Wandern mit Alpaka: Allgäu statt Anden

Wandern mit einem Alpaka. Da laufen die Kinder wie von alleine neben dem kuscheligen und friedlichen Andentier her. In Pfronten im Allgäu gibt es das ganze Jahr über die Möglichkeit zum Wandern mit einem oder mehreren Alpakas.

„Na, wenn Du auch mal so mit Deiner kleinen Schwester umgehen würdest!“ sagt eine Mutter zu ihrer großen Tochter, als sich diese an „Ihr“ Alpaka kuschelt.  Dieses gemütliche Andentier an der Leine wandert das Kind mit der Familie rund um Pfronten. Bei etlichen Urlaubern hat es sich bereits herumgesprochen, dass es hier diese besondere Art von Trekking gibt. 26 Huacaya-Alpakas gehören Franz und Karin Trenkle. Seit sieben Jahren züchten sie diese Tiere und bieten Wandertouren mit Alpakas um Pfronten an. Zu jeder Jahreszeit können die Interessierten mit Alpakas an der Leine loswandern. Kinder, die mindestens acht Jahr alt sind, dürfen ein solches Tier schon alleine führen. Bei kleineren Kindern muss ein Erwachsener dabei sein und das Ganze begleiten. Moderat ist der Preis für eine solche Tour. Wer zwei Stunden mit dem Alpaka unterwegs sein will, der zahlt pro Tierführer 20 euro und Kinder 15 Euro. Die Kosten für eine Zwei-Stunden Tour belaufen sich pro Tierführer auf 20 Euro, Kinder zahlen 5 Euro weniger. Ab zwei Personen startet die geführte Tour. Es geht dabei über moderate Pfade in den Allgäuer Bergen um Pfronten.

Wandern mit Alpaka im Allgäu: Schau mir in die Augen Kleines!

Wie kommt ein Allgäuer dazu, sich derart den Alpakas zu verschreiben?  „Wenn man ihnen ganz tief in die Augen schaut, dann verliebt man sich“, sagt Franz Trenkle darüber als er zum ersten Mal den Alpakas in Südamerika begegnete. Seitdem ist der ehemalige Skilehrer von diesen gutmütigen Tieren begeistert. Ihre Leidenschaft für die in Deutschland seltenen Tiere teilen die Trenkles zu jeder Jahreszeit mit begeisterten Pfrontener Urlaubsgästen, die die Alpakas im Rahmen von Wanderungen auf ausgewählten Pfaden von unterschiedlichem Anspruch erleben dürfen. Dabei kommen hauptsächlich männliche Tiere zum Einsatz, denn diese ließen sich besser an der Leine führen und seien verschmuster, so Franz Trenkle. „Besonders unser Enrico schmust gerne offensiv“. Eine Seltenheit, sind Alpakas, ähnlich wie Pferde, eigentlich doch Fluchttiere. Ihr beruhigend wirkendes Wesen sei für die meisten seiner Gäste eine große Überraschung und sorge regelmäßig für ein Naturerlebnis der besonderen Art, so Trenkle weiter.

Wandern mit Kindern rund um Pfronten: Ihren Hüttenpass bitte!

Nach der Alpaka-Tour haben manche Outdoorkids plötzlich unglaubliche Energie.  Im Familienort Pfronten gibt es zahlreiche Angebote, für die Kleinen. Dazu gehört auch der Pfrontener Hüttenpass. Ideal für die kleinen Bergfexe. Wer nämlich auf einer Berghütte oder Alm ankommt, kann sich dort einen Stempel in ein Heft geben lassen.  Wer von den Kindern drei Stempel vorweisen kann, der bekommt hochoffiziell die silberne Wandernadel verliehen. Ein Medaillengewinner bei den olympischen Spielen kann kaum stolzer sein. Motivierte Kinder schaffen sechs Stempel. Mit diesen in ihrem Heft kommen die Outdoorkids mit einer goldenen Wandernadel aus dem Haus des Gastes in Pfronten. Ist das Ganze noch steigerungsfähig? Ja! Denn er neun Stempel oder mehr hat, der bekommt die Supergold Nadel. Das ist der Mount Everst für die kleinen Wanderer. auf den höchsten Berg der Welt muss niemand steigen um diese Auszeichnung zu bekommen es reichen so idyllische Ziele wie die Bärenmoosalpe, die Dinserhütte oder die Gundhütte.

Nach der Wanderung, ist vor der Wanderung

In Pfronten haben die Kinder zwölf mal die Möglichkeit sich nach der Tour auszutoben. Die Jagd nach der Wandernadel setzt ungeahnte Energien frei. Zwölf Spielplätze gibt es in Pfronten. Dabei erwartet Euch nicht das SRW Standardprogramm (Sandkasten Rutsche und Wippe), sondern Spielplätze die sogar die Jury vom ADAC überzeugten. Für die Themenspielplätze wie die Schatzinsel oder Märchen erhielt Pfronten 2016 den 3. Platz beim Tourismuspreis 2016.

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