den Hörnerdörfern im Allgäu hat man diese Wahl zwischen alles können und nichts müssen. Fischen, Ofterschwang, Obermaiselstein, Bolsterlang und Balderschwang sind die entspannte Antwort auf die Frage nach dem idealen Winterurlaub.

Pisten für Kenner und Kennenlerner

Die Familie fährt bei strahlenden Sonnenschein im Allgäu Ski. foto © Allgäu GmbH

Fünf Skigebiete, die Ski-Neulinge nicht überfordern und auch bei Könnern keine Wünsche offenlassen: Balderschwang, Bolsterlang, Grasgehren-Riedberger Horn, Ofterschwang und Fischen. Ob mit Brettern oder Board, ob Zauberteppich in der Skischule, Idealhang für junge Familien oder die anspruchsvolle Weltcupstrecke, hier findet jeder die richtige Piste. Wo man fährt, entscheidet man jeden Tag nach Lust und Laune, denn der Verbund-Skipass „HörnerSchnee(S)paß“ gilt überall. Drei Tage gibt es für Erwachsene für 105 Euro, samt vier Stunden „sprudelnder“ Entspannung im Erlebnisbad. Sessel- und Kabinenbahnen und insgesamt 34 Lifte sorgen für Top-Komfort und über 90 Pistenkilometer für Abwechslung. Obendrauf kommen noch über 110 Loipenkilometer, die klassisch oder für Skating gespurt und zum Großteil miteinander verbunden sind. In Balderschwang führt die DSV-zertifizierte Grenzlandloipe gar bis nach Vorarlberg.

Mit dem Schlitten selbst aufsteigen und dann hinunter rodeln. Auf zwei Kufen macht das Allgäu am meisten Spaß. foto © Allgäu GmbH



Schlitteln, Stapfen und Bestaunen

Schlittenfahren ist toll, ganz besonders, wenn man bergauf, wie in Fischen, auf Spezial-Holzschlitten vom Schlepplift gezogen wird. In Ofterschwang dauert die Sauserei knapp 2,5 Kilometer, am Riedberger Horn rutscht man leger in Snowtubing-Reifen bergab. Wer die Winteridylle auf ganz „großem Fuß“ erkunden will, nimmt am besten Schneeschuhe. Die erfahrenen Guides der Hörnerdörfer vermitteln den perfekten Einstieg oder ermöglichen neue persönliche Rekorde – wobei den Sieg bei der Schnuppertour genauso wie bei der Tagestour mit Glühweinumtrunk sowieso immer das phänomenale Panorama der Allgäuer Hochalpen erringt. Gleiches gilt für die Höhenwanderwege. Man ist hier mit dem ersten Schritt mitten drin im schönsten Winteridyll und dank der Bergbahnen schenkt man sich den Aufstieg. Übrigens, wenn es dämmert ist der Tag noch lang nicht vorbei! Laternen- und Fackelwanderungen zeigen den Winter in einem ganz neuen, mystischen Licht. Umgarnt mit Märchen und Sagen oder bei einem heißen Punsch beim „Winterfest“ werden Sie von den Wintertagen in den Hörnerdörfern aufregend entspannt.

Schneeschuhwandern gehört im Allgäu dazu wie der Käse zu den Spätzle. foto © Allgäu GmbH


Allgäuer Hörnerdörfer

Die Allgäuer Hörnerdörfer, das sind Fischen, Ofterschwang, Obermaiselstein, Bolsterlang und Balderschwang; benannt nach ihren Hausbergen, die ein „Horn“ im Namen tragen. Die Destination ist für Wander- und Wellnessurlaub als auch für Wintersport gefragt. Knapp 380 Kilometer Wanderwege verteilen sich auf drei Höhenlagen vom Illertal bis zu den Gipfeln im Naturpark Nagelfluhkette. Die Bergbahnen führen zu Panoramawegen mit Rundumblick auf die Allgäuer Hochalpen. Im Winter stehen fünf Skigebiete mit Kinderskizirkus bis Weltcup-Piste sowie rund 110 Loipenkilometer zur Verfügung. Unterkünfte reichen von familienfreundlichen Pensionen bis zum *****Luxus-Resort. Wegen des zertifizierten Heilklimas schätzt man die Region zudem in Punkto Gesundheit und Regeneration.

Das Tannheimer Tal im Norden Tirols hat viel zu bieten. 16 Kilometer lang ist das „schönste Hochtal Europas“, wie es ein Schriftsteller lobte, und es ist ein kleines feines Wintersportparadies. Das Tannheimer Tal begeistert Sportler, Genussmenschen und Naturliebhaber wie auch Familien auf drei Ebenen. Von der 1. Ebene im Tal mit Winterwandern und Langlaufen über die 2. Ebene am Berg mit Skifahren, Rodeln und Schneeschuh- bzw. Winterwandern in der Höhe bis zur 3. Ebene in der Luft mit faszinierenden Perspektiven von oben mit Ballon oder Gleitschirm.

Mit Schneeschuhen durchs Tannheimer Tal. Auch Kinder können hier mitwandern. Foto (c) Tannheimer Tal

Das klingt sehr romantisch und ist fast rekordverdächtig. Im Tannheimer Tal hat jedes Dorf ein eigenes Skigebiet. In dem 16 Kilometer langen Tal – wenige Fahrminuten von der Grenze zu Bayern entfernt – locken Lifte und Abfahrten in Nesselwängle, in Grän am Füssener Jöchle, bei Tannheim am Neunerköpfle, in Zöblen, Schattwald und Jungholz. Insgesamt 55 Pistenkilometer, davon die meisten leicht bis mittelschwer. Vom Hotelbett zum Lift sind es nur sehr kurze und vor allem stressfreie Wege. Aber das ist nur eine von vielen besonderen Qualitäten dieses beschaulichen Tals.

Sportlich oder gemütlich beim Langlaufen und Winterwandern in der 1. Ebene

Was die Gäste in den sechs Orten besonders lieben, das sind die Winterwanderungen von Dorf zu Dorf über den breiten Talboden vorbei an alten Bauernhöfen und romantischen Kapellen. Mehr als 80 Kilometer umfasst das Netz an Winterwanderwegen. Ganz unten im Tal breitet sich auch ein exzellentes Loipennetz aus. Insgesamt 140 Loipenkilometer stehen zur Wahl von malerischen Spuren zum einsamen Vilsalpsee bis zur Rennstrecke des berühmten SKI-TRAIL Langlaufmarathons. Das Tannheimer Tal hat auch das Prädikat „Loipengütesiegel des Landes Tirols“, das nur die besten Langlaufregionen bekommen. Ein weiterer Pluspunkt: die Loipen starten meist direkt vor der Haustür. Wer unterwegs eine Pause machen will, setzt sich einfach in den Skibus, der für die Inhaber der Gästekarte gratis ist. Oder wie wäre es mit ganz klassischem Eislaufen auf dem herrlich gelegenen Haldensee oder Eisstockschießen oberhalb am zugefrorenen Bloderteich? Winternostalgie auf Tiroler Art.

Schöne Aussichten und starke Abfahrten auf der 2. Ebene

Jeden Tag in einem anderen Skigebiet fahren und das mit sehr kurzen Anfahrten. Das macht das Tannheimer Tal wirklich einmalig. Zur Wahl stehen das Neunerköpfle bei Tannheim mit sportlichen und besonders aussichtsreichen Pisten, dann die Krinnenspitze mit vier Liften und der längsten Naturrodelbahn in der Region. Nebenan am Füssener Jöchle bei Grän gibt es exzellente Pulverschneehänge auf der Jochalpe. Jungholz ist mit seinen breiten und übersichtlichen Abfahrten direkt am Dorfrand ideal für Familien. Die Rohnenspitze und das Wannenjoch lassen die Wahl zwischen einer sportlichen FIS-Abfahrt und entspannten breiten Carvingpisten. Schneesicher sind die Gebiete alle.

Schneeschuhwandern im Tannheimer Tal und die Aussicht auf die Tiroler Berge genießen. Foto (c) Tourismusverband Tannheimer Tal

Immerhin beginnen sie auf rund 1.100 Meter Höhe und reichen hinauf bis auf knapp unter 2.000 Meter. Ganz oben auf der 2. Ebene fühlen sich auch die Winterwanderer wohl. Der präparierte Weg am Neunerköpfle zum größten Gipfelbuch der Alpen auf 1862 Metern Höhe ist auch wegen des eindrucksvollen Ausblicks ein unvergessliches Erlebnis. Von der Bergstation Füssener Jöchle gelangt man auf einem Winterwanderweg zum Panoramainformator, welcher umfassend über die umliegende Bergwelt informiert. Ab der Bergstation der Doppelsesselbahn Krinnenalpe in Nesselwängle geht es auf einem präparierten Winterwanderweg mit schöner Aussicht übers Tannheimer Tal zur Edenalpe. Rauf kommt man mit den jeweiligen Bergbahnen direkt vom Tal aus. Beliebt sind auch Schneeschuhtouren abseits der Straßen durch die stille Winterlandschaft. Zum Winter gehören zünftige Rodelausflüge. Acht Rodelbahnen hat das Tannheimer Tal zu bieten. Die meisten sind eher kurz und einfach und damit auch für Ungeübte und Kinder gut geeignet. Am Haldensee gibt es eine Bahn mit Flutlicht. Und die Hütte oder das Gasthaus für den Einkehrschwung ist bei den Bahnen auch nicht weit.

Die 3. Ebene: Glücksgefühle von oben mit grandiosen Aussichten

Die Bergbahn am Neunerköpfle nutzen auch die Gleitschirmflieger, die bei entsprechender Thermik das Tannheimer Tal aus der Vogelperspektive erleben. Gäste, die selbst keine Gleitschirmpiloten sind, können dieses beeindruckende Erlebnis bei einem Tandemsprung hautnah miterleben. Und es geht noch mehr. Die Ballonfahrer, die seit einem Vierteljahrhundert jedes Jahr im Januar in das Tal pilgern, genießen die Fahrten über die Allgäuer Alpen ins Alpenvorland mit Blick auf die Königsschlösser. Bei dem Ballonfestival können auch Passagiere das einzigartige Gefühl des lautlosen Schwebens über den Gipfeln erleben. Heuer findet das Ballonfestival bereits zum 25. Mal im Tannheimer Tal statt. An zwei Abenden gibt es das unvergessliche Schauspiel des traditionellen Ballonglühens zu erleben. Dabei besteht die Möglichkeit die in der Dämmerung leuchtenden Ballone ganz nah zu betrachten und sich in Staunen versetzen zu lassen.

Von Dorf zu Dorf lässt es sich im Tannheimer Tal auch im Winter gut wandern. Foto (c) Tannheimer Tal

Ideal für Familien: Übersichtlich und trotzdem sehr abwechslungsreich

Familien mit Kindern fühlen sich im Tannheimer Tal besonders wohl. Alle sechs Skigebiete bieten leichte und vor allem übersichtliche Abfahrten. Dazu gibt es kein Gedränge auf den Pisten und gemütliche Hütten und Berggasthöfe mit echten regionalen Spezialitäten und moderaten Preisen. Was Kids besonders freut, das sind die sechs Kinderländer N`Ice Bear, Grizzly Family Snowpark und Snow Learnland in Jungholz, Ice Age in Tannheim, die Märchenwiese in Grän, der Erlebnispark in Nesselwängle und der Pumucklhang in Zöblen. Außerdem gibt es eine Naturhalfpipe und einen Funpark in Nesselwängle und einen Speedtest mit Zeitmessung in Grän.

So ist das Tannheimer Tal: Starke Events und keine einzige Ampel im Tal

Ein kleines beschauliches Tal mit großen Qualitäten. Das gilt auch für die Events im Tannheimer Tal. Die Topveranstaltungen des Winters sind vom 11. bis zum 25. Januar 2020 das 25. Internationale Ballonfestival mit Ballonglühen am 14. und 21. Januar, vom 16. bis zum 18. Januar die Nordic Fitness Tage mit ausführlichen Testangeboten und Langlauf-Trainingsstunden mit dem deutschen Olympia-Silbermedaillengewinner Peter Schlickenrieder und vom 17. bis zum 19. Januar der SKI-TRAIL Tannheimer Tal – Bad Hindelang, der große Langlaufmarathon mit rund 1500 Teilnehmern. Starke Veranstaltungen für ein sonst beschauliches und stressfreies Tal, das den ganzen Winter über auf wenigen vignettenfreien Kilometern von der bayerischen Grenze erreichbar ist und in dem es nicht einmal eine Ampel gibt.

Skifahren inklusive 2020 – Skispaß ohne Ende

Für das perfekte Schnee-Erlebnis gibt es im Tannheimer Tal „Winterbergbahnen inklusive“. Mit dem Ticket ist für Urlauber, die einen Mindestaufenthalt von drei Nächten gebucht haben, von Montag bis Donnerstag das Bergbahnfahren inklusive. Das Angebot ist gültig vom 13. bis 30. Januar 2020 und vom 16. bis 19. März 2020 mit der Tannheimer Tal Card.

In der Olympiaregion Seefeld im Winter unterwegs

Wer hat an der Uhr gedreht? Seefeld hat sich in den hundert Jahren seit dem Beginn des Wintertourismus seinen ganz eigenen Charme bewahrt. Ob Eisstockschießen, Schlittenfahren oder Winterwandern – hier oben auf dem tiefverschneiten Seefelder Plateau erlebt man einen Winter, wie er früher einmal war. Aber mit allen Vorzügen eines topmodernen Wintersportortes.

Mal ganz ehrlich: Früher war beileibe nicht alles besser! Aber die Winter waren in den Siebzigern und Achtzigern irgendwie doch weißer als heute, die Schneeburgen höher, Frau Holle einfach besser gelaunt. Wer erinnert sich nicht daran, als früher die Eiseskälte wohlig an den Wangen bitzelte, der Schnee unter den Moonboots knirschte und die Tage im Weiß herrlich unbeschwert waren? Im Tiroler Wintersportort Seefeld können Winterfrischler die romantischste aller Jahreszeiten genießen – bei sanftem Wintersport abseits des Pistentrubels. Wie anno dazumal.  

Gute alte Zeit, oder: Seefelds weiß gepuderter Weg in den Wintersport-Olymp  

Seefeld liegt inmitten eines sonnenverwöhnten Hochplateaus auf 1200 Meter Seehöhe – strategisch ausgesprochen günstig genau zwischen Garmisch und Innsbruck. Es kann auf eine lange und glitzernde Geschichte als Wintersportort zurückblicken. Dank der frühen Anbindung an das Postbus- und Schienennetz entwickelte sich das Bergdorf hoch über dem Inntal schon Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem der beliebtesten Fremdenverkehrsorte Tirols. Und mit dem Tourismus kam ab den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts natürlich auch der Wintersport aufs Seefelder Plateau.

Unberührte Schneeflächen warten in der Olympiaregion Seefeld auf die Familien. foto (c) Olympiaregion Seefeld

Allen voran das Langlaufen. Bei den Olympischen Winterspielen 1964 und 1976 wurden die Nordischen Disziplinen hier oben, 600 Meter über Innsbruck, ausgerichtet. Seefeld war im Wintertourismus-Olymp angekommen, spielte fortan in einer Liga mit St. Moritz, Davos und Zermatt. Der (vorerst) letzte Höhepunkt der Geschichte: die Nordischen Skiwelt-meisterschaften 2019. Hier zeigte sich Seefeld einem Millionen-TV-Publikum von seiner schönsten Seite. Blauer Himmel, weißer Schnee – genauso muss Winter sein!

Zurück in die Zukunft: sanfter Winterurlaub mit einem extra Schuss Nostalgie

Wer an einem sonnigen Wintertag – und davon gibt es hier oben mehr als sonst wo in Tirol! – durch das tief verschneite Dorfzentrum Seefelds spaziert, atmet in den Shoppingarkaden einer der ältesten Fußgängerzonen Tirols einen Hauch von mondän-altehrwürdigem Luxus. Und obwohl der Ort nur gut 3000 Einwohner zählt, umgibt ihn ein ganz eigenes städtisches Flair in schneeweiß. Höchster ICE-Bahnhof Europas inklusive. Einmalig: die kurzen Entfernungen ins Wintersportglück! Beim Olympiabad flitzen die Eisläufer übers glatte Parkett. Am Pfarrhügel, direkt hinter der spitzgetürmten Sankt-Oswald-Kirche, sausen die Kinder auf ihren Holzschlitten den Hügel hinab.

Wer seinen Schlitten liebt, der zieht! In der Olympiaregion Seefeld geht es bergauf. foto (c) Olympiaregion Seefeld

Auf der anderen Seite der Fußgängerzone, am Geigenbühel, übt der Windelskikurs am sympathischen Birkenlift „Pizza“ und „Pommes“. Von irgendwoher hört man das lustige Gebimmel einer Pferdekutsche. Am berühmten Seekirchl, in Sichtweite der Olympiaschanzen und des WM-Langlaufstadions, machen sich die Langläufer auf den Weg in Richtung Mösern und Leutasch. Und die Winterwanderer stapfen durch die verschneite Landschaft. Willkommen im modernen Vintage-Winter!

Familien fahren auf den Koasa ab

Ob abendliche Schlitten-Gaudi, Spiel und Spaß in der Skischule KinderKaiserland oder Action auf der Pistenraupe: Die österreichische Region Wilder Kaiser bietet in der Wintersaison 2019/20 Outdoor-Aktivitäten für jede Altersgruppe. Gemütliche Stunden verbringen Familien bei tierischen Erlebnissen wie Pferdeschlittenfahrten oder Lama-Trekking-Touren durch die verschneite Landschaft im Kaisergebirge. Sollten Eltern mal alleine losziehen wollen, werden die Kleinen dank professioneller Betreuung entweder stunden- oder tageweise umsorgt, etwa in den Miniclubs oder Kinderskischulen vor Ort. www.wilderkaiser.info

Mit 500 Pferdestärken volle Fahrt voraus

Wer schon immer wissen wollte wie Pistenraupen funktionieren, sollte in dieser Saison die kostenlosen Besichtigungen in der SkiWelt Söll am Wilden Kaiser/Tirol nicht verpassen. Immer dienstags erhalten Interessierte bei der Pistenraupenführung von 14.30 bis 15.30 Uhr einen Blick hinter die Kulissen. Und die ganz Mutigen fahren sogar mit: Bei Pistenraupen-Touren, begleitet von einem professionellen Fahrer, begeben sich Erwachsene und Kinder mit den neun Tonnen schweren Geräten mittwochs bis freitags auf ein einstündiges Abenteuer durch die SkiWelt Söll. Treffpunkt ist die Mittelstation vor dem Hexentopf, bis Ende Januar 2020 um 15.45 Uhr, ab Februar um 16 Uhr. Pro Maschine fahren maximal ein Erwachsener und ein Kind (ab sechs bis zehn Jahre oder mindestens 1,30 Meter Körpergröße) mit. Wer nach der Tour noch nicht genug hat, fegt mit dem Schlitten auf der beleuchteten Rodelbahn Hexenritt talabwärts. Eine Pistenraupentour kostet 65 € für Erwachsene, Kinder bis zehn Jahre zahlen 40 €. www.wilderkaiser.info, www.skiwelt.at

Schneeschloss, Grottenbahn und Zauberteppich

Mit dem Skifahren kann man nicht früh genug anfangen – und die Skischule KinderKaiserland in Scheffau am Wilden Kaiser zählt zu den professionellsten Kinderskiparks Österreichs. In spielerischer Weise unterrichten geschulte Betreuer bereits kleine Fahrer ab zwei Jahren. Stets mit dabei sind Maskottchen „Snoki“ und seine flauschigen Freunde. Kinder im Alter von vier bis 14 Jahren haben die Möglichkeit, täglich in Skikurse einzusteigen. Mit Mini-Liften und auf Schneepflugstrecken lernen Youngsters die richtige Technik mit den Brettern unter ihren Füßen – bei Schnupperkursen, Betreuung in der Gruppe oder Privatstunden. www.wilderkaiser.info, www.kinderkaiserland.com

Mit dem Schlitten durch die Nacht

Kinder, die es sich zutrauen und Spaß an Action haben, schlitteln die über acht Meter breite Mondschein-Rodelbahn in Söll am Wilden Kaiser/Tirol hinunter. Die vier Kilometer lange Abfahrt führt Familien auf der mit Monden beleuchteten Strecke talabwärts. Die Tour beginnt auf der Stöcklalm, bequem erreichbar mit der 8er-Gondelbahn Hochsöll. Wer unterwegs eine Stärkung braucht, kann zwischen vier Einkehrschwüngen am Weg wählen. Voraussichtlich von 13. Dezember 2019 bis 14. März 2020 startet der Rodelbetrieb jeweils mittwochs bis samstags von 18.30 bis 22.30 Uhr.

  • Abendkarten sind für Kinder ab 11 € erhältlich
  • Erwachsene fahren für 21,50 €

Deshalb ist das Paznaun perfekt für Familien

Schneegarantie, besondere Familien-Preiszuckerl, Familienunterkünfte in allen Preisklassen, Kinderbetreuung mit Herz oder kostenlose Mitmachkonzerte für Kids – Skiurlaub mit Kindern muss weder anstrengend noch teuer sein. Warum Familien genau jetzt ihren Skiurlaub im Paznaun buchen sollten:

1. Schneegarant Paznaun
Schnee garantiert? Dank einer Seehöhe von 1.040 bis 2.872 Metern und der besonderen geografischen Lage der vier Skigebiete erwartet kleine und große Wintersportler im Paznaun von Ende November bis Anfang Mai ungetrübter weißer Skispaß.

Kinder Outdoor Skifahren im Paznaun foto (c) TVB Ischgl Paznaun

2. Liebevolle Kinderbetreuung 
Zeit zu zweit? Im Paznaun können Eltern ihre Zeit auch mal unbesorgt zu zweit verbringen und ihre Kleinen von Sonntag bis Freitag für wenig Geld in liebevolle Kinderbetreuung geben. In Kappl beginnt der Sunny Mountain Club ab drei Jahren und steht von 9 bis 15:30 Uhr zur Verfügung. Die Vor- oder Nachmittagsbetreuung kostet ohne Verpflegung sechs Euro. Kinder, die in einem Sunny Mountain Mitgliedsbetrieb untergebracht sind, werden hier sogar kostenlos betreut. Alle Infos hier. In See kostet eine Ganztagesbetreuung von 9:30 bis 16 Uhr im Gästekindergarten Kids Club mit Verpflegung für Mini-Gäste ab zwei Jahren nur vier Euro, eine einzelne Stunde gerade mal einen Euro. Alle Infos hier. In Ischgl fühlen sich drei- bis fünfjährige Urlauber im Skikindergarten gut aufgehoben. Alle Infos: hier. Und in Galtür sind die Kleinsten im Gästekindergarten von 9 bis 16 Uhr bereits ab 18 Monaten herzlich willkommen. Alle Infos hier.

3. Familienunterkünfte in allen Preisklassen
Zu Hause in fremden Betten? Mit den Sunny Mountain Mitgliedsbetrieben wartet zum Beispiel in Kappl ein Netzwerk von kinderfreundlichen Unterkünften in allen Preisklassen, die viele Inklusiv-Leistungen und Extras für Familien anbieten. So erhalten die Kinder bei ihrer Ankunft unter anderem eine Flaxi-Überraschungstüte und auch die Betreuung im Sunny Mountain Gästekindergarten ist kostenlos. Alle Infos: hier.

4. Kinderermäßigungen im Skigebiet
Freie Fahrt für Kids? Im Paznaun fahren Kinder unter acht Jahren in Begleitung eines Elternteils in allen vier Skigebieten gratis. Gut zu wissen: In Ischgl fahren Kinder, die in Ischgl oder Mathon übernachten unter 10 Jahren in Begleitung eines Elternteils mit dem neuen VIP-Skipass umsonst. In Galtür fahren Jugendliche unter 19 Jahren zum Kindertarif und Familien profitieren beim Kauf eines Familienskipasses.

5. Pisten und Funparks für jeden Anspruch
Skispaß für alle? Familien finden in den vier Paznauner Skigebieten auf insgesamt 365 Pistenkilometern in den unterschiedlichsten Schwierigkeiten ihr Glück. Wer erste Airtime schnuppern will, ist im Funpark See auf Wellenbahnen und Medium-Kickern gut aufgehoben. Im Funpark Alblitt in Kappl können sich Anfänger und Fortgeschrittene auf einer Beginner- und Medium-Line an verschiedenen Obstacles beweisen.Fortgeschrittene und Könner feilen in den beiden Sektoren im Ischgl Snowpark powered by JEEP auf Rails, Boxen und Obstacles aus dem Hause Schneestern an ihrer Performance. Und wer Abwechslung sucht, findet diese in Galtür auf den Pisten und sechs Sektoren im mehrfach ausgezeichneten Silvapark. Actiontipp: Eine Talabfahrt mit der Flying-Fox-Anlage Ischgl Skyfly.

Nachtrodeln in Kappl: Gleich starten die Schlittenpiloten auf die sechs Kilometer lange Rodelbahn. foto (c) TVB Paznaun-Ischgl

Spannende Aktiv-Termine für Familien im Paznaun 

  • Jeden Montag lassen sich in Kappl bei den „Ersten Spuren im Schnee“ mit gültigem Tagesskipass bereits ab 8 Uhr morgens Schwünge im frisch präparierten Weiß ziehen.
  • Jeden Dienstagabend ist in Kappl von 19 bis 22 Uhr Mondscheinrodeln – große und kleine Gäste werden von Zauberer Robert bestens unterhalten.
  • Jeden Dienstagabend heißt es in Galtür um 20:30 Uhr mitmachen. Beim Fassdaubenrennen. Los geht es am Gampele mit geliehenen Fasslängshölzern, sogenannten „Dauben“, die beim Rennen als skiähnliches Fortbewegungsmittel verwendet werden.
  • Jeden Mittwoch ist in Galtür von 19:30 bis 22:30 Uhr die 2,2 Kilometer lange Flutlicht-Abfahrt für Nachtskifahrten geöffnet.
  • Donnerstags am 26.12.2019 und 02.01.2020 sowie mittwochs am 08.01., 29.01., 05.02., 12.02., 19.02. und 26.02.2020 stehen Gästen in See eine mit Flutlicht erhellte Piste und die beleuchtete sechs Kilometer lange Rodelbahn zur Verfügung.
  • Mit sieben Rodelkilometern über 950 Höhenmeter ist Ischgls Nachtrodelbahn eine der längsten Strecken in den Alpen und bei passender Witterung jeweils montags und donnerstags von 19 bis 22 Uhr beleuchtet.
  • Die sechs Kilometer lange Naturrodelbahn in See gilt als eine der landschaftlich schönsten Strecken in Tirol und ist bei passenden Verhältnissen täglich geöffnet.
  • Konzerte für Kids: In Kappl erleben Kids am 4. und 27. Februar 2020 unvergessliche Mitmachkonzerte mit dem mehrfach ausgezeichneten deutschen Kinderliedermacher herrH. In Galtür können Kids am 19. Februar beim Kinderkonzert mit Markus Becker sowie am 26. Februar und 8. April 2020 mit „Frank und seine Freunde“ richtig abrocken.