Mit Kindern am Klettersteig: Hier solltet Ihr Euch einklinken!

Mit Kindern am Klettersteig genießt Ihr in bester Aussicht die sonnigen Herbsttage. Noch einmal das gute Wetter ausnutzen und mit der ganzen Familie am Klettersteig unterwegs sein. Wo Ihr am Fixseil hoch hinauf kommt, zeigen wir Euch heute.

Seisenbergklamm. Das fällt den meisten bergbegeisterten Familien ein, wenn sie Weißenbach am Lofer hören. Nur wenige Kilometer hinter der Grenze zu Bayern, sie verläuft beim Nationalpark Berchtesgaden, liegt der Ort. Wer es sich zeitlich einrichten kann, der wandert mit den Kindern auf dem Erlebnisweg durch diese beeindruckende Alpenschlucht. Ein großer Vorteil am Klettersteig “Zahme Gams” ist der kurze Zustieg. In wenigen Minuten seid Ihr am Zustieg. Los geht es am Gasthof Seisenbergklamm. Zuerst wandert Ihr Richtung Klamm und folgt dann im Wald den gelben Schildern zum AV-Klettergarten. Auf einem schmalen Pfad geht es zur Felswand. Wie bei allen Klettersteigen gilt auch hier: Nur einklinken, wenn Ihr entsprechend ausgebildet seid. Bergschulen und die Alpenvereine bieten entsprechende Kurse an. Außerdem sollte die Aurüstung (Helm, Klettersteigset, Schuhe, usw) optimal sein. Ihr solltet fähig und dazu ausgerüstet sein Euch selbst und die Kinder eventuell nachzusichern. Im Saalachtal gibt es drei Klettersteige. Sie bilden die„Triologie“. Für Familien ist die “Zahme Gams” bei Weißbach am Lofer am besten geeignet.

Durchgehend ist dieser gesichert. An besonders steilen Passagen oder wo der Fels glatt ist, sind Trittbügel angebracht.Nach der Infotafel geht es links über eine Stufe hinauf. Anschließend rechts halten und ein Band queren. Über eine Platte geht es rauf zu einer Felsrampe. Etwas zu “knabbern” haben manche an dem Absatz. Es folgt die Passage, welche mit Klammern gesichert ist. Über ein Felsenband nach rechts und es folgt wieder eine Kletterei auf der Platte. Auf Trittbügeln finden die Füße einen Halt. Ihr habtden Steigbuch erreicht und nähert Euch nun dem Ziel. Über eine kurze Rinne geht es, optimal gesichert, weiter nach oben. Dort im Wald endet der Klettersteig “Zahme Gams”. Kurz müsste Ihr ein wenig aufsteigen um auf den Weg zurück nach Weißbach am Lofer zu gelangen. An sonnigen Tagen können auf dieser Via Ferrata einige Alpinisten unterwegs sein.

Klettersteig “Zahme Gams”

  • Höhenmeter: 120
  • Dauer: etwa (abhängig vom Können!): eine Stunde
  • Länge: 1,5 Km
  • Schwierigkeit: B/C

Unsere Bewertung: Sechs von sechs möglichen Kompassen

Mit Kindern am Klettersteig: Wasser, Felsen und coole Outdoorkids

In der Silvretta Montafon gibt es einige Klettersteige für Familien. Im Seetal beispielsweise. Oberhalb vom Kälbersee. Ein besonders spektakulärer Steig isst in der Röbischlucht bei Gargellen. Dort parkt Ihr und wandert zur Schlucht. Haltet Euch, am Ende vom Dorf, nach Sankt Gallenkirch. Links abbiegen und schon steigt Ihr bergauf.  Hier ist bereits, kaum zu übersehen, der Weg zum Klettersteig ausgeschildert. Die größte Gefahr bei diesem Klettersteig liegt darin, ihn zu unterschätzen. Durch das Wasser sind manche Tritte und Griffe rutschig. Es ist selbst für erfahrene Alpinisten ein besonderes Erlebnis in der Röbischlucht unterwegs zu sein. Ungewohnt ist die kurze Pause nach 200 Metern. Keine Sorge, hier geht der Steig weiter. Folgt den gelben Pfeilen, welche auf den Felsen gepinselt sind. Überquert den Bach und zieht Euch an einem Tau hoch. Schon steht Ihr wieder vor dem nächsten Teil des Klettersteiges. Am Felsen entlang steigt Ihr auf Trittbügeln dahin. Balanciert, gesichert, über einen Baumstamm. Was nun kommt begeistert die Kinder: Ihr kommt einem Wasserfall unglaublich nah! Was für eine Via Ferrata hat so was zu bieten. Am Ende vom Fixseil angekommen, klinkt Ihr Euch aus. Ein paar Euro in die Spendenbüchse für den Erhalt von dem Steig sind obligat. Wandert nun zur Rongalpe und kehrt dort ein. Von hier aus steigt Ihr nach Gargellen ab.

 

Klettersteig “Röbischlucht”

  • Höhenmeter: 220
  • Dauer: etwa (abhängig vom Können!): zwei Stunden
  • Länge: 4 Km
  • Schwierigkeit: B/C

Unsere Bewertung: Fünf von sechs möglichen Kompassen

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