Einmal König sein……ein Spiel für die ganze Familie

Dieses Spiel habe ich in Tiers (Südtirol) kennengelernt. Mit dem König Laurin Spiel hat die ganze Familie einen riesigen Spaß! Längere Wanderungen, kommen den Kindern dadurch viel kürzer vor. Außerdem gibt es bei diesem Spiel keinen Sieger und Verlierer. Das ist doch was, vor allem für kleinere Geschwister……

Das König-Laurin Spiel hält die kleinen Outdoorer richtig bei Laune. Alles dreht sich um die Frage: Wer kommt als nächstes auf den Thron? Fast wie im richtigen Leben……
Fotolia.com c. somenski

Zuerst erzählt Ihr den Kindern die Legende vom Zwergenkönig Laurin. Dann sucht Ihr einen Felsen oder Baumstumpf der als Thron dient. Aus Blumen oder Zweigen flechtet ihr eine Krone und sucht einen Stock als Zepter. Das jüngste Familienmitglied ist jetzt König Laurin und nimmt auf dem Thron Platz. Nun befiehlt er seinem Zwergenvolk einen bestimmten Gegenstand zu bringen: „Ich will ein Eichenblatt haben!“ und schon saust die ganze Familie los. Wer als erster dem König den gesuchten Gegenstand bringt, darf sich als nächster auf den Thron setzen. Die Suchaufgabe kann auch lauten bringt etwas Gelbes oder eckiges. Besonders knifflig ist die Aufgabe, dass derjenige als nächster auf den Thron darf, der den schwersten oder leichtesten Gegenstand bringt. Lasst Euerer Fantasie freien Lauf!

Der Zwergenkönig Laurin

In den Dolomiten lebte einst der Zwergenkönig Laurin. Sein Reich umgab ein strahlend roter Rosengarten. Der ganze Stolz den kleinen Herrschers. Eines Tages verliebte er sich in die Königstochter Similde. Diese wollte aber keinen Zwerg zum Ehemann. Mit seiner Tarnkappe ausgerüstet, entführte sich Laurin in sein Reich. Bald kamen Ritter um Similde zu befreien. Mit einem Wundergürtel  und der Tarnkappe versuchte der Zwerg die Ritter zu vertreiben. Als sich die Rosen bewegten, erkannten die Helden, wo sich Laurin befand. Sie konnten ihn erwischen und Similde befreien. Bevor Laurin sich mit seinen Zwergen ins Innere der Dolomiten flüchten konnte,  wünschte er sich, dass niemals ein Mensch bei Tag oder Nacht seine Rosen sehen kann. Dabei vergass er den Abend und deshalb glüht der Rosengarten, ein Teil der Dolomiten, in der Zeit zwischen Tag und Nacht so rot wie die Rosen.

 

 

 

 

 

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