Kinder Abenteuer im Winter: Wildfütterung

Kinder Abenteuer im Winter, brauchen keine Skipiste oder einen Rodelhang. Ein besonderes Erlebnis für die jungen Outdoorer ist es bei einer Wildfütterung dabei zu sein. Selbst scheue Waldbewohner wie Rehe oder Hirsche kommen angetrabt um sich Futter zu holen. Wann bekommt Ihr sonst einen Zwölfender in freier Wildbahn zu sehen? Ein Kinder Abenteuer im Winter, bei dem Ihr unbedingt dabei sein solltet.

Ab Sonntag, dem 25. Dezember und danach solange der Schnee noch liegt, haben Besucher die Möglichkeit, täglich ab 15 Uhr bei der Wildfütterung in Schwangau-Brunnen dabei zu sein.

Viele Besucher sind beeindruckt, wenn die Tiere ihre Einstände verlassen und vorsichtig auf den Futterplatz hinaustreten. Pünktlich muss man allerdings sein, denn um 15 Uhr beginnt die Fütterung. An einem großen Tor, etwas abseits der eigentlichen Wildfütterung, beginnt das Erlebnis. Sobald das Tor hinter den Besuchern geschlossen wird, heißt es still sein und möglichst plötzliche Bewegungen vermeiden, denn so manches Tier versteckt sich noch im Schutz des Waldes und kommt erst mit der Zeit hinaus zur Futterstelle. Durch die Wildfütterung versucht der Jäger die nahrungsarme Zeit zu mildern und sorgt so für ein Überleben der Wildtiere und den Schutz des Waldes. Den Futterplatz erreicht man bequem nach einem halbstündigen Spaziergang vom Ortsteil Brunnen aus oder man fährt mit der Kutsche romantisch durch die Natur zur Wildfütterung. Der Weg zur Futterstelle ist gut ausgeschildert und leicht zu finden.

Kinder Abenteuer im Winter: Eine Wildfütterung bei Schwangau gehört auf jeden Fall dazu. foto (c) © Tourist Information Schwangau

Weitere Informationen finden Sie auch direkt in der Tourist Information Schwangau, oder unter www.schwangau.de, sowie telefonisch unter 08362/8198-0 und per E-Mail info@schwangau.de.

Wildfütterung in Kaprun: Audienz bei seiner Majestät

Bis zu 150 Wildtiere und der Urlauber ist hautnah dabei: Die neue Schaufütterung im Thumersbacher Winterwald in Zell am See-Kaprun ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. Ab Mitte Dezember können Besucher bei der Abenteuertour, die von einem erfahrenen Berufsjäger begleitet wird, heimische Wildtiere aus nächster Nähe erleben. Beim Anblick majestätischer Rothirsche neben scheuen Rehen und stolzen Mufflons stockt Gästen und Einheimischen, Alt und Jung gleichermaßen der Atem. Eine maximal zehnköpfige Besuchergruppe geht bei ihrer Entdeckungsreise durch die Wälder auf der Ostseite des Zeller Sees. Es ist das Ziel, die Besucher über das richtige Verhalten im alpinen Gelände zu unterrichten und über die Bedeutung der Tiere für die Erhaltung der Wälder in der Region aufzuklären. Die Schaufütterung erleben die Urlauber dann von einer speziellen Beobachtungshütte aus. Angelockt durch Rufe des Fachmanns und das bekannte Geräusch des Traktors, mit dem das Futter transportiert wird, kommen bis zu 150 Tiere aus dem Dickicht des Waldes herbeigelaufen. Währenddessen verteilt der Experte die Nahrung, eine Mischung aus Heu, Kraftfutter und Obst, in die Tröge. Die Abenteuertour bietet eine einmalige Gelegenheit, Wildtiere zu beobachten, die sich dem Menschen sonst nur selten zeigen würden: Neben dem auch „König der Wälder“ genannten Rothirsch mit seinem gewaltigen Geweih sind junge Kälber, erfahrene Alttiere oder die als „Spießer“ bezeichneten, männlichen Jungtiere zu sehen.Wer sich selber davon überzeugen möchte, wie schwer es ist, auf eigene Faust Wildtiere zu entdecken, kann das im Anschluss an die Wildtierfütterung bei einer Schneeschuhwanderung durch den Thumersbacher Forst probieren. Die Suche nach Tierspuren im Schnee und dem einen oder anderen scheuen Waldbewohner ist mit dem neu gewonnenen Wissen ein ganz besonderes Erlebnis. Am Ende des Ausfluges werden die Wanderer auf der Enzianhütte mit traditionellen Pinzgauer Spezialitäten und dem beeindruckenden Panorama in 1.300 Metern Höhe belohnt.

Mit den Rangern ins Habachtal zur Wildfütterung

Im Winter kehrt Ruhe in den Gipfelregionen, auf den Almen und in den Wäldern ein. Einige Wildtiere halten Winterschlaf oder ruhen sich aus, andere wiederum trotzen der Kälte und den Stürmen. So wie es auch die Pflanzen und Bäume tun: Die Spitzfichten im Rauriser Urwald etwa haben sich über die Jahrhunderte mit besonders kurzen Ästen den Schneemassen angepasst. Das Rotwild im Habachtal wiederum ist auf die Fütterung durch den Menschen angewiesen. Wer nun – alleine oder in Begleitung eines Nationalpark Rangers oder Skitouren-Guides – rausgeht in die Natur, erlebt diese von einer ganz anderen Seite: Ruhig, intensiv und unglaublich beeindruckend. Ein wahrhaft nachhaltiges Wintererlebnis.

Auf den ersten Blick scheint die Landschaft am Fuße der höchsten Berge Österreichs unter einer dicken Schneedecke zu ruhen. Doch auf den zweiten Blick wird schnell klar: Das Leben in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern geht auch im Winter weiter. Vielleicht etwas ruhiger und verhaltener, aber dennoch quicklebendig. Überall im Schnee findet man Spuren von Wildtieren, unter ihnen Schneehasen, Birkhühner, Füchse, Gämsen oder Hermeline. Der Winter ist eine harte Zeit für die Tiere und eine Einladung an Gäste, Naturliebhaber und Familien, deren Lebensraum einmal auf ganz neue Art zu entdecken.
 
Mit dem Nationalpark-Ranger raus in die Natur
Das Winterprogramm mit Nationalpark-Rangern richtet sich an die ganze Familie und umfasst unter anderem Winter- und Schneeschuhwanderungen etwa in den Rauriser Urwald, in den „Wiegenwald der Zirben“ im hochalpinen Stubachtal oder in die stillen Sulzbachtäler. Am Kitzsteinhorn führt einmal wöchentlich ein Nationalpark-Ranger durch die „Nationalpark Gallery“ im ganzjährig geöffneten und barrierefrei zugänglichen Ausflugsziel „TOP OF SALZBURG/Gipfelwelt 3000“ auf 3.029 Meter Seehöhe. Mit der neuen, spektakuläre Seilbahnverbindung K-ONNECTION von Kaprun aufs Kitzsteinhorn kann die Erlebnistour „Kitzsteinhorn Explorer Tour“ unternommen werden: Teilnehmer nehmen komfortabel die Adlerperspektive ein und überwinden in Begleitung eines Rangers vier Klima- und Vegetationszonen vom Tal bis zum ewigen Eis des Gletschers.

Seht mal genau hin: Unberührter Wald? Fast. Eine Spur führt durch den winterlichen Wald im Nationalpark Hohe Tauern. foto (c) ferienregion Nationalpark Hohe Tauern


Psssst….! Hier können Rehe und Hirsche aus nächster Nähe beobachtet werden
Ein besonders beeindruckendes Erlebnis ist die Wildtierfütterung in Bramberg. In den Wintermonaten geht es in Begleitung von erfahrenen Nationalpark-Jägern zu einem abgelegenen Futterplatz im Habachtal. Dort wird seit vielen Jahren Rehwild und Rotwild – darunter kapitale Hirsche – mit Heu gefüttert, damit es gut über den Winter kommt. Die Fütterung ist für die Tiere lebensnotwendig. Am Rande dieses Platzes wurde eine komfortable Beobachtungshütte errichtet, in der die Teilnehmer nach einer kurzen, stillen Wanderung Platz nehmen. Sind die Menschen sicher hinter Glas, trauen sich langsam die ersten Tiere aus den Schatten der Bäume: Sie können – bestens ausgestattet mit Ferngläsern und aus unmittelbarer Nähe – bei ihrer Mahlzeit beobachten werden.
 
Die Hohen Tauern sind ein Paradies für Skitourengeher
Die Hohen Tauern bieten mit ihren Almen und Gipfeln das ideale Terrain für Skitouren. Der Bergsport liegt seit Jahren im Trend und erfüllt alle Ansprüche an Wintergenuss, Individualität und Naturnähe: Die Ruhe am Berg, der Aufstieg in alpines Gelände, die Aussicht vom Gipfel und zum Schluss die Abfahrt durch den Firn- oder Tiefschnee findet immer mehr Anhänger. Viele Hochtouren sind erst im Frühjahr möglich, doch auch während der kalten Wintermonate lässt es sich herrlich eine Spure nach oben ziehen.

  • Zu den Klassikern in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern zählen die Routen auf den Hohen Sonnblick (3.106 m), auf den Großvenediger (3.657 m) oder auf den Kloben (2.938 m) den man ab Ende April über die Großglockner Hochalpenstraße einfach erreicht und der eine gigantisch lange Abfahrt ins Käfertal verspricht. 
  • Die Weißsee Gletscherwelt wurde zum besten Skitourengebiet Österreichs gewählt. Ausgangspunkt der Routen ist der Enzingerboden (1.480m) an der Talstation der Weißsee Gletscherbahn in Uttendorf. Dort eröffnet sich das Skitourengebiet der Granatspitzgruppe – umgeben von einem herrlichen hochalpinen Panorama mit 22 markanten Gipfeln, davon 12 über 3.000 Meter. Die Anstiege zu den verschiedenen Starts (Scharten, Gipfel) sind je nach Aufstiegsrouten leicht bis anspruchsvoll (zwischen 2,5 und 7 Stunden). Kurze Anstiege und kilometerlange Abfahrten im unberührten Gelände lassen das Herz jedes Skitourengehers höher schlagen. 
  • Im Gasteinertal werden Skitourencamps für Wieder- und Neueinsteiger, aber auch für gestandene Bergsportler angeboten. Neben der richtigen Vorbereitung, Tourenplanung und der Navigation im Gelände wird großer Wert auf Lawinenkunde und Notmaßnahmen gelegt. Nur wer Gefahren erkennt, kann sie vermeiden. Für die Qualität der Schulungen sorgen staatlich geprüfte Berg- und Skiführer aus der Region.

Wildtierfütterung im Karwendel: Hier pirschte schon der Kini

Erst der Mampf, dann der Kampf. Zu beobachten in der Alpenwelt Karwendel. foto (c) Alpenwelt Karwendel / Hubert Hornsteiner

Stille und Spannung herrschen, wenn der Jäger auftritt und das Rotwild füttert. So erlebt man prächtige Tiere aus nächster Nähe und erfährt Interessantes über Hege und Jagd im oberen Isartal. Ab Dezember führt ein Wanderführer zweimal wöchentlich an die Futterkrippe in der Alpenwelt Karwendel. „Stad“ heißt auf bayerisch so viel wie „mucksmäuschenstill“. Genau das müssen Tierfreunde und Winterwanderer sein, wenn sie das scheue Rotwild aus nächster Nähe beobachten. Rund 80 Tiere, darunter einige stattliche Hirsche, scharen sich um die Futterkrippe in der Alpenwelt Karwendel – ein eindrucksvolles Schauspiel. Die Wanderung zur Wildfütterung startet ab Mitte Dezember jeden Montag und Donnerstag an der Tourist-Information Krün. Von dort spaziert die Gruppe mit einem Wanderführer in Richtung Wallgau, dann über die Isarbrücke weiter durch den Wald zur Auhütte. Nach insgesamt einer guten Stunde Weges verschanzen sich die Wildbeobachter in einem kleinen Häuschen. Dann heißt es „Psst!“ oder „stad sein“. Denn nun tritt Jäger Karl Hörmann auf und füttert die Rothirsche, Hirschkühe und ihre Kälber, die zum „Buffet“ ins Tal kommen. „Im Sommer lebt das Rotwild an den Berghängen von Karwendel und Soiern“, erzählt der erfahrene Berufsjäger, der das Gebiet für die Bayerischen Staatsforste betreut. „Im Winter füttere ich sie zum Beispiel mit Heu von den heimischen Bergwiesen“. Die Gäste erleben nicht nur das Rotwild aus unmittelbarer Nähe. Sie erfahren auch Interessantes über Wildverbiss, die Jagd im Karwendel oder über König Ludwig II., der die Jagd weniger schätzte, sondern lieber das Wildbret der Region im Jagdhaus am Soiern verspeiste.
Kinder sind ab sechs Jahren willkommen, Hunde dürfen verständlicher Weise nicht mitgeführt werden. Die Tour zur Wildfütterung ist für Übernachtungsgäste der Alpenwelt Karwendel kostenlos, die Anmeldung ist in der Tourist-Info Krün erforderlich.


Weitere geführte Touren und Veranstaltungen der Alpenwelt Karwendel sind online unter http://www.alpenwelt-karwendel.de/veranstaltungskalender

Kontakt:
Alpenwelt Karwendel Mittenwald Krün Wallgau Tourismus GmbH,
Postfach 248, D-82477 Mittenwald, Tel. +49-8823-33 981, E-mail:
info@alpenwelt-karwendel.de, Internet: www.alpenwelt-karwendel.de

Im Winter können die Outdoorer in der Alpenwelt Karwendel diese prächtigen Hirsche bei der Wildfütterung beobachten. foto (c) Alpenwelt Karwendel/Stefan Eisend

Wintererlebnis im Krimmler Achental


Eine außergewöhnlich reizvolle Schneeschuhtour gibt es in der grandiosen Hochgebirgslandschaft im Krimmler Achental. Vom Ortszentrum Krimml bringt die TeilnehmerInnen ein Täler-Transfer zum Krimmler Tauernhaus. Nun wandern sie in das Rainbachtal und zuletzt etwas steiler zu einem lohnenden Aussichtsgipfel. Am Rückweg besuchen sie die weltbekannten Krimmler Wasserfälle. Die Tour wird nur bei sicheren Schneebedingungen und entsprechender Witterung durchgeführt. Tipp: Zu dieser Wanderung gibt es auch eine viertägige Variante.
Info: Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern | T +43 6562 40939 | www.nationalpark.at

Talschluss-Romantik in Kolm Saigurn
Auch wenn diese Schneeschuhwanderung eher zu den leichteren gehört, gilt sie auch als eine der schönsten im Raurisertal. Über eine Rodelbahn und einen Schneeschuhwanderweg gelangt man zurück zum Naturfreundehaus Kolm Saigurn, wo man auch im Winter übernachten kann. Über Almen gelangt man wieder zurück in die Zivilisation. Wer es etwas rasanter möchte, der kann oben auch die Schneeschuhe gegen eine Rodel tauschen und über die Rodelbahn abfahren.
Info: Tourismusverband Rauris | T +43 6544 20022 | www.raurisertal.at

Kitzsteinhorn Explorer Tour
Eine Wanderung mit einem der Nationalpark Ranger aus dem Nationalpark Hohe Tauern ist immer etwas Besonderes. Mit der spektakulären K-ONNECTION geht es vom Kapruner Ortszentrum hinauf auf 3.029 Meter ins ewige Eis des Gletschers. Die Teilnehmer nehmen dabei die Adlerposition ein, blicken auf vier Klimazonen hinunter und überwinden so ganz bequem 2.261 Höhenmeter. Oben angekommen, lohnt sich ein Besuch in der Gipfelwelt 3000 mit Cinema 3000 und Nationalpark Gallery, sowie eine Einkehr im Gipfel Restaurant, Salzburgs höchst gelegenem Restaurant. Die Explorer Tour findet jeden Dienstag in Begleitung eines Rangers statt.
Info: Zell am See-Kaprun Tourismus | T +43 6542 770 | www.zellamsee-kaprun.com | www.kitzsteinhorn.at

Idyllisches Kötschachtal in Gastein
Genau dort, wo die Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern beginnt, startet diese idyllische Schneeschuh- und Winterwanderung beim Hotel Grüner Baum im Gasteinertal. Das Kötschachtal, ein Seitental Gasteins, ist Sommer wie Winter ein Naturerlebnis und lädt zum regelmäßigen Wiederkommen ein. Vorbei am berühmten Malerwinkl, der Himmelwandhütte und einer Wildfütterung erreicht man schließlich den Gasthof Prossau. Unbedingt einkehren!
Info: Gasteinertal Tourismus | T +43 6432 33930 | www.gastein.com

Wandern in den Baumwipfeln – Baumzipfelweg in Saalbach Hinterglemm
Vom Ortsteil Lengau in Saalbach Hinterglemm geht es mit der Pferdekutsche Richtung Talschluss zum Baumzipfelweg. Bei der Lindlingalm startet mit der 200 m langen „Golden Gate Brücke der Alpen“ der 1 km lange Baumzipfelweg. Auf diesem läuft man rund 30 m über dem Boden, mitten in den Baumspitzen. Besonders romantisch ist eine Baumzipfelwanderung in der Nacht.
Info: Tourismusverband Saalbach Hinterglemm | T +43 6541 680068 | www.saalbach.com

Im Stadl und draußen den Tieren ganz nah: Wildpark Aurach in Tiro

Kinder die kein Haustier haben, sind vom Streichelstadel des Wildparks Aurach in Tirol begeistert. Die Tiere, die sich im Streichlstadl befinden, dürfen alle (wie es der Name schon sagt) gestreichelt werden.
In dem großen Stall sind Lamas, Schafe, Shetlandponys, Esel, Ziegen, Hasen und Meerschweinchen zu Hause. Das Streichelstadl ist 1min zu Fuß vom Eingangsbereich entfernt und liegt direkt neben dem Spielplatz Wildspielpark. Am Samstag, Sonntag und an Feiertagen findet im Streichelstadl um 13.30 Uhr eine betreute Fütterung für Kinder statt. Dabei dürfen Kinder unter Aufsicht ihre Lieblingstiere mit Äpfeln, Karotten, Salat etc. füttern. Eine Hauptattraktion ist die tägliche Wildfütterung um 14.30 Uhr am Futterplatz, der ca. 2 min zu Fuß vom Eingangsbereich entfernt ist.Hier könnt Ihr alle Tiere, die sich im Freigehege aufhalten aus nächster Nähe beobachten wie zB. Rotwild, Damwild,Muffelwild, Zwergziegen und Esel. Während der Hirschbrunft (witterungsabhängig zwischen Mitte September und Mitte November) findet die Wildfütterung aus Sicherheitsgründen nicht statt.

Das WildkogelAktiv-Programm hat’s in sich

Am Wildkogel sind seit dem Vorwinter auch die Winterwanderer unterwegs. Der neue, aussichtsreiche Weg verläuft zwischen den Bergstationen der Smaragdbahn, der Wildkogelbahn und der Gensbichlalmbahn – mit Blick auf das Gipfelmeer der Hohen Tauern. Fernab von gespurten Wegen starten die Schneeschuhwanderer im Rahmen des Wildkogel-Aktiv-Programms mit dem Wanderführer Christoph: Die Sulzbachtäler mit dem Großvenediger am Talschluss und das Dürnbachtal auf der „Sonnseit‘n“ sind dabei das Ziel. Große und kleine Wildkogel-Gäste heften sich an die Fersen des Wanderführers und starten zur Fackelwanderung, teilweise auch mit anschließendemSnow-Tube-Rennen. Abends stehen im Rahmen des WildkogelAktiv-Programmes auch Eisstockpartien auf dem Plan. Das Nationalpark-Winterprogramm hat ebenfalls einige Highlights zu bieten: Gemeinsam mit einem Nationalpark Ranger werden das hochalpine hintere Stubachtal und das Wasenmoos am Pass Thurn angepeilt, mit oder ohne Schneeschuhen. Äußerst eindrucksvoll und beliebt sind auch die Wildfütterungenim Habachtal. www.wildkogel-arena.at

Bergbahnen Wildkogel 2019/20
Öffnungszeiten:
 06.–08.12.19, 13.12.19–19.04.20
Betriebszeiten täglich ab 08.45 Uhr, letzte Talfahrt 16.30 Uhr (ab 01.02.20 ab 08.30 Uhr / letzte Talfahrt 16.45 Uhr)
Tages-Skipass: Erw. 48,50 Euro / Ki. 23,50 Euro. 6-Tage-Skipass: Erw. 239,50 Euro / Kinder 117 Euro
Längste beleuchtete Rodelbahn der Welt (14 km, 1.300 hm) – täglich bis 22 Uhr geöffnet und beleuchtet
Letzte Bergfahrt für Rodler 16.15 Uhr: Erw. 13 Euro / Ki. 6,50 Euro, Tageskarte: Erw. 32 Euro / Ki. 16 Euro
Zusätzliche verlängerte Rodler-Abendfahrten bis 18.30 Uhr, Di. + Fr. Bramberg (Abendfahrten nicht im Skipass enthalten!)

Saustark! Mit der Fackel durchs Saumoos

Im idyllischen St. Margarethen im Lungau lassen sich noch viele weitere Glücksmomente sammeln: etwa beim Rodeln, Eislaufen, Eisstockschießen, Winterreiten undPferdeschlitten fahren. Im Jänner gibt es im Rahmen der SkiPlus Pauschale kostenlose Zusatzangebote. Denn treten Einheimische und Gäste montags auf der Natureis-bahn zur Eisstockpartie an. Das Eisstockschießen geht völlig ohne Pulverdampf und ist im Winter im Alpenraum der traditionelle Sport.Dienstags geht es bei romantischen Fackelwanderungen durch das Saumoos – mit einem Glühwein zum Aufwärmen. Wer zur Wildfütterung im Wildgehege Schlögelberger mitkommt, kann die scheuen Waldbewohner in ihrem natürlichen Lebensraum aus nächster Nähe beobachten. Das ist ein Geschma www.stmargarethen.at

Der küssende Hirsch will auch sein Futter haben

Winterwandern mit der Familie entschleunigt innerhalb von wenigen Minuten. Viele Führungskräfte zahlen hohe Summen um in Seminaren zu lernen, wie sie wieder zu sich finden können. Anders ist es beim Winterwandern mit Familien in Lenggries. Auf dem Weg zur Reiseralm gibt die Natur den Takt vor und der ist in der kalten Jahreszeit gemütlich. Auf der Alm angekommen lohnt es sich mit Lois Oswald zu seiner täglichen Wildfütterung zu gehen. Dort bekommen die Familien etwas ganz Besonderes zu sehen

Winterwandern in Lenggries mit der Familie aufs Brauneck. Dort gibt es den knutschenden Hirschen.
Foto: Gäste-Info Lenggries

Der Hausberg von der Isargemeinde Lenggries ist das Brauneck. Das ganze Jahr über zieht dieser Berg die Wanderer an. Wer Winterwandern mit der Familie will, ist in diesem oberbayerischen Ort richtig. Über 40 Kilometer Wege sind geräumt. Eine empfehlenswerte Tour führt hinauf zur Reiseralm. Wer möchte kann hinaufgondeln und unterwegs die Blicke auf die verschneite Landschaft genießen. Alle anderen nehmen einen kurzen Fußweg auf sich. Gemütlich bricht die Familie zur Winterwanderung auf und zieht einen Schlitten hinter sich her. Bei der Talstation der Bergbahn Richtung Süden halten und in den Wald wandern. Etwa eine halbe Stunde geht es bergauf bis die Reiseralm erreicht ist. Hier ist der Oswald Lois Hüttenwirt. Ein Original, wie die Oberbayern sagen. 2007 hat der Lois sich ein Wildgehege bei der Reiser Alm angelegt. Dort lebt Rotwild und der Hirsch “Husse”. Ein sehr spezieller Geweihträger. Kann es ein lohnenderes Ziel für eine Winterwanderung mit der Familie geben? Nach dem Aufstieg setzt sich die Familie auf die Sonnenterrasse von der Reiser Alm und isst gemütlich Kaiserschmarrn bei einer königlichen Sicht ins Isartal.

Winterwandern mit Familie auf dem Panoraomaweg: Kurz, aber aussichtsreich!

Husse. Den kennen von den Einheimischen etliche. Wenn sie den Namen Husse hören, haben manche gleich ein Grinsen im Gesicht. Meist fällt dann auch noch in diesem Zusammenhang der Name Lois. Aha, der Husse under Lois gehören also zusammen. Genauso ist es. Täglich um 15.30 Uhr füttert der Lois persönlich das Rotwild. Die Tiere haben sich an ihren Gastgeber gewöhnt und holen sich das Futter an der Futterraufe ab. Beeindruckt sehen die Kinder dem Schauspiel zu. Manche der Outdoorkids haben noch nie ein Reh gesehen, was aber am Ende der Brotzeit kommt, das ist selbst den meisten Erwachsenen neu: Der Hirsch “Husse” gibt dem Lois einen Kuss auf den Hals. „Ich glaub, mich knutscht ein Rothirsch“, schmunzelt Lois Oswald. Alleine für diese ungewöhnliche Wildfütterung hat sich der Aufstieg gelohnt. Eine Winterwanderung mit der Familie braucht keine vielen Höhen- oder Kilometer um die Outdoorkids zu beeindrucken. Um das Brauneck führt ein Panoramaweg. Dieser Höhenweg ist 1,5 Kilometer kurz und auch für Kinder zu schaffen. Unterwegs bieten sich malerischer Blicke auf die Schnee bedeckten Berge vom Karwendel. Der eigentlich Höhepunkt dieser Winterwanderung mit der Familie kommt erst noch: Anstatt ins Tal abzusteigen, nehmen alle auf den Schlitten Platz und brettern zurück nach Lengries. Eine Tour durch den Schnee lässt sich noch steigern: Immer am Dienstag gibt es geführte Nachtwanderungen hinauf zur Reiseralm. Wer die Lenggrieser Gästekarte besitzt, der darf gratis mitwandern. Im Schein der Laternen geht es durch den winterlichen Wald. Infos und Termine auf www.lenggries.de/winter/winterwandern