Auf Rügen von der Ferienwohnung zum Sanddorn ernten!

Es gibt einen sehr guten Grund auf Rügen im Herbst eine Ferienwohnung zu mieten: Ihr könnt mit den Kindern zusehen, wie der Sandoorn geerntet und verarbeitet wird. Von der Ferienwohnung auf Rügen lohnt es sich einen Ausflug zum Rügenhof zu unternehmen, denn dort könnt Ihr noch bis Ende November mit den Kindern erleben wie der Sanddorn in Glas oder die Flasche kommt.

Wer im Herbst auf Rügen eine Ferienwohnung hat, kann auf Deutschlands größter Ferieninsel eine Menge erleben: Drachen steigen mit den Kindern, Radtouren unternehmen oder wandern. Ein Geheimtipp ist der Rügenhof am Kap Arkona. Hier könnt Ihr mit den Kindern den Sanddorn auf seinem Weg von der Plantage bis zur Verarbeitung ein Stück begleiten: Noch bis Ende November nehmen die Mitarbeiter interessierte Gäste montags, mittwochs und freitags zum Schneiden und Putzen des Sanddorns und zur Vorbereitung der erbsengroßen Früchte zum Pressen mit in die Plantage. Vielleicht habt Ihr es schon selbst erlebt, dass die Kinder den Bezug zu Lebensmitteln verloren haben. Die Milch kommt aus dem Tetrapack und die Marmelade aus dem Glas. Wenn Ihr bei der Sanddornernte auf Rügen mit dabei seid, bekommen die Kinder und Ihr eine Ahnung davon, wieviel Arbeit in einem Glas Sanddornmarmelade steckt.

Wenn Ihr im Herbst auf Rügen eine Ferienwohnung habt, geht doch mal zur Sanddornernte. Foto: (c) Grundner, Thomas  Bildeigner: Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern

Wenn Ihr im Herbst auf Rügen eine Ferienwohnung habt, geht doch mal zur Sanddornernte.
Foto: (c) Grundner, Thomas
Bildeigner: Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern

Sanddorn das Power-Obst!

 

Mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C und anderen Vitalstoffen sind die Sanddornbeeren, die im Herbst auf Rügen geerntet werden, echte Muntermacher und Erkältungs-Killer. Doch die dornigen Sträucher geben ihre Früchte nicht so ohne Weiteres her: Die Ernte der orange leuchtenden Beeren erfolgt seit jeher in Handarbeit: Traditionell werden die Sträucher gemolken. Dabei pressen die mit dicken Handschuhen gegen die Dornen geschützten Erntehelfer die Beeren direkt am Strauch aus. Der aromatische, herb-saure Saft, der auf diese Weise gewonnen wird, wird in Eimern gesammelt, um ihn später weiter zu verarbeiten.Etwas weniger mühselig ist eine zweite Ernte-Methode: Hierbei werden ganze Zweige abgeschnitten und tiefgefroren. Wenn die Beeren dann gefroren sind, lassen sie sich recht gut von den Zweigen abschlagen und weiterverarbeiten. Neben Saft, Likör, Sirup und Marmeladen werden daraus auch Bonbons, Gummibärchen oder Tee hergestellt. Und sogar bei der Veredelung von Salami kommt die Frucht zum Einsatz.

Unterkünfte und weitere Informationen gibt es bei der Tourismuszentrale Rügen unter Telefon (03838) 807780, info@ruegen.de und www.ruegen.de

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