Berghütten im Winter: Drei geniale Unterkünfte

Berghütten haben im Winter einen ganz besonderen Charme. Mit kalten Gesichtern betritt man die Berghütten und plötzlich ist die ganze Mühe vom Aufstieg vergessen. Ein Kachelofen sorgt für wohlige Wärme und der Blick nach draussen von den Berghütten geht über verschneite Gipfel und Hänge. Wir stellen Euch drei Berghütten vor, die sich auch im Winter lohnen.

Berghütten sollte man zu Fuß erreichen. Das gilt auch für das legendäre Wankhaus. Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, nimmt die Wankbahn und von dort ist in fünf Minuten das Wankhaus erreicht. Wer mit größeren Kindern unterwegs ist, kann auch länger zu  Berghütten aufsteigen. Von Garmisch-Partenkirchen führt der Weg hinauf zur Eckenhütte und von dort zum Wankhaus. Bei optimalen Verhältnissen seid Ihr zwischen 2 1/2 und 3 Stunden unterwegs. Auf 1.780 m Höhe schläft es sich wunderbar und Euch stehen im Wankhaus zehn Zimmerlager und 20 Schlafplätze auf dem Matratzenlager zur Verfügung.

Berghütten sind das ideale Basislager für längere Abfahrten mit dem Schlitten.  foto (c) kinderoutdoor.de

Berghütten sind das ideale Basislager für längere Abfahrten mit dem Schlitten.
foto (c) kinderoutdoor.de

Berghütten für Familien im Winter: Albert-Link-Hütte

Zu den Klassikern unter den Berghütten gehört zweifellos die Albert-Link-Hütte,  sie gehört zur DAV Sektion München. Zu den Berghütten die besonder gut auf  Familien eingestellt sind, gehört sicher diese Unterkunft in den Schlierseer Bergen. Hier ist an alles gedacht, sogar ein Wickeltisch ist vorhanden. Hier könnt Ihr Euch auch Schneeschuhe ausleihen und durch die verschneite Landschaft stapfen.  Was noch toller ist: Hier gibt es auch selbst gebackenes Brot! In einer guten halben Stunde erreicht Ihr vom Spitzingsee aus die Albert-Link-Hütte. Zum Schlafen gibt es 38 Betten sowie 27 Matratzenlager und  vier Zweibettzimmer.

Berghütten mit Abenteuergarantie: Schönfeldhütte

Berghütten hat der DAV im bayerischen Voralpenland einige. Doch die   Schönfeldhütte ist eine Klasse für sich. Mit der Taubensteinbahn gelangen Familien vom Spitzingsee hinauf auf 1.400 Meter Höhe und gehen in fünf Minuten zur Schönfeldhütte. Uwe Gruber mit seinem Team hat dort 24 Schlafplätze in Mehrbettzimmen und 12 Schlafplätze auf dem Matratzenlager. Wer möchte kann von der Schönfeldhütte zum Rotwandhaus in etwas zwei Stunden gehen. Erfahrene Skitourengeher besteigen von der Schönfeldhütte aus die Rotwand.

 

Oberhalb vom Spitzingsee liegt die Schönfeldhütte vom DAV. Eine ideale Unterkunft für Familien.  Foto: (c) Gerhard Eichstetter  / pixelio.de

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