Rentier basteln mit dem Taschenmesser und Rudolf mit der roten Nase kann lostraben

Rentier basteln mit dem Taschenmesser das gefällt den Kindern auf jeden Fall. So ziemlich alles was Ihr dazu benötigt findet Ihr in der Natur oder zuhause. Ein weiterer Vorteil an dieser Bastelei: Das Rentier lässt sich wunderbar verschenken und in weniger als 15 Minuten seid Ihr damit fertig. Zu unserer Bastelanleitung haben wir auch einen Film, der Euch Schritt für Schritt erklärt wie Ihr ein tolles Rentier zusammen bekommt. 

Die meisten von Euch kennen das Lied vom Rentier Rudolf mit der roten Nase. Dabei ist das Riechorgan von diesen skandinavischen Tieren ein Wunder. Innen drinnen hat die Nase von einem Rentier Ähnlichkeit mit einer Muschel und die bewirkt etwas Besonderes: An der Overfläche ist die “Nasenmuschel” besonders strukturiert. Wenn die Rentiere die arktisch kalte Luft einatmen erwärmen sie diese in ihrer Nase. Das kann über 70 Grad Celsius betragen. Theoretisch könnte es ein Problem geben, wenn die Rentiere die warme Atemluft wieder nach außen abgeben. Es besteht die Gefahr, dass sie auskühlen. Aus diesem GRund atemen die Rentiere in einem kalten Winter schnell aus. Dadurch geben sie weniger Wärme nach außen ab. Ein weiteres Wunder dieser Supernasen: Die Luft in der Arktis ist extrem trocken. Deshalb fügt mit jedem Atemzu die Rentiernase der Luft Feuchtigkeit hinzu. Um keinen Verlust an Wasser zu haben, zieht das Riechorgan der Rentier während des Ausatmens die Nässe aus der Atemluft. Genug warme Luft verbreitet legen wir mit dem Basteln los. Als Material benötigen wir einen geraden etwa Daumendicken Haselnussast, kleines Stück Paketschnur, einen dünnen Zweig mit Verästelungen, einen schwarzen Stift, einen Kleber und ein Taschenmesser mit Säge.

Aus diesen Materialien basteln wir unser Rentier.
foto (c) kinderoutdoor.de

Rentier basteln: Schnauze malen

Zuerst schneidet Ihr mit der Säge ein kleines Stück vom Ast ab. Das schrägt Ihr ein wenig ab. Es ist später der Kopf von unserem Rentier.

Zuerst sägen wir den Kopf vom Rentier aus.
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Unser Rentier braucht auch einen Körper. Wir sägen ein Stück vom Haselnussast ab, das mindestens drei mal so groß ist wie der Kopf. Mit der großen Klinge vom Taschenmesser runden wir die beiden Enden ab. Schließlich ist der Körper von einem Rentier nicht eckig.

In den nächsten Schritten bohrt Ihr kräftig. Dazu benötigt Ihr keine Schlagbohrmaschine, sondern nehmt die Ahle (Stechdorn) vom Taschenmesser her. Bohrt in die Unterseite ein Loch in den Kopf. Darin stecken wir später den “Hals”. In den Oberkörper bohrt Ihr auf die Oberseite ein Loch ans Ende. Hier kommt das Gegenstück vom Hals hinein. Auf die Unterseite bohrt Ihr mit der Ahle vier Löcher für die Beine vom Rentier. Damit das Rentier ein Schwanzl hat, bohrt Ihr in ein Ende vom “Körper” ein Loch. Jetzt müssen wir eigentlich nur noch das Rentier zusammenstecken.

In die Unterseite bohrt Ihr Löcher für die Beine.
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Das Rentier hat ein markantes Geweih. Bohrt dazu in den “Kopf” zwei Löcher hinein.

Der Kopf vom Rentier ist jetzt vorbereitet.
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Malt dem Rentier zwei Augen auf und eine Schnauze. Mit dem Kleber befestigt Ihr die rote Nase. Als Ohren nehmen wir zwei Holzspäne her. In zwei tiefe Schnitte am Kopfende steckt Ihr diese hinein. Als nächstes spitzt Ihr ein ein Stück vom Zweig an beiden Enden an und steckt diese in das Loch an der Oberseite vom Rentier.

Der Hals steckt bereits im Körper.
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Schneidet aus dem Zweig vier gleich große Stücke als Beine ab. Diese spitzt Ihr nur an einem Ende wie einen Bleistift zu.

Aus diesen vier gleichgroßen Zweigen entstehen später die Beine vom Rentier.
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Steckt jetzt die vier Beine in die vier Löcher an die Unterseite vom Rentierkörper.

Nun hat unser Rentier seine vier Beine.
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Steckt nun die Paketschnur ins Hinterteil vom Rentier.

Das Schwänzchen kommt nun in das Rentier.
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Den Kopf auf den Hals stecken und hier kommen die beiden Geweihe in die dafür vorgesehenen Löcher. Fertig ist unser Rentier.

Unser Rentier ist fertig gebastelt.
foto (c) kinderoutdoor.de

 

 

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