Outdoor im Winter: Die Familie fährt in Warth-Schröcken Ski

Outdoor im Winter hält für alle sportlichen Familien ein rasantes Vergnügen bereit: Mit Ski über die Pisten brettern. Viel Freude haben die kleinen Pistenfüchse auf den Abfahrten in WarthSchröcken. Wir stellen Euch vor, was Familien dort im Winter erwartet.

Skiurlaub mit der ganzen Familie – was kann es Schöneres geben? Warth-Schröcken, der Schneegarant am Arlberg, hat dafür die richtigen Zutaten für Groß und Klein: bestens präparierte Pisten und unberührte Tiefschneehänge, Familienangebote und professionelle Skischullehrer. Nach Weihnachten und Fasching gibt es für Familien mit Kindern zwischen drei und sechs Jahren spezielle, günstige Angebotspackages – und Piste & Powder (fast) für sich allein.

Auf die Bretter, fertig, los! Auf was freuen sich Kinder im Winter am meisten? Klar, auf Weihnachten. Aber dann kommt sofort der Schnee! Denn nichts lässt Kinderaugen mehr strahlen als Schlittenfahren, Schneeballschlachten – und natürlich Skifahren. Aber wo gibt’s noch genug Schnee? Natürlich am Arlberg. Genauer: in Warth-Schröcken. Die beiden malerischen Bergdörfer liegen zu beiden Seiten des Hochtannbergpasses in Vorarlberg und bilden gemeinsam das schneereichste Skigebiet der Alpen. Mit durchschnittlich 11 Metern Schnee gemessen an der offiziellen Schnemessstelle rund um den Körbersee –  hält die Region Warth-Schröcken sogar den Europarekord. Warth-Schröcken ist nicht nur der Schneegarant am Arlberg, sondern auch der Spaßgarant für die ganze Familie! Heißer Tipp: Mit Kids im Vorschulalter hat man zwischen den Schulferien dort gleich mehrere Asse im Ärmel.

Warth-Schröcken überzeugt auch die jungen Skifahrer. foto (c) Warth-Schröcken

Antizyklisch urlauben: Nach Weihnachten oder Fasching in den Schnee
Je mehr, desto besser! Das gilt nicht nur in Sachen Weihnachtsgeschenke, sondern auch in puncto Schnee. Meist schon ab Anfang Dezember schüttelt Frau Holle fleißig ihre weiße Pracht mehr als reichlich über ihren beiden Lieblingskindern, den Dörfern Warth und Schröcken, aus. Eine der modernsten Schneeanlagen Österreichs helfen der Dame zur Not ein wenig nach. Aber pünktlich an  Weihnachten heißt es dann garantiert: Tiefschneetauchen! Klar ist rund ums Wiegenfest und Neujahr allerhand los in den beiden 200-Seelen-Dörfern am Hochtannberg. Wer noch keine schulpflichtigen Kinder hat, der sollte sich also am besten die Wochen nach Weihnachten und nach Fasching rot im Kalender eintragen. Denn dann hat man die Pisten am Arlberg (fast) für sich allein! Das Feine: Dank der Höhenlage und der vorwiegend nordseitigen Ausrichtung der Skihänge bleibt der Arlberg-Powder extralange pulvrig. So finden auch bis ins Frühjahr die Großen garantiert besten Tiefschnee – und die Kleinen machen derweil einen Skikurs in „Paulis Abenteuerland“ am Salober oder „Paulis Kinderland“ in Warth.

Ski-in & Ski-out: Kurze Wege von der Unterkunft direkt zum Lift
„Ist es noch weit?“ – Diese Frage von der Rücksitzbank gehört zu den beliebtesten der kleinen Sprösslinge gestresster Winterurlauber. Anders hier: Warth-Schröcken ist zwar die höchste Gemeinde Vorarlbergs, aber dennoch im Nu erreichbar. Von Ulm fährt man z. B. nur zweieinhalb Stunden, von München knapp drei Stunden, von St. Gallen aus lediglich eineinhalb Stunden. Und ist man erst einmal hier im schneereichsten Skigebiet der Alpen, dann bleibt das Auto schön in der Hotelgarage. Das Zauberwort heißt: „Ski-in & Ski-out“. Das bedeutet, dass kleine und große Skifahrer es von der Unterkunft aus in nur kurzer Zeit zur Talstation schaffen. Und zum Skiverleih und Kinderskikurs. Die Dorfabfahrten führen alle auf blauen, also leichten Pisten direkt zum Hotel. Und wenn die Eltern ihren Belohnungs-Hugo trinken, zetteln die Kids schon eine Schneeballschlacht an. Kinder sind eben nicht kleinzukriegen!

Zwei Spuren im Schnee. Auf Warth-Schröcken fährt die Familie ab. foto (c) Warth-Schröcken

Vorarlberger Quality Time: Urlaubsangebote für Familien in Warth-Schröcken
Schwerelos durch den Arlberg-Powder schweben? Und danach im Spa abtauchen? Und das alles für die ganze Familie. Kein Problem! Wer vom 11. bis 18. Januar oder vom 14. bis 28. März sieben Nächte in Warth-Schröcken verbringt und nicht-schulpflichtige Kinder von drei bis sechs Jahren an Bord hat, fährt mit der „Aktion Kinderschnee“ doppelt günstig. Die Kurzen erhalten in der Kinderschneewoche nämlich nicht nur einen kostenlosen Drei-Täler-Skipass für sechs Tage, sondern auch noch einen kostenlosen, viertägigen Skikurs obendrauf! So zahlt die vierköpfige Familie beispielsweise im Appartment (ohne Verpflegung) ab 899 Euro, im Vier-Sterne- oder Vier-Sterne-Superior-Hotel mit Halbpension ab 2869 Euro. Nach der Skiwoche kann es dann gut sein, dass es auf der Heimfahrt von der Rücksitzbank tönt: „Wann fahren wir endlich wieder nach Warth-Schröcken?“

Warth-Schröcken: Zurück zum Ursprünglichen

Frau Holle hat im Winter am Arlberg einen echten Narren gefressen. Das kleinste Dorf ist dabei das größte Schneeloch von allen. In Warth-Schröcken rieseln im Winter durchschnittlich rund elf Meter Schnee vom Himmel. Beste Voraussetzungen also für unendliche Variantenabfahrten im Powder. Oder für eine Freeride-Skitour wie vor 125 Jahren. Auf den Spuren eines Skipioniers, der mit dem Segen von ganz oben unterwegs war.

Skifahren macht hungrig. Da hilft nur eines: In einer urigen Hütte rund um Warth-Schröcken etwas Deftiges essen. foto (c) Warth-Schröcken

„Ich wartete des Abends, um nicht gesehen und ausgelacht zu werden, bis es dunkel wurde und alle Lichter im Dorfe gelöscht waren. Auch meine Schwester, die Haushälterin, war schlafen gegangen. Ich schnallte meine „Schwedischen“ an meine Schuhe, nahm einen langen Stock und versuchte im großen Neuschnee des Pfarrwidums mein Glück. Doch – da lag ich schon mit den Skiern quer auf und mit dem Kopf im Schnee. Und so immer wieder bis Mitternacht.“ Mit diesen Worten beschrieb Johann Müller, seines Zeichens Pfarrer von Warth, seinen ersten Skiversuch im Winter 1894.
Damals wie heute war das beschauliche Vorarlberger Bergdorf mit meterhohen Schneemassen förmlich „gesegnet“. Aber anders als heute war Warth vor 125 Jahren manchmal wochenlang nicht über die Straße erreichbar. Was also tun? Teetrinken und Zeitung lesen! Dabei stolperte Hochwürden in einer Zeitschrift namens „Deutscher Hausschatz“ über ein kleines Bildchen, das lange Holzbretter mit Lederriemen zeigte, mit deren Hilfe sich die Skandinavier schier schwerelos im Schnee bewegen konnten. Diese Bretter wären für den Tannberg auch sehr praktisch, dachte Pfarrer Müller und bestellte sich kurzerhand ein Paar. Nicht im Internet, sondern per Postanweisung und Vorauskasse.

Abseits ist das Abenteuer

Wenn die bekannten Tiefschneerouten am legendären Arlberg längst wie weiße Kartoffeläcker durchpflügt sind, dann funkelt der nordseitige Tiefschnee in Warth-Schröcken noch in seiner unberührten Reinheit. Ein Plädoyer für die „ruhige Seite“ des Schneelochs Arlberg.

Prominenz hat auch ihre Schattenseiten. Nicht nur bei Schauspielern und Sportlern, sondern auch bei Skigebieten. Bestes Beispiel: der Arlberg. Hier zwischen Innsbruck, Allgäu und Bodensee wurde vor gut hundert Jahren das Skifahren mit fester Bindung – so wie wir es heute kennen – erfunden. Spielfilme wie „Das Wunder des Schneeschuhs“ von 1920 und „Der weiße Rausch“ von 1933 transportierten später die „Neue Weißheit“ vom Arlberg in die Lichtspielhäuser Europas. Und nach dem Zweiten Weltkrieg begründete die Erschließung der Riesenhänge des Arlbergs durch Seilbahnen und Skilifte den Wohlstand von St. Anton, Lech & Co. Damals wie heute legendär: der regelmäßige Neuschnee, der hier allwinterlich aus den Wolken rieseln. Jährliche Gesamtschneesummen von knapp elf Metern sind in Warth-Schröcken der Durchschnitt! Kein Wunder also, dass der Arlberg vor allem eines ist: das gefragteste Tiefschneerevier der Ostalpen.

Warth-Schröcken: Die ruhige Seite der Medaille glänzt länger in der Wintersonne.

Knapp acht Milliarden Menschen kennen die Vorderseite des Mondes. Seine Rückseite kennen nur die 21 Astronauten des Apollo-Programms. Ganz so krass ist das Verhältnis Vorder- und Rückseite des Arlberg zwar nicht, aber eines ist trotzdem klar: Die allermeisten Powder-Aficionados zieht es bei Neuschneealarm nach St. Anton, Stuben oder Zürs. Ruhiger geht es dagegen auf der Rückseite des Arlbergs zu – in den beiden 200-Seelen-Dörfern Warth und Schröcken. An deren nordseitigen Traumhängen bleibt der Schnee länger unberührt. Noch ein echter Geheimtipp. Die lokalen Guides haben nicht umsonst den Ruf, immer noch ein gutes Plätzchen für frische Powderschwünge zu finden. Wer sich ihnen anschließt, dem knistert an Neuschneetagen bis zum Liftschluss um vier nichts als der unverspurte Tiefschnee unter den breiten Latten.

Unberührter Schnee erwartet die Familie in Warth-Schröcken. foto (c) Warth-Schröcken

High-Snowciety: Schnee-Rekordhalter Warth-Schröcken

Auch wenn sich der gesamte Arlberg kaum über Schneemangel beklagen braucht, rieselt am Körbersee, mitten im Skigebiet von Warth-Schröcken, doch noch eine Skibreite mehr als „unten“ in St. Anton vom Himmel. Mit durchschnittlich 10,70 Meter Schneefall pro Saison gilt Warth-Schröcken als schneereichstes Skigebiet der Alpen. Und wie gesagt, die meisten Hänge sind Nordhänge, das hält den Schnee über Tage frisch und locker. Wenn sich also das nächste Mal ein fettes Tiefdruckgebiet aus Skandinavien nähert, dann gilt es: ab an den Arlberg! Aber auf seine ruhige Seite. Nach Warth und Schröcken.

Let it snow! Warum ist Warth-Schröcken so Schneesicher?

Der Schneegarant am Arlberg: Warth-Schröcken ist erwiesenermaßen das schneereichste Skigebiet der Alpen. Aber warum sind die beiden kleinen Gemeinden zwischen Allgäu und Arlberg ein derartiges Schneeloch? Wegen des Nordstaus! Und der hat nichts mit der A7 oder der Brennerautobahn zu tun. Sondern mit hohem und tiefem Luftdruck, feuchter Luft – und einer unüberwindbaren Mauer.

Warum lassen Tiefschneefans alles stehen und liegen, sobald in der Tagesschau von einem „Skandinavientief“ oder „Hoch über England“ die Rede ist? Ganz einfach! Weil das die Zutaten für fetten Powder in den Alpen sind. Stichwort: „Nordstau“. Und der funktioniert (vereinfacht ausgedrückt) so: Eiskalte Polarluft macht sich auf ihren Weg gen Süden. Unterwegs säuft sie über dem Atlantik Unmengen an Wasser. Wie im echten Leben will sie sich baldmöglichst wieder erleichtern. Prallt die Polarluft dann aus nördlicher oder (falls noch ein Englandhoch im Spiel ist) aus nordwestlicher Richtung gegen die Mauer namens Alpen, hat sie keine Wahl: Sie muss aufsteigen. Dabei kühlt die feuchte Polarluft ab – und rieselt als weißes Pulver vom Himmel.

Das schneereichstes Skigebiet Europas – den Engländern sei Dank
Fraser Wilkin hatte eine Mission: Der englische Wetterexperte und Journalist wollte anhand von langjährigen Messergebnissen und Statistiken die größten Schneelöcher der Alpen bestimmen. Im November 2008 veröffentlichte er in der englischen Tageszeitung Daily Mail seine Ergebnisse. Seitdem gilt Warth-Schröcken als das schneereichste Skigebiet der Alpen. Sieben Monate geschlossene Schneedecke sind hier oben an der Messstation am Körbersee auf 1650 Meter Höhe normal.  In den letzten 40 Jahren rieselten jeden Winter durchschnittlich 10,70 Meter pro Winter vom Himmel. Der Winter 1998/99 markierte den Rekordwert von 16,50 Meter.

Da haben alle gut lachen: Warth-Schröcken gilt zurecht als Schneesicher. foto (c) Warth-Schröcken


Pole Position bei Nordstau: Darum bekommt Warth-Schröcken so viel ab
Aber warum schüttelt Frau Holle am Arlberg besonders gerne und ausdauernd? Weil genau da am meisten Schnee fällt, wo eine hohe Mauer rechtwinklig zur Anströmrichtung steht. Schießt also das mit Feuchtigkeit vollgeladene Skandinavientief direkt aus Norden daher, stellen die Berge des Bregenzerwald, der Allgäuer- und Lechtaler Alpen rings um Warth-Schröcken eine unüberwindbare Barriere dar. Am Großen Widderstein, und kurz darauf am Karhorn und Warther Horn kommt es zum Stau. Und zum ergiebigen, fluffigen Schneefall. Spielt noch ein Englandhoch mit, dann kommen die Schneewolken aus Nordwesten. Die feuchte Luft schiebt sich dann vom Bodensee das Tal der Bregenzer Ach hinauf und staut sich. Na, wo wohl? In Warth-Schröcken!

Akute Staugefahr und wenig Wind – und alle Skifahrer sind happy!
Der Nordstau begründet also das legendäre Image von Warth-Schröcken als das Schneeloch in den Alpen. Aber auch ein anderer Faktor trägt zu dem immensen Schneefhöhen rund um Warth-Schröcken bei: die geringe Windanfälligkeit. Das Skigebiet liegt relativ niedrig – zwischen 1500 und 2000 Meter Seehöhe. Damit ist der frisch ausgeschüttelte Schnee vor allzu starken Winden in größeren Höhen geschützt. Und auf den schattigen Nordhängen oberhalb der höchsten Gemeinde Vorarlbergs bleibt der Schnee extra lange eiskalt und pulvrig. Aber wenn es in der Tagesschau heißt: „Aus Skandinavien nähert sich ein ausgedehntes Tiefdruckgebiet“, dann gilt: alles stehen und liegenlassen und ab an dem Arlberg, ab nach Warth-Schröcken!


Weitere Informationen zu den Urlaubsangeboten gibt es unter www.warth-schroecken.at.
Skigebietsinformationen unter www.warth-schroecken.at.