Den Backpacker Rucksack richtig beladen

“Wenn´s am Rücken zwickt und zwackt, ist der Rucksack falsch bepackt!” Diesen Spruch mussten wir als Wehrpflichtige öfter hören, als uns lieb war. Aber an dieser alten Feldwebel-Weisheit ist sehr viel dran. Ein Rucksack der seinen Schwerpunkt zu weit vom Körperschwerpunkt hat, ist eine Qual. Um das zu vermeiden kommen hier unsere Packtipps!

Drei Dinge, ausser dem Wetter und schlechtem Essen, können Familien eine Trekkingtour vermiesen: Schlafsäcke, Schuhe und Rucksäcke. In einem von diesen drei Dingen,steckt man immer. Vor allem ein Rucksack der schlecht bepackt ist, quält die Kinder und Eltern.

So sieht der optimal eingepackte Rucksack aus.Der Lastenschwerpunkt ist über dem des Körpers. So hält Papa mehrere Stunden durch……
Foto: (c) Deuter; vielen Dank!

Rucksackregel Nummer 1: Überflüssiges bleibt daheim!

Ein wunderbares Mittel um auch wirklich nur das Notwendigste einzupacken ist es, den Rucksack zuhaus noch einmal zu entleeren. Plötzlich fällt einem auf, dass für das Hüttenwochenende doch keine drei Jeans notwendig sind und ein Pullover ausreicht. Auch bei der Ausrüstung für die Kinder lohnt es sich genau hinzuschauen. Wieviele Bücher liest ein Grundschüler auf der Hütte? Müssen wirklich alle Harry Potter Ausgaben mit in den Rucksack?

Als Faustregel gilt: Der Rucksack sollte voll nicht mehr als ein Viertel des Körpergewichts auf die Waage bringen.Bei Kindern darf der Rucksack bepackt nicht mehr als 10% vom Gewicht der kleinen Outdoorer betragen.

Lösungswort: Aircontact

Rucksackregel Nummer 2: Schwerpunkt setzen!

Der Körperschwerpunkt befindet sich etwa in Hüfthöhe. Damit der Rucksack niemanden nach hinten zieht, sollte sich dessen Schwerpunkt über der  Hüfte und nahe den Schultern befinden. Leichte Ausrüstungsgegenstände wie der Schlafsack sind optimal im Bodenfach verstaut. Alles Schwere möglichst nah an den Körper und auf Höhe der Schultern. Kleinkram wie das Erste Hilfe Set oder Karte und Kompass kommen in das Deckelfach.

Papa in der Rückenlage. Alle finden es komisch, nur einer nicht. Liegt der Schwerpunkt vom Rucksack zu nahe am Körperschwerpunkt zieht es den Tornister nach hinten.
Foto: (c) Deuter; vielen Dank!

Rucksackregel Nummer 3: Trocken bleiben!

Auch das gehört zum Einpacken: Mitdenken! Was passiert wenn es bei der Wanderung regnet? Nasse Schlafsäcke sind alles andere als Komfortabel. Wer sich auf die Regenhülle vom Rucksack verlässt merkt, dass diese nach einer gewissen Zeit auch die Nässe durchlässt. Deshalb ist es sinnvoll den Inhalt vom Rucksack in wassersdichte Packsäcke zu verstauen. Die gibt es als Leichtgewichte mit tollen Details wie durchsichtigen Einsätzen. Als preiswerte Alternative bieten sich Pastiktüten oder Müllbeutel an.

Noch mehr Tipps gibt es vom Ruck-und Schlafsspezialisten DEUTER. Reinschauen lohnt sich!

 

 

Besucht uns!