Test Daypacks: Lowe Alpine, Deuter und Camelbak auf Tour ausprobiert

In unserem Test für Daypacks lassen wir drei völlig unterschiedliche Modelle auf die Rücken der Tester schnallen. Den Lowe Alpine Strike 18, den Deuter Trail SL 24 und den Camelback Pursuit 24 SL. Wer von diesen drei Daypacks konnte unsere Tester überzeugen?

werbung *

250 Gramm wiegt ein Päckchen Butter. Zwei davon wiegen ein halbes Kilogramm. Nur etwas mehr, nämlich 570 Gramm, bringt der Lowe Alpine Strike 18 auf die Waage. Klar, es gibt noch leichtere Modelle, doch diese sind entsprechend unbequem und wenig stabil. Außer einer ultraleichten Regenjacke und drei Energieriegeln dürfen die Outdoorer und Sportler nichts einpacken. Anders ist es bei dem von uns getesteten Lowe Alpine Strike 18. Er überzeugt mit seiner Vielseitigkeit. Unser Tester nahm ihn zum Mountainbiken her, schulterte sich den Daypack aber auch für gemütliche Tagestouren. In beiden Fällen überzeugte dieses Modell. Ausgerüstet ist er mit dem AdaptiveFit Rückensystem. Hier könnte die Belüftung ein wenig besser sein, fand unser Tester. Mit einigen Details konnte das Leichtgewicht unseren Experten überzeugen: Wanderströcke lassen sich mittels Schlaufen befestigen und der Hüftgürtel ist abnehmbar. Aus 210D Ripstop-Polyester ist der Rucksack gefertigt und entsprechend robust.
Testurteil von unserem Tester: Fünf von sechs möglichen Kompassen

Test Daypacks: Deuter hebt die Messlatte an

Der Trail SL 24 von Deuter zeigt wie optimal ein Rucksack für Frauen sein kann.
foto (c) kinderoutdoor.de

Mit Beuteln für die königlich bayerische Post ist Deuter bekanntlich groß geworden. Inzwischen stellt das Outdoor Unternehmen aus dem schwäbischen Gersthofen Schlafsäcke, Taschen, Gamaschen und Rucksäcke her. In Sachen Tagesrucksack setzt Deuter mit dem Trail SL 24 ein klares Ausrufezeichen. In unserem Fall, der Zusatz SL zeigt es an, haben wir ein Modell für Frauen getestet. An der Optik fällt zum Vorgänger auf, wie aufgeräumt das Äußere von diesem neuen Damenrucksack ist. Alles nur kein Schnickschnack. Zusätzliche Taschen und Reißverschlüsse verursachen ein hohes Gewicht und sind potenzielle Schwachstellen. Aufgeräumt wie ein schweizer Tresor präsentiert sich der Trail SL 24. In der hinteren, aufgesetzten Tasche lassen sich ein Radhelm, Wechselwäsche oder sogar ein Kletterseil verstauen. Was an dieser Konstruktion auffällt, wie kompakt sie ist. Entsprechend angenehm trägt sich auch der Rucksack. Konsequent haben die Rucksackspezialisten aus Bayern hier bestehende Bestseller weiterentwickelt. Entsprechend gut ist der Tragekomfort. Schließlich kann ein 24 Liter Daypack, entsprechend bepackt, ordentlich Gewicht haben, wenn der Nachwuchs die Regenjacken, Brotzeitdosen, Trinkflaschen und auf dem Weg gefundenen “Edelsteine” dort einpackt. Wie bei einem deutlich größeren Trekkingrucksack ruht das Gewicht auf dem Beckenknochen. Während manche Rucksäcke beim Wandern hin- und herschaukeln wie ein Dreimaster auf der stürmischen Nordsee, liegt der Deuter Trail SL 24 ruhig und macht unbemerkt jede Bewegung mit.

Testurteil von unserer Testerin: Sechs von sechs möglichen Kompassen

Test Daypacks: Tragendes Teil vom Erfrischungsspezialisten

Der Camelbak Pursuit 24 LR ist ein robuster Begleiter bei Tagestouren.
foto (c) kinderoutdoor.de

Camelbak kennen die meisten Biker und Wanderer wegen dem praktsichen Trinksystem. Mit dem Camelbak Pursuit 24 LR ist ein robuster Tagesrucksack auf dem Markt. Vom Gewicht her bewegt er sich mit etwa 1,2 Kilogramm eher bei den Leichtgewichten. Trotzdem hat der Camelbak alles was ein hochwertiger Tagesrucksack braucht. Fast alles. Leider fehlt bei diesem Modell die Regenhülle. Diese lässt sich nachkaufen, was allerdings ärgerlich ist. Dafür ist der Rucksack für ein Trinksystem vorbereitet. Beladen lässt sich der Daypack problemlos, weil die Öffnung groß genug ist. Zufriedenstellend ist auch die Belüftung vom Rücken, könnte aber im Vergleich mit anderen Herstellern, besser sein.

Unser Testurteil: vier von sechs möglichen Kompassen

*schreiben wir hin um Stress zu vermeiden. Für den Artikel und die darin enthaltenen Fotos sowie Links erhalten wir weder Geld, Sachleistungen, Provisionen oder andere Zuwendungen. Das Testmaterial kaufen wir uns selbst. Außerdem ist unsere Seite frei von Google Werbung, weil wir das Geschäftsgebahren von diesem Unternehmen sowie seine Monopolstellung im Bereich der Suchmaschinen ablehnen. Unsere Bitte: Steigt auf Alternativen um. Wir verzichten auch auf bezahlte Links, denn die 10% Provision muss jemand anderes bezahlen und zwar richtig hart. Meistens trifft es die Leute in der Produktion, an denen gespart wird. Wir bleiben werbefrei.

 

Twitter Digg Delicious Stumbleupon Technorati Facebook Email