Salewa Ascent Bergschuh im Test: Für alle die es eilig haben

Der Salewa Ascent Bergschuh ist ausgezeichnet. Zu diesem Ergebnis kam die Jury bei der ISPO und so bekam dieses Schuh einen der begehrten Awards. Schon vom Äußeren her macht der Salewa Ascent neugierig. Er verbindet Leichtigkeit, mit Gehkomfort und ist trotzdem robust. Ein idealer Begleiter für die kommende Wandersaison im Herbst. Über drei Monate haben wir den Salewa Ascent getestet.

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Vielseitig zum Speed Hiking oder als Zustiegsschuh lässt sich der auf der ISPO ausgezeichnete Salewa Ascent Bergschuh verwenden.
foto (c) kinderoutdoor.de

Manche sind immer etwas flotter unterwegs. So auch Philip Götsch. Der Südtiroler Sportler, knackte von seinem Landsmann Urban Zremmer dessen Rekord über die Kilometer Distanz. Vertikal. 28 Minuten und 53 Sekunden benötigte der flinke Sky Runner. Zum Vergleich ein Wanderer braucht für 300 Höhenmeter etwa eine Stunde. Aus Südtirol kommt auch die Bergsteigermarke Salewa. Wer etwas flotter in den Bergen unterwegs sein will, Speed Hiking, nennt sich das Ganze, der zieht sich besonders leichte Bergschuhe an. Das sind keine Luis Trenker Gedächtnis Stiefel, die zwiegenäht und mit einer daumendicken Sohle ausgestattet sind. Hier kommen Hightech-Materialien zum Einsatz. Manchmal übertreiben es dabei manche Hersteller ein wenig und optimieren diese Schuhe derart, dass nur noch Alpinisten unter der 50 Kilogramm Marke dafür geeignet sind. Einen ganz anderen Weg geht hier Salewa. 390 Gramm wiegt das Paar vom Ascent. Auffällig an diesem Schuh ist sein Design und die gebogene Sohle. Vibram stellt die Laufsohle her. Diese ist, wie es die Alpinisten von dem italienischen Sohlenspezialisten gewohnt sind, griffig. Doch in Kombination mit der Take Off Technologie von Salewa läuft es bergauf richtig rund. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Salewa Ascent Bergschuh im Test: Ein blaues Wunder

Unsere Testerin sah sich vor der ersten kurzen Tour den Ascent eher skeptisch an. “Sieht aus wie ein Gesundheitsschuh!” meinte sie eher weniger schmeichelhaft. Sie ist von der nach oben gebogenen Konstruktion irritiert gewesen. Von Bad Überkingen auf der Schwäbischen Alb führte sie ein steiler Anstieg hinauf zur  verschlossenen Kahlensteinhöhle und weiter zum Albtrauf. So heißt die Abbruchkante. Flott, die meisten von uns sagen jogen dazu, wanderte die Testerin weiter nach Türkheim. Von dort bis Aufhausen, stieg über die Kahlensteinhöhle ab und kam über den Autal Wasserfall zurück nach Bad Überkingen. Ihre GPS Uhr zeigte es: In fast der Hälfte der Zeit von einem üblichen Wanderer kam sie bei dieser Rundtour wieder an. Entsprechend knapp fiel ihr Urteil aus.”Die tragen sich ganz gut!” Als nächstes führte sie der Weg ins Trentino. Auch hier ist sie mit Carbon Trekkingstöcken, ultraleichten Rucksack und minimalistischer Ausrüstung auf manche Gipfel gestürmt. Wie mit uns abgesprochen hatte sie die Salewa Ascent an. Nach einer Woche in den Bergen und einigen tausend Höhenmetern fand sie Gefallen an dem Schuh. “Der rollt wunderbar ab, ist leicht und gibt seitlich genug halt!” Für eine Ausdauersportlerin ist das schon euphorisch. Vorne ist der Fußbereich von diesem Schuh leicht nach oben gebogen. Daraus ergibt sich für die flotten Wanderer ein großer Vorteil: Sie rollen leichter ab.Für Wanderer, unabhängig wie schnell sie in den Bergen unterwegs sind, gibt es einen großen Feind: Wasserblasen! Salewa setzt hier seit Jahren auf Alpine Fit. So kommt es zu keinen wunden Stellen an den Füßen oder gar blutige Blasen. Auch hier zeigte sich unsere Testerin begeistert. Wichtig ist bei allen die sportlich in den Bergen unterwegs sind, dass die Schuhe sich optimal an die Füße anpassen. Dazu ist eine ausgeklügelte Schnürung notwendig. Salewa hat diese beim Ascent in zwei Reihen angebracht.In Südtirol stand bei unserem drei Monate langen Test das große Finale an. In den Dolomiten mussten die Bergschuhe noch einmal an die Grenzen gehen. Bei der Runde um die drei Zinnen trafen sie auf schroffen Untergrund. Wie meinte unsere Testerin begeistert:” Die behalte ich!” und stieg wieder bergan.

Unsere Bewertung: Sechs von sechs möglichen Kompassen

*schreiben wir hin um Stress zu vermeiden. Für den Artikel, die Fotos und die Links erhalten wir weder Geld, Sachleistungen, Provisionen noch andere Zuwendungen. Das Paar Testschuhe haben wir uns selbst gekauft.

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