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72 Stunden Bad Reichenhall: Auszeit bei Bergen, Sole und Altstadt Teil 2

Drei Tage reichen aus, um den Alltag hinter sich zu lassen. In Bad Reichenhall treffen imposante Berggipfel auf historische Altstadtgassen, wohltuende AlpenSole und entspannte Naturerlebnisse. Ob mit der Predigtstuhlbahn auf den Hausberg, eine Abkühlung im Thumsee oder ein Spaziergang am Gradierhaus – wir zeigen, wie du 72 Stunden in der Alpenstadt zu einer unvergesslichen Auszeit zwischen Bergen, Genuss und Erholung machst.

Tag 3: Großstadtflair – ganz ohne Großstadtstress

Nach einem Tag in den Bergen darf es ruhig etwas urbaner werden.

Bad Reichenhall schafft den Spagat zwischen Natur und Stadt auf beeindruckende Weise. Statt überfüllter Einkaufsmeilen erwarten Besucher gemütliche Plätze, kleine Boutiquen und traditionsreiche Geschäfte. Alles liegt nur wenige Gehminuten voneinander entfernt – ideal, um die Stadt in aller Ruhe zu entdecken.

Ein beliebter Anlaufpunkt ist das traditionsreiche Kaufhaus Juhasz. Hier treffen internationale Marken auf regionale Produkte. Wer sich etwas Besonderes gönnen möchte, kann sogar ein persönliches Style Date buchen und sich individuell beraten lassen.

Anschließend lockt die Dachterrasse des Kaufhauses. Bei einer Tasse Kaffee schweift der Blick über die Dächer der Alpenstadt – ein perfekter Ort, um den Vormittag entspannt ausklingen zu lassen.

72 Stunden Bad Reichenhall. Die oberbayerische Kurstadt Bad Reichenhall bietet Gesundheitsbewussten im Herbst die erholsame Kombination aus Genuss, Bewegung und Wellness

Foto: Bad Reichenhall Tourismus & Marketing/Thomas Kujat

Süße Pause mit Tradition

Wer Bad Reichenhall besucht, sollte sich einen Stopp im traditionsreichen Café Reber nicht entgehen lassen.

Hier duftet es nach frischem Kaffee, feinen Pralinen und hausgemachten Torten. Besonders beliebt sind die berühmten Mozartkugeln, die hervorragend zu einem Cappuccino oder Milchkaffee passen.

Während draußen das Leben durch die Fußgängerzone fließt, vergeht die Zeit drinnen erstaunlich langsam.

Und genau das macht den Reiz dieser Stadt aus.

Niemand scheint es eilig zu haben.

72 Stunden Bad Reichenhall. Inhalieren mit AlpenSole – das ist in Bad Reichenhall/Oberbayern ganz einfach bei einem Spaziergang im AlpenSole-Freiluftinhalatorium Gradierhaus möglich

Foto: Bad Reichenhall Tourismus & Stadtmarketing

Der Königliche Kurgarten – eine grüne Oase

Nur wenige Schritte weiter öffnet sich eine ganz andere Welt.

Der Königliche Kurgarten gehört zu den schönsten Parkanlagen Bayerns. Palmen, alte Bäume, gepflegte Blumenbeete und plätschernde Brunnen schaffen eine Atmosphäre, die fast mediterran wirkt.

Hier lohnt es sich, einfach auf einer Bank Platz zu nehmen und die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen.

Manchmal braucht es keine spektakulären Erlebnisse.

Ein ruhiger Park genügt.

72 Stunden Bad Reichenhall. Schuhe aus und los geht´s! Im Ortenaupark in Bad Reichenhall kann man über die verschiedensten Bodenbeläge spazieren. Kitzlig, stachelig, prickelnd, angenehm, weich oder rauh – dieser Pfad aktiviert die Reflexzonen. Gut für die Füsse – gut für unsere Abwehrkräfte.

Kneippen und Barfußlaufen

Vor der Heimreise wartet noch ein kleiner Frischekick.

Im Sole-Kneippbecken können Besucher ihre Beine im kühlen Wasser erfrischen. Das Wechselspiel von warm und kalt regt den Kreislauf an und sorgt für neue Energie.

Direkt daneben lädt der Barfußpfad im Ortenau-Park dazu ein, verschiedene Untergründe mit den Füßen zu erleben.

Kiesel.

Holz.

Sand.

Rinde.

Eine Erfahrung, die erstaunlich viel Spaß macht und gleichzeitig die Fußmuskulatur trainiert.

72 Stunden Bad Reichenhall. Obwohl ein echtes Berggewässer, ist der Thumsee nahe der oberbayerischen Alpenstadt Reichenhall im Sommer warm genug zum Schwimmen und bietet genug Platz zum Relaxen, Sonnenbaden und Flirten

Foto: Bad Reichenhall Tourismus & Stadtmarketing

Warum Bad Reichenhall entschleunigt

Viele Reiseziele werben mit Erholung.

Bad Reichenhall lebt sie.

Die Mischung aus Bergen, klarer Luft, kurzen Wegen und der traditionsreichen AlpenSole schafft eine Atmosphäre, die Besucher schnell zur Ruhe kommen lässt.

Hier muss niemand Sehenswürdigkeiten im Minutentakt abhaken.

Viel schöner ist es, sich treiben zu lassen.

Genau darin liegt der besondere Reiz der Alpenstadt.


Unsere Tipps für 72 Stunden in Bad Reichenhall

1. Mit dem Zug anreisen

Der Bahnhof liegt nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt. So beginnt die Auszeit ganz ohne Parkplatzsuche.


2. Früh zur Predigtstuhlbahn

Am Morgen sind die Lichtverhältnisse besonders schön und die Temperaturen angenehm.


3. Badesachen einpacken

Der Thumsee lädt im Sommer zu einer herrlichen Abkühlung ein.


4. Zeit für das Gradierhaus nehmen

Schon wenige Minuten an der salzhaltigen Luft wirken erstaunlich entspannend.


5. Bequeme Schuhe tragen

Altstadt, Kurpark und Wanderwege lassen sich am besten zu Fuß entdecken.


6. Den Alltag ausschalten

Das Smartphone darf auch einmal in der Tasche bleiben.

Die Berge liefern genug Unterhaltung.


KinderOutdoor-Tipps

Auch wenn Bad Reichenhall gerne als Kur- und Gesundheitsstadt wahrgenommen wird, eignet sich die Region hervorragend für aktive Familien.

Unsere Empfehlungen:

  • Mit der Predigtstuhlbahn auf den Berg fahren.
  • Den Thumsee umrunden und unterwegs picknicken.
  • Im Kurpark Eichhörnchen beobachten.
  • Den Barfußpfad ausprobieren.
  • Kleine Wanderungen zu Almen unternehmen.
  • Die Geschichte des Salzes spielerisch entdecken.

Gerade die kurzen Wege machen Bad Reichenhall auch mit Kindern angenehm.


Unser Fazit

Bad Reichenhall zeigt, dass ein gelungener Kurzurlaub keine lange Anreise braucht.

In nur drei Tagen verbinden sich alpine Natur, historische Architektur und wohltuende Gesundheitsangebote zu einer Auszeit, die lange nachwirkt.

Ob Wanderung auf den Predigtstuhl, ein Sprung in den Thumsee oder ein Spaziergang am Gradierhaus – überall begegnet einem die besondere Mischung aus Gelassenheit und Lebensqualität.

Wer einmal hier war, versteht schnell, warum viele Besucher immer wieder zurückkehren.

Denn manchmal liegt das größte Abenteuer nicht in der Ferne, sondern mitten in den Alpen.


FAQ: Bad Reichenhall

Wie viele Tage sollte man für Bad Reichenhall einplanen?

Ein verlängertes Wochenende mit drei Tagen reicht aus, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und die Natur rund um die Alpenstadt entspannt zu erleben.


Was sollte man in Bad Reichenhall unbedingt sehen?

Zu den Highlights zählen das Gradierhaus, die Predigtstuhlbahn, der Thumsee, die Altstadt, der Königliche Kurgarten und der Ortenau-Park.


Lohnt sich Bad Reichenhall auch ohne Auto?

Ja. Bahnhof, Altstadt, Hotels und viele Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander. Auch Ausflugsziele wie der Thumsee sind mit dem Stadtbus gut erreichbar.


Kann man in Bad Reichenhall wandern?

Ja. Rund um die Stadt gibt es zahlreiche Wanderwege – von gemütlichen Spaziergängen bis zu anspruchsvolleren Bergtouren.


Was ist das Besondere am Gradierhaus?

Über Schwarzdornwände rieseln täglich rund 400.000 Liter AlpenSole. Dabei entsteht ein salzhaltiges Mikroklima, das an einen Spaziergang am Meer erinnert.


Ist Bad Reichenhall für Familien geeignet?

Ja. Die Region bietet leichte Wanderungen, Badeseen, Parks, Bergbahnen und kurze Wege – ideale Voraussetzungen für einen entspannten Familienurlaub.


Wann ist die beste Reisezeit?

Bad Reichenhall ist ganzjährig attraktiv. Im Frühling und Sommer locken Wanderungen und Seen, im Herbst bunte Wälder und klare Bergluft, im Winter sorgen verschneite Gipfel und die AlpenSole für besondere Stimmung.


Was macht Bad Reichenhall so erholsam?

Die Kombination aus alpiner Natur, sauberer Luft, Sole, historischen Parks und einem entschleunigten Lebensrhythmus macht die Stadt zu einem idealen Ziel für alle, die dem Alltag für ein paar Tage entfliehen möchten.