Kinder Outdoor Abenteuer im Bayerischen Wald: Bezahlbar für Familien

Reisen innerhalb Deutschlands stehen bei Familien hoch im Kurs. Sie suchen Entspannung und Abenteuer zugleich – und wissen es zu schätzen, dass man genau diese Mischung für den gemeinsamen Urlaub im Bayerischen Wald findet. „Besonders gefragt ist der Bayerische Wald wegen seiner Vielfalt. Hier können Familien einen abwechslungsreichen Urlaub verbringen ohne viel dafür bezahlen zu müssen“, betont Michael Braun, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ostbayern.

Das „Grüne Dach Europas“ zwischen Donau, Böhmerwald und Österreich ist als Ziel für den Familienurlaub gefragt wie nie. Denn die Region punktet mit etlichen Argumenten: Das größte Waldgebiet Mitteleuropas mit seinen 6000 Quadratkilometern bietet jede Menge Platz. Platz zum Spielen an der frischen Luft. Platz für Wanderungen, Radtouren und andere Unternehmungen. Platz für spannende Ausflüge, Begegnungen mit Tieren, und ein Freizeitangebot, bei dem sicher keine Langeweile aufkommt. „Urlaub auf familisch“ heißt das Motto im Oberen Bayerischen Wald genauso wie in der Nationalparkregion bei vielen Vermietern, die ihr Angebot ganz auf Eltern und Kinder ausgerichtet haben, von der Babynahrung im Restaurant und Babyschwimmen im Hotel für die Jüngsten über Abenteuerrallye, Klettergarten für Ältere oder Ponyreiten bis zur Kinderbetreuung, damit Mama und Papa im Urlaub auch Zeit zu zweit genießen oder in der Sauna Kraft tanken können.

Beim Familienurlaub im Bayerischen Wald sollte auch der Naturhochseilpark in Schönberg auf dem Programm stehen. foto (c) Foto-Landkreis-Freyung-Grafenau

Natur für Entdecker: Wolfsrudel und Wanderung über den Baumwipfeln
Im Bayerischen Wald ist der Bär los: Im Tierfreigelände von Deutschlands erstem und ältestem Nationalpark leben auf 200 Hektar 45 heimische Tierarten in weitläufigen Gehegen und Volieren in ihrem naturnahen Lebensraum. Die Besucher können Braunbären beobachten, den erst wenige Wochen alten Bärenkindern beim Spielen zuschauen oder Luchse, Urrinder, Wildpferde, Elche, Wisents oder ein Wolfsrudel aus der Nähe sehen. Ein Abenteuer für die ganze Familie ist es, acht bis 25 Meter über dem Waldboden auf einem der längsten Baumwipfelpfade der Welt entlang zu spazieren oder vom 44 Meter hohen Baumturm die Wälder von oben zu erleben.

Ausflüge für Abenteurer: Drachenhöhle, „Haus am Kopf“ und „voglwuider Sepp“
Für Langeweile haben Kinder beim Urlaub im Bayerischen Wald zwischen Touren mit dem Ranger, Goldwaschen, Naturerlebnispfad, Stalldiplom, Panoramafreibad oder Waldwipfelweg keine Zeit. Denn der Bayerische Wald ist mit seinen vielen Einrichtungen wie ein riesiges Freizeitparadies. In Furth im Wald etwa erlebt man den größten vierbeinigen Schreitroboter der Welt. Den über 15 Meter langen Drachen kann man in seiner Drachenhöhle besuchen und Feuer speien sehen. Zudem ist er immer im August Hauptdarsteller im Festspiel „Further Drachenstich“. In Sankt Englmar eröffnete kürzlich die längste Achterbahn Bayerns, der „vogelwuide Sepp“. Abenteurer sausen so den Egidi-Buckel hinunter. Vergnügen bereiten dort auch Bob und Coaster, Megarutschen eine Wasserrutschbahn und vieles mehr. Danach geht’s ins „Bayerwald Xperium“, wo man Naturphänomene mit allen Sinnen entdecken kann oder ins „Haus am Kopf“, in dem die Welt einfach nur Kopf steht.

Angebote für Sparfüchse: Gästekarten und Rabatte für die Familienkasse
Urlaub im Bayerischen Wald ist für Familien nicht nur schön und spannend, sondern auch bezahlbar. Es gibt Gastgeber für jeden Geldbeutel, vom Familienhotel über den Kinderland-Bauernhof bis zur Ferienwohnung für Selbstversorger – und die kann schon ab 28 Euro pro Nacht gebucht werden. Tipp: Wer maßgeschneiderte Angebote für sein Budget sucht, hat gute Chancen, sie über die Urlaubsbörse des Tourismusverbands Ostbayern unter www.bayerischer-wald.de/Urlaub-buchen/Urlaubsboerse zu finden beziehungsweise sie hier direkt von den Gastgebern zu bekommen. Mit Gästekarten wie der aktivCard Bayerischer Wald oder der Erlebnis Plus Card sparen Familien bei Ausflügen, beispielsweise beim Eintritt in Bäder oder Museen oder können sich über Extras und Vergünstigungen freuen. Mit dem VLC- oder GUTi-Ticket, das sind Gästekarte und Fahrschein in einem, geht´s während des gesamten Urlaubs kostenlos mit Bus und Bahn in den entsprechenden Tarifgebieten quer durch den Bayerischen Wald.

Erfrischung im Wasser, auf dem Wasser und am Wasser ist begehrt, gerade an heißen Sommertagen. Im Bayerischen Wald gibt es viele Möglichkeiten für Wasserratten ins kühle Nass zu springen, beim Bootswandern im größten Waldgebiet Mitteleuropas direkt auf dem Wasser zu entspannen oder beim Wandern an den Ufern die Natur am Wasser zu entdecken.

Abtauchen: Naturbadeseen sorgen für Abkühlung und Entspannung
Besonders ausgiebig plantschen lässt es sich im Rannasee. Mit 20 Hektar Wasserfläche ist der See im Passauer Land zwischen Wegscheid und Wildenranna der größte Badesee im Bayerischen Wald. Wer Lust kann, kann im Rannasee Grenzen überschwimmen: Denn ein Teil des Sees gehört zu Österreich. An den Badestränden entlang des Rannasees genießen Besucher die Sonne. Zwischendurch geht´s zum Abkühlen die 120 Meter lange Wasserrutsche hinunter oder bis zu den Knien hinein ins Kneippbecken. Und so manch spannendes Match liefern sich die Badegäste im Sand auf dem Beachvolleyballplatz. „Abtauchen“ heißt es auch in den vielen weiteren Badeseen der Region. Bei Neureichenau kann man sich im Naturstausee Riedelsbach treiben lassen und die Ruhe genießen, aber auch mit Freunden am Grillplatz den Tag ausklingen lassen. In Neubäu bei Roding hopsen die Kleinen mit ihren Schwimmreifen ins Wasser, Actionliebhaber steigen auf ihre Surfbretter, freuen sich über eine frische Brise beim Segeln oder umrunden den See im Tretboot. Zu den beliebten Treffs für alle, die sommerliche Erfrischung suchen, zählen auch der Natur-Badeweiher in Raßbach südlich von Thyrnau, der Naturbadesee in Mauth im Reschbachtal oder der Blaibacher See im Tal des Schwarzen Regens. Die Badeseen im Bayerischen Wald sind so vielfältig wie die Natur, in der sie liegen: Im Buchwiesweiher, einem Waldsee mit grün bewachsenen Ufern bei Thurmannsbang im Ilztal, kommen die Romantiker auf ihre Kosten. Im Badeweiher in Sonnen im Wegscheider Land schwimmt man im dunklen moorhaltigen Wasser. Im Bergdorf Sankt Englmar trifft man sich am Badesee im Kurpark, mitten im Ort bei der Alten Mühle und blickt vom Steg zum Hirschenstein, einem der über 1000 Meter hohen Bayerwaldberge. Man findet kleine Dorfweiher wie in Falkenfels. Mehrere Hektar große Hochwasserspeicher wie den Drachensee bei Furth im Wald samt Besonderheiten wie der begehbaren Skulptur „Mythos Drache“, von der aus man außergewöhnliche Aussicht auf den See hat. Jahrhunderte alte Seen wie den Dreiburgensee zwischen Thurmannsbang und Tittling, der 1703 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Seen wie den Ebenreuther See bei Thurmannsbang, der als Paradies für Angler gilt. Oder Seen wie den Eginger See im südlichen Bayerischen Wald mit Sandstränden wie am Meer, Wellenwasserrutsche oder Granitwasserlandschaft für die Wasserspiele der Jüngsten.

Der will auch nur spielen…..Ein kostenloses Ausflugsziel in Bayern für die Familie ist der Nationalpark Bayerischer Wald. foto (c) kinderoutdoor.de

Ablegen: Paddelabenteuer mit Natur- und Kulturgenuss
Aktiv werden und abschalten zugleich kann man beim Bootswandern, beispielsweise auf dem Regen. Mit jedem Eintauchen der Paddel ins Wasser lässt man die Alltagshektik weiter hinter sich und taucht tiefer ein in die unberührte Natur – mit ihren Flussauen, in denen Hunderte verschiedene Pflanzen wachsen, und mit ihren ausgedehnten Wäldern, die bis zum Ufer reichen und bei hochsommerlichen Temperaturen wohltuenden Schatten spenden. Ein besonderes Abenteuer ist es, in Kanu, Kajak oder Canadier vom Blaibacher See im Kötztinger Land in die UNESCO-Welterbestadt Regensburg zu „wandern“. Mehr als 100 Kilometer legen die Bootswanderer bei dieser Tour auf dem Fluss zurück, verteilt auf fünf Etappen mit rund 20 Kilometern, damit Zeit und Kraft bleibt, die Region mit ihren Sehenswürdigkeiten auch bei dem einen oder anderen Abstecher an Land kennen zu lernen. Das Kneippheilbad Bad Kötzting mit der Wallfahrtskirche Weißenregen, die Rokoko-Kirche in Blaibach, Schloss Miltach oder das Weltkunstmuseum im Schloss Altrandsberg sind einige der Besonderheiten, die man allein am ersten Tag auf dem Weg nach Cham nicht verpassen sollte. Auf der zweiten Etappe starten die Bootswanderer nach Roding, wo es unter anderem die St. Josefskapelle oder den malerischen Stadtkern zu sehen gibt. Sie paddeln durch die Regentalauen, ein Naturschutzgebiet, das zu den bedeutendsten Wiesenbrütergebieten in Bayern gehört, vorbei an Schloss Thierlstein auf dem Riff des Pfahls, einem mächtigen Quarzgang. Wenn es tags darauf Richtung Nittenau geht, lohnt sich ein Halt bei der Marien-Wallfahrtskirche Heilbrünnl mit dem Quellbecken, dessen Wasser heilende Wirkung haben soll, bei Burg Regenpeilstein, den vier Mühlen oder den Klosterkirchen Walderbach und Reichenbach. Als „Geister- und Hexenburgen“ waren die Burgen Hof am Regen und Steling einst gefürchtet, heute ziehen sie die Besucher in ihren Bann. Bootswanderer können sie am vierten Tag auf dem Weg nach Ramspau erkunden, genau wie Burg Stockenfels mit dem verwunschenen Brunnen, in dem angeblich die verurteilten Bierpanscher hausen sollen, oder das Schloss in Ramspau mit seinen Zwiebeltürmchen. Die letzte Etappe führt in die Stadt Regensburg, wo der Regen in die Donau fließt. Regensburg ist für seine Stadtmauer aus der Römerzeit, der mittelalterlichen Altstadt, den Dom St. Peter, die Steinerne Brücke und viele weitere Sehenswürdigkeiten bekannt.

Abschalten: Auch bei den Wandertouren geht´s am Wasser entlang
Wasser von seiner schönsten Seite entdecken Wanderer im Bayerischen Wald auch zu Fuß. Beispielsweise entlang der Ilz, die wegen der Mooreintragungen aus den Quellbächen die „Schwarze Perle“ genannt wird. „Traumpfade an der Ilz“ heißt das Motto bei den Touren von der Quelle bis zur Mündung, die landschaftlich besonders reizvoll sind. Der 70 Kilometer lange Ilztalwanderweg steht für 70 Kilometer Naturgenuss zwischen der Dießensteiner Leite und der Mündung der Ilz in die Donau bei Passau: Man durchquert Schluchten und Wiesentäler, wandert zwischen Bachläufen und kleinen Brücken, entlang von Eichen-Hainbuchenwäldern, Weidengehölzen oder über alte Poststege  –  und das gleich an beiden Seiten der Ilz. Für alle, die nicht die gesamte Strecke gehen wollen, sind die vielen unterschiedlich langen Rundwege eine schöne Alternative. Nicht entgehen lassen sollten sich Wanderer, die gerne das Wasser rauschen hören, auch die Rißlochwasserfälle bei Bodenmais. Schöne Strecken führen in die Rißlochschlucht – und hier rauscht das Wasser allein beim Hauptfall über 15 Meter in die Tiefe, insgesamt bringen es die Rißlochwasserfälle auf mehr als 55 Meter. Doppelt beeindruckend wirkt das Naturschauspiel nach Tagen, an denen es stark geregnet hat und an denen der Arberbach, der Schwellbach, der Kleinhüttenbach und der Wildauerbach noch mehr Wasser führen, wenn sie zum Rißbach zusammenfließen.

Tipp für eine Pauschale: Traumpfade an der Ilz
Vier Übernachtungen mit Frühstück in Gasthöfen im Doppelzimmer, vier Mal Verpflegung für den Rucksack, Wanderkarte, Tourenbeschreibung und Rücktransfer gibt´s im Ilztal bei der Pauschale „Traumpfade an der Ilz“ für 249 Euro pro Person. Von Spiegelau aus wandert man dabei in vier Etappen bis Passau. www.ilztal.de

Alpaka und alle entschleunigen

„Wer einem Alpaka zu lange in die Augen schaut, ist für immer von ihm gefesselt“, heißt es in einem Sprichwort aus den Anden. Etlichen Bayerwaldlern haben die Alpakas wohl schöne Augen gemacht: Denn auf den Bauernhöfen im Bayerischen Wald können die Kinder längst nicht mehr nur Kühe, Hunde, Katzen oder Pferde streicheln: Hier, zwischen Donau, Böhmerwald und der Grenze zu Österreich, sind auch Alpakas aus Südamerika oder Huskys aus Sibirien zu Hause, die sogar bei der einen oder anderen Familienwanderung mit auf Tour gehen. Auch seltene Tierarten wie Luchs, Fischotter oder Wolf erlebt man im Bayerischen Wald hautnah. Die größte Waldlandschaft in Mitteleuropa bietet jede Menge tierische Erlebnisse für Groß und Klein, vom Stalldiplom in spezialisierten familienfreundlichen-Betrieben bis zum Lama-Trekking – drum machen vor allem Familien so gerne Urlaub bei Pferd, Luchs und Co.

Stalldiplom für die ganze Familie auf dem Bärchenhof
Wie viele Zitzen hat eine Kuh? Worin unterscheiden sich Ochsen und Bullen? Antworten auf diese Fragen wissen heute nicht mehr alle Kinder. Nach dem Urlaub auf dem „Wieshof“, einem Vier-Sterne-Hof bei Ebertsried im Landkreis Regen, sind aber auch Stadtkinder fit, wenn es darum geht, wie die Milch zur Butter wird. Holzgabeln lehnen hier im Stall für die Kinder griffbereit an der Wand. Sie dürfen bei der Arbeit auf dem Hof mithelfen, Huhn „Berta“ die Federn kraulen, auf den Ponys reiten oder selbst probieren, eine Kuh zu melken. Bei ihrem „Stalldiplom“ haben die Kleinen Riesenspaß. Sie brauchen weder Spielkonsolen noch kistenweise Spielsachen oder den Fernseher und lernen nebenbei spielerisch einiges über Tiere und den Abenteuerspielplatz Natur.  
Der „Wieshof“ der Familie Neumeier wurde mehrfach von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) als „Ferienhof des Jahres“ ausgewiesen, ist als Biobetrieb zertifiziert – und einer von vielen kinderfreundlichen Betrieben im Bayerischen Wald, bei denen das Wohl der Kleinen groß geschrieben wird. Auf den Höfen im Bayerischen Wald starten die Buben und Mädchen zu manch spannendem Abenteuer in der Natur: Miteinander wird im Wald am eigenen Baumhaus gezimmert, barfuß geht´s um die Wette über die Wiese, beim Weithüpfen ins Heu, zusammen mit den Großen auf dem Traktor raus aufs Feld oder zum Löwenzahnzupfen für die Hasen.

Naturgenuss hoch zu Ross oder mit dem Lama
Mädchen und ihre Leidenschaft für Pferde und Ponys – das ist eine Sache für sich, wie vor allem Eltern von Töchtern zwischen fünf und 15 Jahren wissen. Beim Familienspaziergang kehren die Mädels wegen eines einzelnen Regentropfens am liebsten sofort um. Selbst bei richtig schlechtem Wetter würden viele aber liebend gerne am Rand einer Koppel sitzen und klatschnass werden, nur um bei den Pferden zu sein. Und von den Bitten der Kleinen nach der nächsten Reitstunde können wohl etliche Eltern ein Lied singen. Im Bayerischen Wald müssen Mama und Papa nicht weit fahren, um ihren Mädels, aber auch den pferdebegeisterten Jungs, einen Ausritt zu ermöglichen: Fast in jedem Ort kann man hier in den Sattel steigen und gemächlich im Schritt oder doch etwas flotter im Trab und Galopp die Gegend erkunden – zusammen mit Gleichgesinnten geht es hier hoch zu Ross raus ins Grüne. Eine Gaudi für die ganze Familie ist ein Abenteuerspaziergang auf dem Waldwipfelweg in Sankt Englmar, auf heimischem Lärchenholz bis zu 30 Meter über dem Boden. Höhepunkt für kleine und große Tierfreunde ist danach ein Abstecher zu „Franz“, „Ludwig“, „Luna“, „Otto“, „Sandy“, Jacko“ und ihren Artgenossen. Nicht nur Kindern fällt es schwer, wieder weiterzufahren und sich von den Alpakas, Lamas, Kängurus und Schwarznasenschafen loszueisen. Mit dem Hund Gassi zu gehen ist für Kinder eher alltäglich, ein Lama oder ein Alpaka aber haben wohl die wenigsten an der Leine beziehungsweise am Führstrick. Im Bayerischen Wald können Familien mit den geduldigen Vierbeinern, die mit ihrer dichten Wolle wie lebendig gewordene Kuscheltiere aussehen, zu den Kamelen zählen und für ihre Gutmütigkeit bekannt sind, mehrstündige Wanderungen oder Halbtagestouren unternehmen, beispielsweise mit Alpakas in Chamerau im Landkreis Cham, Heinrichsbrunn in der Gemeinde Mauth/Finsterau oder in Schaufling bei Deggendorf oder beim Lama-Trekking in Achslach. Schon nach wenigen Minuten sind Kinder wie Erwachsene meist ganz vernarrt in die „Könige der Anden“.

Die wollen nur spielen. Wölfe gibt es im Tierfreigehege beim Hans Eisenmann Haus zu sehen. foto (c) kinderoutdoor.de

Abenteuerwanderung bei Wolf, Luchs oder Gänsegeier
Mehr über Wildtiere wie Wolf, Braunbär und Luchs, die zwar im Bayerischen Wald heimisch, aber heute selten geworden sind, erfährt man im ganzjährig geöffneten Tier-Freigelände des Nationalparks Bayerischer Wald bei Ludwigsthal: Auf 200 Hektar leben hier 45 heimische Tierarten in weitläufigen Gehegen und Volieren in ihrem naturnahen Lebensraum. Beim Spazieren auf dem sieben Kilometer langen Rundweg lässt man die Hektik des Alltags hinter sich, genießt die Natur des Bayerischen Waldes – und erfährt praktisch im Vorbeigehen Wissenswertes über die Tiere und ihre Lebensweise. Wer ein bisschen Geduld mitbringt, wird vielleicht auch das Pinselohr, wie der Luchs genannt wird, zu Gesicht bekommen.
Zu einer spannenden Entdeckungsreise der heimischen Tierwelt starten Familien im Bayerwald-Tierpark Lohberg: Hier gibt es mehr als 400 Tiere, die im Bayerisch-Böhmischen Grenzgebiet leben, zu sehen und zwar ebenfalls in ihrer natürlichen Umgebung. Den 1,5 Kilometer langen Rundweg schaffen auch Kinder schon spielend. Sie können es meist kaum erwarten, zu den Waschbären, Uhus, Fischottern, Bibern oder den Freiflugvolieren mit Gänsegeiern und anderen Bayerwald-Vögeln zu gelangen. Im Bayerischen Wald wird die Familienzeit einfach tierisch. Tierisch-wild und tierisch-gut.

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