Kinder entdecken Großbritannien: Loch Ness, historische Städte und Schlösser

Kinder entdecken Großbritannien und finden mit den Eltern erstaunliche Outdoor Ziele auf der Insel. Wir stellen Euch vor, wo Ihr mit den Kindern in Großbritannien einmal gewesen sein solltet. Ob in einer Stadt oder der Natur: Großbritannien hat viele besondere Seiten.

Was ist der Unterschied zwischen dem Yeti und dem Ungeheuer von Loch Ness? Reinhold Messner hat sich noch nicht auf die Suche nach dem Ungeheuer von Loch Ness gemacht und ein Buch darüber geschrieben. Um den Tibetbähren soll es sich bei dem Yeti handeln und um keinen Schneemenschen. Was es mit dem Ungeheuer von Loch Ness auf sich hat, darüber streiten sich die Experten und Möchtegern Fachleute. Die einen gehen von einem Plesioaurier aus, die anderen von einem riesigen Fisch. Bereits im Jahr 565 ist “Nessi” erstmals erwähnt. Ob es sich um einen riesigen Aal handelt, eine Spiegelung auf dem Wasser……seit dem Jahr 565 bleibt uns Nessi einen Beweis für seine Existenz schuldig. Dafür mussten sich die Fälscher mächtig ins Zeug legen. Der See Loch Ness und die anliegende Stadt Inverness in Schottland sind nicht nur wegen der Mythen um das Ungeheuer Nessie ein touristischer Anziehungspunkt. Seit einigen Jahren schon wird an einem Wanderweg rund um den zweitgrößten See Schottlands gebaut, nun wurde bekannt, dass die Gelder für die Fertigstellung des letzten Abschnitts des South Loch Ness Trail bereitgestellt sind. Eine vollständige Umrundung von Loch Ness ist damit ab August 2018 möglich. Dabei ist der Weg nicht nur für Wanderer und Spaziergänger geeignet, auch Radfahrer und Mountainbiker kommen hier auf ihre Kosten.

Ein Grund mehr also, sich in die schottischen Highlands zu begeben und die beeindruckende Natur zu erleben. Doch der Wanderweg ist nicht das einzige Highlight am Loch Ness. Besucher werden in der Region um den Loch Ness und der Stadt Inverness nicht enttäuscht. Hier gibt es Tipps, um einen Aufenthalt unvergesslich zu machen.

Inverness ist mehr als die Stadt am Loch Ness

Inverness wird nicht umsonst als Hauptstadt der Highlands bezeichnet. Hier gibt es sowohl beeindruckende Natur am Flussufer der Ness und einen schönen botanischen Garten als auch eine Kathedrale, das Inverness Castle und spannende Museen. Besucher lassen sich zudem vom stressfreien Flair der Stadt überzeugen.

Nein, im Vordergrund ist nicht Nessi zu sehen, aber Ihr könnt den See Loch Ness in Schottland umwandern.

Mit dem Boot auf der Suche nach Nessie

Urlauber, die sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Ungeheuer von Loch Ness begeben möchten, können am besten eine Bootstour auf dem See machen. Denn es gibt keine bessere Chance, Nessie zu entdecken als vom Wasser aus. Egal, ob der Glaube an den Mythos vorhanden ist oder nicht – eine Tour auf dem Loch Ness ist ein beeindruckendes Naturerlebnis. Wer dagegen gerne mit dem Kanu unterwegs ist, sollte sich eine Fahrt auf dem Caledonian Canal nicht entgehen lassen. www.jacobite.co.uk ; www.boots-n-paddles.co.uk ; http://greatglen-canoehire.co.uk/

Abenteuerlustige aufgepasst

Für den gewissen Nervenkitzel bietet Loch Ness einige Aktivitäten an. Aus der Luft lässt sich die Region mit Paragliding betrachten. Auch kann das Gebiet um Loch Ness optimal mit dem Quadbike oder Mountainbike erkundet werden. Eine Fahrt mit dem Speedboat auf dem See ist für Abenteuerlustige ein Muss. https://www.cruiselochness.com/rib-trips

Entspannter Kontrast beim Angeln

Für Besucher, die weniger Action möchten und es lieber ruhig angehen lassen, ist ein erholsamer Tag am Loch Ness beim Angeln eine entspannte Alternative. Hier gibt es die Chance unter anderem Lachse, Forellen, Saiblinge oder Hechte zu fangen. Oder man genießt die schöne Aussicht auf den See vom Dores Beach aus.

Ein Muss für alle die mit den Kindern nach Schottland reisen: Urquhart Castle am Loch Ness.

Geschichte erleben am Urquhart Castle

Direkt am Loch Ness befindet sich die Burg Urquhart, die während der mittelalterlichen Unabhängigkeitskriege zwischen England und Schottland immer wieder unterschiedlich geführt wurde und damit eine große historische Bedeutung hat. Heute bieten die Ruinen der Burg Einblicke in das Mittelalter und das Leben seiner Einwohner. Etwas weiter vom Loch Ness entfernt, aber ebenso beeindruckend ist Cawdor Castle, das auch in Shakespeares Macbeth Erwähnung findet.
www.historic-scotland.gov.uk | http://www.cawdorcastle.com/

An- und Weiterreise

  • Um zum Loch Ness zu gelangen, kann man von Deutschland aus mit einem Stopp in unter anderem Amsterdam oder London nach Inverness zu fliegen. Urlauber, die sich für die Fähre nach Newcastle entscheiden, können von dort beispielsweise einen Mietwagen nehmen. Mit einem Schnellzug gelangen Reisende von Edingburgh oder Glasgow in drei bis vier Stunden nach Inverness. Wenn Sie sich für die Fahrt mit dem Zug entscheiden, ist der Erwerb des BritRail Pass die preiswerteste Art.  Das Ticket ermöglicht zu einem Festpreis unbegrenzt viele Fahrten durch das ganze Land oder eine Region nach Wahl. BritRail-Tickets über www.visitbritainshop.de

Zum Schottentarif mit den Kindern durch Edinburgh

Viele Sehenswürdigkeiten der Stadt kosten keinerlei Eintritt. Unbedingt erkunden sollte man das herrliche  National Museum of Scotland: Hier begeistert etwa eine Ausstellung über Dolly, das erste geklonte Schaf. Auch die Scottish National Gallery mit vielen kostenfreien Führungen, Veranstaltungen und Workshops lohnt einen Besuch.  Das Writers’ Museum zählt ebenso zum kulturellen Pflichtprogramm und konzentriert sich auf die berühmten Autoren Sir Walter Scott, Robert Louis Stevenson und Robert Burns. Für beste Aussicht auf die Stadt lohnt der einstündige Aufstieg zum Arthur’s Seat. Das Panorama ist die Mühe allemal wert und kostet keinen Cent. Noch ein Tipp: Wem der Aufstieg zu lang erscheint, wählt alternativ den Calton Hill – weniger anstrengend und mindestens genauso gute Sicht. 

Wer zum Salisbury Crags hinaufsteigt, hat einen grandiosen Blick über Edinburgh.

Die klassischen Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie etwa das Edinburgh Castle oder den königlichen Palast Holyroodhouse, besichtigt man am günstigsten mit einem 48-Stunden Royal Ticket: Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Denn mit dem Ticket hat man bevorzugten Eintritt und muss nicht warten. Auch kostenlose Bustouren sind im Preis enthalten.

Das Zentrum von Edinburgh erkundet man idealerweise zu Fuß. Umso besser, wenn man einen Ortskundigen an seiner Seite hat, der die Stadt wie seine Westentasche kennt. Hier stehen verschiedene thematische Stadtspaziergänge zur Auswahl – viele Anbieter arbeiten ausschließlich auf Trinkgeldbasis. Empfehlenswert wären etwa die Sandemans NewEurope Free Tour,  oder ein Spaziergang auf den Spuren von Harry Potter auf dem Potter Trail (denn Edinburgh ist der Ort, an dem JK Rowling den Zauberhelden erschuf) sowie die  Ghost Tour: Denn wenn es um Leichenfledderer, Kobolde und sonstiges gruseliges Treiben geht, hat die Stadt einiges zu bieten.  

Edinburgh mal anders

Auch wenn die Altstadt die Postkarten ziert, so hat Edinburgh noch viel mehr zu bieten, als den mittelalterlichen Stadtkern. Die so genannte „New Town“ ist keineswegs neu, aber besonders pittoresk mit eleganten Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert. Hier finden sich auch zahlreiche Stationen aus Edinburgh’s 101 Objects: Die selbstgeführte Tour erweckt Dutzende von ungewöhnlichen, aber interessanten Orten zu Leben – und die meisten kann man kostenlos besuchen. Außerdem gibt es in der Altstadt genauso wie in New Town gratis WLAN-Empfang.  

Etwas weiter entfernt liegt Leith – seit Jahrhunderten der Hafen der Stadt. Das kreative Künstlerviertel erlebt derzeit eine Renaissance und lohnt in jedem Fall einen Besuch. Hier sind die Preise deutlich günstiger als in der Altstadt.  

Angkor Wat? Nein, das malerische Scott Monument in Edinburgh

Aus dem Zentrum von Edinburgh erreicht man die Gegend über den kilometerlangen Leith Walk. Einen Zwischenstopp sollte man im Musik-Buchladen Elvis Shakespeare einlegen. Hier gibt es regelmäßig kostenlose Konzerte. Für den Hunger empfiehlt sich das hervorragende schottische Restaurant The Walnut: In dem Lokal darf man sogar eigene Getränke mitbringen.

Der Sommer steht in Edinburgh ganz im Zeichen der Kunst- und Comedy-Festivals. Doch das ganze Jahr über kann man in der Stadt lachen – im The Stand gibt es jeden Abend Comedy-Gigs und jeden Sonntagmittag eine kostenlose Impro-Show. Für den richtigen Swing besucht man die Live-Musik-Bar Whistle Binkies, wo man täglich umsonst Livemusik hören kann.

Anreise

Der Flughafen von Edinburgh wird aus vielen europäischen Destinationen angeflogen. Auch aus dem Vereinigten Königreich gibt es zahlreiche Verbindungen und Anbieter mit günstigen Preisen. Der Flug ab London dauert etwa 75 Minuten. Auch mit der Bahn kann man aus der britischen Hauptstadt nach Edinburgh reisen. Hier spart man mit günstigen Tickets im Vorverkauf. Nützliche Tipps und Tickets gibt es auf der Website Man in Seat 61. 

Die meisten Sehenswürdigkeiten in der Stadt liegen nur einen kurzen Fußweg voneinander entfernt. Mit der Transport for Edinburgh App kauft man eine Vielzahl günstiger Bustickets. Andernorts in Schottland empfehlen sich die Sonderangebote von Scot Rail (außerhalb der Hochsaisonzeiten). (ScotRail’s special offers for off-peak travel)

Unterkunft

Wer den Geldbeutel schonen möchte, vermeidet den Sommer! Dieser Tipp klingt erst einmal unverständlich, denn schließlich bilden die jährlichen Festivals den besonderen Reiz der Stadt. Doch in der Festivalsaison schnellen die Übernachtungspreise rapide in die Höhe. Wenn das keine Option ist (schließlich gibt es etwa beim Fringe Festival auch Hunderte kostenloser Kunstperformances und Shows), sollte man so früh wie möglich buchen, um sich eine attraktive Rate zu sichern. Alternativ übernachtet man gleich außerhalb, zum Beispiel in der historischen Stadt Dunfermline, nur 45 Minuten mit dem Zug entfernt.

Die besten Übernachtungsdeals gibt es in den Herbstmonaten Oktober/November sowie von Januar bis März. Über das Tourismusbüro der Stadt findet man oft Sonderangebote von Mitgliedshotels auf Edinburgh.org/offers. Preisgünstige Alternativen in Zentrumsnähe bieten etwa das easyHotel Edinburgh oder das Hotel Motel One.

Edinburgh erleben, ohne groß Pfunde zu verlieren, hier seht Ihr die Royal Mile.

Essen

Wer bei schottischer Küche nur an Haggis oder Neeps & Tatties denkt, lebt definitiv im falschen Jahrhundert. Freitags und samstags finden in der Stadt verschiedene Streetfood-Märkte statt, wie etwa der empfehlenswerte Edinburgh Farmers Market. Leckeres Curry zu guten Preisen bekommt man, in dem bei Einheimischen beliebten, Lokal The Mosque Kitchen. Auch bei Groupon oder Open Table gibt es Deals für hervorragende Restaurants in der Stadt. Oder man schlemmt ein preisgünstiges Mittagsmenü in Gourmettempeln wie dem Purslane Restaurant oder im The Grain Store.

Weitere Informationen über Edinburgh und Großbritannien gibt’s auf www.visitbritain.de

Eintrittskarten und vieles mehr im www.visitbritainshop.de  

Supercool: Liverpool!

Liverpool wie es wirklich ist. Geht doch mit den Kindern zum Maritime Albert Dock.

Wussten Sie’s? Außerhalb Londons gibt es nirgends in Großbritannien mehr Museen und Galerien als in Liverpool. Die National Museums Liverpool verteilen sich auf sieben Standorte in der ganzen Stadt –  und nirgends muss man Eintritt bezahlen.  Zu den Top-Adressen zählt hier etwa das Museum of Liverpool, das durch die Stadtgeschichte führt, von den Kriegsjahren bis hin zu moderner Kultur und Unterhaltung. Das bekannte Merseyside Maritime Museum beschäftigt sich dagegen mit der einflussreichen Rolle der Stadt als internationaler Hafen.

Nicht verpassen sollte man auch die Kathedrale von Liverpool – ebenfalls ohne Eintrittsgebühr. Das gotische Bauwerk mit seinen hohen Gewölben gilt als größtes Gotteshaus Großbritanniens und hat wirklich Wow-Faktor! Etwas Kunst gefällig? Dann empfiehlt sich die beeindruckende Walker Art Gallery oder die zeitgenössische Tate Liverpool.  Außerhalb Londons gibt es nur zwei Tate-Galerien. Noch bis Juni 2018 läuft hier eine Roy-Lichtenstein-Ausstellung. Beide Galerien kosten keinen Eintritt.

Für die ganz persönliche Dosis der Beatles, steigt man die gewundene Treppe in den restaurierten Cavern Club hinab. Vor 19 Uhr hat man hier freien Eintritt, als Teilnehmer der weltberühmten Magical Mystery Tour auf den Spuren der Fab Four kann man den gesamten Abend kostenlos Clubatmosphäre schnuppern. Noch ein Tipp für Fußballfans: Wer eine Stadiontour an der Anfield Road bucht, muss für das Liverpool FC Story Museum nichts extra bezahlen.

Liverpool mal anders

Sandemans New Europe Tours bietet kostenlose dreistündige Spaziergänge durch das Zentrum: Hier erlebt man alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sowie den bodenständigen, humorvollen Charakter der Stadt. Wer einmal etwas richtig Ungewöhnliches sehen möchte, nimmt einen Merseyrail-Zug vom Stadtzentrum zur Station Blundellsands & Crosby. Von hier aus kann man zu Fuß zu Antony Gormleys faszinierender Installation Another Place laufen: Das Kunstwerk besteht aus 100 lebensgroßen gusseisernen Figuren, die entlang des Crosby Beach aus dem Meer ragen. Ein wirklich faszinierender Anblick – und völlig kostenfrei.

Sollte es in Liverpool einmal regnen, besucht doch mit den Kindern die Walker Art Gallery.

Zurück in der Stadt, folgt man dem berühmten Song von Gerry & The Pacemakers, nimmt eine Fähre über den Fluss Mersey – und wird mit dem bestem Ausblick auf Liverpools Hafenviertel belohnt. Für wenig Geld kann man es den Einheimischen gleichtun und den Mersey Ferries Passenger Service, nutzen – ein zehnminütiger Pendlerservice in den Morgen- und Abendstunden.  

Wer im Juli nach Liverpool kommt, sollte auf keinen Fall den  Liverpool International Music Festival’s Summer Jam verpassen: Bei dem dreitägigen Musikfestival im Sefton Park treten große Künstler kostenlos auf. Das ganze Jahr über genießt man Livemusik umsonst in Pubs wie The Caledonia oder in der Lanigans Irish Bar (denn die Stadt Liverpool hat ein irisches Erbe). Auch ein Besuch im Zentrum für zeitgenössische Kunst Bluecoat lohnt. Hier warten regelmäßig kostenlose Gesprächsrunden, Vorträge und Literaturveranstaltungen.
 

Auf der Suche nach einem echten Schnäppchen, geht es ein paar Kilometer aus der Stadt hinaus, zum Cheshire Oaks Designer Outlet. Bis zu 70% günstiger sind hier die Preise für Markenartikel. Ein echtes Shopping-Highlight ist zudem der Vintage-Markt, der jeden ersten Samstag im Monat im The Shipping Forecast stattfindet.

Anreise:

Der Liverpool John Lennon Airport verfügt über viele europäische Verbindungen. Die Stadt ist außerdem leicht erreichbar aus London, Birmingham und dem nahegelegenen Manchester – letzteres liegt nur 35 Zugminuten entfernt. Im Zentrum selbst kann man einen Großteil der Stadt zu Fuß erkunden, mit dem  Merseytravel Saveaway Ticket nutzt man Züge und Busse überall in der Metropolregion. Auch einen günstigen City Bike-Verleih gibt es in der Stadt (LINK: City Bike)

Unterkunft

Die Stadt hat einige empfehlenswerte und gut gelegene Hotels zu vernünftigen Preisen.  Dazu zählen etwa das stylische Z Hotel Liverpool, das Tune Hotel Liverpool oder das preisgünstige Hostel YHA Liverpool.  Darüber hinaus bieten sich eine Menge an Airbnb-Unterkünften an. Hatters heißt eine weitere zentral gelegene Hotelalternative mit günstigen Preisen (und kostenlosem Abendessen jeden Dienstag). Die günstige Hotelkette Travelodge betreibt zudem neun Standorte im Stadtgebiet.  

Keine Zeit für Langeweile. Von innen und außen beeindruckt The Museum of Liverpool.

Essen

Die Bold Street repräsentiert wie kaum ein anderer Stadtteil die kreative, unabhängige Seite Liverpools. In der kosmopolitischen und farbenfrohen Gegend findet man preiswerte Lokale, wie etwa das libanesische Restaurant Bakchich oder das veganfreundliche LEAF mit hervorragenden Speisen für mehrere Personen zum Teilen. Wirklich preisgünstige Food-Deals findet man über Restaurants of Liverpool  oder  Groupon. Zudem locken einige erstklassige Gourmetlokale, wie etwa das 60 Hope Street oder The Art School mit preiswerten Mittagsmenüs und Angeboten für den frühen Abend.

Weitere Informationen über Liverpool und Großbritannien gibt’s auf: www.visitbritain.de

Zurück in die Zukunft: Glasgow im heute mit viel Vergangenheit

Glasgow beheimatet einige der besten Museen und Galerien des Landes. Fast alle können kostenlos besucht werden – darunter etwa die riesige, jahrhundertealte Kelvingrove Art Gallery & Museum mit einer breiten Sammlung an Kunstwerken, von Salvador Dali bis ins alte Ägypten. Das Museum zählt zu den beliebtesten Attraktionen Schottlands. Ähnlich eindrucksvoll – und ebenso kostenlos – sind die Gallery of Modern Art (GoMA)  auf Weltklasseniveau sowie das preisgekrönte Riverside Museum.

Das bahnbrechende eckige Design des Museums bettet sich ganz natürlich in die Architektur einer Stadt ein, in der Baukunst immer schon eine große Rolle spielte. Zu den berühmten Söhnen der Stadt zählt etwa der Architekt Charles Rennie Mackintosh. Bei einem  geführten Themenspaziergang erlebt man seinen Einfluss für nur wenig Geld. Alternativ kann man bei GPSMYCITY  eine Reihe kostenloser Glasgow-Spazierrouten herunterladen. Wer nicht laufen möchte, bucht eine Besichtigungstour an Bord der Busse  von CitySightseeing Glasgow: Mit dem Kombiticket  ‘1 Day + Subway’ kann man außerdem einen Tag lang kostenlos U-Bahn fahren.

Entdeckt Glasgow von einer ganz anderen Seite aus: Vom Wasser!

Glasgow mal anders

Etwas außerhalb des Stadtzentrums liegt das berühmte House For An Art Lover inmitten des Bellahouston Park. Der Veranstaltungsort kostet nur einen kleinen Eintrittspreis, bietet aber die perfekte Gelegenheit, ein Mackintosh-Bauwerk aus nächster Nähe zu bewundern. Das ganze Jahr über finden hier kostenlose Vorträge, Führungen und Workshops statt. Von hier aus ist es nur einen Katzensprung zum Ibrox Stadion, dem Heimstadion der Rangers FC –  einem der beiden fanatisch unterstützten Fußballteams der Stadt (das andere heißt Celtic FC)). Tickets für Heimspiele sind generell leichter zu ergattern, als für die großen englischen Clubs – und sind meistens auch erschwinglich.

Wer das kulturelle Erbe der Stadt entdecken möchte, hat verschiedene Möglichkeiten: Die 200 Jahre alten Botanischen Gärten etwa kosten keinen Eintritt. Parkanlagen und Gewächshäuser sind das gesamte Jahr über geöffnet.  Glasgow Necropolis heißt ein weitläufiger Friedhof, der viele Geschichten bietet. Um mehr zu erfahren, nimmt man einfach an einem geführten Spaziergang auf Trinkgeldbasis teil.

Glasgow gilt als Shoppingparadies – in der Gegend um die so genannte Style Mile geben sich Marken-Designer die Klinke in die Hand. Schnäppchen kann man auch in Vintage-Läden wie Starry Starry Night oder Mr Ben Retro Clothing finden. Wer das berühmte Nachtleben der Stadt erleben möchte, kauft verhältnismäßig günstige Konzerttickets für Musikveranstaltungen in Kultlocations wie King Tut’s Wah Wah Hut, Oran Mor oder im Glasgow Barrowland Ballroom.

The Riverside Museum solltet Ihr mit dem Kindern unbedingt besuchen. Die Ausstellung über Transportmittel lohnt sich auf jeden Fall!

Anreise

Die Stadt hat zwei Flughäfen: Vom Glasgow Airport  aus gibt es Flugverbindungen in die ganze Welt. Glasgow Prestwick fokussiert sich hingegen auf europäische Flüge. Alternativ bietet sich der Flughafen in Edinburgh an, der in weniger als einer Stunde erreicht werden kann. In der Stadt selbst lohnt sich das günstige All-Day Ticket, mit dem man einen Tag lang unbegrenzt im U-Bahn-Netz reisen kann. Für Familien empfiehlt sich das preiswerte Daytripper Ticket, das zusätzlich Busse und Fähren beinhaltet.

Unterkunft

Zu den Hotels mit guter zentraler Lage und günstigen Preisen zählt etwa das  Ibis Styles City Centre, das Point A Hotel sowie die fünf Standorte der Hotelkette Premier Inn. Interessant ist auch das Hotel  Grasshoppers Glasgow, das sich selbst als “preiswertes Luxushotel” vermarktet. Auch im SYHA Glasgow Youth Hostel  können eine Reihe von Privatzimmern gebucht werden. Darüber hinaus gibt es unzählige gute Unterkünfte über Airbnb.  

Essen

Viele Top-Restaurants der Stadt offerieren preislich attraktive Mittagsmenüs – darunter etwa das herrlich benannte Lokal Two Fat Ladies At The Buttery oder das ironisch betitelte Restaurant Ubiquitous Chip. Im Six by Nico  kann man den ganzen Nachmittag sowie Abend über ein preiswertes Sechs-Gänge-Degustationsmenü genießen. Hier sollte man aber unbedingt vorab einen Tisch reservieren. Wer einmal richtig dekadent schlemmen möchte, dem empfiehlt sich die Austern-Happyhour jeden Freitag zwischen 16 und 21 Uhr im A’Challtain. Austern kosten dann nur £1 pro Stück.

Es lohnt sich zudem, die verschiedenen Restaurantdeals auf 5pm oder itison.com (hier gibt es übrigens auch günstige Hotelangebote) zu durchforsten. Auf der Suche nach einem echten Schnäppchen sollte man auf der Website des Tourismusverbands vorbeischauen: Hier findet sich eine praktische Übersicht über gute Lokale, wo man für weniger als fünf Pfund speisen kann.

James Bond stark! Ein Blick vom Victoria Tower of the Houses of Parliament auf die Thames,Westminster und Westminster Bridge.

London mit wenig Geld durch die Hauptstadt

Wo soll man nur anfangen? Schon die Skyline der Stadt ist gefüllt mit markanten Bauwerken. Wer namhafte Sehenswürdigkeiten wie die Westminster Abbey, den Tower of London oder die St. Paul’s Cathedral besuchen möchte, sollte sich den London Pass besorgen: In rund 80 Attraktionen der Stadt spart er Geld und Zeit – denn mit dem Pass hat man bevorzugten Eintritt und muss nicht warten.  Das beste Preis-Leistungsverhältnis bieten die 3-Tages-, 6-Tages- und 10-Tages-Varianten.

Wer weniger traditionelles Sightseeing vorhat, schont stattdessen seinen Geldbeutel mit dem Vorabkauf von Online-Tickets für die Londoner Sehenswürdigkeiten: Beim London Eye gibt es zum Beispiel online mindestens zehn Prozent Rabatt.

Die Londoner haben es gut. Galerien und Museen der Stadt zählen zu den Besten der Welt: Das British Museum  beheimatet das größte Museum des Landes mit zahlreichen unschätzbaren Kulturgütern aus der ganzen Welt.  Oder wie wäre es mit einem Besuch in der Tate Modern? Die eindrucksvoll gestaltete Galerie ist in einem ehemaligen Kraftwerk untergebracht und zeigt Werke von den weltweit wichtigsten zeitgenössichen Künstlern. Der Eintritt ist hier kostenlos, genauso wie im British Museum, der National Gallery und Dutzenden anderen Attraktionen. Übrigens: Auch der beliebte Londoner Publikumsmagnet, die Wachablöse im Buckingham Palace (Changing the Guard), kostet keinen Eintritt. 

Zu weit östlich? Nein, in Lodon feiern Chinesen das chinesische neue Jahr.

London mal anders  

London gleicht einem Labyrinth. Interessante Stadtviertel reihen sich aneinander und versprühen viel Farbe, unterschiedliche Kulturen und rund um die Uhr Energie. Das landschaftliche Herzstück der Stadt bildet die Themse. Hier lohnt ein Spaziergang an den belebten Uferpromenaden der South Bank- vorbei am berühmten Shakespeare’s Globe und dem National Theatre, wo man qualitativ hochwertige Stücke zu einem Bruchteil der Kosten im Londoner West End sehen kann.

Das soll nicht heißen, dass man die glamourösen West End Shows nicht auch genießen sollte. Wer im Vorverkauf online Tickets bestellt, kann eine Menge Geld sparen. Kurzfristig gibt es preislich ermäßigte Restkarten für die Abendshows beim TKTS-Stand am Leicester Square. Tickets für Veranstaltungen unter der Woche sind in der Regel günstiger als Wochenendkarten. Auch die preisgünstigen Events in über 300 Live-Musik-Locations der Stadt geben einen guten Einblick in das echte Nightlife der Stadt. Wir empfehlen das Oslo in Hackney, KOKO in Camden oder den Rough Trade Store in der berühmten Brick Lane, wo man regelmäßig kostenfreie Shows besuchen kann.

Wer den Trafalgar Square nicht kennt, der hat London völlig verpennt. . View of Nelson’s column and the statue of Admiral Nelson from the ground, and low angle view of a lion statue sculpture by Landseer.

Faustregel für London: Je weiter man sich vom touristischen Kern der Stadt und dem West End entfernt, umso günstiger werden die Preise – für Essen, Events, Kleidung und mehr. Für Shoppingfans empfehlen sich Vintage-Läden wie etwa Blitz im Osten Londons oder Absolute Vintage in Spitalfields. Hier gibt es Einzelstücke zu attraktiven Preisen. Ein Spaziergang, der im Gedächtnis bleibt? Nördlich des Zentrums befinden sich die weiten Grünflächen von Hampstead Heath – die sind nicht nur bei den Einheimischen beliebt, sondern bieten auch spektakuläre Aussicht über die Stadt.

Anreise

London ist bestens angebunden: Die fünf großen Flughäfen der Stadt werden von Fluggesellschaften aus der ganzen Welt angeflogen. Der Eurostar bietet direkte Zugverbindungen vom europäischen Festland. In der Stadt bewegt man sich mit der Tube – so heißt die U-Bahn hier –  am schnellsten von A nach B. (Partygänger aufgepasst: Freitags und samstags fährt die Tube rund um die Uhr). Mit Taxen, Bussen, Straßenbahnen und sogar Booten kommt man außerdem in der Stadt herum. Die besten Preise für die öffentlichen Verkehrsmittel erhält man mit einer Oyster Card (Visitor Oyster card) – oder man mietet sich bei Santander Cycle ein Fahrrad, das nur 2 £ kostet.

Unterkunft

An der Auswahl wird es in London sicher nicht scheitern. Die Stadt ist vollgepackt mit Unterkünften unterschiedlichster Natur. Auch hier gilt wieder: Je weiter vom Zentrum entfernt, umso niedriger die Übernachtungspreise. Über Airbnb kann man etwa eine große Anzahl Londoner Privatwohnungen und -häuser kostengünstig anmieten –  egal wo, denn selbst außerhalb der Touristenviertel ist man mit dem öffentlichen Nahverkehr überall bestens angebunden.  Für einen zentralen, preisgünstigen Aufenthalt empfiehlt sich die Hotelkette easyHotel mit acht verschiedenen Budget-Häusern im Stadtgebiet. Auch die renommierte Youth Hostel Association YHA  betreibt sieben Standorte in der Metropole.

Essen

Londons Food-Szene ist heute deutlich vielfältiger (und köstlicher) als noch vor einem Jahrzehnt. Auch erstklassige Restaurants kann man sich mit Angeboten von Time Out oder Groupon zu ermäßigten Preisen leisten. Alternativ schlemmt man mit preisgünstigeren Mittags-Menüs in Sterne-Restaurants wie etwa im Social Eating House, The Ninth oder Kitchen W8. Hervorragendes Streetfood gibt es im Brixton Village und dem legendären Borough Market. Mehr als 50 Londoner Restaurants tragen außerdem den Titel Bib Gourmands: Eine Auszeichnung für qualitativ hochwertiges Essen mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.