Kinder Daunenjacken von Patagonia und Co: Alles Gans sauber?

Kinder Daunenjacken sind in einem eisigen Winter ein Muss. Viele Eltern fragen sich woher die Füllung für die Kinder Daunenjacken kommt. Berichte über Lebenrupf der unglaublich schmerzhaft für die Gänse ist, haben viel Verbraucher aufgerüttelt. Wir zeigen Euch heute, woran Ihr erkennt, ob eine Daunenjacke ohne Tierquälerei hergestellt ist. Doch welchen Zertifikaten könnt Ihr trauen?

Kinder Daunenjacken haben ihr Füllmaterial manchmal aus Betrieben, welche die Tiere quälen. Manche Outdoormarken setzen auf Überwachung und Zertifizierung der Lieferanten.  foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder Daunenjacken haben ihr Füllmaterial manchmal aus Betrieben, welche die Tiere quälen. Manche Outdoormarken setzen auf Überwachung und Zertifizierung der Lieferanten.
foto (c) kinderoutdoor.de

Stopfmast gehört zu den perversen Auswüchsen der Lebensmittelindustrie. Mit Landwirtschaft hat das nichts.Ziel ist es dabei, den Gänsen viel zu viel Nahrung einzuführen. Dazu bekommen die Tiere bis zu drei mal am Tag Rohre in die Schnäbel gesteckt. Diese gehen direkt in die Mägen. Durch das Rohr fließt ein kalorienreicher Brei. Dadurch verfetten die Gänse und deren Lebern. Bis zur Schlachtung führen diese Vögel ih ihren Käfigen ein elendes Leben mit großen Schmerzen. Neben der Leber und dem Fleisch sind die Daunen interessant. Zum Glück gibt es immer mehr Outdoorhersteller, die darauf achten, keine Daunen für die Jacken zu verwenden, die aus Stopfmästereien stammen. Fjäll Räven hat den Kids Greenland Down Parka im Sortiment. Um zu gewährleisten, dass hier Tierquäler als Zulieferer keine Chance haben, setzt das schwedische Unternehmen auf „Fjällräven Down Promise“ . Die Outdoormarke zeichnet dabei komplett den Weg der Daunen auf. Vom Küken bis zur Fertigung der Daunenjacke und überwacht selbst die Zulieferer. Betriebe mit Stopfmast oder solche die Gänse lebend rupfen kommen als Lieferant für Fjäll Räven nicht in Frage.

Kinder Daunenjacke: Patagoniasetzt Standards

Seit zwei Jahren kommen bei der US Outdoormarke Patagnonia nur noch Daunen zum Einsatz, deren Herkunft nachgewiesen ist. Dazu erarbeitete sich der Hersteller aus Kalifornien den Traceable Down Standard. Aus diesem entstand der Global Traceable Down Standard. Auch hier gibt es ständige Kontrollen und der Global TDS gilt aus einer strengsten. Kinder Daunenjacken von Marmot stehen bei Kindern und Eltern hoch im Kurs. Die Marke für Alpinisten und Outdoorer bezieht keine Daunen aus Lebendrupf oder von Betrieben, welche Stiopfmast betreiben. Im Herbst 2015 begann Marmot den Responsible Down Standard (RDS) anzuwenden. Vaude aus Baden-Württemberg ist in Deutschland die “grünste” Outdoormarke und hat viele Produnkte die bluesign zertifiziert sind im Sortiment. Bei den Daunenjacken setzt Vaude auf RDS kontrollierte Daunen. Jack Wolfskin verzichtet ebenfalls auf Daunen die den Gänsen lebend gerupft wurden. Auch achtet die Outdoor Marke aus dem hessischen Idstein darauf, keine Ware zu verwenden die aus Stopfmast stammen. Diese Maßnahmen der Hersteller machen nur Sinn, wenn die Verbraucher darauf achten, dass die Outdoor Marken tatsächlich die Herkunft der Daunen nachweisen können.

 

 

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