Mit Meeresbrise im Gesicht und Schotter unter den Reifen: Die Île de Ré ist ein Paradies für Gravelbiker. Wir haben das Gravelbike Van Rysel GRVL AF auf der französischen Atlantikinsel getestet – und gleichzeitig die schönsten Strecken, Badeplätze und Geheimtipps für Radfahrer entdeckt.
🚴♂️ Gravelbike-Test: Van Rysel Gravelbike GRVL AF Microshift Sword im Praxiseinsatz
Das Van Ryselk Gravelbike punktet auf der Île de Ré durch:
- Übersetzung (40T / 11-48T): Ideal für flache Küstenrouten und kurze Anstiege.
- 40 mm Reifen: Perfekter Kompromiss aus Komfort und Geschwindigkeit auf Schotter, Asphalt und Sandwegen.
- Fahrgefühl: Stabil, spritzig und wendig – ideal für Tagesausflüge von 40 bis 80 Kilometern.

Mehr zum Test des Van Rysel GRVL AF Microshift Sword
Das Van Rysel GRVL AF Microshift Sword zeigt sich auf der Île de Ré von seiner besten Seite. Besonders die Kombination aus 1×10-Antrieb (40T Kettenblatt, 11-48T Kassette) und den 40 mm breiten Reifen macht es zu einem echten Allrounder. Auf Asphalt rollt es effizient und zügig, auf Schotterwegen und den typischen Küstenpassagen der Insel bietet es genügend Traktion und Komfort.
Ein Highlight ist das präzise Schaltverhalten der Microshift Sword Gruppe, die sich als zuverlässiger Begleiter in allen Fahrsituationen erwiesen hat. Selbst bei abrupten Gangwechseln unter Last reagiert das System direkt und ohne spürbare Verzögerung.
Auch die Geometrie ist gelungen: sportlich, aber nicht zu aggressiv. Das ermöglicht lange Tagesetappen ohne Ermüdung. Wer auf der Île de Ré sowohl kleine Hafenstädtchen als auch windige Küstenwege fahren möchte, findet im GRVL AF einen verlässlichen Partner.
Fazit zum Gravelbike-Test
Nach mehreren Tagen auf der Île de Ré können wir sagen: Das Van Rysel GRVL AF Microshift Sword überzeugt durch Vielseitigkeit, Fahrkomfort und Preis-Leistungs-Verhältnis. Für ambitionierte Einsteiger wie auch fortgeschrittene Gravelbiker ist es eine sehr gute Wahl. Bei einigen Details, beispielsweise dem Sattel, lohnt es sich nachzurüsten.
Testurteil: ⭐⭐⭐⭐☆ (4 von 5 Kompassen)
- Pluspunkte: Vielseitigkeit, Schaltperformance, Reifenfreiheit, Komfort, ruhiges Fahrverhalten
- Minuspunkte: Gewicht etwas höher als bei Topmodellen, Sattel gerade noch Mittelmaß, Lenker könnte ergonomischer sein

🌊 Die 5 schönsten Gravelbike-Touren auf der Île de Ré
1. Von Rivedoux-Plage nach Saint-Martin-de-Ré (ca. 18 km)
Perfekter Einstieg ins Abenteuer. Start am Inselzugang in Rivedoux-Plage, über La Flotte bis zum malerischen Hafenort Saint-Martin-de-Ré.

2. Salzgärten und Austernfelder (ca. 25 km Rundtour)
Ruhige Gravelpisten durch die Marais salants. Tipp: Frische Austern direkt vom Produzenten probieren.
3. Leuchtturm „Phare des Baleines“ (ca. 30 km)
Von Saint-Martin entlang der Küste bis zum westlichsten Punkt der Insel. Atemberaubende Ausblicke aufs Meer.

4. Bade- und Strandtour: Bois-Plage & La Couarde (20 km)
Kilometerlange Sandstrände – perfekt für eine Gravel-Tour mit Badepause.
5. Insel-Querung nach Ars-en-Ré (ca. 35 km)
Ein Highlight für Genussradler: charmantes Dorf mit engen Gassen und kulinarischen Stopps.

⚙️ Ausrüstungstipps fürs Gravelbiken auf der Île de Ré
- Fahrrad: Gravelbike oder Trekkingrad mit breiteren Reifen (ab 35 mm).
- Helm & Brille: Schutz gegen Sonne, Wind und Sand.
- Leichte Regenjacke: Atlantikwetter kann wechseln.
- Badesachen & Handtuch: Strände liegen direkt an der Route.
- Kette ölen: Salzige Luft erfordert gute Pflege.

❓ FAQ – Gravelbike & Radtouren auf der Île de Ré
Wo kann man Fahrräder ausleihen?
In fast jedem größeren Ort, besonders in Saint-Martin, La Flotte und Ars-en-Ré. Auch E-Bikes und Gravelbikes verfügbar.
Welche Strecke eignet sich für Anfänger?
Die Route von Rivedoux-Plage nach Saint-Martin (18 km) ist flach, gut beschildert und ideal zum Einstieg.
Welche Highlights darf man nicht verpassen?
- Phare des Baleines
- Salzgärten bei Loix
- Die Strände von Bois-Plage
- Hafen von Saint-Martin
Wo kann man am besten baden?
Am Strand von Bois-Plage-en-Ré oder am Plage de la Conche beim Leuchtturm.

💡 Tipps & Tricks für Gravelbiker
- Morgens starten, um Strände und Wege fast für sich allein zu haben.
- Ein Abstecher in die kleinen Dörfer lohnt immer – Bäckereien und Cafés bieten regionale Spezialitäten.
- Eine Inselkarte oder GPS-Track hilft, da viele Wege durch die Salzgärten verzweigen.

