Kinder schnitzen ein Schaf: Mit Birke geht alles besser

Kinder schnitzen ein Schaf. Das kann später vor der eigenen Krippe stehen oder es erinnert an einen tollen Urlaub an Nord- oder Ostsee. Hier sorgen die Schafe dafür, dass die Deiche gut festgetreten und gemäht sind. Simpel ist so ein Schaf zu schnitzen und Ihr braucht eigentlich nur zwei Dinge dazu: Einen Birkenast sowie ein Taschenmesser. Wie Ihr seht: Wir schnitzen alle unsere vorgestellten Projekte selbst und haben überhaupt kein Interesse daran, irgendwelche Provisionen für Online Bestellungen abzuzocken.

Deichschnucken. So nennen die Küstenbewohner ihre Schafe. Diese stehen auf den Deichen und futtern dort gemütlich vor sich hin. Gut eingepackt in der eigenen Wolle trotzen die Tiere dem rauhen Wetter. Aktiver Küstenschutz sind diese kuscheligen Tiere. Sie treten die Oberfläche der Deiche fest und halten das darauf wachsende Gras kurz. Höchste Zeit, dass wir uns ein Schaf schnitzen. Dazu brauchen wir einen typischen Baum aus dem Norden: Die Birke. Wer so einen Baum in der Nachbarschaft hat, ist meistens weniger davon weniger begeistert. Der Baum verliert viele Blätter und Samen. So was stört den stolzen Besitzer von einem über den Bausparer finanzierten Eigenheim. Dabei ist die Birke ein Pionierbaum. Sie bereitet anderen Bäumen den Platz zum Wachsen. Folgendes Material benötigt Ihr für unsere heutige Schnitzerei:

Kinder schnitzen ein Schaf: Erst mal raus

Die Kinder schnitzen aus diesen Materialien ein Schaf.
foto (c) kinderoutdoor.de

Warum sollt es ein Ast der Birke sein? Weil deren Rinde weiß ist und bekanntlich hat die Farbe der Wolle von den Schafen die gleiche Farbe. Geht raus mit den Kindern (bitte ohne Wohmo) und sucht Euch eine Birke. Sicher findet Ihr auf dem Boden vor dem Baum einen Ast. Den nehmt Ihr mit nachhause.

Mit dem Taschenmesser sägen die Kinder zwei unterschiedlich große Stücke von der Birke ab.
foto (c) kinderoutdoor.de

Wenn Euer Taschenmesser oder das Multitool eine Säge haben, dann schneidet zwei unterschiedlich große Stücke davon ab. Das Kleinere nehmen wir für den Kopf vom Schaf.

Mit dem Taschenmesser schnitzen die Kinder das große Stück Birke vorne und hinten ein wenig rund.
foto (c) kinderoutdoor.de

Rundet mit der großen Klinge vom Taschenmesser das größere Stück Birke an beiden Enden ein wenig ab.

Schnitzt aus dem kleinen Stück einen Schafkopf.
foto (c)kinderoutdoor.de

Als nächstes schnitzen wir den Kopf von unserem Schaf. Dazu schnitzen wir es in Form. Ein Ende lassen wir wie es ist.

Aller guten Dinge sind vier: Unser geschnitztes Schaf kann nun auf eigenen Beinen stehen.
foto (c) kinderoutdoor.de

Schneidet nun vier gleich lange dünne Stücke vom Birkenzweig ab. Mit der kleinen Klinge spitzt Ihr diese dünnen Zweige an jeweils einen Ende wie Bleistifte an. Außerdem stellt Ihr einen kurzen Zweig her, der an beiden Enden angespitzt ist. Damit verbinden wir später den Kopf vom Schaf mit dem Körper. Nehmt die Ahle, Stechdorn vom Messer, oder die Spitze davon. Bohrt in die Unterseite vier Löcher in das Holz. Auf der oberen Seite bohrt ein Loch an das vordere Ende.Steckt nun in die vier Löcher die vier vorbereiteten kurzen Holzstücke. Jetzt hat unser Schaf seine Beine.

Schnitzt aus Spänen zwei Ohren für das Schaf.
foto (c) kinderoutdoor.de

Bevor Ihr den Kopf vom Schaf auf den Körper montiert, stattet es mit Ohren aus. Schneidet dazu links und rechts zwei tiefe Schnitte mit dem Messer in den Hinterkopf.Aus zwei Holzspänen schnitzen die Kinder Ohren für das Schaf. Diese steckt Ihr in die Schlitze. Mit dem Stift malt Ihr dem Schaf zwei Augen auf.

Fertig ist das von den Kindern geschnitzte Schaf. Was wollt Ihr mähr?!
foto (c) kinderoutdoor.de

Jetzt steckt Ihr den Kopf aus den letzten Stift. Fertig ist das Schaf. die Kinder sind so was von stolz auf die von ihnen geschnitzte Figur. Mähr Spaß am Schnitzen geht nicht!

In eigener Sache: Für den Artikel, die Filme und die enthaltenen Fotos sowie Links erhalten wir weder Geld, Sachleistungen, Provisionen oder andere Zuwendungen. Das Testmaterial kaufen wir uns selbst. Außerdem ist unsere Seite frei von Google Werbung, weil wir das Geschäftsgebahren von diesem Unternehmen sowie seine Monopolstellung im Bereich der Suchmaschinen ablehnen. Unsere Bitte: Steigt auf Alternativen um. Wir verzichten auch auf bezahlte Links, denn die 10% Provision muss jemand anderes bezahlen und zwar richtig hart. Meistens trifft es die Leute in der Produktion/Versand/Autoren, an denen gespart wird. Dafür bekommen dann Blogger ihre Provision. Zum Fremdschämen und für uns der beste Grund weiterhin werbefrei zu bleiben.

Twitter Digg Delicious Stumbleupon Technorati Facebook Email