Wandern mit Kindern im Frühling: Im Tannheimertal blüht Euch was!

Wenn die letzten Reste vom Schnee gegen die milde Sonne im Frühling verloren haben, ist die beste Zeit mit den Kindern zu wandern. Die ersten Frühlingsboten zeigen sich und es beginnt eine besondere Phase im Tannheimer Tal (Tirol). Die Natur zeigt was sie kann und es ist der perfekte Zeitpunkt, um die Wanderschuhe auszupacken und den Lenz zu genießen – am besten können Naturliebhaber das auf den vielen verschiedenen, erlebnisreichen Wanderwegen im schönsten Hochtal Europas. Dabei gibt es zwei besondere Wege, die Wanderer immer wieder aufs Neue begeistern.

“Nun will der Lenz uns grüßen von Mittag weht es lau!” heißt es in einem wunderbaren alten Volkslied. Auch in den Tiroler Bergen erwacht nach dem strengen Winter wieder das Leben. Allerhöchste Zeit mit den Kindern auf Tour zu gehen. Vielen ist das Tannheimer Tal vom Skifahren und Langlaufen her ein Begriff. Doch der Frühling hat in diesem Tiroler Hochtal seinen ganz besonderen Reiz. Eine gemütliche aber aussichtsreiche Strecke bietet der Weg von Tannheim nach Grän. Ausgehend vom Dorfzentrum in Tannheim inmitten des Tannheimer Tals geht es über den Ortsteil Berg und den anschließenden Höhenweg nach Grän. Auf dem Rückweg bieten die zwei charakteristischen Gipfel von Gimpel und Rote Flüh sowie die umliegende, blühende Natur ein atemberaubendes Panorama. Etwas mehr als sieben Kilometer legen die Wanderer auf dieser Panoramastrecke in rund zwei Stunden zurück. Die Höhenmeter halten sich in Grenzen und niemand muss ein Sauerstoffgerät in den Rucksack packen.

Wandern mit Kindern im Frühling: Buchstabenweg in Jungholz

Wandern mit Kindern im Frühling: Bunt treibt es die Natur im Tiroler Tannheimer Tal. ©TVB Tannheimer Tal/Achim Meurer

An verschiedenen Punkten in dem idyllischen Ort sind die einzelnen Letter des Ortsnamens aufgestellt und bilden so einen Rundweg der besonderen Art. Buchstabe für Buchstabe wird Jungholz auf diesem Weg entdeckt. Gestaltet wurden die Wegpfeiler von verschiedenen Künstlern der Region in unterschiedlichen Materialien und Stilen. Die Intention und Interpretation der Künstler können dabei auf einer kurzen Beschreibung nachgelesen werden. Ausgehend von der Tourismusinfo in Jungholz führt der Rundweg durch die Tiroler Enklave. Die Dauer beträgt, je nach Gehgeschwindigkeit und Aufenthalt an den einzelnen Buchstaben, zwischen zwei und drei Stunden. Kunst und Natur werden auf diesem Rundweg vereint, der sich für Wanderer ebenso eignet wie für naturbegeisterte Familien. Nach dieser gemütlichen Tour hat der Spruch “Habt Ihr alle Buchstaben beieinander” eine ganz andere Bedeutung.

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