Exotischer Almabtrieb in Tirol! Lamas kommen ins Tal

Bei einem Almabtrieb im Allgäu oder Oberbayern wackeln normalerweise buntgeschmückte Kuhherden von den Almen ins Tal. Oft sehen hunderte von Schaulustigen dabei zu, wenn es im Spätsommer und Herbst wieder die Zeit für den Almabtrieb ist. Doch im Tannheimer Tal, es grenzt direkt ans Allgäu, reiben sich die Touristen verwundert die Augen. Denn es kommen keine Kühe beim Almabtrieb zurück ins Tal, sondern Lamas!

Prinzessinnenhaft  stolzieren  geschmückte Kühe durch die Straßen des Tiroler Ferienortes Tannheim. Auch Lamas schreiten durch das Tal – zwar vollkommen „ungeschminkt“, aber ebenso graziös. Viele Schaulustige und die Kinder fragen sich wie die Tiere aus Südamerika hierher ins Grenzgebiet zu Bayern kommen. Vor allem für die Kinder ist ein Almabtrieb ein unvergessliches Spektakel. Doch wie kommen die Lamas zu uns in die Alpen? Dafür gibt es eine simple Erklärung:  Die Lamas verschiedener Gattungen haben den Sommer friedlich nebeneinander grasend auf den Bergwiesen um die Traualpe verbracht und kehren am 21. September zusammen mit rund 700 Tieren von anderen Almen in ihre heimischen Ställe zurück. Auf ihren Sommerweiden in der Tiroler Bergen sind die Lamas Hingucker bei verwunderten Wanderern gewesen. Auf der Traualpe konnten auch die Kinder beim Wandern diese exotischen Tiere sehen. Manche Bergsteiger dachten sich bei dem Anblick, sich in die Anden verlaufen zu haben. Mittlerweile gibt es in den Tiroler Bergen vom Tannheimer Tal auf einigen Almen die Lamas. Deshalb ist dieser Almabtrieb nur einer von insgesamt fünf, die im September in der Ferienregion Tannheimer Tal stattfinden. Mehr tierische Flower Power gibt´s zu sehen am 14.9. in Jungholz und Schattwald, am 15.9. in Nesselwängle und am 20.9. in Haldensee. www.tannheimertal.com

Auf der Traualpe in der Ferienregion Tannheimer Tal verbringen Lamas und Kühe den Sommer gemeinsam. Bildnachweis: Gebhard Schneider

Auf der Traualpe in der Ferienregion Tannheimer Tal verbringen Lamas und Kühe den Sommer gemeinsam. Bildnachweis: Gebhard Schneider

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