Werken mit dem Taschenmesser: Wir schnitzen einen Hirsch

Werken mit den Taschenmesser bietet den Kindern die Möglichkeit nahezu überall (das Flugzeug schließen wir jetzt mal aus) kreativ zu sein. Beim Werken mit dem Taschenmesser lassen sich die Kinder oft von kürzlich Erlebtem inspirieren. Während des Besuches vom Wildpark Eekholt kam die Idee einen Hirsch zu schnitzen. Also raus mit dem Taschenmesser, Holz gesucht und schon schnitzen wir los.

Werken mit dem Taschenmesser: Wir schnitzen einen Hirsch! Foto (c) kinderoutdoor.de

Werken mit dem Taschenmesser: Wir schnitzen einen Hirsch!
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Werken mit dem Taschenmesser ist für alle offen. Keiner muss dazu besonders begabt sein, oder eine Eins in Werken-Technisch-Zeichnen haben. Allerdings macht das Werken mit dem Taschenmesser mehr Spaß, wenn das Messer hochwertig ist. Es gibt billig Produkte aus Fernost, bei denen wackelt die Klinge und der Griff geht in kurzer Zeit auseinander. Besser ist Ihr verwendet beim Werken mit dem Taschenmesser die guten Teile aus der Schweiz oder von anderen namhaften Herstellern.

Werken mit dem Taschenmesser ist alles andere als aufwändig.  Foto (c) kinderoutdoor.de

Werken mit dem Taschenmesser ist alles andere als aufwändig.
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Werken mit dem Taschenmesser: Einen Hirsch schnitzen für Anfänger

Der König des Waldes, so nennen manche Erwachsenen den Hirsch. Eigentlich ist das Wisent der Herrscher über den Forsten. Nachdem dieses wunderbare Tier in Mitteleuropa fast komplett ausgerottet gewesen ist, kehrt es wieder in die Wälder zurück. In der freien Natur bekommt Ihr eher selten einen Hirsch zu sehen, zum Glück gibt es die Wildparks. Hier seht Ihr die Zwölfender stolz dahinmarschieren und jetzt im Herbst röhren sie in voller Lautstärke. Da bietet es sich doch an, einen Hirsch mit dem Tachenmesser zu schnitzen. Alles was Ihr braucht ist ein etwa zehn Zentimeter langes Aststück, das etwa so dick wie ein Daumen ist, dazu dünne Zweige aus denen wir die Beine und das Geweih vom Hirsch schnitzen. Wichtig ist zum Werken natürlich auch das Taschenmesser, das möglichst eine Ahle (Stechdorn) haben sollte.

Beim Werken mit dem Taschenmesser schnippeln wir ein Drittel der Rinde weg.  Foto (c) kinderoutdoor.de

Beim Werken mit dem Taschenmesser schnippeln wir ein Drittel der Rinde weg.
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Zuerst schnitzen wir mit dem Taschenmesser ein Drittel der Rinde weg.

Schräge Sache! Beim Werken mit dem Taschenmesser schnitzen die Kinder zuerst das entrindete Ende vom Ast schräg zu.  Foto (c) kinderoutdoor.de

Schräge Sache! Beim Werken mit dem Taschenmesser schnitzen die Kinder zuerst das entrindete Ende vom Ast schräg zu.
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Nun schrägen wir das entrindete Ende mit der großen Klinge vom Taschenmesser ab.

Wir werken mit dem Taschenmesser und schnitzen einen Hirsch.  Foto (c) kinderoutoor.de

Wir werken mit dem Taschenmesser und schnitzen einen Hirsch.
Foto (c) kinderoutoor.de

Von beiden Seiten schnitzen wir nochmals den Ast links und rechts zu.

Wir schnitzen mit dem Taschenmesser das Hinterteil vom Hirsch.  Foto (c) kinderoutdoor.de

Wir schnitzen mit dem Taschenmesser das Hinterteil vom Hirsch.
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Nun runden wir mit dem Taschenmesser das andere Ende vom Ast ab.

Beim Werken mit dem Taschenmesser zeigt sich, wie vielseitig dieses Werkzeug ist.  Foto (c) kinderoutdoor.de

Beim Werken mit dem Taschenmesser zeigt sich, wie vielseitig dieses Werkzeug ist.
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Nun bohren wir mit der Ahle vier Löcher auf die Unterseite vom Aststück. Später stecken wir dort die “Beine” vom Hirsch ein.

Dort wo die Hirsch hausen! Nun bohren wir mit der Ahle vom Taschenmesser Löcher für das Geweih. Foto (c) kinderoutdoor.de

Dort wo die Hirsch hausen! Nun bohren wir mit der Ahle vom Taschenmesser Löcher für das Geweih.
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Nun bohren wir am Kopf vom Hirsch zwei Löcher mit der Ahle für das Geweih.Mit der kleinen Klinge schneiden wir aus dem dünnen Zweig vier gleichlange Stücke ab und spitzen diese an jeweils einem Ende an.Nun stecken wir die Beine in den Bauch vom Hirsch.

Werken mit dem Taschenmesser geht flott voran: Unser Hirsch steht auf seinen eigenen Beinen.  Foto (c) kinderoutdoor.de

Werken mit dem Taschenmesser geht flott voran: Unser Hirsch steht auf seinen eigenen Beinen.
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Die beiden verzweigten Äste stecken wir nun den Hirschen in die geböhrten Löcher am Kopf.

Fertig sind wir beim Werken mit dem Taschenmesser!

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