Island: Es geht auch billiger! Zehn Spar-Tipps

Island ist perfekt für Familien und Outdoorer um dort eine wilde, nordische Natur zu entdecken. Selbst bin ich auf den höchsten Berg von Island gestiegen und dieser trägt den unaussprechlichen Namen Hvannadalshnúkur. Leider ist Island alles andere als ein preiswertes Reiseland, doch wir haben zehn Spartipps für Euch, damit mehr von der Krone im Geldbörs bleibt.

Island ist für viele Outdoorer und Familien ein Reiseziel, das ganz oben auf der Wunschliste steht. Leider bleibt für viele Outdoorer eine Reise nach Island ein Traum. Die Insel ist alles andere als billig. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Beispielsweise muss Island Obst und viele Lebensmittel teuer importieren. Das reisst Löcher in die Reisekasse. Wir haben zehn Tipps für Euch, wie eine Reise nach Island bezahlbar ist.

1. Privat auf Island übernachten
Es muss nicht immer ein Hotel sein, denn auch auf Island sind Privatunterkünfte weit verbreitet. Auf der ganzen Insel gibt es über 1.000 Angebote, bei Isländern zu übernachten. Da kostet eine Nacht dann oftmals um ein Vielfaches weniger als ein Zimmer im Hotel – Insider-Tipps von den Inselbewohnern inklusive. Und eines habe ich dabei auch kennengelernt: Isländer sind extrem gastfreundlich!

2. Abheben mit WOW-Faktor nach Island
Mit Bus, Bahn oder Auto ist es schwer nach Island zu kommen. Schließlich liegt die Insel im Nordatlantik. Eine günstige Anreise ermöglicht WOW air, Islands einzige Low Cost-Airline, bereits ab 49 Euro pro Flug. Auf der Reise erwartet den Fluggast eine moderne Flotte, einzigartiges Branding sowie ein erster Eindruck der isländischen Gastfreundschaft. www.wow-air.de

Island ist wie gemacht für alle die gerne draussen unterwegs sind.  Foto (c) Kinderoutdoor.de

Island ist wie gemacht für alle die gerne draussen unterwegs sind.
Foto (c) Kinderoutdoor.de

3. Sightseeing zum Nulltarif auf Island
Die nordische Insel beherbergt zahlreiche Naturphänomene: Von Wasserfällen (die Isländer sagen Foss dazu) mit über 200 Metern Fallhöhe, zerklüfteten Lavalandschaften und schwarzen Stränden über Geysire bietet Island einzigartige Attraktionen. Zur Freude aller Urlauber sind deren Besichtigungen allesamt umsonst. Selbst die Parkplätze sind bei den Naturattraktionen gratis!

4. Open air Badespaß auf Island
Auf Island finden sich fast überall sogenannte „Hot Pots“. Das sind keine mobilen chinesischen Suppenküchen, sondern Bäder der besonderen Art! Ob natürlich in Form eines heißen Flusses oder als einzigartiges Strandbad in der Nähe des Polarkreises: Gespeist von geothermal erhitztem Wasser mit wohligen 37 bis 42 Grad Temperatur muss dort auch bei geringen Außentemperaturen niemand frieren. Das Strandbad „Nauthólsvík“ (so und jetzt den Namen bitte wiederholen) in der Nähe von Reykjavík sowie ein Bad im warmen Bach „Reykjadalsá“ kosten einen auch nicht mehr als die Überwindung bei sieben Grad durchschnittlicher Lufttemperatur die Hüllen fallen zu lassen.

5. Genuss isländischer Spezialitäten
Eine der berühmtesten Spezialitäten auf Island kostet nur 2,50 Euro: Die Hotdog-Kreation wählte der „Guardian“ bereits zum besten Hotdog der Welt. Die Spezialität, die es am Hafen von Reykjavík an der Imbiss-Bude „Bæjarins Beztu Pylsur“ gibt, hat sogar berühmte Fans wie Bill Clinton. Aber Vorsicht! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Pylsur einen hochen Suchtfaktor haben. Beim Restaurantbesuch lohnt es sich, mittags essen zu gehen. In vielen Lokalen gibt es Lunch-Menüs für unter 15 Euro. Allerdings steht dort auch hin und wieder Wal auf der Speisekarte und mit dem haben bekanntlich manche Festlandseuropäer ihre Probleme.

Klimaerwärmung? Alles Käse! Auf Island bekommt selbstdenkende Menschen leider anderes zu sehen...... Foto (c) Kinderoutdoor.de

Klimaerwärmung? Alles Käse! Auf Island bekommt selbstdenkende Menschen leider anderes zu sehen……
Foto (c) Kinderoutdoor.de

6. Feiern auf Isländisch
Das Nachtleben in der nördlichsten Hauptstadt der Welt ist ein Muss und kostet kein Vermögen. Der Eintritt in die Clubs und Kneipen um die Flaniermeile Laugavegur ist meist frei. Und zwei Spartipps der Isländer: Erstens vor dem Ausgehen gemeinsam in gemütlicher Runde vorglühen. Zweitens den Abend über beim Bier zu bleiben. Auf Island hängt der Preis alkoholischer Getränke nämlich vom Promillegehalt ab – das Bier für circa drei Euro pro halben Liter ist erschwinglich.

7. Steuerfrei shoppen
Reykjavík ist ein Shopping-Paradies. Das Angebot an individueller Mode ist einzigartig. Einheimische stricken Kleidung aus Islandwolle hier noch von Hand. Der Schnäppchen-Jäger sollte nicht missen, sich bei Einkäufen über 4.000 ISK (25 Euro) ein Mehrwertsteuer-Rückerstattungs-Dokument geben zu lassen. 15 Prozent des Geldbetrages bekommen Urlauber am Flughafen vor der Rückreise dann erstattet.

8. Islandpullover zum halben Preis
Wer bei seinem Mitbringsel noch ein bisschen mehr sparen und auf gar keinen Fall ohne ein isländisches Kleidungssouvenir seine Rückreise antreten möchte, der sollte sich in Secondhand-Läden umschauen. Im Fötin þín auf Reykjavíks Flaniermeile Laugavegur kann ein gebrauchter Islandpullover um die Hälfte günstiger sein als neu im Handel.

Fire and Ice, auch das ist Island. Hier treffen die natürlichen Gegensäte aufeinander.  Foto (c) Kinderoutdoor.de

Fire and Ice, auch das ist Island. Hier treffen die natürlichen Gegensäte aufeinander.
Foto (c) Kinderoutdoor.de

9. Hitze gratis
Das Landschaftsbild Islands ist durch Vulkanismus geprägt. Heißes Wasser aus dem Inneren der Erde ist einer der größten Reichtümer der Insel. Das Thermalwasser ist eine günstige, sichere und vor allem umweltfreundliche Energiequelle. So lässt sich ohne schlechtes Gewissen heiß duschen und auch einheizen – 100 Prozent des Energiebedarfs der Insel sind durch natürliche Ressourcen abgedeckt.

10. Gewohnte Preise bei öffentlichen Verkehrsmitteln
Reykjavík lässt sich wunderbar zu Fuß entdecken. Wer dennoch einmal den öffentlichen Nahverkehr der Stadt nutzen möchte, muss auch nicht mehr bezahlen als für eine reguläre Fahrt in deutschen Metropolen. Eine Busfahrt kostet 2,40 Euro.

Bei aller Sparsamkeit eine Show ist ein Muss in Reykjavík: How to become Icelandic. Eine Einmannshow auf Englisch der Extraklasse. Wie traurig wirken gegen diesen genialen Isländer Komiker wie Mario Barth oder Michael Mittermeier. Das Geld ist dort gut angelegt. Eine kurzweilige Stunde, in der Ihr eine Menge über die Isländer erfährt!

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