Bärli on Tour: Pilze sammeln mit Hindernissen!

Von einem sehr sympathischen Outdoorer aus München, Flo Du bist gemeint, kam die Idee. Die Kinderoutdoor.de Redaktion könnte doch ihren Volontär Bärli einmal in der Woche ins Freie schicken. Eigentlich ein toller Vorschlag, wenn der Bärli mitspielt. Zum Einstieg schickten wir den Meister Petz gestern in den Wald um Pilze zu sammeln. Sein Ergebnis lässt sich in Gramm ausdrücken und ist von Schnecken angenagt. Hier sein Bericht!

Ätzend! Der Tag hatte für mich so gut begonnen: Ich fand in einer Schublade Süßigkeiten. Bei der Redaktionskonferenz las Uli die Idee vor, dass ich als Volontär jede Woche mal raus sollte. Danke Flo für den Vorschlag! Ich wusste ganz genau warum ich mein Volontariat in einer Fachzeitschrift für Süßigkeiten, der Presseabteilung von Haribo oder bei der Bäckerblume ableisten wollte. Egal. Der Weg in den Wald ist eine Qual gewesen. Bis ich dort einen Parkplatz fand! Mein SUV passte irgendwie nur schwer in die Lücken zwischen den Bäumen. Und wie es dort aussah. Alles lag kreuz und quer herum. Zum Glück hatte ich das Waldbuch vom Yogi Bären dabei. Mit einem lustigen Lied versuchte ich mich selbst aufzuheitern. Doch irgendwie verbesserte das Männlein im Walde auch nicht meine Stimmung. Zum Glück hatte ich mein Smartphone dabei, denn das Vogelgezwitscher nervte mich nach einer Zeit ganz gewaltig. Passend zu meiner Schwammerlsuche zog ich mir von den Beatles, auch Pilzköpfe genannt, Let it be rein. Bei Get Back fand ich zum ersten mal einen Pilz. Der sah sowas von lecker aus. Fast wie einer meiner Lieblingsbagels: Schön rot, mit weißen Tupfen drauf. Aber kann man so was auch essen? Ich schnupperte vorsichtig daran. Irgendwie roch das Ganze nach gar nix. In meinem Yogi Bär Buch fand ich dann heraus, dass es ein Fliegenpilz ist und ich den besser nicht essen sollte.

Ich bin ein Bär, holt mich hier raus!
Foto: (c) Kinderoutdoor.de

Irgendwie musste ich beim Anblick vom Fliegenpilz an meinen Chefredakteur denken…..Weiter gings. Inzwischen sangen die Beatles in meinem Smartphone Lady Madonna. So einWald ist irgendwie schon was extrem langweilliges. Überall grün und braun. Dazu der ganze Schmutz an den Pfoten. Aber an so was denkt der gnädige Herr Chefredakteur natürlich nicht. Plötzlich hörte ich, trotz Ohrenstöpsel, einen lauten Knall. Ups. Jäger. Na hoffentlich haben die keine Teddybären auf ihrer Liste. Schnell weiter. Moment mal, warum bin ich eigentlich hier? Ja richtig, ich sollte Pilze sammeln. Wieder einer. Ganz weiß und ich stoße mal dagegen. Seltsam, was hat der Pilz für eine komische Knolle dran. Mal schnuppern. Riecht nach verfaultem Holz. Ich glaube das Exemplar lasse ich lieber stehen. Langsam kommt die Dunkelheit. Besser ist ich gehe zurück zu meinem SUV. Wegen dem blöden Einsatz hier im Wald muss ich das gute Teil jetzt auch noch in die Waschanlage fahren. Ich hab ja Zeit! Verdammt, wie komme ich wieder zurück. Kein Problem, ich habe ja mein Smartphone. Ups, da ist wohl der Akku leer. Auch das noch. Nach einiger Zeit finde ich mein Auto wieder. Ich sehe noch wie ein älterer Herr in sein Wagen steigt, mit einem Korb voller Pilze. Einer purzelt raus. So was nenne ich Sammlerglück! Also zukünftig, wenn ich wieder Pilze sammeln soll, warte ich einfach am Waldparkplatz.

Es grüßt Euch

Bärli!

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