Fjällräven macht die Daune transparent

Alle Jahre wieder, besonders vor Weihnachten, gibt es Berichte über Schadstoffe in der Outdoorkleidung und Lebendrupf bei der Gewinnung von Daune. Wie sieht es bei der schwedischen Outdoormarke Fjällräven an. Ist es denen egal woher die Daune kommt oder unternimmt Fjällräven aktiv etwas gegen den qualvollen Lebendrupf der Gänse. Wir geben Euch unverändert die Mitteilung von Fjällräven wieder.

Die schwedische Outdoor-Marke Fjällräven ist stolz darauf, nach mehreren Jahren Arbeit einen der bestkontrollierten und transparentesten Daunenproduktions-Prozesse in der Outdoor-Industrie vorweisen zu können. Im Rahmen dieser Leistung präsentiert Fjällräven sein „Down Promise“: In allen Produkten verwenden die Schweden ausnahmslos hochqualitative Daune, die auf ethisch vertretbare Weise gewonnen wird. Gänsedaune hat nach wie vor eine unschlagbare Isolationsleistung im Verhältnis von Gewicht zu Volumen. Das macht sie so beliebt als Füllmaterial für Outdoor- Produkte und –Kleidung. Ihr Produktionsprozess wird jedoch häufig von Tierschutzorganisationen kritisiert, die eine Misshandlung der Vögel anprangern. Fjällräven arbeitet seit 40 Jahren mit hochwertiger Daune und konnte bereits 2009 ein gutes Kontrollsystem zur Produktionsüberwachung vor Ort vorweisen. Die harte Arbeit des Unternehmens und der damalige Ist-Zustand wurden bereits 2010 vom Schwedischen Tierschutzverband
(Djurskyddet Sverige) rühmend erwähnt. Dennoch entschied sich das Unternehmen nach der teils reißerischen Berichterstattung für eine tiefergehende Untersuchung. Als Meilenstein im fortwährenden Prozesses lanciert Fjällräven jetzt sein „Daunenversprechen“. Down Promise steht für: Daune höchster Qualität aus einer ethisch vertretbaren Produktion. In der Praxis heißt das: Von den Küken bis zum fertigen Daunenprodukt kann Fjällräven den gesamten Weg der Daune nachvollziehen. Als erstes Unternehmen aus der Outdoor-Branche überhaupt wurden die Schweden eingeladen, zu diesem Thema einen Beitrag zum diesjährigen Jahrbuch des UN Global Compact zu leisten

Gänsedaune die garantiert nicht vom qualvollen Lebenrupf stammt. Dafür garantiert Fkällräven. foto (c) fjällräven

Gänsedaune die garantiert nicht vom qualvollen Lebenrupf stammt. Dafür garantiert Fkällräven.
foto (c) fjällräven

.„Wir stellen bei Fjällräven generell hohe Ansprüche an unsere Produkte und sind deshalb auch sehr sorgfältig, um sicher zu stellen, dass unsere Daune ethisch korrekt hergestellt wird. Wir haben viel Energie aufgebracht, damit wir einen ehrlichen und kontrollierten Produktionsprozess erreichen – von der Vogelfarm über das Schlachthaus und den Daunenproduzenten bis hin zu den Firmen, die unsere Produkte fertigen“, so Aiko Bode, Chief Sustainability Officer bei Fjällräven und der gesamten Fenix Outdoor Group. Die von Fjällräven verwendete Daune ist ein Nebenprodukt der Lebensmittelindustrie. Sie kommt von Gänsen, die primär zum Essen gezüchtet werden. Der Leitsatz des schwedischen Outdoor-Experten ist, bestmögliche Lebensumstände für die Vögel zu schaffen und er arbeitet nur mit ausgewählten Daunen-Lieferanten, die diese Einstellung zum Wohl der Tiere teilen. Um sicher zu stellen, dass Fjällrävens Daune nicht mit den Daunen aus anderen Bezugsquellen vermischt wird, wird sie in versiegelten Säcken transportiert, die regelmäßig strengen Kontrollen in den unterschiedlichen Produktionsstadien unterzogen werden. Im Zusammenhang mit dem Down Promise-Launch veröffentlicht das Unternehmen eine neue, aktualisierte Online-Präsentation des gesamten Prozesses, ergänzt durch einen Film, der die Produktion in China zeigt. Weitere Information unter www.fjallraven.de bzw. http://www.fjallraven.de/unsere-verantwortung/natur-undumweltschutz/ tierschutz/unser-daunen-versprechen

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