Fit zum Wandern mit der Familie: Wir haben Profitipps von Lowa für kleine und große Wanderer

Fit zum Wandern mit der Familie und der Spaß in der Natur kommt von alleine. Wer mit Kindern in den Bergen oder Mittelgebirgen unterwegs ist, den erwarten andere Ansprüche, als wenn er alleine oder mit anderen Erwachsenen unterwegs ist. Experten vom bayerischen Schuhersteller Lowa haben Tipps zusammengestellt. 

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Für jede Wandertour braucht es eine entsprechende Planung. Wo soll es hingehen, was nehme ich mit und wie weit möchte ich gehen? Auch die Leistungsfähigkeit der Kinder gilt es besonders zu berücksichtigen. Auch brauchen die Kinder mehr Pausen als Erwachsene. Der größte Feind beim Wandern mit Kindern ist die Langeweile. Nehmt kleine Spiele mit oder ein Taschenmesser um mit den Kleinen unterwegs zu schnitzen.

Doch auch darüber hinaus gibt es unzählige Dinge, die es bei der Vorbereitung eines Outdoor-Abenteuers zu beachten gilt. Daher hat LOWA einige Tipps und Tricks zum Auftakt in die Wandersaison zusammengetragen. Diese gibts hier

Fit zum Wandern mit der Familie:Warm Up – für Sehnen, Bänder, Muskeln und Gelenke

Jeder Körper sollte auf die Anstrengungen der Wanderung vorbereitet sein, um Verletzungen zu vermeiden. Drei Minuten auf der Stelle laufen, bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung. Arme kreisen lassen und Waden, Oberschenkel und Rückenmuskulatur dehnen – dann kann es losgehen. Auch während der Wanderung lohnen sich kurze Stretching-Pausen. Wenn eine Mehrtagestour geplant ist, sollte bereits einige Wochen vorher die Kondition trainiert und die Rückenmuskulatur zu stärken, damit sich der Rucksack über weite Strecken tragen lässt. Eine Kindertrage zu schultern stellt noch eine größere Herausforderung dar. Auch hier ist Aufwärmen alles andere als übertrieben. Wer am nächsten Morgen nach der Wanderung ohne fremde Hilfe aus dem Bett kommen möchte, der dehnt die Muskulatur vom Rücken.

Fit zum Wandern mit Kindern: So packt Ihr den Rucksack richtig

I’ll never be your beast of burden” singen die Rolling Stones. Ich werde niemals dein Lasttier sein. Manche Mütter und Väter sind es aber. Die einen tragen die Kindertrage, die andere den Rucksack mit der Verpflegung und den Regensachen.  Die Must-Haves für eine klassische Hiking-Tour: Je leichter, desto besser. Das Gewicht des gepackten Rucksacks sollte 25 Prozent des eigenen Körpergewichts nicht übersteigen. Er sollte kompakt gepackt werden: Leichtes (z. B. Schlafsack) ins Bodenfach, Schweres (z. B. Kamera) gehört direkt an den Rücken. Wer im flachen Gelände unterwegs ist, sollte den Schwerpunkt des Rucksacks auf die Schultern legen. In steilen Gebieten sollte er etwas tiefer liegen. Mittelschweres (z. B. Kleidung) gehört nach oben außen, Kleinigkeiten können im Deckelfach oder in den Seitentaschen untergebracht werden.

Fit zum Wandern mit Kindern: Passen die Schuhe?

Wenn Kinder draußen spielen und toben, steht eindeutig der Spaß im Vordergrund. Eltern ist es wichtig, dass ihre Kinder dabei bestmöglich geschützt und ausgestattet sind – gerade beim Thema Schuhe. Zusammen mit dem Direktor der Kinder- und Jugendchirurgie des Klinikums Ingolstadt Dr. Micha Bahr und seiner Familie hat LOWA einen Schuh entwickelt, der alle Wünsche vereint: das Modell ARCO GTX® MID JUNIOR.

Fit zum Wandern mit der Familie? Die Experten von Lowa haben Tipps dazu.
© Lea Novi

Entstanden ist das gemeinsame Projekt nach einer Wanderung der Familie Bahr. “Wir haben über die Jahre sehr viele Kinderschuh-Modelle ausprobiert, waren aber bei keinem Schuh wirklich zu 100 Prozent überzeugt”, berichtet der Kindermediziner. Dies war der Ursprung der Idee, einen Kinderschuh zu entwickeln, der sowohl Kindern als auch Eltern gefällt. Damit hat sich Dr. Bahr dann an den Traditionsschuster in Jetzendorf gewandt. “Beim Wandern mit meiner Familie haben wir unsere Wanderschuhe getestet, beobachtet und anschließend einen Anforderungskatalog ausgearbeitet”, so Bahr.

Die Ansprüche waren hoch: Der Schaft sollte hoch genug sein, um den Schutz des Sprunggelenkes zu gewährleisten und gleichzeitig über eine stabile Sohle verfügen, um das Risiko des Umknickens zu minimieren. Dies ist eine der häufigsten Verletzungen von Kindern beim Wandern. Zudem sollte der Schuh eine flexible Abrollbewegung gewährleisten und eine weiche Dämpfung haben, um die Entwicklung des Fußes nicht zu beeinflussen.

Auf dieser Grundlage startete Dr. Bahr mit LOWA in die Entwicklungsarbeit. Das Ziel war immer klar definiert: Ein Kinderschuh, der aus medizinischer Sicht die natürliche Entwicklung des Kinderfußes unterstützt und Kindern den Spaß an der Bewegung vermittelt. “Man darf das Design nicht vergessen. Kinder gehen nicht nach Funktion. Wenn der Schuh bunt ist, oder ein bestimmtes Detail wie z.B. ein Stern oder ein Muster auf dem Schuh sind, finden das viele Kinder toll – egal wie gut er passt”, erklärt der Kindermediziner.

Mit den Erkenntnissen der Familie Bahr entwickelte LOWA das neue Modell ARCO GTX® MID JUNIOR. Kaum war der Prototyp fertig, wollten ihn Bahr und seine Familie auch gleich testen. “Wir haben uns riesig gefreut und uns direkt auf den Schuhkarton gestürzt.” Bei einem gemeinsamen Testing-Event mit der LOWA-Entwicklungsabteilung wurden die Schuhe dann von mehreren Kindern auf die Probe gestellt. Die Lust an der Bewegung und am Draußensein standen ganz oben auf der To-Do-Liste. Das Testobjekt selbst machte dabei eine gute Figur. Das Fazit von Bahr: “Das Testing verlief durchweg positiv. Die Kinder hatten Spaß. Es gab keine Druckstellen und die Schuhe haben einfach gepasst.”

Bei LOWA wird seit jeher viel Entwicklungsarbeit in das Segment der Kinderschuhe gesteckt. Alle Kinderschuhe verfügen zum Beispiel über einen speziellen Leisten, der im Zehenbereich mehr Platz lässt. Kinder brauchen diesen Platz vorne, um die gesunde Fußentwicklung nicht zu beeinträchtigen. Denn bei Kindern ist das Knochengewebe noch nicht komplett ausgebildet und auch die Bänder sind noch deutlich elastischer. Zudem haben sie ein weniger deutliches Schmerzempfinden, da die Nerven noch nicht ausgereift sind. Fragen Eltern ihr Kind im Schuhladen, ob der Schuh zu groß oder zu klein ist, fällt die Antwort schwer. Denn Kinder können die Zehen zusammenkrallen, ohne dass es unangenehm oder schmerzlich ist.

Wie aber findet man als Eltern den richtigen Schuh? Der Rat von Kindermediziner Dr. Bahr: “Wichtig ist, dass Eltern darauf achten, für welchen Einsatzbereich die Schuhe sein sollen. Sind sie für die Schule, zum Herumtollen, für die Berge? Je nachdem eignen sich Halbschuhe oder eben knöchelhohe Schuhe.” Eine relativ sichere Methode, um die passende Größe herauszufinden, ist das Herausnehmen der Innensohle, was bei LOWA-Schuhen durchweg möglich ist. So lässt sich nicht nur die Länge erkennen, sondern auch ob der Schuh in der Breite passt. Diesen Vorgang sollte man in regelmäßigen Abständen wiederholen, um sicherzugehen, dass die Kleinen noch nicht rausgewachsen sind. Darüber hinaus hat Dr. Micha Bahr noch einen wichtigen Tipp: “Kinder sollen Spaß an der Bewegung haben. Sie sollen Lust haben rauszugehen. Es gibt leider immer mehr laufunsichere Kinder. Daher ist es mir wichtig, dass sie gute Schuhe tragen. Sie sollen Spaß haben am Laufen.”

Wandern mit der Familie: Auch die Mamas brauchen passende Schuhe

Wer kennt das nicht? Draußen wartet die Sonne und man will eigentlich direkt in die Schuhe schlüpfen und loswandern. Wer noch das passende Schuhwerk benötigt, steht im Fachgeschäft oftmals vor einer großen Auswahl während ein Fragezeichen nach dem anderen in den Gedanken aufploppt. Welches Modell ist passend für meinen Fuß? Gibt es spezielle Frauenschuhe? Sind diese anders, als Männerschuhe? Die klare Antwort – ja!

Dass ein Frauenfuß anders ist als ein Männerfuß bestreitet sicherlich niemand. Daher produziert LOWA seit jeher Outdoor-Schuhe, die speziell auf die weibliche Anatomie abgestimmt sind. Auf den ersten Blick ist der Unterschied zwischen einem Männer- und einem Frauenschuh eigentlich nicht erkennbar. Beim Tragen merkt man aber sofort, dass die Details den Unterschied machen.

Um eine optimale Passform zu gewährleisten, wird beispielsweise der Leisten bei Frauenmodellen angepasst. Dieser ist maßgeblich dafür zuständig, dass der Schuh gut sitzt. Da Frauenfüße über ein geringeres Volumen verfügen, wird zum Beispiel die Risthöhe und der Ballenumfang angepasst.

Auch die Zwischen- und Einlegesohlen werden speziell gefertigt. Frauen absorbieren die beim Gehen auftretenden Kräfte zum größten Teil mit ihren Gelenken und Bändern. Daher setzt LOWA eine weichere Zwischensohle ein, die für eine gute Dämpfung sorgt. Für ein angenehmes Tragegefühl im Schuh ist die Einlegesohle zuständig. Diese ist aus einem weichen viscoseelastischen Schaum und einem soften Obermaterial gefertig. Dadurch schmiegt sie sich optimal an den Fuß an.

Wer einmal Wanderstiefel getragen hat, die am Kragen fiese Druckstellen hinterlassen haben, freut sich, dass es auch hierfür eine einfache Lösung gibt. Bei Frauen beginnt der Wadenansatz früher, als bei Männern. Daher sind Outdoor-Schuhe für Frauen bei LOWA mit einem speziellen Schaftabschluss ausgestattet. Dieser ist weicher, niedriger und flexibler.

Damit auch die Zunge des Schuhs keine Druckstellen hinterlässt, ist diese bei Frauenschuhen ebenfalls mit einem viscoelastischen Schaumstoff gepolstert. Bei Einwirkung von Körperwärme passt sich dieser dann den anatomischen Gegebenheiten des Rists und Schienbeins an. Dadurch verrutscht die Zunge nicht seitlich und der Tragekomfort wird erheblich erhöht.

*Schreiben wir hin um Stress zu vermeiden

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