Kinder Geocaching: Outdoor Abenteuer modern!

Kinder Geocaching Touren bieten etliche Urlaubsorte an. Die Länge und Höhenmeter der Geocaching Touren sind entsprechend kindgerecht. Unterwegs gibt es eine Menge in der Natur zu sehen und zu entdecken. Im wahrsten Sinne des Wortes!

Die moderne Schatzsuche „Geocaching“ wird auch in Tirol immer beliebter. Rund 5000 Geocaches sind bereits in Tirol versteckt. Auch die Touristiker im Alpbachtal haben den Trend für sich entdeckt und locken die GPS-Schatzjäger in die Tourismusregion.

Familien machen sich in Reith im Alpbachtal auf die Suche nach dem „Cache“.
Familien machen sich in Reith im Alpbachtal auf die Suche nach dem „Cache“. ©Grießenböck

Reith im Alpbachtal. Geocaching, wie die moderne Schnitzeljagd für abenteuerlustige Technik- und Naturfreunde genannt wird, boomt auch in Tirol. Nahezu überall findet man die „Caches“ – kleine Boxen mit Tauschgegenständen und Logbuch. Dabei führt die Schatzsuche an verborgene Orte, die in keinem Reiseführer stehen und es ermöglicht bereits bekannte Orte aus einem neuen Blickwinkel zu entdecken. Ob am Seeufer, hoch oben auf dem Berg oder mitten in der Stadt, für die Schnitzeljagd gilt nur eines: wer suchet, der findet. Die vorwiegend von Privatleuten versteckten „Caches“ werden mittels GPS-Gerät oder GPS-fähigem Handy aufgespürt. Die Koordinaten dazu findet man in einer Internet-Datenbank. Der Fund wird per Interneteintrag kund getan, bewertet und diskutiert. Laut der größten österreichischen Geocache-Plattform „geocaching.at“ gibt es weltweit mehr als vier Millionen registrierte Cacher, in Österreich sind 6.000 aktive Cacher auf der Suche. Und die Geocaching-Community wächst stetig an. Ein enormes Potential also an suchfreudigen Tagesausflüglern, die auch Touristiker für sich entdeckt haben. Gäste werden auf Erlebnispfade geschickt, sie finden die Schätze entlang der Wanderwege oder sie nehmen gar an speziellen Geocaching-Touren teil. Der Phantasie sind hier keinen Grenzen gesetzt.
Auch im Alpbachtal gibt es speziell auf Familien und Kinder abgestimmten Geocache. Hier führt die „Juppi´s Schatzsuche“ gut drei Kilometer durch das Dorf und unterhält mit Rätselspaß an sieben verschiedenen Stationen. Dieser „Multi-Cache“, wie die Schnitzeljagd über mehrere Stationen auch genannt wird, dauert gut zwei Stunden, bevor man die Daten für den eigentlichen Schatz gesammelt hat. Sobald man den Schatz gefunden hat, trägt man sich im Logbuch ein und bewertet den Fund online. Eine goldene Regel beim Geocaching lautet: Gib gleiches oder etwas mit höherem Wert in die Box, damit der nächste wieder seinen Spaß am Finden hat.

Kinder Geocaching: Spannung für die ganze Familie

In den Family Tirol-Regionen haben Eltern jetzt das passende Argument, um auch den Nachwuchs für die Berge zu begeistern: Geführtes Geocaching. Die moderne Form der Schnitzeljagd wird seit dieser Saison neu und im Rahmen der Familienprogramme der Family Tirol-Regionen kostenlos angeboten.

Geocaching fördert Teamgeist, Konzentrationsfähigkeit und macht Lust, sich in der Natur zu bewegen.
Geocaching fördert Teamgeist, Konzentrationsfähigkeit und macht Lust, sich in der Natur zu bewegen. ©Tirol Werbung / Franz Oss

In der Gruppe gilt es, mithilfe von GPS-Geräten und anhand vorgegebener Koordinaten von Station zu Station Rätsel zu lösen – und ganz nebenbei die schönsten Plätze der Tiroler Bergwelt zu erkunden. Geocaching fördert Teamgeist, Konzentrationsfähigkeit und macht Lust, sich in der Natur zu bewegen. In der Ferienregion Kufstein zum Beispiel dreht sich für die Schatzsucher vieles rund um das Thema Ritter und Burgen. Auf ihrer Reise durch die Vergangenheit warten an sechs Stationen knifflige Aufgaben. Welche Bedeutung hatte bei den Germanen der Lindenbau? Was ist typisch für einen Ritter? Nur wenn alle Rätsel gelöst sind, bekommt die Gruppe die Koordinaten für das geheime Ziel – eine Rundumsicht über das Inntal inklusive. Goldgräber und Abenteurer aufgepasst heißt es beim Geocaching am Wilden Kaiser. Von Puzzeln, über Teamübungen bis hin zum Ringwerfen sind einige actionreiche Aufgaben zu lösen, bevor die Teilnehmer ihre Schatzkisten öffnen dürfen. Eine richtige Entdeckungstour gilt es beim Achensee-Cache zu bewältigen. Insgesamt zehn Stationen verlangen den Code-Knackern einiges an Kombinations-gabe ab. Mal sind es knifflige Rechenaufgaben, mal befindet sich die Lösung in der unmittelbaren Umgebung – die Schatzsucher haben einige Herausforderungen zu meistern, um an die nächsten Informationen zu gelangen. Und so schaffen es die Family Tirol-Experten mit viel Kreativität, Ideenreichtum und Einfühlungsvermögen, beim Geocaching alle Familienmitglieder für die Berge zu begeistern. Geeignet sind die Routen für Jugendliche zwischen elf und 16 Jahren. Infos und Angebote zum neuen Geocaching in den Family Tirol Dörfern und Hotels finden Urlauber auf www.tirol.at/familie.

Kinder Geocaching: Das solltet Ihr dafür einpacken

Zum Geocaching braucht Ihr

GPS-Gerät statt Kreidepfeile. Heute ist die Schnitzeljagd bei den Kindern populärer denn je: Mit GPS Geräten oder Smartphones suchen die Outdoor Kinder nach Caches. Immer mehr spezielle Kinder Caches gibt es. Doch bevor die Outdoor Kinder zum Geo Caching los ziehen, ist es wichtig den Rucksack entsprechend zu packen. Deshalb stellen wir Euch heute eine Packliste für Geocaching mit Kindern vor.

Geocaching ist bei Kindern und Jugendlichen angesagt. In der Natur oder Städten suchen sie mit Hilfe von GPS Geräten oder Smartphones nach Caches. Im Internet finden sich auf Portalen wie  www.opencaching.de. oder www.geocaching.de entsprechende Datenbanken mit Geocaches. Beide Seiten sind übersichtlich, auch für Anfänger leicht zu bedienen und verfolgen keine finanziellen Interessen. Schnell ist man dort angemeldet und kann die Datenbanken nutzen. Wenn die Outdoor Kinder einen passenden Geocache gefunden haben, kann es los gehen. Im Urlaub bieten etliche Tourismusregionen eigene Geocaches an, die auch kindgerecht sind. Wichtig ist jedoch, wie bei allen Outdoo Aktivitäten, die richtige Ausrüstung! Anhand unserer Packliste können die Outdoor Kids zum Geocaching losziehen:

  • GPS Geräte oder Smartphone mit entsprechender Software
  • Wanderschuhe
  • Stift
  • Kamera
  • Verpflegung
  • Trinken
  • Regenschutz
  • Tagesrucksack
Geocaching ist kinderleicht! Damit die Outdoor Kinder perfekt ausgerüstet zum Geocaching gehen, haben wir eine Packliste für Euch erstellt. Foto: (c) Kinderoutdoor.de

Geocaching ist kinderleicht! Damit die Outdoor Kinder perfekt ausgerüstet zum Geocaching gehen, haben wir eine Packliste für Euch erstellt.
Foto: (c) Kinderoutdoor.de

Je nach Jahreszeit entsprechende Kleidung wie z.B. Handschuhe oder Mütze oder Sonnencreme bzw. Insektenschutz.

Viel Spaß beim Geocaching!

Zum Geocaching braucht Ihr

  • ein GPS Gerät (diese könnt Ihr Euch bei einigen Tourismusbüros ausleihen) oder ein Smartphone
  • Powerbank oder Ersatzakkus
  • einen Stift
  • Multitool
  • Stirn- oder Taschenlampe
  • die übliche Wanderausrüstung für eine Tageswanderung

Kinder Geocaching: Tipps vom Experten!

Kinder und Geocaching passt zusammen. Die Kleinen sind gerne draußen unterwegs und neugierig in der Natur nach etwas zu suchen, dass gehört zu den Kindern schon immer dazu. Im Urlaub oder bei einem Kindergeburtstag bietet es sich an, mit den jungen Outdoorern auf Schatzsuche zu gehen. Etliche Urlaubsorte bieten Geocaching Touren an. Worauf Ihr achten solltet, wenn Ihr mit dem GPS Gerät loszieht, dazu haben wir Experten befragt und acht Tipps zusammengestellt.

Eine Frage, die wir oft gestellt bekommen zum Thema Geocaching und Kinder:

Kinder Geocaching Tipp eins: Smartphone oder GPS Gerät verwenden?

“Wer Intertnetempfang hat, kommt auch mit dem Smartphone und einer entsprechenden App zurecht” erklärt mir ein Experte und weiter “Zwei von drei notwendigen Informationen um die Position zu bestimmen holt sich das Smartphone aus dem Internet”. Doch was passiert, wenn keine Verbindung zum Netz besteht? “Dann läuft die Bestimmung der Position über das eingebaute GPS, welches aber zu ungenau ist” so der Fachmann. Ein weiterer Nachteil ist der hohe Verbrauch von Strom. “Bei einem dauerhaften Betrieb ist nach drei Stunden, je nach Smartphone, der Akku leer!”

Kinder Geocaching Tipp zwei: Ab wann sollten Kinder mit dem GPS Gerät beim Geocaching unterwegs sein?

“Sobald die Kinder lesen können und über ein technisches Verständnis verfügen um das GPS Gerät bedienen zu können,” rät unser Experte.

Kinder Geocaching: Wir haben acht Tipps für Euch.
foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder Geocaching Tipp drei: Was für ein GPS Gerät ist ideal für Geocaching?

Ein 99 Euro Gerät kann beim Geocaching gute Dienste leisten. Es gibt jedoch einen gewissen Qualitätsunterschied zu Geräten die deutlich mehr kosten. Die Bedienung gestaltet sich einfacher, was aber noch wichtiger ist: Die Genauigkeit. Ein preiswertes Gerät reagiert ein wenig verzögert auf die Bewegungen im Gelände.

Kinder Geocaching Tipp vier: Lassen sich GPS Geräte ausleihen?

Bei Geocaching Läden, Outdoor Geschäften oder den örtlichen Tourismusbüros lassen sich GPS Geräte ausleihen. Das ist eine preiswerte Alternative zum Kauf. Wichtig ist, dass Ihr Euch das GPS rechtzeitig reserviert.

Kinder Geocaching Tipp fünf: Habe ich überall Empfang mit dem GPS Gerät?

In den anfänglichen Jahren vom Geocaching passierte es, dass im dichten Wald oder in Schluchten das Gerät keine Verbindung zu den Satelliten aufbauen konnte. Auch Das Wetter konnte den Empfang beeinträchtigen. Inzwischen gibt es solche Probleme kaum mehr. Selbst im Regenwald empfangen die GPS Geräte die notwendigen Signale der Satelliten.

Kinder Geocaching Tipp sechs: Welche Genauigkeit haben die GPS Geräte?

Hier kommt es darauf an, was für ein System die Geräte verwenden. Die Mehrheit läuft über GPS1. Je nach Modell liegt die Genauigkeit zwischen fünf und 15 Metern.

Kinder Geocaching Tipp sieben: Wer noch nie mit einem GPS gearbeitet hat

Bei hochwertigen Modellen von bekannten Herstellern gibt es Anleitungen um das GPS richtig zu bedienen. Es gibt auch die Möglichkeit bei Outdoorhändlern Kurse zu bedienen. Alle die sich selbst das Wissen und Können aneignen wollen, bedienen sich im Internet bei diversen Filmen und Foren. Es besteht hier die Gefahr, sich im Netz zu “verlieren”.

Kinder Geocaching Tipp acht: Brauche ich ein Powerpack für das GPS?

Kinder sind bei Geocaching selten so lange unterwegs, dass die Batterie vom GPS leer ist. Mit wenigen kleinen Tricks lässt sich der Verbrauch vom Akku herunterfahren. Dazu gehört auch die Beleuchtung zu reduzieren.

Geocaching mit der Familie in Serfaus-Fiss-Ladis

Geocaching mit Kindern ist eine raffinierte Möglichkeit, um die Kleinen zum Wandern zu bewegen. Wer seinen Urlaub in Tirol verbringt, probiert mit den Kindern Geo Caching in Serfaus-Fiss-Ladis aus. Vorkenntnisse braucht Ihr für das Geocaching keine und auch kein GPS Gerät. Ein Smartphone reicht völlig aus um mit der Familie auf Bärenjagd zu gehen.

“Geocaching ist viel zu kompliziert!” sind sich die Kinder ausnahmsweise einig. Bevor es losgeht zuerst einmal die kostenlose App von Serfaus-Fiss-Ladis auf das Mobiltelefon laden. Mancher Schwabe fasst sich bei diesem Gedanken ans Herz: “Die teueren Roaming Gebühren! Heiligs Blechle!” Keine Sorge, den am Start der elektronischen Schatzsuche könnte Ihr ein kostenloses WLAN nutzen und so gratis die App herunterladen. Los geht es! Aus drei Routen könnt Ihr wählen. Schon ist die ganze Familie mitten im Spiel. über Bäche hinweg und durch die Tiroler Bergwelt führt Euch die Geo Caching App für Kinder. Keine Sorge: Dieses Programm versucht den Blick für die Schönheit der Natur in den Bergen zu schärfen.

Tritt für Tritt kommt man den Bären näher. Das gilt beim Geo Caching für die ganze Familie in Serfauss-Fiss-Ladis.  Foto (c)  Fotoquelle Andreas Kirschner Fiss  Serfaus-Fiss-Ladis

Tritt für Tritt kommt man den Bären näher. Das gilt beim Geo Caching für die ganze Familie in Serfaus-Fiss-Ladis.
Foto (c) Fotoquelle Andreas Kirschner Fiss
Serfaus-Fiss-Ladis

Geo Caching für Kinder: Starke Bären und rätselhafte Runen

In Serfaus erwartet Euch der Bären Caching Park. Keine Sorge, hier gibt es keinen Meister Petz der Euch auffuttern will. Den Problembären, äh, Schadbären hat man schon längst  in Bayern abgeknallt. Die GPS Funktion der App führt Euch zu den einzelnen Stationen. Doch was sind das für seltstame Schriftzeichen? Geheimnisvolle Runen findet Ihr dort. Gebt diesen mysteriösen Code in das Mobiltelefon ein und schon zeigt Euch die App an, wo sich die nächste Station befindet. Dabei habt Ihr nur ein Problem: Die Kinder laufen voraus! Unterwegs gilt es auch Mutproben zu absolvieren: Wer von Euch traut sich in den Bauch von einem Bären zu klettern? Am Ende erwartet Euch der Bärenschatz. Wie der wohl aussieht? Findet es beim Geo Caching in Serfaus mit den Kindern heraus.

Wer beim Geo Caching mit den Kindern den Schatz vom Högsee entdecken will, muss Tretboot fahren! Foto (c)  Fotoquelle Andreas Kirschner Fiss  Serfaus-Fiss-Ladis

Wer beim Geo Caching mit den Kindern den Schatz vom Högsee entdecken will, muss Tretboot fahren!
Foto (c) Fotoquelle Andreas Kirschner Fiss
Serfaus-Fiss-Ladis

Geo Caching mit der Familie am Högsee

Der Gold Cache hat es in sich. Denn er beginnt mit einer uralten Sag aus Tirol: Der Senner Johannes hatte oberhalb vom Serfaus-Fiss-Ladis seine Almhütte. In einer Milchkanne versteckte er seinen Lohn. Eines Nachts zog ein furchtbares Gewitter auf und riss seine Almhütte mit seinen Goldstücken hinweg. Dort wo die Alm von Johannes gewesen ist, ist nun der Högsee. Ihr findet die Goldmünzen. Dazu müsst Ihr aber aufs Wasser! Dazu habt Ihr ein Tretboot, das ein spezielles Unterwasserfernrohr hat. Vielleicht findet Ihr damit die Münzen von Johannes dem Senner.

Ritter Albrecht: App geht es zum Geo Caching mit den Kindern

Auf Burg Laudeck in Ladis hauste einst Ritter Albrecht. Seinen legendären Schatz sollt Ihr heben. Die kostenlose App gibt es beim örtlichen Infobüro. Nun startet Ihr mit der Familie auf eine kurzweilige Schnitzeljagd durch das Tiroler Dorf. Auch hier gilt es wieder an den einzelnen Stationen die Codes zu knacken, denn erst dann findet Ihr die nächste Aufgabe. Mit etwas Können und Ausdauer entdeckt Ihr den sagenhaften Ritterschatz.

Kinder Geocaching: Vulkane und Inseln

Geocaching mit der Familie ist im Urlaub perfekt um gemeinsam draußen unterwegs zu sein. Vor allem größere Kinder und Jugendliche lassen sich für diese moderne Form der Schnitzeljagd begeistern. Für Euch haben wir drei Urlaubsorte gefunden, an denen Ihr mit dem GPS Gerät und den Kindern losziehen solltet.

Geocaching auf dem Vulkan. Dafür muss niemand nach Hawaii oder Island. Auch die Eifel hat Vulkane zu bieten, zum Glück sind diese aber erloschen. Beeindruckend sind die Mare, so nennen die Einheimischen die Vulkanseen. Wenn Ihr an deren Ufern steht, dann glaubt Ihr, dass diese unendlich tief sind. Zeitlich übersichtlich sind die Geocaching Touren im Geopark Vulkaneifel. Sie dauern zwischen zwei und fünf Stunden. Zwei der Schnitzeljagden starten in Gerolstein: “Unterwegs im Waldkulturerbe” sowie “Alte Steine und ein junger Vulkan”. In Neroth, beim Mausefallenmuseum, startet die Geocachingtour “Ein Wald wie er im Buche steht”. Etwa vier bis fünf Kilometer ist die Tour lang und Ihr seid mit Nero der Eifelmaus unterwegs.

Rund um Nesselwang gibt es etliche Caches.  Foto (c) kinderoutdoor.de

Rund um Nesselwang gibt es etliche Caches.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Geocaching in Nesselwang: Perfekt für Einsteiger

Wer seinen Urlaub im Allgäu verbringt, der kann rund um Nesselwang die Caches suchen.Speziell für Familien sind hier die GPS Routen ausgelegt. Wer zum ersten mal auf Suche mit dem GPS Gerät geht, der findet in Nesselwang eine Tour die 1,5 Kilometer kurz ist. Ideal um erste Erfahrungen mit der Technik zu sammeln. In einem Umkreis von nur acht Kilometern findet Ihr jede Menge Geocaches inmitten der Bergwelt vom Allgäu.

Beim Geocaching rund um Nesselwang macht Ihr auch tierische Bekanntschaften.  foto (c) kinderoutdoor.de

Beim Geocaching rund um Nesselwang macht Ihr auch tierische Bekanntschaften.
foto (c) kinderoutdoor.de

Geocaching auf Föhr: Mit Rad, Inlineskates oder zu Fuß

Geocaching auf Föhr: Da seid Ihr mit dem Fahrrad, den Inlinern oder zu Fuß unterwegs.  Foto (c) kinderoutdoor.de

Geocaching auf Föhr: Da seid Ihr mit dem Fahrrad, den Inlinern oder zu Fuß unterwegs.
Foto (c) kinderoutdoor.de

In der friesischen Karibik liegt die Insel Föhr. Zwischen Wyk, Utersum und Oldsum gibt es einige Geocaches. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten für Euch, wie Ihr zu diesen Geheimverstecken gelangt. Mit dem Fahrrad geht es flott über die 82 Quadratkilometer große Insel. Andere Geocaches sind so ausgelegt, dass Ihr mit den Inlineskates dorthin rollen könnt. Ganz klassisch lernt Ihr mit dem GPS Gerät die Nordsee-Insel zu Fuß kennen. Unterwegs habt Ihr immer wieder Möglichkeit mit den Kindern in gemütlichen Teestuben einzukehren. Unterwegs lernt Ihr die Sehenswürdigkeiten der Insel kennen.

Meer Geocaching geht fast nicht, als auf Föhr.  Foto (c) kinderoutdoor.de

Meer Geocaching geht fast nicht, als auf Föhr.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Geocaching mit Kindern in Baiersbronn: Schwarz der Wald!

Immer mehr Kinder entdecken das Geocaching. Mit dem GPS Gerät erleben die Outdoor Kids tolle Abenteuer in der Natur und finden Ihre eigenen Wege. Wir haben mit den Kindern zum ersten mal das Geocaching in Baiersbronn (Schwarzwald ausprobiert) und den Schatz im Sankenbachsee gesucht. Alle hatten wir großen Spaß und die Kinder fanden was sie beim Geocaching suchten.

Geocaching für Kinder: Wo liegt der Schatz vom Sankenbach-See? Foto: (c) Kinderoutdoor.de

Geocaching für Kinder: Wo liegt der Schatz vom Sankenbach-See?
Foto: (c) Kinderoutdoor.de

In Baiersbronn bekam Wilhelm Hauff für sein Märchen “Das kalte Herz” die nötigen Ideen. Kein Wunder, der Schwarzwald wirkt hier verzaubert. Bei unserer Schatzsuche mit GPS spielt auch das Märchen von Wilhelm Hauff eine wichtige Rolle. An der Touristeninfo beim Bahnhof holen wir uns einen Wanderpass für Kinder und leihen GPS Geräte aus. Die freundliche Mitarbeiterin erklärt den Outdoor Kindern wie der elektrische Pfadfinder funktioniert und drückt uns ein Heftchen für den Sankenbach-Cache in die Hand. Mit Hilfe von Fragen zum “Das kalte Herz”

Der Renner für Outdoor Kinder: Geocaching, wie hier beim Sankenbach-Cache bei Baiersbronn. Foto:(c) Kinderoutdoor.de

Der Renner für Outdoor Kinder: Geocaching, wie hier beim Sankenbach-Cache bei Baiersbronn.
Foto:(c) Kinderoutdoor.de

bekommen wir die Koordinaten für den Schatz vom Sankenbach See. Mit großem Eifer marschieren die Kinder los und wir Erwachsene kommen kaum hinterher. “Hier müssen wir lang!” bestimmt Lilli an einer Weggabelung und alle folgen wir ihr brav. Es ist heiß, doch anstatt zu jammern laufen die Kinder leichtfüßig wie die Rehe über die Waldpfade. Immer wieder überprüfen sie mit den GPS Geräten unseren Standort und sprechen sich ab. Wir gehen weiter im Wald entlang und kommen an einem Wildgehege vorbei. Ein Hirsch und sein Harem liegen in einer Matsch-Suhle. Sie lassen es sich richtig gut gehen. Wir weisen die Kinder auf die scheuen Waldtiere hin, doch sie haben für Bambi und Co nur eine kurzen Blick über. Sie wollen den Cache am Sankenbach finden. Als wir  große Büsche mit Blaubeeren passieren, wollen wir Erwachsene dort die leckeren Beeren sammeln. Doch die Kinder haben anderes im Sinn. Wir erreichen den Sankenbach. Eine Furt und eine Brücke führen darüber. Franka will allen ihre coolen adidas Wanderschuhe mit Gore-Tex vorführen und marschiert demonstrativ durch Pfützen und über die Furt. Mit hohem Tempo gehen wir weiter. Endlich haben wir den Sankenbach See erreicht. Der ist seit 1980 – 81 aufgestaut und ein Postkartenidyll vom Schwarzwald. Doch wo sind die Kinder? Sie marschieren rastlos durch den Wald und starren auf ihre GPS-Geräte. “Ich habe den Schatz!” ruft ein Outdoor Kind und hält eine Plastikschachtel in die Luft. Darin finden sie einen Stempel für den Wanderpass. “Gut! Das ist unser zweiter Stempel!” freut sich Lilli und strahlt über das ganze Gesicht. Die Kinder sammeln die restlichen Tage in Baiersbronn weiterhin fleißig Stempel für den Wanderpass und bekommen dafür ein tolles Geschenk!

Beim Geocaching kennen Kinder keine Hindernisse! Auch die Sankenbach Furt ist zu packen. Foto. (c) Kinderoutdoor.de

Beim Geocaching kennen Kinder keine Hindernisse! Auch die Sankenbach Furt ist zu packen.
Foto. (c) Kinderoutdoor.de

Geocaching für Kinder in der Eifel: Vulkanstark!

In der Eifel mit Kinder wandern. “Das geht nicht gut!” hörte ich einige Bekannte sagen. Doch sie haben sich geiirt. Denn es gibt für die Outdoor Kinder viel zu entdecken: Die Wanderwege in der Eifel führen oft an Erdgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten wie Vulkanseen vorbei. Auch Wasserfälle gibt es am Wegesrand. Für Abwechselung der Kinder ist also gesorgt!

Am Parkplatz »Burgenblick«in Manderscheid wandern wir los. Wir gehen in dem Eifelort das Sträßchen “Zur Mariengrotte” hinauf. Dort biegen wir nach 50 m auf den Lieserpfad ein. Bei den Kindern höre ich die Herzen höher schlagen, denn wir haben einen grandiosen Blick auf die beiden Burgen von Manderscheid: Die Ober- und die Unterburg.  Wir folgen dem Eifelsteig der mit einem schwarzen Dreieck gekennzeichnet ist und lassen Maanischd, wie die Einheimischen sagen, hinter uns.Bald kommen wir an der Balduinshütte vorbei und befinden uns auf der Leo-Bönner-Allee. An der Pelenzkanzel angekommen, haben wir einen tollen Blick ins Liesertal. Wobei die Kinder weniger aus dem Häuschen sind als ich.

Wir wandern weiter und gelangen zum nächsten Aussichtspuntk: Der Robertskanzel.  Anschließend wandern die Kinder und ich unterhalb vom Achelsberg über einen felsigen Pfad zur Weifelsjunk-Schutzhütte. Dort gibt es eine Abzweigungn ( Windsborn Kratersee 6,0 km / Wolfsschlucht & Wasserfall 2,1 km) die wirnicht nehmen. Sondern bleiben auf dem Lieserpfad (Eifelsteig+ schwarzer Keil) abwärts und erreichen eien Lichtung. Hier legen wir eine Pause ein und die Kinder haben Spaß daran die Vögel zu beobachten.  Es ist Zeit den Lieserpfad zu verlassen. Wir hahlten uns am »Lieserpfad nach Wittlich 20 km« rechts. Jetzt sind wir auf Weg 16 (Ww. »Heidsmühle«) am »Jungenbüsch« unterwegs. Kompliziert ist es an einem Fünfwegetreff. Hier halten wir uns rechts, bis zu einer Gabelung. Auch hier bleiben wir rechts bis wir eine Straße erreichen. Hier gehen wir links abwärts. Der Lieserpfad ist ein beliebter Wanderweg in der Vulkaneifel und 42 Kilometer lang. Seinen Namen hat er vom Fluss Lieser. Der Lieserpfad beginnt in Daun und endet in Wittlich.

Gefunden! Geocaching mit Kindern ist das pure Abenteuer. foto (c) kinderoutdoor.de

Hinter einer Brücke folgen wir dem Wegweiser »Windsborn-Kratersee 5 km./ Wolfsschlucht 1 km « und wandern im Tal der kleinen Kyll. Wir kommen an die Germanienbrücke und den Wasserfall. Dank der Regenfälle in den letzten Tagen rauscht hier richtig viel Wasser runter.  Auf dem Weg geradeaus weiter, verlassen wir diesen nach ca. 100 m nach links auf den Vulkan Maar Pfad (V-Symbol). Dieser geht in einen Pfad über, der uns zur ur wüchsigen Wolfsschlucht bringt.  Immer wieder muss ich Frankie beruhigen, die Angst hat, dort auf echte Wölfe zu treffen. Meine Argumentation, dass dort schon lange keine Wölfe mehr leben glaubt sie nicht. lange keine Wölfe mehr frei herumlaufen schenkt sie nur wenig Glauben. Über die Felsenburg steigen wir im Wald bergauf. Jetzt beginnt das Abenteuer. Wir treten in Flur hinaus; halten und kurz nach links (100 m) und wandern dann über einen Grasweg. Die Regenfälle haben den Weg aufgeweicht. Wir halten uns rechts am Horngraben. Dort überqueren wir einen kleinen Bach. Mit Rindenstücken veranstalten die Kinder eine Regatta. Bald erreichen wir die Schutzhütte Mosenberg. Hier legen wir eine versprochene Rast ein. Über uns ziehen dunkle Wolken auf und die Kinder drängen zum Aufbruch. Weiter wandern wir auf dem Vulkan Maar Pfad (V) nach auf Pfad Nr. 34 bis zum Fünf-Wege-Treff. Das ist keine Matheaufgabe. Hier gehen wir dem Wegweiser »Zum Bergkratersee« nach. Kaum wollen die Kinder zu schimpfen beginnen, haben wir den  Windsbornkrater erreicht.

Ideal für Geocacher: Die Eifel!. Quelle: Archiv Eifel Tourismus GmbH

 Auf den bizarrer Schlackenringen klettern die Kinder herum. Ich versuche ihnen zu erklären wie der Kratersee entstanden ist. Wir gehen wieder zurück zum Fünf-Wege-Treff als wir den See einmal umrundet haben. Dieses mal halten wir uns am den zweiten Weg nach links (schwarzer Winkel +»Manderscheid / Heidsmühle«). Steil geht es hinunterdurch die Wiesen. Im Wald gehen wir an der Gabelung rechts und überqueren bald eine Serpentinenstraße. Nun müssen wir uns nach Manderschein hinauf quälen, bis wir wieder unser Auto erreicht haben. Trotzdem haben wir einen erlebnisreichen Tag in der Eifel verbracht.