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Outdoor Test: Lenz Heat Gloves

Im Outdoor Test mussten sich von Lenz die Heat Gloves in der Kälte beweisen. Eine bewährte Technik steckt in diesen hochwertigen Handschuhen: Mit Lithium Batterien lassen sich die Handschuhe beheizen und bequem über Bluetooth steuern. Wir haben für Euch diese Gloves aus Österreich getestet, bekamen wir am Ende gar kalte Finger?

Wer stundenlang am Schlittenhügel stehen “darf”, während die Kinder eine große Gaudi haben, kennt das Problem: Kalte Finger! Alle die einen niedrigen Blutdruck haben, frieren meistens schneller in Zehen und Finger. Wer beim Skifahren, Tourengehen oder Snowboarden ist, dem vergeht schnell der Spaß. Selbst Profis die als Experten für die Präparation von Pisten in eisiger Kälte unterwegs sind, Trainer, Athleten, Bergretter oder das Personal von Skiliften sind kalte Füße und Finger furchtbar. Ein Problem, dass nur schwer in den Griff zu bekommen ist.

Angenehm warm statt furchtbar kalt: Die neuen Lenz heat gloves 6.0 foto (c) kinderoutdoor.de

Warum frieren wir in den Fingern?

Die Gründe warum wir in den Fingern frieren können unterschiedlich sein:

  • Überfunktion der Schilddrüse
  • niedriger Blutdruck
  • Stress
  • Blutarmut
  • Angst
  • zu hoher Konsum von Nikotin
  • Einnahme bestimmter Medikamente
  • Durchblutungsstörungen (Raynaud Syndrom)
  • Ernährungsmangel (es fehlen bestimmte Vitamine)
  • Mangel an Magnesium
Das beste Kälteschutzmittel für Frostbeulen sind beheizbare Handschuhe von Lenz. foto (c) kinderoutdoor.de

Outdoor Test: Stundenlang garantierte Wärme

Aus Österreich kommt die Firma Lenz und hat ein großes Portfolio an beheizbaren Textilien:

  • Westen
  • Handschuhen
  • Sohlen
  • Hosen
  • Jacken
  • Handschuhe

Das Body Heat System hat sich dort bewährt. Für Wintersportler bieten sich diese Textilien an, ebenso für Leute die bei frostigen Temperaturen draußen länger unterwegs sind. Dazu gehören Waldarbeiter, Förster, Geologen und Wetterkundler. Für alle ist wichtig, dass sie trotz Minustemperaturen ihrer Arbeit nachgehen können und warme Finger oder Zehen gehören dazu.

The heat is on! Auch im Iglu friert niemand in die Finger mit den Lenz Heat Gloves 6.0. foto (c) kinderoutdoor.de


Wie funktioniert ein beheizbarer Handschuh?

Ein beheizbarer Handschuh funktioniert, vereinfacht erklärt, so: Im Inneren des Handschuhs sind hochwertige Drähte. Ein Akku erwärmt die Drähte und dadurch bleiben die Hände mit den Fingern angenehm warm.

Outdoor Test: Kleiner Akku, große Wärme!

Wo lassen sich die Heat Gloves 6.0 besser testen als im Schnee? Wir haben zwei neue Modelle von Lenz ausprobiert. Dabei haben wir uns bewusst für die Heat Gloves 6.0 als klassischer “Fingerhandschuh” und den Damen Fäustling Heat Gloves 6.0 Finger Cap entschieden. Beim Bau von einem Iglu mussten sich die neuen beheizbaren Handschuhe von Lenz ebenso beweisen, wie beim Skifahren oder Rodeln. Hochwertig sind die Heat Gloves 6.0 gefertigt, dies gilt für beide Modelle. Bei den Komponenten gibt es für Lenz keine Kompromisse:

  • 51% Ziegenleder als Obermaterial
  • Primaloft als Fütterung
  • Hipora als Membrane
Winter Camping? Mit beheizbaren Handschuhen ist es angenehm. foto (c) kinderoutdoor.de

Was tun gegen kalte Finger?

Gegen kalte Finger lässt sich folgendes tun:

  • Beheizbare Handschuhe tragen
  • regelmäßige warme Getränke zu sich nehmen (aber keinen Alkohol!)
  • Nach dem Zwiebelprinzip anziehen
  • Unterarme warm halten
  • auf Alkohol verzichten
  • Handgelenke warm halten
  • Finger und Hände bewegen
  • Fingerübungen
  • Auf die Ernährung achten
  • Hände mit wärmenden Öl einmassieren
  • auf Nikotin verzichten
Kalte Finger gehören mit beheizbaren Handschuhen der Vergangenheit an. foto (c) kinderoutdoor.de

Outdoor Test: Heat Gloves 6.0 besiegen die Kälte

Bei unserem Test fiel positiv auf, wie flexibel sich die Hände in den beheizbaren Handschuhen bewegen lassen. Ein altes Vorurteil konnten die Heat Gloves 6.0 von Lenz damit widerlegen. Robust und griffig zeigten sich die Innenseite der Handschuhe. Selbst bei steilen Abfahrten lagen die Griffe der Skitstöcke gut in der Hand. Beim Iglu-Bau überzeugten die Lenz Heat Gloves 6.0 ebenfalls mit ihrem griffigen Material. Auch stundenlanges Schippen mit der Lawinenschaufel stellte kein Problem dar. Im Inneren des Handschuhs entstand, trotz der körperlichen Arbeit, kein Hitzerückstau. Per kostenloser App lässt sich die Wärme der Handschuhe steuern. Entsprechend sind die Handschuhe auch für einen Touchscreen geeignet. Es gibt drei Wärmestufen anzuwählen. Bei der ersten Stufe sind die Handschuhe von neun bis zehn Stunden gewärmt. Bei der mittleren Stufe 2 etwas 4 1/2 bis 5 1/2 Stunden. Die höchste Stufe empfiehlt sich bei klirrender Kälte und die Akkus liefern Strom für drei bis 3 1/2 Stunden.

Die Iglus oberhalb vom schwedischen Åre bieten einen genialen Blick ins Tal. foto (c) kinderoutdoor.de

Outdoor Test: Überzeugt in allen Punkten!

Uns konnten die Lenz beheizbaren Lenz Handschuhe überzeugen. Selbst wenn der Akku leer ist, halten sie angenehm warm. Es handelt sich um hochwertig gefertigte Modelle mit entsprechend sehr guten Komponenten. Die Entwickler von Lenz haben auf etliche Details geachtet und diese umgesetzt. Dazu gehört auch der entsprechend große Reißverschluss für das Akkufach. Intuitiv lässt sich die Handschuhheizung bedienen. Unser Fazit: Sechs von sechs möglichen Kompassen.