Outdoor Ausflüge mit Kindern- Ratschläge für die Notfallapotheke


Wenn ein OutdoorAusflug mit Kindern ansteht, will natürlich keiner sich die Vorfreude nehmen lassen und daran denken, dass etwas im Urlaub schieflaufen könnte. Doch was machen, wenn eines der Kinder auf Reisen krank wird? Sollte eine Reiseapotheke für die Notfälle mit ins Gepäck und wenn ja, welche Medikamente sollten im Reisekoffer definitiv nicht fehlen? Die Reiseapotheke sollte nicht fehlen!
Egal wo es mit den Kindern hingeht, eine Reiseapotheke sollte stets im Gepäck mitgeführt werden. Grundlegend umfasst eine Reiseapotheke Medikamente für Notfälle wie Infektionen aber auch steriles Verbandsmaterial, so dass eine Erstversorgung bei einem Problem ohne weitere Umstände möglich ist. Nicht alle in Deutschland stets verfügbare Medikamente sind auch im Ausland zu finden oder sie sind nur in anderen Formen beziehungsweise Zusammensetzungen in den Apotheken vor Ort erhältlich. Außerdem kann es durch Sprachbarrieren im Ausland auch zu Verständigungsproblemen kommen und so raten viele Ärzte wie auch die Krankenkassen dazu, stets eine gut sortierte Reiseapotheke mit in den Urlaub zu nehmen.

Bei einem Outdoor Ausflug mit den Kindern sollte eine Reiseapotheke dabei sein. foto (c) kinderoutdoor.de


Reiseapotheke für jedes Alter
Gerade Kleinkinder
sind anfällig für Veränderungen – sei es ein ungewohntes Klima, neue Lebensmittel oder Keime, die neu für das Immunsystem sind. So können sie sich schnell mit Infektionen anstecken, die das Immunsystem der Kinder schwächen. Auch das Verletzungsrisiko ist bei Kindern stets vorhanden. Beim Toben können sie sich schnell verletzten und auch eine kleine Schürfwunde sollte gut verarztet werden. Dazu kommen typische Reisekrankheiten wie Übelkeit und Durchfall, die natürlich die Kleinen schwächen. Für all diese Eventualitäten sollte eine gut sortierte Reiseapotheke vorsorgen und im Notfall Abhilfe schaffen. In eine Reiseapotheke gehören somit Mittel zur ersten Hilfe, Medikamente für den Notfall, Sonnenschutz- und Insektenschutzmittel sowie praktische Hilfsmittel wie eine Schere oder ein Fieberthermometer. Hier gibt es auch eine interessante Checkliste vom „Centrum für Reisemedizin“.
– Erste Hilfe:
– Kalt- und Warmkompresse
– Sterile Wundpflaster und Kompressen sowie Binden
– Desinfektionsmittel für Wunden
– Wundsalbe und Schmerzgel
– Medikamente:
– Mittel gegen Fieber und Schmerzen wie Paracetamol oder Doperidom
– Mittel gegen Übelkeit
– Elektrolytmischung
– Medikamente zu Linderung von Erkältungen wie Hustensaft, – – – -Nasentropfen und Ohrentropfen
-Medikamente für Magen-Darm Probleme wie Verstopfung und Durchfall
-Sonnen- und Insektenschutz:
-Sonnencreme mit hohem UV-A und UV-B-Lichtschutzfaktor
-Insektenschutz
-Hilfsmittel:
-Fieberthermometer
-Splitterpinzette
-Schere
-Desinfektions- und Reinigungstücher

Blasen an den Füßen können beim Wandern auftreten und mit einer gut ausgerüsteten Reiseapotheke könnt Ihr diese behandeln. foto (c) kinderoutdoor.de


Darüber hinaus sollten natürlich alle Medikamente in ausreichender Menge vorhanden sein, auf die einzelne Familienmitglieder angewiesen sind. Hausärzte und auch Apotheken bieten eine umfangreiche Beratung an, was alles in die Reiseapotheke gehört und betrachten auch das bestimmte Reiseziel, in das es gehen soll. In einigen Ländern ist zum Beispiel nötig, besondere Insektenschutzmittel zu nutzen, da die hier gängigen nicht effektiv gegen die Mücken vor Ort helfen. Gerade wenn die Reise in exotische Länder führt, lohnt es sich, die Reiseapotheke vor dem Urlaub noch einmal von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Auch eignen sich nicht alle Medikamente für Kinder. Eine Beratung beim Arzt oder Apotheker gibt hier wertvolle Tipps, welche Medikamente sinnvoll sind und was bei der Einnahme beachtet werden sollte. Auch online kann man sich hier einen guten Überblick schaffen. Hier hat die Shop-Apotheke sogar eine eigne Kategorie nur für den Zweck eingerichtet, über die verschiedenen Hilfsmittel der Reiseapotheke aufzuklären.