Wandern mit Kinder: Touren richtig planen

Wandern mit Kinder ist kann völlig entspannt sein. Wenn Ihr die Tour richtig plant. Zwei große „Feinde“ gibt es auf der Tour mit der Familie: Langeweile und Überforderung. Denkt daran, es macht den Kindern wenig Spaß immer hinter den Erwachsenen auf einen Berg hochzulaufen. Wir haben vier goldene Regeln, damit Ihr Wanderlust, statt Wanderfrust habt.

Wandern mit Kindern: Planung ist alles. Geht mit den Kindern kein Risiko in den Bergen ein.  foto (c) kinderoutdoor.de

Wandern mit Kindern: Planung ist alles. Geht mit den Kindern kein Risiko in den Bergen ein.
foto (c) kinderoutdoor.de

Wandern mit Kinder geht manchmal in die falsche Richtung. Wenn Vater und Sohn im Klettersteig festhängen, weil diese Route sie überfordert hat. „Ich gehe kein sinnloses Risiko ein. Das rate ich allen, die sich in den Bergen bewegen. Ich habe wunderbare extreme Träume von Expeditionen, die ich gerne in die Tat umsetze, aber wenn Gefahr für mich oder das Team droht, weiß ich was zu tun ist,“ erklärte uns der italienische Extrembergsteiger Simone Moro im Interview. Plant die Tourenlänge so, dass sie die Kinder problemlos wandern können. Kinder die am Ende ihrer Kräfte sind haben noch genug Energie zum Nörgeln. Hier ist unsere erste goldene Regel:

Wandern mit Kinder: Kein Risiko in den Bergen eingehen!

Grate, Kletterpassagen oder andere anpsruchsvolle Passagen sind der falsche Ort für Kinder. Ihr müsst Euch und die Kinder sichern können. Mit Kindern ist es genauso wie mit Erwachsenen: Wenn Sie Angst bekommen, machen sie Fehler. Deshalb geht kein unnötiges Risiko ein, wenn Ihr mit den Kindern in den Bergen unterwegs seid.

Höhenmeter interessieren beim Wandern kein Kind.  Foto(c) kinderoutdoor.de

Höhenmeter interessieren beim Wandern kein Kind.
Foto(c) kinderoutdoor.de

Höhenmeter zählen nicht

Kinder sind an Höhenmetern so interessiert wie Ihr an der DIN EN 12586 Schnullerkettenverordnung. Deshalb lasst das GPS Gerät ausgeschaltet oder noch besser, es bleibt zuhause. Wer mit Kindern in den Bergen unterwegs ist, der muss keine Höhenmeter im Laufschritt killen. Simone Moro rät:“Deshalb gilt für Wanderungen mit Kindern: Kein Druck! Wenn ein Kind mit einem zu schweren Rucksack, verschwitzt und müden Beinen den Berg hochstiefeln muss, ist es kein Spiel mehr. Spätestens dann müssen die Eltern erkennen, dass es Zeit zum Umkehren ist. Der Gipfel läuft niemanden davon.“

Regelmäßig eine Pause einlegen. Auch das ist wichtig wenn Ihr mit Kindern wandert.  Foto (c) kinderoutdoor.de

Regelmäßig eine Pause einlegen. Auch das ist wichtig wenn Ihr mit Kindern wandert.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Spielt, spielt, spielt!

„Unterwegs lassen sich aus der Situation heraus Spiele erfinden, die der ganzen Familie Spaß machen. Wichtig ist auch, beim Wandern genügend Pausen einzulegen. Zeitdruck darf es beim Bergsteigen mit Kindern nicht geben. Pausen sind für alle gut. Alle Bergsteiger waren einmal Kinder. Alle Bergführer waren einmal Kinder. Alle Hüttenwirte waren einmal Kinder. Alle Expeditionsleiter waren einmal Kinder. Alle Entwickler von Bergausrüstung waren einmal Kinder. Warum sind sie beim Bergsteigen geblieben? Weil sie es immer noch so lieben, wie sie es als kleine Kinder schon taten. Deshalb mein Appell an Kinder und Erwachsene: Spielt mehr!“ rät Simone Moro

Tiere am Wegesrand finden die Kinder immer interessant! Foto (c) kinderoutdoor.de

Tiere am Wegesrand finden die Kinder immer interessant!
Foto (c) kinderoutdoor.de

Tiere und einkehren

Legt regelmäßig Pausen ein. Für die Kinder ist eine Brotzeit auf der Alm auch ein wichtiger Teil vom Abenteuer. Was bei den Kleinen auch sehr gut ankommt: Tiere! Pferde, Kühe oder Ziegen die unterwegs auf der Weide stehen, bringen die Kinder zum Jubeln.

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