Wenn eine Outdoor‑Marke ihren 60. Geburtstag feiert und dafür ein Zelt neu auflegt, das einst auf der Rückseite einer Zigarettenschachtel entstand, dann ist klar: Hier geht es nicht um Nostalgie, sondern um eine Geschichte, die Outdoor‑Fans seit Jahrzehnten begleitet. Das Vango F10 Classic ist genau so ein Fall — ein Zelt, das Expeditionen geprägt hat, Bergsteigerlegenden begleitet hat und heute in einer ultraleichten, modernen Version zurückkehrt, um zu zeigen, dass Tradition und Innovation sich nicht ausschließen, sondern gemeinsam stärker werden.
Vango wurde 1966 in Govan bei Glasgow gegründet — der Markenname ist eine kreative Ableitung des Ortsnamens. Seitdem hat die Firma, wie es in der Pressemitteilung heißt, „so ziemlich alles erfunden, verbessert oder leichter gemacht, was man wetterschützend aufspannen kann“ .
Vom Campingplatz bis zu extremen Expeditionen: Vango‑Zelte standen an Orten, an denen Windstärke 10 nicht nur ein Name, sondern Realität war.
🧭 Wie eine Skizze auf einer Zigarettenschachtel zur Ikone wurde
1967 hatten Hamish Hamilton und Alastair Moodie Snr. eine Idee, aber kein Papier. Also wurde die Rückseite einer Capstan‑Zigarettenschachtel zum Reißbrett. „Was dort in wenigen Strichen entsteht, ist nicht weniger als eine Revolution im Kleinformat“ : das Force Ten, das erste Zelt mit:
- integriertem Außenzelt
- A‑Gestänge
- stabiler Dreiecksform
- leichterem Einstieg
- deutlich mehr Windstabilität
Spätestens 1972, als Chris Bonington und Doug Scott das Force Ten am Mount Everest nutzten, war klar: Dieses Zelt ist eine Legende.

🟧 Das F10 Classic UL2: Die Legende lebt — leichter, moderner, stabiler
Fast 60 Jahre später kehrt das F10 Classic zurück — äußerlich vertraut, technisch komplett neu gedacht. „Fast 60 Jahre später kehrt die Legende zurück – äußerlich zum Verwechseln vertraut, ansonsten komplett im Jahr 2026 angekommen“ .
Material & Konstruktion
- Außenzelt: Protex 10.SRN – ultraleichtes 10D Ripstop Nylon, silikon- & PU‑beschichtet, 3.000 mm Wassersäule
- Zeltboden: 20D Ripstop Nylon, 6.000 mm Wassersäule
- Gestänge: hochfestes Carbon
- Abspannleinen: Dyneema‑Kern
- Innenzelt: Ripstop‑Nylon + Mesh, steht auch alleine
Platzangebot
- rund 3,5 m² Innenraum
- ideal für 2 Personen + Gepäck
Gewicht
- 2,35 kg Das Original wog fast dreimal so viel.
„Dieses Retro‑Zelt ist ein Liebhaberstück, das man nicht ins Regal stellt, sondern in den Wind“ .

🟦 Alternative: F10 Banshee UL2 – moderner Tunnel, halbes Gewicht
Wer statt A‑Form lieber moderne Linien mag, bekommt mit dem F10 Banshee UL2 eine ultraleichte Alternative:
- Tunnelkonstruktion
- PowerLite Plus‑Stangen (7001‑T6‑Legierung)
- TBS Pro Tension Band System
- Aufbau in ca. 3 Minuten
- Gewicht: 1,19 kg
- Material identisch zum Classic
- allerdings deutlich weniger Platz
🧠 Warum das F10 Classic für Outdoor‑Fans spannend ist
1. Retro trifft High‑Tech
Die ikonische Silhouette bleibt, die Technik ist 2026.
2. Expeditionserbe
Force Ten war auf Everest, K2, Kangchenjunga — das Classic trägt diese DNA weiter.
3. Ultraleicht, aber extrem stabil
Carbon, Dyneema, 10D Ripstop — High‑End für Wind und Wetter.
4. Innenzelt zuerst
Perfekt für wechselhaftes Wetter.
5. Liebhaberstück
Ein Zelt, das man nicht sammelt, sondern benutzt.

🧭 Für wen ist das F10 Classic ideal?
- Trekker, die Retro‑Design lieben
- Bergsteiger, die Stabilität brauchen
- Minimalisten, die trotzdem Platz wollen
- Outdoor‑Fans, die Geschichte schätzen
- Sammler, die echte Ikonen suchen
❓ FAQ – Häufige Fragen zum Vango F10 Classic
Ist das F10 Classic ein Retro‑Zelt?
Ja, aber technisch komplett modernisiert.
Wie stabil ist es?
Force Ten steht für Windstärke 10 — die Tradition bleibt.
Wie schwer ist es?
2,35 kg.
Wie viel Platz bietet es?
Ca. 3,5 m² — genug für zwei Personen.
Gibt es eine leichtere Alternative?
Ja: das F10 Banshee UL2 mit 1,19 kg.
Das F10 Classic ist eine Rückkehr, die Outdoor‑Fans feiern werden
Ein Zelt, das einst Expeditionen prägte, kommt 2026 leichter, stabiler und moderner zurück. Es ist ein Stück Outdoor‑Geschichte, das zeigt, wie Innovation und Tradition zusammen funktionieren — und warum manche Ideen auch nach 60 Jahren noch besser werden.

