Berghütten im Winter: Von luxuriös bis spartanisch

Berghütten im Winter, da gilt das alte Motto von Shakespear: Wie es Euch gefällt. Die einen wollen es noch schöner haben als zuhause und wieder andere Outdoorer bevorzugen es so einfach wie möglich. Wir stellen Euch Berghütten für den Winter vor.

Die Lärchfilzkogel-Gondel in Fieberbrunn steht still. Draußen dämmert es. Drinnen im Berggasthof Wildalpgatterl schnappen sich die letzten Gäste ihre Helme und Jacken – und machen sich startklar für die Talabfahrt, bevor es stockfinster ist. Spätestens jetzt spürt man, wie gut man es eigentlich hat: Bleiben können, wenn die anderen runter müssen. Fast allein am Berg, mitten im Skigebiet. In exklusiver Gesellschaft, denn im Wildalpgatterl gibt es nur sechs Zimmer. Authentisches Hüttenflair mit Charme und Niveau pflegt auch die Angerer Alm in St. Johann. Wer dagegen das Schicke in der Abgeschiedenheit sucht, ist auf der Maierl-Alm oberhalb von Kirchberg richtig. Und wer sich mal von einem Spitzensportler bedienen lassen möchte, gondelt zum Berggasthof Tenn, der über Hopfgarten an der Mittelstation der Hohen Salve thront. Die Kitzbüheler Alpen bieten mit ihren 1000 Pistenkilometern allein im Kerngebiet nicht nur die große Auswahl zum Skifahren, Snowboarden und Freeriden. Sondern auch traumhafte Hütten. Dabei entscheidet jeder selbst, was für ihn exklusiv ist. Ist es Luxus, ist es Bodenständigkeit? Am besten einfach testen, welche der unterschiedlichen (Berg-) Welten am besten zum persönlichen Urlaubsglück passt.

„Unsere Kämmerchen sind spartanisch“, sagt Angela Fürhapter, die das in 1300 Meter Höhe gelegene Wildalpgatterl vor 25 Jahren von ihren Eltern übernommen hat. Aber noch nie hat sich jemand über die Stockbetten beschwert, auch nicht über eine kalte Dusche (im persönlichen Badezimmer). Denn wenn die Küche viel Wasser braucht, muss man eben warten, bis es wieder warm kommt. Und gönnt sich in der gemütlichen, mit viel Liebe zum Detail eingerichteten Gaststube vielleicht noch einen der unschlagbar leckeren Marillenknödel. Ohnehin ist alles, was im Wildalpgatterl auf den Tisch kommt, einfach köstlich. Das fängt schon mit dem Brot an: Jeden Morgen um sechs Uhr heizt Angelika Fürhapter den Holzofen vor der Hütte ein – damit die verführerisch duftenden Roggen-Weizen-Laibe mittags fertig sind. Der Berggasthof ist einer der 23 KochArt-Betriebe der Kitzbüheler Alpen, die für feinste Tiroler Küche auf hohem Niveau stehen. Das Rezept: traditionelle Speisen, regionale Produkte und echte Hingabe am Herd. Authentisch eben.

Auf Authentizität setzt auch die Angerer Alm oberhalb von St. Johann in Tirol. Sie steht auf der Vorderseite des Kitzbüheler Horns, ebenfalls in 1300 Meter Höhe. „Wir spielen nicht Alm – wir sind Alm“, betont Chefin Annemarie Foidl. Und nimmt sich kurz Zeit, um ihren Blick hinüber zum Kaisergebirge schweifen zu lassen und hinunter auf die Flieger, die auf dem kleinen Sportflugplatz im Tal landen. Aber was für eine Alm! Abends werden die Gäste beim erlesenen Hüttendinner für Gourmets verwöhnt – Schwiegersohn Gerald Weiss ist Küchenchef und zaubert mit Unterstützung von Tochter Katharina Foidl besondere Gaumenfreuden. Dazu werden edle Tropfen kredenzt. Im Almweinkeller lagern 6000 Flaschen von 400 Weingütern – persönlich ausgewählt von Annemarie Foidl, die zugleich Präsidentin der Sommelierunion Austria ist. Zwar gibt es eine Weinkarte, dafür am Abend für die Gourmets aber keine Speisekarte. Gegessen wird, was die Versorgungslage hergibt. Die variiert, ist aber immer top. „Gute Produkte sind das A und O“, so Annemarie Foidl. Fleisch und Wild etwa kommen von Bruder Hans, Bauer auf dem Lacknerhof, dem ältesten Erbhof in St. Johann in Tirol, der schon seit mehr als 400 Jahren in Familienbesitz ist. Die Angerer Alm gehört selbstverständlich auch zu den KochArt-Betrieben – und trägt darüber hinaus ein Almhauberl. „Über die Auszeichnung als kulinarische Perle im Hüttenguide von Gault & Millau haben wir uns sehr gefreut“, sagt Annemarie Foidl. Und macht weiter wie bisher: Hohes Niveau, aber kein Schicki-Micki. So gibt es in ihren 13 Zimmern zwar Doppel- statt Stockbetten, dafür aber Badezimmer, die gemeinschaftlich genutzt werden. „Wir haben unsere eigene Quelle am Berg. Bei diesem Konzept reicht das Wasser“, erklärt sie und betont nochmals: „Wir sind Alm.“

Wem solche Ansätze zu bodenständig sind, findet etwa auf der Maierl-Alm im Skigebiet oberhalb von Kirchberg (auf 1.225m gelegen) sein persönliches Urlaubsglück. Sogar mit Schwimmbad, Sauna, Dampfbad, Massagen und vielem mehr. Die fünf exklusiven Chalets haben zudem private Wellnesszonen mit eigener Sauna und Whirlpool draußen. Auch das Panorama-Apartment mit seinen Dachterrassen und die insgesamt 14 Zimmer bieten Luxus pur. Die Anreise ist das ganze Jahr über mit dem Auto möglich, es gibt eine Tiefgarage auf der Alm. Und wer sich nicht traut, lässt sich unten im Ort abholen. Noch mehr Service gefällig? Dann vielleicht den Skilehrer buchen, der morgens an die Tür klopft und seine Gäste direkt vom Frühstück abholt. Natürlich folgt auch die Maierl-Alm, die 1932 als einer der ersten Berggasthöfe der Region erbaut wurde und inzwischen ordentlich gewachsen ist, dem Gedanken der Nachhaltigkeit. Das Wasser kommt aus eigenen Quellen und geheizt wird mit Pellets.

Ein ganz anderes Konzept von Exklusivität wiederum bietet der Berggasthof Tenn, der seine Gäste an der Mittelstation der Salvenbahn oberhalb von Hopfgarten im Brixental in 1165 Meter Höhe empfängt. Familie Wahrstötter hat nur ein einziges Apartment im Angebot. Und einen sehr prominenten Sohn. Christoph (30) ist als Skicross-Weltcupfahrer erfolgreich, war schon bei den Olympischen Spielen in Sotschi und Pyeongchang dabei. An seinen freien Tagen (meist sonntags) hilft er den Eltern im Service – serviert und steht zwischendurch für ein Selfie zur Verfügung. Falls er trainiert oder Rennen fährt, gibt’s den anderen Christoph als Fotomotiv: Ein weißes Schaf, das der echte Christoph zum 25. Geburtstag geschenkt bekommen hat. Auf dem Wildalpgatterl übrigens ist Rudi der heimliche Star. So heißt der stolze Platzhirsch in Angela Fürhapters Dammwildgehege direkt neben der Hütte.

Infos und Preise:

Berggasthof Wildalpgatterl: www.wildalpgatterl.at, ab 100 Euro pro Person (DZ mit Halbpension)
Angerer Alm: www.angereralm.at, ab 111 Euro pro Person (DZ mit Halbpension)
Maierl-Alm: www.maierl.at, ab 95 Euro pro Person (DZ mit Frühstück)
Berggasthof Tenn: www.berggasthof-tenn.at, Apartment für sechs Personen: ab 125 Euro die Nacht bei zwei Personen; jede weitere Person 10 Euro

Die Kitzbüheler Alpen – das sind die vier Ferienregionen Hohe Salve, Brixental, St. Johann in Tirol und PillerseeTal rund um Kitzbühel mit 20 Orten, die sich ihren Tiroler Charme bewahrt haben. Dazu gehören bekannte Namen wie Kirchberg, Hopfgarten, St. Johann in Tirol und Fieberbrunn. Eine absolute Stärke der Destination liegt in ihrem umfangreichen Angebot für Familien und Sport-Begeisterte. Die modernen Skigebiete mit rund 1000 Pistenkilometern gehören zu den Besten der Welt. Die Global Player sind die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental, KitzSki, in Kitzbühel / Kirchberg, SkiStar in St. Johann in Tirol und Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn. Eintrittsticket ist die Super Ski Card, die über die Kitzbüheler Alpen hinaus für insgesamt 2750 Pistenkilometer und 22 Skigebiete gilt. Sie kostet 171 Euro in der 3-Tages-Variante. (Wintersaison 2019/20)

Berghütten mit Kindern im Winter. Wir stellen Euch familienfreundliche Unterkünfte vom Hochsauerland bis zu den Alpen vor. Teilweise sind die Berghütten für Familien auch Selbstversorger-häuser, was Euch einiges erleichtert, denn Ihr seid mit den Essenszeiten flexibel und könnt kochen, was Euch als Familie schmeckt. Wir zeigen Euch wo die Berghütten mit Kindern im Winter das Abenteuer garantieren.

Wie wollt Ihr die Betten überziehen? Oder habt Ihr am Ende gar den Hüttenschlafsack vergessen? foto (c) kinderoutdoor.de

Südwestfalen. Hört sich eher weniger nach einer alpinen Region an. Für alle die weniger sattelfest in Geographie sind, das Hochsauerland hat es auch klettertechnische in sich. In Olsberg-Heinrichsdorf befindet sich das Hochsauerlandhaus. Eine verträumte Selbstversorgerhütte, die ganz im Stil von diesem Mittelgebirge errichtet ist. 28 Schlafplätze erwarten dort die Familien und Gruppen. Das ganze Jahr über ist das Hochsauerlandhaus geöffnet. Im Winter habt Ihr nur ein Problem: Ihr müsst Euch entscheiden wo Ihr rodeln, Langlaufen, Schneeschuh gehen oder alpin Skifahren wollt. Die Auswahl an hervorragenden Hängen ist hier gegeben. Wenn es das Wetter im sonst so sonnigen Südwestfalen weniger gut mit Euch meint, dann könnt Ihr im “Aqua Olsberg” oder ins Lagunenbad Willingen. Ein großer Vorteil vom Hochsauerlandhaus sind die Parkplätze davor. Familien mit kleineren Kindern, erleichtert dies die Logistik ungemein. Eine eigenes Handtuch, Schlafsack und Bettwäsche solltet Ihr bitte mitbringen. Wer will kann sich die Brötchen frisch in das Hochsauerlandhaus liefern lassen. In der modern ausgestatteten Küche ist alles vorhanden um für die Familie ein leckeres Essen auf den Hüttentisch zu bringen.

DAV – Hochsauerlandhaus

  • Lage: Nordrhein-Westfalen,
  • auf 620 Meter Höhe
  • Schlafplätze: 28
  • Ganzjährig geöffnet: Ja
  • Geeignet für Familien: Ja
  • Selbstversorgerhaus: Ja

Winterhütte im Harz: Ski und Rodel gut!

Eine Hütte im Harz wenn es dort geschneit hat bringt Euch dem Winter viel näher. Im Nationalpark Harz kommt Ihr Euch im Winter vor wie in Alaska. Schneeschuhwandern, Iglu bauen, Skitouren gehen, rodeln, auf Langlaufski durch den Schnee gleiten oder Tierspuren suchen. Außerdem sind Hütten im Harz eine Alternative zu Hotels und haben einen kaum zu überbietenden Charme. Wir stellen Euch Wanderhütten im Harz vor, die für Familien geeignet sind.

“Mit hundert Augen schaut mich an des Bergwalds heimlich Leben. Wie meinen Harz, nichts schönres kann es auf der Erde geben!” Damit ist über den Harz eigentlich alles gesagt. Der Schriftsteller Karl Julius Adolf Ey schrieb diese Zeilen einmal und brachte die ganze Faszination von diesem Mittelgebirge auf den Punkt. Ein wunderbares Stück davon ist die DAV Malepartushütte. Eine klassische  Selbstversorgerhütte. Während draußen die Fichten von Schnee bedeckt sind, sitzt die Familie nach einem erlebnisreichen Tag vor dem offenen Kamin und das Brennholz knistert. Von hier aus lassen sich herrliche Wintertouren unternehmen. Ein Klassiker auf Schneeschuhen ist der Aufstieg hinaus zum Brocke. Haltet Euch in Richtung Dreckiger Pfahl. Zuerst geht es auf einem Weg aus Holzbohlen dahin und bald habt Ihr den Grenzstein erreicht. Hier trafen vor 100 Jahren das Herzogtum Braunschweig und das Königreich Hannover aufeinander. Folgt dem früheren Weg der DDR Grenztruppen. Bis 1990 verlief hier die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten. Sanft geht es bergan. Bald erreicht Ihr den legendären Goetheweg. Der ist tatsächlich ein Gedicht. Es lohnt sich immer wieder stehen zu bleiben um den Blick über den verschneiten Harz zu genießen. So weit das Auge reicht glitzert der frische Schnee auf dem Meer aus Wald. Immer wieder dampft es und die Kinder sehen fasziniert der Brockenbahn zu, wie diese an Euch vorbeischnaubt. Bleibt auf dem Goetheweg und steigt bis auf den Gipfel (1.142 Meter) vom Brocken. Eine andere lohnenswerte Tour, auch für Kinder geeignet, führt Euch auf die Achtermannshöhe (925 Meter). Knapp drei Kilometer lang ist die Wanderungen und oben auf der markanten Felskuppe angekommen, habt Ihr ebenfalls einen wunderbaren Blick auf das Mittelgebirge. Wer im Harz Skilaufen will, der fährt zum Wurmberg. Mit Schneeschuhen, Langlauf- oder Tourenski kommt Ihr von der Malepartushütte im Herzen vom Nationalpark Harz dorthin. Sieben Kilometer einfach ist die Wegstrecke und der Aufstieg zum Gipfel entsprechend steil. Dafür erwartet Euch eine geniale Rückfahrt.

Hütte im Harz: Ein gutes Stück Hamburg!

Berghütten für Familien im Winter sind eine ideale Basis für Schneeschuhtouren oder Skitouren mit der Familie. foto (c) kinderoutdoor.de


Moin, Moin auf der Sepp-Ruf-Hütte. Die DAV Sektion Hamburg kümmert sich und vermietet diese urige Hütte im Harz. Das ganze Jahr ist diese Unterkunft geöffnet. Wenn Schnee liegt gibt es hier am Sonnenberg einige Loipen und Skipisten. Wer lieber auf zwei Kufen unterwegs ist, der geht hier mit den Kindern rodeln. Im benachbarten Clausthal-Zellerfeld gibt es einige lohnenden Ausflüge für Familien. Kinder sind bekanntlich fasziniert von Edelsteinen. Kaum glitzert ein Stein, packen ihn die Kleinen in den Rucksack oder stecken ihn in die Hosentasche. Am besten lasst Ihr den Rucksack in der Sepp-Ruf-Hütte, wenn Ihr die Mineraliensammlung der Technischen Universität in Clausthal besucht. Sie gehört auf der Welt zu den Größten! Wenn Ihr schon da seid, dann besucht auch die größte Holzkirche von Deutschland. In unmittelbarer Nähe zu der Mineraliensammlung steht nämlich die Marktkirche Zum Heiligen Geist.Im Winter ist der Romkerhaller Wasserfall beeindruckend. Wenn Ihr mit den Kindern den Winter im westlichen Harz erwandern wollt, kommt Ihr auf den geräumten Wanderwegen gut voran. Sportliche Familien schnallen sich vor der Sepp-Ruf-Hütte die Langlaufski an und nutzen das Westharzer Loipennetz. Wer lieber in der Skating-Technik unterwegs ist, der findet eine speziell präparierte Loipe in Clausthal-Zellerfeld. In den dichten Wäldern um die DAV Hütte finden sich auch interessante Tierspuren. Was für viele Teenager und Erwachsene noch wichtiger ist: Es gibt hier ein WLAN. Na, dann kann der Urlaub im Harz ja kommen!

Von der Hütte auf die Piste!

Familienfreundliche Hütten im Winter und die Kinder erinnern sich noch lange daran. Wir stellen Euch Berghütten vor, die ideal für Familien sind, die gerne auf den Pisten, Rodelbahnen oder im ungespurten Gelände unterwegs sind. Von Alpenvereinshütten bis zu Selbstversorgerhütten stellen wir Euch vor, wo Ihr ein zünftiges Quartier findet.

Purer Luxus. Selbst die Supperreichen in ihren Schweizer Chalets haben nicht diesen Komfort: Von der Hütte auf die Piste. Rein in die Skischuhe, in die Bindung steigen und schon beginnt der Spaß auf der Piste. Anstatt mit dem Auto lange einen Parkplatz beim Skilift zu suchen oder sich in den überfüllten Skibus einquetschen zu lassen, geht es hier bei der Wormser Hütte deutlich entspannter zu.  Auf 2.307 Metern in der Silvretta-Montafon liegt diese Unterkunft und ist auch für Familien einfach zu erreichen. Geöffnet hat die Berghütte vom 22.Dezember 2018 bis 31.März 2019 und 22.Juni 2019 bis 6.Oktober 2019. Hier in der Silvretta Montafon ist die längste Skiabfahrt von Vorarlberg. Zwölf Kilometer geht es hinunter bis nach Schruns. Auf 140 Pistenkilometern findet sich für jeden die passende Abfahrt. In den Zimmern erwarten Euch 22 Schlafplätze und auf dem Matratzenlager 42. Bekannt ist die Berghütte auch für die bodenständige Küche. Nach einem Skitag können sich im Gastraum die Kinder mit Kaiserschmarrn und anderen Spezialitäten stärken.

22 Schlafplätze in den Zimmern bietet die Wormser Hütte den Familien.
foto (c) kinderoutdoor.de

Familienfreundliche Hütten im Winter: Selbst versorgt und schöner Blick auf Thalkirchdorf

Im Wald oberhalb von Thalkirchdorf, Allgäu, liegt die Schönblick Hütte der Naturfreunde. Die neue Küche lässt keine Wünsche offen und hat mehrere Kochstellen, Kühlschränke und Regale. Alle die gerne mit dem Auo bis vor die Hüttentüre fahren, kommt diese Unterkunft im Bergwald weniger in Frage. Hier kommen die Familien nur zu Fuß hinauf. Von Thalkirchdorf aus sind es etwa 15 bis 20 Minuten bergauf bis zur Hütte. Auf etwa 800 Metern Höhe liegt die Hütte der Naturfreunde. Ein großes Plus hat dieses Selbstversorgerhaus: Die Getränke und auch das Feuerholz sind bereits vorhanden. Wer schlau den Rucksack einpackt, erspart sich einige Auf- und Abstiege. Am Ortsrand von Thalkirchdor befindet sich ein Skilift. Die Tageskarte kostet für den Erwachsenen 32 Euro, für Jugendliche 25 Euro und für Kinder unter 16 Jahren 17 Euro. Wichtig ist zu wissen, dass die Tickets auch für das benachbarte Skigebiet Hündle gelten. Über eine Verbindungspiste kommt Ihr von Thalkirchdorf mit den Ski dorthin. Noch günstiger sind die Halbtages- und Stundenkarten. Wer sich nur drei Stunden auf der Piste austoben will, erwirbt diese. Nach kurzer Zeit stellt Ihr fest, die Kinder brauchen keinen Skischaukelverbund mit mehreren hundert Kilometern präparierter Abfahrten. Die Outdoorkids sind auch am Skihang in Thalkirchdorf und am Hündle glücklich.

TIPP: Das solltet Ihr auf der Winterhütte kochen

Outdoor-Rezepte für Kinder sind oft auch tolle Hütten Rezepte. Wenn Ihr mit der ganzen Familie im Winter auf der Berghütte beim Skifahren seid, dann solltet Ihr mal frische bayerische Semmelknödel kochen. Das Tolle an diesem Essen: Ihr könnt die harten Brötchen/Semmeln vom Frühstück perfekt wiederverwenden. Begeistert kochen die Kinder mit und lernen so ganz spielerisch, dass Semmelknödel nicht aus Plastiktütchen kommen. Unser heutiges Rezept lässt sich am Gas- oder Spirituskocher zubereiten und genauso gut am Herd.

Beim Hüttenrezept formen die Kinder Semmelknödel. foto (c) kinderoutdoor.de

Wenn die Semmelknödel an der Wasseroberfläche treiben, sind sie bereit zum Servieren. foto (c) kinderoutdoor.de

“Semmelnknödeln” auf diesen einen Wort basiert ein legendärer Sketch vom Bayerischen Komiker Karl Valentin. In diesem Jahr hätte dieser Komödiant seinen 135 Geburtstag feiern können. Sogar Bertolt Brecht arbeitete mit ihm zusammen. Dieser bayerische Witz von Karl Valentin ist so zeitlos, wie das Rezept für die Semmelknödel. Klar ist es einfacher sich im Supermarkt die getrockneten Knödel zu kaufen, kurz ins Wasser zu legen aufzukochen und dann aus der Plastikhülle zu lösen. Kantinenessen schmeckt so. Dazu eine Instantsoße und die Geschmacksnerven erleben ihr Waterloo. Ganz anders schmecken die selbstgemachten Semmelknödel. Die duften schon ganz anders als ihre entfernten Verwandten aus dem Karton. Vom Geschmack ganz zu schweigen. Wenn Euch bei einem Hüttenaufenthalt Brötchen/Semmeln vom Frühstück über bleiben und diese hart sind, dass sie niemand mehr essen will, dann verwendet sie doch für die Knödel. Ein weiterer Pluspunkt: Diese Knödel lassen sich variieren: Ihr könnt Käse hineinmischen, Speck oder Bärlauch. Außerdem sind die Zutaten alles andere als exotisch und auch außerhalb Bayerns überall erhältlich. Doch was dieses Outdoor Rezept zusätzlich so besonders macht: Sollten Semmelknödel über bleiben, könnt Ihr diese später in Scheiben geschnitten in der Pfanne mit Eiern anbraten. Das schmeckt nach Urlaub in den Bergen.

Hütten Rezepte für Kinder: Eine runde Sache

Die Semmelknödel sind ein bayerisches Standardessen. Sie lassen sich separat verspeisen, mit Sauer- oder Rotkraut und Pilze (bayerisch “Schwammerl”) passen auch perfekt dazu. Zuerst erwärmt Ihr die Milch in einem Topf. In der Zwischenzeit schneidet Ihr mit dem Messer die trockenen Semmeln/Brötchen in kleine Würfel. Legt diese in einen Topf oder eine Schüssel und gießt jetzt die warme Milch darüber. Lasst nun die Semmel/Brötchenwürfel in der Milch einweichen. Fasziniert sehen die Kinder zu, wie sich die Würfel vollsaugen. Weiter geht es mit den Zwiebeln. Nehmt das Taschenmesser und entfernt die Schale. Anschließend schneidet Ihr die Zwiebel in kleine Würfel. Erhitzt die Butter in der Pfanne und gebt die Zwiebelwürfel hinein. Während die Zwiebel vor sich hin dünstet, schneidet Ihr die Petersilie möglichst klein. Diese kommt nun auch in die Pfanne zu den inzwischen glasigen Zwiebeln. Die Kinder schütten nun die Zwiebel-Petersilie-Mischung in den Topf oder die Schüssel mit den eingeweichten Brötchen/Semmelwürfeln. Im nächsten Schritt schlagt Ihr das Ei ein. Würzt die Mischung mit Muskat, Salz sowie Pfeffer. Jetzt sind die Kinder gut dabei: Sie mischen alles gut durch, bis ein Teig entsteht. Dabei kommen die Kinder und Eltern, wenn sie helfend eingreifen, gut ins Schwitzen. Wichtig ist jetzt, dass Ihr und die Kinder Euch die Hände anfeuchtet. Sonst klebt der Knödelteig an Euren Händen, wie Spiderman an der Fassade von einem Wolkenkratzer. Das kann an den Nerven zehren, deshalb feuchtet Euch die Hände mit Wasser ein. Ist der Knödel immer noch zu klebrig, dann staubt ihn ein wenig mit Mehl ein. Begeistert formen die Kinder einen Semmelknödel nach den anderen. In der Zwischenzeit setzt Ihr einen Topf auf und salzt das Wasser. Bringt es zum Kochen und anschließend soll das Wasser nur noch sieden. Legt nun vorsichtig die Semmelknödel ins Wasser. Deckt den Topf nicht mit einem Deckel ab. Ganz einfach könnt Ihr erkennen, ob die Semmelknödel fertig zum Essen sind. Wenn die Knödel an der Oberfläche treiben, dann könnt Ihr schon mal die Teller rausholen. Etwa zwanzig Minuten dauert es. Mit einer dunklen Soße schmecken die Semmelknödel besonders lecker oder wie Karl Valentin sagte: “Semmelnknödeln”

Winterhütte für Familien: Die Gablonzer Hütte

Hütten für Familien im Winter: Abenteuerlich ist der Aufstieg zum Selbstversorgerhaus. foto (c) kinderoutdoor.de

“Ja!” Freudestrahlend stehen manche Erwachsenen und Jugendlichen in der Gablonzer Hütte. Sie liegt bei Gosau auf 1.550 Meter und hat WLAN. Dort können die dem Internet-Verfallenen posten, surfen, mailen und streamen. Der Urlaub ist gerettet. Alle anderen lassen die Smartphones und Tablets links liegen. Sie genießen die Pisten mit natürlichen Schnee vom Skigebiet Dachstein West. Ein toller Luxus ist der direkte Anschluss an den Skilift. Vom 20. Dezember bis zum Ostermontag ist die Gablonzer Hütte geöffnet. Wichtig ist, dass Ihr Euch zuvor anmeldet, wenn Ihr dort übernachten wollt. Insgesamt gibt es dort 42 Schlafplätze. Davon sind 30 Betten in acht Zimmern verteil und es gibt 42 Plätze auf dem Matratzenlager. Auf die Dusche nach dem Tag auf der Skipiste muss niemand verzichten. Duschen sind in der Gablonzer Hütte vorhanden. Was für viele noch wichtiger ist: Dank WLAN haben sie Anschluss an das Internet. An sonnigen Wintertagen ist es ein Genuss, sich auf der Terrasse zu setzen und die Spezialitäten der Küche zu genießen. Die Gablonzer Hütte trägt das Gütesiegel “So schmecken die Berge”. Hier kommen Produkte aus der Region in die Pfannen und Töpfe. Außerdem bereiten die Wirtsleute alles frisch zu. Wer hier isst, hilft auch die regionale und aufwändige Landwirtschaft in den Bergen zu erhalten. Familien mit Kindern ab dem Babyalter können hier, aber bitte vorher anmelden, übernachten. Auch Schulklassen sind gern gesehene Gäste. Vom Gosausee geht es mit der Gosaukammbahn hinauf. Ab der Bergstation braucht Ihr mit Ski oder Snowboards etwa zwei Minuten bis zur Gablonzer Hütte. Wer möchte kann sich auch das Gepäck zur Hütte bringen lassen. Das erleichtert es ungemein mit den Ski zu fahren.

(c) kinderoutdoor.de

Packliste für eine Übernachtung auf einer AV Hütte

  • DAV Mitglieds Ausweis
  • Meistens sind Hüttenschlafsäcke Pflicht. Wenn Ihr keinen habt ist es sinnvoll abzuklären, ob ihr solche in der Hütte leihen oder kaufen könnt.
  • Waschzeug (Zahnbürste, Zahncreme, Deo usw.)
  • Teebeutel (unglaublich günstig bekommen DAV Mitglieder eine Kanne kochendes Wasser und den Kindern tut am Abend eine Tasse Tee oft gut)
  • Hüttenschuhe. Wollt Ihr sehen wie ein Hüttenwirt die Decke hochgeht? Dann latscht mit Euren verdreckten Wanderstiefeln in die Hütte. Eine gute Alternative zu Hüttenschuhen sind Flipflops.
  • Stirnlampe (wer nachts mal raus muss oder wenn ein Kuscheltier sich im Schlafsack versteckt hat)
  • Ein Müllbeutel. Von Deuter gibt es „Drecksäcke“. Diese kosten nur drei Euro, rascheln nicht und ein Euro geht an die Bergwaldoffensive
  • Bargeld (nur wenige Hütten akzeptieren EC- oder Kreditkarten)
  • Ohrenstöpsel
  • Kuscheltiere für die Kinder
  • Bücher zum Vorlesen
  • Kartenspiel (manche DAV Hütten haben auch Spielesammlungen)
  • Wechselwäsche

Winterhütte in Vorarlberg

Die Tschlenga ist für mich die schönste Sonnenterrasse in den Alpen!” schwärmt eine Mutter. Oberhalb von Bludenz in Vorarlberg liegt das Schwabenhaus. Der Name ist hier Programm, denn dieses seit 1925 im Besitz der DAV Sektion Schwaben und die Leute aus dem Südwesten sind bekanntlich sparsam. Deshalb ist das Schwabenhaus auch für Selbstversorger. Über das ganze Jahr ist diese Unterkunft geöffnet. Ein großer Pluspunkt an dieser Hütte ist, dass hier auch Babys willkommen sind und sich ein Parkplatz direkt davor befindet. Wer mit Säuglingen unterwegs ist, weiß was die ganz kleinen Menschen an Ausrüstung benötigen. Da ist der 120 Liter Rucksack schnell zu klein. Wer möchte parkt vor dem Schwabenhaus und lädt in aller Ruhe aus. Im Winter bietet es sich auch auch, mit der Einhornbahn hoch zu gondeln. Von dort wandert die Familie gemütlich eine halbe Stunde bis zum Selbstversorgerhaus. Wem das Kochen einmal zu viel ist, der kann in den gegenüberliegenden Gasthof einkehren und dort die Spezialitäten aus Vorarlberg genießen. Ideal für Familien ist auch die Aufteilung der Hütte. Es gibt 32 Schlafplätze in Zimmern. Diese sind in zwei bis Sechsbettzimmer aufgeteilt.Für alle die gerne kochen, gibt es eine geräumige Küche.

Berghütten für Familien mit Babys: Die Anton Schosser Hütte begeistert

Ein eigenes Hüttenlied von Kindern gesungen. Kann es ein größeres Kompliment für eine Berghütte geben? Idyllisch liegt die Anton Schosser Hütte im oberösterreichischen Voralpenland. Der Skilift in der Nähe ist stillgelegt, aber dafür lockt hier nun das Abenteuer die Familien an. Mit Schneeschuhen oder Tourenski lohnt es sich auf den Sonnenkogel (1.177 Meter) zu steigen. Dort bietet sich ein wunderbarer Blick über das Ennstal. Wer ein guter Skifahrer ist, brettert auf einer der Waldabfahrten zurück zur Hütte. Für die Kinder ist das ein grandioses Abenteuer im Schnee. Geöffnet hat die Anton Schosser Hütte ganzjährig, sie ist nur am Montag geschlossen. Eine Besonderheit bei der Anton Schosser Hütte ist die täglich wechselnde Tageskarte. Ins Schwärmen geraten viele Gäste, wenn sie von Martin´s Hittnmenüs erzählen. Mit dem Auto fahrt Ihr bis zum Parkplatz Hohe Dirn. Von hier aus seid Ihr etwa 45 bis 60 Minuten bis zur Hütte unterwegs.

Familienfreundliche Hütte mit direkten Liftanschluss: Gablonzer Hütte

“Ja!” Freudestrahlend stehen manche Erwachsenen und Jugendlichen in der Gablonzer Hütte. Sie liegt bei Gosau auf 1.550 Meter und hat WLAN. Dort können die dem Internet-Verfallenen posten, surfen, mailen und streamen. Der Urlaub ist gerettet. Alle anderen lassen die Smartphones und Tablets links liegen. Sie genießen die Pisten mit natürlichen Schnee vom Skigebiet Dachstein West. Ein toller Luxus ist der direkte Anschluss an den Skilift. Vom 20. Dezember bis zum Ostermontag ist die Gablonzer Hütte geöffnet. Wichtig ist, dass Ihr Euch zuvor anmeldet, wenn Ihr dort übernachten wollt. Insgesamt gibt es dort 42 Schlafplätze. Davon sind 30 Betten in acht Zimmern verteil und es gibt 42 Plätze auf dem Matratzenlager. Auf die Dusche nach dem Tag auf der Skipiste muss niemand verzichten. Duschen sind in der Gablonzer Hütte vorhanden. Was für viele noch wichtiger ist: Dank WLAN haben sie Anschluss an das Internet. An sonnigen Wintertagen ist es ein Genuss, sich auf der Terrasse zu setzen und die Spezialitäten der Küche zu genießen. Die Gablonzer Hütte trägt das Gütesiegel “So schmecken die Berge”. Hier kommen Produkte aus der Region in die Pfannen und Töpfe. Außerdem bereiten die Wirtsleute alles frisch zu. Wer hier isst, hilft auch die regionale und aufwändige Landwirtschaft in den Bergen zu erhalten. Familien mit Kindern ab dem Babyalter können hier, aber bitte vorher anmelden, übernachten. Auch Schulklassen sind gern gesehene Gäste. Vom Gosausee geht es mit der Gosaukammbahn hinauf. Ab der Bergstation braucht Ihr mit Ski oder Snowboards etwa zwei Minuten bis zur Gablonzer Hütte. Wer möchte kann sich auch das Gepäck zur Hütte bringen lassen. Das erleichtert es ungemein mit den Ski zu fahren.

Gemütlichkeit auf der Hütte, statt Cafe Steril

Berghütten für Familien im Winter bringen Euch die ganze Faszination des Skifahrens näher. Anstatt in einem Allerwelts-Hotel zu übernachten, schlaft Ihr mit den Outdoorkids in einer urigen Hütte. Während sich andere Familien im Skibus wie die Sardellen in der Dose zusammenquetschen lassen, geht Ihr vor die Tür der Berghütte, lasst Euch die frische Höhenluft um die Nase wehen und steigt in die Ski zur ersten Abfahrt des Tages. Für Euch haben wir uns Hütten ausgesucht, bei denen Ihr mit der Familie gut aufgehoben seid.

Berghütten für Familien im Winter: Mitten im Skigebiet Nebelhorn liegt das DAV Edmund Probst Haus. foto (c) kinderoutdoor.de

Zu den schneesichersten drei Skigebieten in Deutschland gehört auch das Nebelhorn. foto (c) kinderoutdoor.de

Das Nebelhorn bietet ein geniales Panorama für die Wintersportler. Hier gibt es eine perfekte Berghütte für Familien im Winter. foto(c) kinderoutdoor.de

75 zu 57. Das ist kein Ergebnis vom Basketball. So steht es, wenn es um die Sonnentage pro Saison geht. 57 Sonnentage gibt es in Deutschland durchschnittlich in der Skisaison. Hingegen scheint den Wintersportlern am Nebenhorn im Allgäu 75 Tage im gleichen Zeitraum die Sonne in die Gesichter. Das Nebelhorn, ein grandioser Aussichtsberg, macht seinen Namen also keine Ehre. Unter den Top drei in Deutschland ist dieses Skigebiet auch, wenn es um die Höhe geht. Von 2.224 Metern bis 828 Meter führen die Abfahrten hinunter. Bekannt ist das Nebelhorn auch dafür, wie lange hier der Schnee liegen bleibt. Es ist ebenfalls in den Top-Drei der schneesichersten Skigebiete Deutschlands platziert. Mitten in diesem Paradies für Wintersportler liegt das DAV Edmund-Probst-Haus. Seit dem Jahr 1880 steht hier die Hütte. Schon zu Königs Zeiten wussten die Leute schon, wo es in den Bergen besonders malerisch ist. Damals bretterten aber noch keine Skifahrer und Snowboarder das Nebelhorn hinunter. Neben der Bergstation der Nebelhornbahn liegt die Berghütte. Einfacher und kürzer kann die Anreise kaum sein. Besonders bekannt ist das Nebelhorn für sein unvergleichliches Panorama im Winter. Auch die Zugspitze, der Mount Everest von Deutschland, ist von dort oben leicht zu erkennen. Im Matratzenlager gibt es 62 Schlafplätze und in den acht gemütlichen Vier-Bettzimmern stehen, alle Streber haben mitgerechnet, 32 Betten. Zentraler kann eine Unterkunft im Skigebiet kaum liegen, wie das Edmund-Probst-Haus. Bitte denkt daran, dass Ihr einen Hüttenschlafsack benötigt. Diesen gibt es vor Ort zu kaufen oder Ihr könnt ihn auch mieten. Die Wintersaison dauert bei dieser familienfreundlichen Berghütte vom 25.12 bis Ostern. Was den Geldbeutel freut: Kinder bis sechs Jahre übernachten kostenlos. Am Buffet stellen sich die Gäste am Morgen ein Frühstück zusammen, wie es ihnen schmeckt und gefällt. Ab 18.00 Uhr gibt es die komplette Speisekarte zu bestellen und wer sich davor noch frisch machen will, der benutzt die Duschen mit Münzeinwurf. Auch Verpflegung für die Skipiste gibt es auf der Hütte zu kaufen.

Das Edmund Probst Haus am Nebelhorn bei Oberstdorf, gehört zu den Berghütten für Familien im Winter. Foto (c) kinderoutdoor.de

Perfekte Bedingungen bietet das Nebelhorn für Wintersportler mit seinen langen Abfahrten. foto (c) kinderoutdoor.de

Das Nebelhorn ist für große und kleine Pistenfüchse ein Traum in weiß. foto (c) kinderoutdoor.de

Familienfreundliche Berghütte in Tirol: Direkt im Skigebiet Hochoetz

Hochoetz? Da haben doch manche Wintersportler Fragezeichen im Gesicht. Dabei ist das Skigebiet in Tirol ein guter Tipp für Familien. Von den 36 Pistenkilometern sind drei schwer und der Rest weist ein mittleres oder leichtes Niveau auf. Eine geniale Unterkunft für Familien ist die Bielefelder Hütte. Auf 2.150 Metern liegt sie und bietet einen wunderbaren Panoramablick. Ideal für Familien ist es auch, wie sie die Unterkunft erreichen. Von der Bergstation Acherkogelbahn sind es knapp zehn Minuten und die Bielefelder Hütte ist erreicht. Sie ist vom 20. Dezember bis  zum 15. April geöffnet. Es handelt sich hier um eine Alpenvereinshütte der Kategorie II. In den Zimmern, mit zwei und vier Betten, gibt es 34 Schlafplätze, während 27 Leute im Matratzenlager unterkommen. Nach einem Tag auf der Skipiste tut eine Dusche gut und so eine gibt es auch auf der Hütte. Das ist ein wohltuender Luxus. Bekannt ist die Hütte auch für ihre Tiroler Schmankerl die hier auf die Teller kommen. Gesellig geht es am Abend zu und die Kinder kennen nach diesem Skiurlaub in Österreich sicher ein paar Bergsteigerlieder mehr. Abseits der Piste gibt es genügend Möglichkeiten in der Regi0n um mit den Outdoorkids Abenteuer zu erleben. Einen halben Kilometer lang ist die Rodelbahn Oetz/Plburg. Jeden Tag könnt Ihr dort bis 23 Uhr Schlittenfahren. Rodeln leiht Ihr euch am Gasthof Piburger See Rodeln aus.

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