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Kinder wandern im Herbst bei Innsbruck

Bei Innsbruck ist es mit Kinder wandern im Herbst am einfachsten. Eine Großstadt zu Füßen der Berge, wo gibt es das schon? In weniger als einer halben Stunde sind die Familie von Innsbruck in den Bergen unterwegs. Im Herbst wartet ein wahres Feuerwerk an Farben auf die Wanderer. Auf den Almen um Innsbruck ist es ruhiger geworden und die Nordkette bietet atemberaubende Touren für erfahrene Bergsteiger.

Innsbruck ist das Zentrum für den goldenen Herbst. Hier herrscht himmlische Entspannung. Der Weg ist das Ziel, und Wege gibt es viele. Je nach Fitnesslevel, Lust und Laune spaziert man entweder gemütlich durch idyllische Landschaft. Oder powert sich auf anspruchsvollen Steigen so richtig aus. Ausgedehnte Wanderungen sind bis tief in den Herbst möglich. In Stadtnähe, auf sonnigen Wegen oder im rauen Charme hochalpiner Umgebung. Der Bonus: Auch die meisten Almhütten bleiben während der Herbstmonate geöffnet und verwöhnen ihre Gäste mit Tiroler Köstlichkeiten.

Der Herbst hat unglaublich viele schöne Tage in Innsbruck. foto (c9 Innsbruck Tourismus / Christian Vorhofer

Warum ist wandern so angesagt?

Es gibt viele gute Gründe warum wandern so angesagt ist.

  • herrliche Eindrücken am Berg
  • tolle Aussicht von oben
  • köstliche Almschmankerln auf den Hütten
  • Beim Wandern entstehen die traumhaftesten Urlaubsfotos.
  • Hier gibt’s das beste Frühstück!
  • Am Berg triffst du die coolsten Leute!
  • Wandern ist gesund
  • Wandern braucht wenig Aufwand
  • wandern ist preiswert
  • wandern ist abwechslungsreich
  • für jeden Anspruch gibt es die passenden Touren
  • wandern ist ungefährlich
  • wandern schont die Natur
Im Herbst haben um Innsbruck noch etliche Almen und Hütten geöffnet. foto (c) Innsbrucker Tourismus

Kinder wandern im Herbst: Die Stadt als Wanderstart

Das Wandervergnügen der Region Innsbruck beginnt mitten in der Stadt. Gerade noch spazierst du durch die charmanten Laubengänge der mittelalterlichen Altstadt, vorbei an Straßencafés und verlockenden Schaufenstern. Fünf Minuten später rauschst du schon lautlos mit der topmodernen Hungerburgbahn auf die Nordkette zum befreienden Wandererlebnis. Die öffentlichen Verkehrsmittel bringen alle Wanderlustigen zu den Wanderstarts am Stadtrand und in den umliegenden Dörfern. Die Fahrt mit Bus, Straßenbahn und Zug ist mit Welcome Card sogar kostenlos. Viele Bergbahnen sind mit der Karte ermäßigt. Du bekommst die Welcome Card gratis zum Aufenthalt in einem der teilnehmende Partnerbetriebe.

 
 
Innsbruck Tourismus_Herbst_Innsbruck © Innsbruck Tourismus_Markus Mair
Das herbstliche Wandervergnügen der Region Innsbruck beginnt mitten in der Stadt. © Innsbruck Tourismus, Markus Mair

Ist wandern für Kinder gesund?

Wandern ist ein sanftes gesundes Training für den gesamten Körper des Kindes. Ohne großen Aufwand fordert es die Muskeln, welche für den Stützapparat wichtig sind:

  • Wadenmuskulatur
  • Beinmuskulatur
  • Rückenmuskulatur
  • Bauchmuskelmuskulatur

Wandern findet in der freien Natur statt und somit bekommen die Kinder auch eine „Überdosis“ frische Luft!

Wer frische Bergluft und freie Sicht braucht, der wandert im Herbst bei Innsbruck foto (c) Innsbruck Tourismus Pastourmatzis

Kinder wandern im Herbst: Wandern in Stadtnähe

Ganz nah am städtischen Treiben, und doch wunderbar ruhig gelegen sind die Almen auf den Hängen der Nordkette. 40 Minuten von der Station Hungerburg der Nordkettenbahnen entfernt etwa wartet die topmoderne Umbrüggler Alm. Eine knappe Stunde wandert man zur urigen Arzler Alm. Weiter oben, aber dennoch gut erreichbar, liegen die Höttinger Alm und Bodenstein Alm mit Blick auf Innsbruck. Und wer gerne hochalpin mit Stadtblick wandert, geht vom über 2.000 Meter hoch gelegenen Hafelekar über den Goetheweg zur Pfeishütte im Karwendel. Ein Bergtraum, von dem man kaum glauben kann, dass er so nah am Stadtgebiet liegt.

In der Herbstsonne lässt es sich wunderbar zu einer Jause (Brotzeit) vor der Umbrüggler Alm zusammensitzen. foto (c) Innsbruck Tourismus / Christian Vorhofer

Welche Verpflegung brauchen Kinder beim Wandern?

Beim Wandern sollte das Essen und Trinken die Kinder nicht zu sehr belasten. Deshalb ist es ratsam

  • frisches Obst
  • frisches Gemüse
  • Vollkornbrote
  • Käse
  • Wasser
  • Wurst einzupacken

Ein paar Süßigkeiten sollten auch mit dabei sein…..

Der Bergwald vom Patscherkofel zeigt sich um Innsbruck in seinen buntesten Farben. foto (c) Innsbruck Tourismus Markus Mair

Kinder wandern im Herbst: Olympischer Berg

Noch näher dran ist ein meditativer Weg für Spirituelle und stadtnahe Pilger: Der Weg zum Höttinger Bild: seit Langem eine Pilgerstätte vor allem für Studenten. Schon manch Stoßgebet fuhr von der kleinen Waldkapelle für den akademischen Erfolg gen Himmel. Wer möchte, wandert noch weiter zum Alpengasthof Rauschbrunnen. Ein idyllischer Ort mit Blick auf Innsbruck während man sich mit Tiroler Köstlichkeiten stärkt. 

Auf der anderen Talseite grenzt der Patscherkofel an Innsbruck. Mit seiner runden Kuppe ist der Berg das krasse Gegenteil zur felsig aufragenden Nordkette gegenüber. Doch auch hier warten grandiose Wandermöglichkeiten in Stadtnähe. Ein Gipfelspaziergang von der Bergstation der Patscherkofelbahn ist für die ganze Familie machbar. Oder du besuchst die vielen Almen auf den Hängen des Patscherkofels. Kürzere und längere Wanderwege stehen zur Verfügung.

Beeindruckende Tiefblicke bieten sich auf das herbstliche Innsbruck.foto (c) Innsbruck Tourismus Markus Mair

Warum brauchen Kinder spezielle Wanderschuhe?

Die Füße der Kinder befinden sich noch im Wachstum. Entsprechend mehr Platz brauchen die Kinderfüße in der Zehenbox der Schuhe. Außerdem sind die Trekkingstiefel für junge Outdoorer, Gegensatz zu einem Turn- oder Laufschuh, mit einer griffigen Sohle ausgerüstet. Vor allem bei nassen Wurzeln oder Steinen können die Outdoorkids darauf ausrutschen. Durch die speziell profilierte Sohle ist der Grip deutlich optimaler.

Griffig! Die Ultra Grip Junior II Sohle beißt sich in den Untergrund.
foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder wandern im Herbst: Durch liebliche Landschaft am Mieminger Plateau

Sonnengeküsste Wiesen, leuchtendes Laub auf „brennenden Lerchen“, auf gemütlichen Wegen durch das Herbstidyll des Mieminger Plateaus. Die Gegend etwa 35 Minuten westlich von Innsbruck ist an sonnigem Charme kaum zu überbieten. Hier wanderst du gemütlich und ohne große Steigung, im Hintergrund jedoch ragt imposant die Hohe Munde empor. Welch ein Anblick! Da lässt man bei schönen Spaziergängen und einfacheren Wanderungen die Seele baumeln. 

 
 
Innsbruck Tourismus_Herbst_Lärchen © Innsbruck Tourismus_Klaus Kranebitter
Die „brennende“ Farbvielfalt des Mieminger Plateaus ist ein ein wahres Naturspektakel. © Innsbruck Tourismus, Klaus Kranebitter

Brauchen Kinder Outdoorschuhe mit einer Membrane?

Eine Membrane im Wanderstiefel ist eine tolle Sache. Wenn es regnet oder die Kinder einen Bach durchqueren bleiben die Füße trocken. Damit die Membrane funktioneren kann, Fußschweiß raus und die Feuchtigkeit bleibt draußen, muss ein Temperaturgefälle herrschen. Die Außentemperatur sollte niedriger sein, als die im Schuh. Im Sommer kann sich so eine Membrane zu einem Bratenschlauch entwickeln.

Bevor die Gore Tex Schuhe und Socken drüber kommen, richten Experten die Testfüße her.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder wandern im Herbst: Rund um Innsbruck gibt es Familientouren

Wandern im Herbst, warum sollen sich Familien für die Region um Innsbruck entscheiden? Hier nahe der Tiroler Landeshauptstadt finden sich Touren für Einsteiger und alle die mit der Kindertrage auf dem Rücken unterwegs sind. Was für Herbstwanderungen rund um Innsbruck auch ein Argument ist: Das Essen unterwegs. Kulinarisch ragen manche Gasthöfe und Berghütten in dieser Region von Tirol hervor, wie die Hafelekarspitze aus dem herbstlichen Bergwald. Ein weiteres Argument für Wandern im Herbst bei der Tiroler Metropole: Hier sind die Anfahrtswege zum Bergabenteuer kurz. Damit Ihr keinen Stress beim Einpacken habt, wenn Ihr im Herbst wandern wollt, gibt es bei uns eine Packliste für Familien die sich bewährt hat.

Welche Arten von Wanderschuhe für Kinder gibt es?

Wanderschuhe für Kinder bekommt Ihr in drei Versionen angeboten: Low Cut, Mid Cut und High Cut. Was hinter diesen Anglizismen steckt ist schnell erklärt: Halbschuhe, Leichtwanderschuhe und Bergstiefel.

 

Kinder wandern im Herbst: Welche Tour soll´s denn sein?

„Weisst Du was für mich hier das größte Problem ist?“ fragt ein guter Freund aus Innsbruck „Ich weiß nie für welche Tour ich mich als nächstes entscheiden soll!“ und lacht über seinen eigenen Witz. Um Innsbruck bieten sich das ganze Jahr viele reizvolle Touren. Von der anspruchsvollen Hochtour, die nur erfahrenen Alpinisten vorbehalten ist, bis zu Wegen die sich auch mit dem Kinderwagen befahren lassen. Besonders beeindruckend ist es, wie schnell die Familien von der lebendigen historischen Innenstadt von Innsbruck hinaus in die Ruhe der Berge kommen können. Mancher Münchener schaut neidisch auf die Einwohner der tiroler Hauptstadt.

Noch einmal vor dem Winter und den grauen Tagen Sonne tanken. Bei Innsbruck ist es möglich. foto (c) Innsbruck Tourismus / Tommy Bause

 

Kinder wandern im Herbst: Der Herbstwald „brennt“

Ab Oktober „brennt“ es in den Bergen rund um Innsbruck. Die Lärchen strahlen in ihren flammenden Farben. Ein Schauspiel der Natur, dass die Wanderer jedes Jahr auf´s neue beeindruckt. Familien die mit Teenagern unterwegs sind, finden in und um Innsbruck auch im Herbst Outdoor Aktivitäten. Die Jugendlichen haben es gerne rasant und hier erwartet sie einiges, um sich den Wind bergab um die Ohren wehen zu lassen. Sollte das Wetter in Innsbruck es einmal weniger gut mit den Feriengästen meinen,  ist dies kein Problem. Die zweifache Olympiastadt hat genügend Sehenswürdigkeiten und bietet vielfältige Möglichkeiten Sport innen zu betreiben. Herbstwandern in Innsbruck steht klar unter einem Motto: Genuss. Auf dieses eine Wort lässt sich alles zusammenfassen.

Leckeres Essen gehört zum Wandern bei Innsbruck, wie die olympischen Ringe. foto (c) Innsbruck tourismus / Tommy Bause

Was bedeutet Low Cut, Mid Cut und High Cut bei Kinderschuhen?

Low Cut: So heißt heute der Halbschuh. Diese gehen bis unter die Knöchel und lassen sich vielseitig einsetzen. Zustiegsschuhe oder Multifunktionsschuhe haben den Low Cut. Vor allem durch ihr geringes Gewicht überzeugen diese Halbschuhe und haben meistens eine griffige Sohle. Mid Cut: Der neue Name für Leichtwanderschuhe. Deren Schaft geht über die Fußknöchel. Dadurch besteht weniger die Gefahr, dass die Kinder beim Wandern umknicken. Auch die Gehsohle ist hier griffig und die Mid Cut Schuhe wiegen etwas mehr als die Halbschuhe. High Cut: Jetzt sind wir bei den klassischen Bergstiefeln. Im Vergleich zum Mid Cut ist der Schaft hier deutlich höher und fester. Wer längere Touren unternimmt ist mit diesem Schuhwerk perfekt ausgerüstet.

Kinder Outdoor Tipps: Wanderschuhe. foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder wandern im Herbst: Der familienfreundliche Allrounder in Mieming

Vom Parkplatz Lehnbach in Obermieming aus erreichbar, erstreckt sich der beliebte Wander- und Rad-Rundweg rund um den Mieminger Golfplatz. Auf direktem Weg in Richtung Stöttlalm ist der gut ausgebaute Weg nicht nur Kinderwagen-tauglich, sondern allgemein leicht zu bewältigen und somit für Jung und Alt bestens geeignet. Auf der Stöttlalm angekommen, überrascht trotz nur 980 Metern Seehöhe ein malerischer Panoramablick über das Mieminger Sonnenplateau und die sich ab Oktober verfärbenden „brennenden“ Lärchen.  Aber auch kulinarisch hat die Alm einiges zu bieten: vom Frühstücksbuffet über die Jausenkarte bis zum Törggelen, das für viele Besucher den Start in den Herbst markiert.  Die große Sonnenterrasse und die Tatsache, dass die Alm das ganze Jahr über täglich geöffnet ist, macht sie zum perfekten Familien-Wanderziel.
Natürlich hat das Mieminger Plateau auch Wanderungen für anspruchsvollere Berg-Enthusiasten zu bieten: Von Wildermieming aus erreicht man beispielsweise über den Ochsenbründl-Steig in rund zweieinhalb Stunden die Neue Alplhütte, die bis in den November hinein ihre Pforten geöffnet hat. Die eindrucksvolle Kulisse der Mieminger Bergkette hinter sich lassend, folgt man dem Forstweg bergab und wandert am Straßberghaus vorbei zum Ausgangspunkt.

Innsbruck überrascht immer wieder die Wanderer. foto (c) Innsbruck tourismus Mario Webhofer

 

Kinder wandern im Herbst: Der Almenweg 1600: Hüttenfeeling mal 5

Nahe der Stadt ein Almenparadies – das gibt es in Innsbruck: Eine herbstliche Wanderung am Almenweg 1600 erschließt gleich 5 Almen am Patscherkofel. Start der Route ist die Mittelstation der Patscherkofelbahn, die mit der Buslinie J perfekt an die Stadt angebunden ist. Von dort aus erreicht man als „Auftakt“ schon in 5 Minuten Gehzeit die Patscher Alm, die mit Köstlichkeiten wie Kaspressknödel und selbstgemachte Kuchen zu punkten weiß. Von der Patscher Alm führt der Weg über den Igleralmboden zur Lanser Alm auf rund 1.730 Metern, die mit einer besonders sonnigen Terrasse und einem einmaligen Ausblick auf die Nordkette begeistert. Weiter auf dem Almenweg verläuft die Route zur Sistranser Alm, die man in etwa 20 Gehminuten erreicht. Nach weiteren 30 Minuten Fußmarsch empfängt die Aldranser Alm, die vierte Alm im Bunde, die Wanderer mit alpinem Flair und urbanem Blick. Neben „Alm-Klassikern“ beeindruckt Gäste hier der hausgemachte Ziegenfrischkäse und frisch gebackenes Brot. Eine weitere, letzte Einkehrmöglichkeit am Almenweg bietet die Rinner Alm, die über einen Forstweg beziehungsweise anschließend auf einem Steig zu erreichen ist.

Woher hat der Zirbenweg bei Innsbruck wohl seinen Namen?
Foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder wandern im Herbst: Es isst gut!

Zuletzt noch ein wichtiger Hinweis: Bei dieser Wanderung müssen in erster Linie nicht die körperlichen Kräfte, sondern die kulinarischen Stopps gut geplant werden. Denn bei so vielen Schmankerln ist eine genussvolle Auswahl unumgänglich! Alle Almen wie auch die Patscherkofelbahn haben bis einschließlich 26. Oktober geöffnet, auch die Ruhetage sind abgestimmt.
Der Weg ins Tal verläuft anschließend über einen breiten Forstweg und endet in Rinn. Von dort aus ist der Bus die beste Wahl für den Rückweg zurück zur Talstation der Patscherkofelbahn oder direkt in die Stadt. In der Welcome Card – der kostenlosen Gästekarte der Region Innsbruck – ist ab 3 Übernachtungen nicht nur der öffentliche Verkehr in der Region inkludiert, sondern auf die Fahrt mit der Patscherkofelbahn gibt’s zudem eine Ermäßigung von 20%!

Auch mit Kindern erreicht Ihr ohne große Anstrengungn die Aussichtsplattform Simmering-Horn. Jetzt müssten einem nur noch Flügerl wachsen und schon könntet Ihr über Tirol fliegen.(c) Innsbruck Tourismus Moser

Was ist besser bei Wanderschuhen für Kinder: Quicklace, Boa Fit System oder Schnürsenkel?

Die Meinungen gehen bei einem Thema weit auseinander. Das Quick Lace System finden Kinder besonders toll. Schließlich erspart es das lästige Schuhebinden. Anders sehen es die Eltern: Einige der Erwachsenen finden Schnürsenkel wichtig, weil die Kinder dadurch das Knoten und somit manuelle Fähigkeiten trainieren. Simpel zu bedienen und perfekt individuell einstellbar sind Kinderschuhe, welche mit dem Boa Fit System ausgerüstet sind. In kürzester Zeit lassen sich die Schuhe justieren und ebenso flott wieder öffnen.

La Sportive Kinderschuhe überzeugen mit ihren Details. Beim Flash, einem Allrounder, ist es auch der praktische Boa Verschluss über den sich die Kinder freuen. Reinschlüpfen, drehen, los geht´s!
foto (c) la sportiva

Wandern mit Kindern im Herbst, auf den Spuren von Ludwig Thoma, dem bekannten bayerischen Schriftsteller.
foto (c) kinderoutdoor.de

Im Herbst am Berg: Vier wichtige Punkte

Wechselnde Temperaturen, kürzere Tage, Schnee in höheren Lagen – mit dem fortschreitenden Jahr müssen Wandertour und Ausrüstung den Verhältnissen angepasst werden. So ist man gut vorbereitet und sicher in den Bergen unterwegs:

1. Kürzere Tage berücksichtigen

Während man im Juli noch um neun Uhr abends die Aussicht genießen kann, geht Ende September schon zwei Stunden früher die Sonne unter. Kürzere Touren senken das Risiko, sich im Dunkeln zu verlaufen oder zu verletzen. Außerdem wird es nachts sehr schnell kalt.

Vorderriß liegt malerisch an der Isar. Hier mündet der wilde Rißbach in den Fluss.
foto (c) kinderoutdoor.de

2. Warme Kleidung

Auch auf Tagestouren sollte zusätzliche Kleidung eingepackt werden. Eine weitere warme Schicht, beispielsweise eine Fleece-, Daunen-, oder Kunstfaserjacke, gehört ebenso in den Rucksack wie eine Mütze und Handschuhe. Auch ein Ersatz-Shirt schadet nicht: Bei Nässe und starkem Wind kühlt man deutlich schneller aus.

Outdoor Bekleidung für den Herbst: Mountain Hardwear hat was gegen Kälte und Nässe. foto: Mountain Hardwear / bishop

3. Veränderte Wegverhältnisse

In schattigen Bereichen sind Wege oftmals durch das Laub nass und rutschig, auch wenn der Boden „um’s Eck“ warm und trocken ist. Besondere Vorsicht beim Gehen in schattigen Bereichen ist daher wichtig – und natürlich gutes Schuhwerk. Außerdem findet man in höheren Lagen vermehrt Schnee und vereiste Stellen. Wer hoch hinaus will, sollte die entsprechende Ausrüstung dabei haben (Gamaschen, evtl. Grödel bzw. Steigeisen) und über Bergerfahrung verfügen. Stöcke helfen, die Balance zu halten.

Wenn Ihr mit den Kindern am Königssee wandert, entdeckt Ihr im Herbst den Fjordartigen Charakter des Sees.
foto (c) kinderoutdoor.de

4. Verhältnisse checken

Große Temperaturunterschiede zwischen Tal und Berg gibt es zu allen Jahreszeiten. Im Herbst herrscht oben aber oftmals schon Winter, während man unten noch im T-Shirt wandern kann. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Wetterbericht sowohl im Vorfeld der Tour und vor dem Start zu überprüfen. Das DAV-Bergwetter liefert den täglichen Wetterbericht in den Alpen und Mittelgebirgen. Dieser lässt sich nach Ort und Region filtern und zeigt den Trend für die nächsten Tage an. Zusätzlich bietet der Bergbericht einen guten Überblick über das Wetter für das kommende Wochenende. Er erscheint jeden Donnerstag um 16 Uhr auf alpenverein.de.

Kinder Herbstwanderungen in Tirol

Es scheint fast so, als würde die Natur noch einmal alle Register ziehen, bevor der Winter seine Schneedecke über das Land ausbreitet: In schönstem Goldgelb, Orange und Ziegelrot leuchten die Wälder, dahinter türmen sich graue Steinwände in die Höhe. Auf den Bergspitzen grüßt der erste Schnee als Wintervorbote. Noch aber zeigt die Herbstsonne ihre Kraft und taucht die Landschaften in goldenes Licht: Die beste Zeit, Tirol wandernd zu entdecken.

Herbstwanderungen in Tirol – „Kleine Abenteuer. Große Momente.“ © Tirol Werbung / Molle & Korn

Landschaften wie aus dem Bilderbuch

Ein Klassiker unter den Herbstwanderungen in Tirol ist der Ausflug zum großen und kleinen Ahornboden im hintersten Rissbachtal im Naturpark Karwendel. Hier wachsen über 2.500 Bergahorne, viele der Bäume sind bereits über 600 Jahre alt. Im Herbst zeigen sie ihre ganze Pracht, wenn sie sich leuchtend gelb und rostrot verfärben. Die besondere Magie dieses Ortes in der Eng wurde schon früh erkannt: Seit 1927 stehen der Große und der Kleine Ahornboden als Naturdenkmal unter Schutz.

Märchenhaft schön zeigt sich im Herbst die Pfundser Tschey im Tiroler Oberland. Dieses Hochtal liegt auf 1.650 Meter Seehöhe und bezaubert mit einer außergewöhnlichen Landschaft: Braun gefärbte Wiesen, die sich langsam auf die Winterruhe einstellen, dunkel verwitterte Holzstadel, willkürlich verteilt über das gesamte Tal, dazu der dunkelblaue Himmel und die goldgelben Lärchen. Eine leichte, 2,5-stündige Familienwanderung führt durch die Tschey bis zur Platzer Alm.

Großer Ahornboden im Rissbachtal. © Tirol Werbung / Mario Webhofer

Der Wandel der Jahreszeiten lässt sich auch im Stubaital wunderschön beobachten. Gelb verfärbte Lärchenhaine, kleine Stadel und immer wieder der Blick auf die Serles machen die Wanderung zu den Eulenwiesen zum bunten Spektakel. Eine einfache, knapp 2-stündige Wanderung führt vom Gleinserhof zu diesem Naturschauplatz und zurück.

Nicht nur im Herbst sind das beschauliche Villgraten- und Winkeltal in Osttirol ein ideales Urlaubsziel für Ruhesuchende: Hier gibt es keine großen Hotelbauten, keine Seilbahnen und Lifte, nur sanfte Erholung. Die herbstliche Landschaft teilt man sich mit wenigen Gleichgesinnten und den Almbewohnern, den Kühen und den berühmten Villgrater Schafen. Eine reizvolle Tour führt von Innervillgraten in rund vier Stunden über den Ahornberg und den Versellerberg in das Winkeltal und weiter nach Außervillgraten.

Pfundser Tschey oberhalb von Pfunds. © Tirol Werbung / Mario Webhofer

Herbststimmung am See

Wenn zu herbstlich leuchtenden Wäldern noch ein See hinzukommt, in dem sich die Szenerie spiegelt, hüpft das Herz von Herbstwanderern noch ein Stück höher. Erleben lässt sich dieser magische See-Wald-Berg-Anblick zum Beispiel am etwas versteckt gelegenen, tiefgrünen Berglsteiner See nahe Kramsach in der Region Alpbachtal. Ein einfacher, kinderwagentauglicher Spazierweg führt ums Wasser.

Der in einem Seitental des Wipptals gelegene Obernberger See ist zu jeder Jahreszeit ein Naturjuwel, im Herbst aber bündelt er noch einmal seine ganze Schönheit und Kraft: Hier leuchtet das Wasser in verheißungsvollen und unterschiedlichsten Blautönen, die einen starken Kontrast zu den hellgelben Lärchenwäldern bilden. Und über allem wachen die imposanten Tribulaun-Gipfel.

Berglsteiner See in Breitenbach. © Tirol Werbung / Mario Webhofer

Absolut lohnend ist eine Wanderung rund um den Achensee: Tirols größter See liegt wie eine schimmernde Perle eingebettet zwischen Rofan- und Karwendelgebirge und lässt sich im herbstlichen Licht am schönsten von oben bewundern – vielleicht bei einer Tour zur Dalfaz Alm und dem Dalfazer Wasserfall?

Mehr tosend als sanft zeigt sich das Wasser beim Spaziergang durch die Tiefenbachklamm zwischen Kramsach und Brandenberg. Ein bisschen lässt sich hier schon erahnen, dass der Winter nicht mehr weit ist, denn die Gischt ist eiskalt. Mit festen Schuhen und warmer Jacke ausgerüstet folgt man dem Steig und bestaunt die bizarren Felsformationen in der Klamm. Nach etwa einer Stunde wird die Klamm breiter und es eröffnet sich eine idyllische Wiese: Perfekt, um die Herbstsonne zu genießen.

Kellerjochhütte in Schwaz. © Tirol Werbung / Charly Schwarz

 

Gipfeltouren

Neben landschaftlichen Besonderheiten und See-Blicken lassen sich auch im Herbst noch Gipfelsiege feiern: Vor dem ersten Schnee ist etwa eine Tour zur Nockspitze (oder Saile genannt) empfehlenswert. Die Belohnung für den Aufstieg ist der Blick auf die Tiroler Landeshauptstadt, in goldenes Herbstlicht getaucht.

Die hervorragende Fernsicht im Herbst lässt sich auch am Kellerjoch gut nutzen: Der beliebte Aussichtsberg und Hausberg von Schwaz begeistert mit einem außergewöhnlichen Panoramablick auf das Karwendel, das Rofangebirge, den Alpenhauptkamm mit den Hohen Tauern sowie die Tuxer und Zillertaler Alpen.

Mehr zu den schönsten Herbstlandschaften und zu Wandertouren im Herbst: www.tirol.at/herbsturlaub