Für Schleckermäuler am Lagerfeuer: Griesbrei hebt die Stimmung

Extrem simpel in der Zubereitung und einfach lecker ist Griesbrei. Bei einem Regentag oder nach einer langen Wanderung hebt diese Süßspeise bei großen oder kleinen Outdoorern schlagartig die Stimmung.

Mit den Pfadfindern hatten wir eine längere Paddeltour unternommen und an diesem Tag ging einfach alles schief: Ein Kanu kam ins Wehr, ein Kind verletzte sich, Regen erwischte uns und ein Teil vom Proviant versank im Wasser. Als wir unsere Zelte aufgebaut hatten, befand sich die Stimmung unterhalb des Wasserspiegels. Ein guter Freund und Mitleiter brachte das Lagerfeuer zum Brennen und begann mit dem Kochen. Die Kinder sahen ihm dabei fasziniert wie bei einer Zaubershow zu: Zuerst kippte er Milch in den Topf, dann löffelte er seltsames Pulver und Zucker hinein. Rührte das Ganze immer bedächtig um und in kurzer Zeit verbreitete sich ein süßlicher Duft über dem Zeltplatz. Hätte er aus dem Topf einen lebenden weißen Hasen herausgezogen, die Kinder hätte es sicher nicht gewundert. Stattdessen kam Griesbrei in die Teller und nach dem Essen, hatte der Katastrophen-Tag seinen Schrecken verloren.

Im Topf bringt ihr die Milch zum Kochen, stellt den Behälter deshalb nicht direkt über das Lagerfeuer, sondern besser am Rand. Anschließend geben die Kinder den Greisbrei hinein und rühren fleißig. Ansonsten setzt sich das Ganze am Topfboden an. Der Griesbrei schmeckt rauchig und ihr habt für den Rest des Tages eine „tolle“ Beschäftigung: Topf putzen! Zum Schluß noch den Zucker oder Honig. Mit frischen Beeren oder Früchten (Äpfel, usw) lässt sich der Griesbrei noch richtig aufpeppen.

Zuerst das Feuer und dann der Griesbrei!
© Vibe Images – Fotolia.com

Zutaten:

einen halben Liter Milch (das Rezept funktioniert auch mit Milchpulver)

vier Esslöffel Griesbrei

Zucker und Honig nach persönlichem Geschmack

 

 

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