Biber: Expedition mit den Kindern ins Tierreich

Biber beobachten ist jetzt im Winter ideal. Die Biber halten nämlich keinen Winterschlaf und durch das fehlende Laub an Bäumen oder Sträuchern sind sie leichter zu erkennen. Geht mit den Kindern raus und sucht nach Spuren vom Biber. Eine Expedition ins Tierreich, die für Euch und die Kinder ein Abenteuer ist.

Biber aktiv! Hier hat er ganze Arbeit geleistet.  Foto (c) kinderoutdoor.de

Biber aktiv! Hier hat er ganze Arbeit geleistet.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Biber gibt es wieder in allen Bundesländern. Eigentlich ein Grund zur Freude, denn im 20. Jahrhundert gab es in den größten Teilen Deutschlands keine Biber mehr. Die schlechte Wasserqualität, begradigte oder kanalisierte Bäche und Flüsse raubten den Nagern die Lebensgrundlage. Mittlerweile ist der Biber wieder zurück. Wenn Ihr bei einem Spaziergang im Park oder am Fluß entlang die Augen offen haltet, dann findet Ihr sicher Spuren vom Biber. Auch seht Ihr was manche Städte und Gemeinden unternehmen und die Schäden durch den Biber einzudämmen: Maschendrahtzaun um Bäume ist immer ein Zeichen dafür, dass hier Biber leben.

Biber beißen sich durch! Für die Kinder ist es beeindruckend, was für dicke Bäume die Biber durchbeissen können.  Foto (c) kinderoutdoor.de

Biber beißen sich durch! Für die Kinder ist es beeindruckend, was für dicke Bäume die Biber durchbeissen können.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Biber: Auf Entdeckungstour mit den Kindern

Wildtiere in Deutschland in freier Natur zu beobachten ist oft schwer. Doch der Biber machte es Euch einfach. Er hinterlässt gut sichtbare Spuren. Diese erforscht Ihr mit den Kindern. Was Ihr braucht sind feste Schuhe, ein Fernglas, Fotokamera und eine Lupe. In der Bücherei findet Ihr sicher ein Buch über Biber. Das alles packt Ihr mit einer kleinen Brotzeit in den Rucksack und los geht es! Besprecht mit den Kindern wo der Biber lebt: Am Wasser. Dort hat er entweder seine Biberburg oder gräbt sich sein zuhause in die Uferböschung. Um den Biber selbst zu sehen müsst Ihr unglaublich früh aufstehen oder nachts losziehen. Denn dieses Tier ist dämmerungs- oder nachtaktiv. Doch für die Kinder sind auch die Spuren vom Biber beeindruckend. Vor allem die Baumstümpfe, welche zeigen was die Biber hier geleistet haben sind für die Kinder faszinierend.

Biber auf der Spur! Sicher gibt es bei Euch auch einen Bach, Fluß oder See an dem die Biber leben.  foto (c) kinderoutdoor.de

Biber auf der Spur! Sicher gibt es bei Euch auch einen Bach, Fluß oder See an dem die Biber leben.
foto (c) kinderoutdoor.de

Ein Biber kann Bäume mit einem Durchmesser von 30 – 50 Zentimeter umnagen. Erklärt den Kindern, dass der Biber Zähne hat, die sich selbst schärfen. Eine Zahnbürste braucht er nicht. Lasst die Kinder mit den Fingern einen Baumstumpf anfassen, den der Biber bearbeitet hat. Jeder einzelne Biss ist zu erspürenWenn Ihr genau vor Ort hinseht, entdeckt Ihr auch mit ein wenig Glück die Spuren vom Biber im weichen Matsch oder dem frischen Schnee. Gut zu sehen sind bei seinen Trittsiegeln, so sagen die Experten zu Tierspuren, seine Schwimmhäute. Auch sein platter Schwanz den er hinter sich am Boden schleift ist als Spur gut zu erkennen. Sicher findet Ihr auch ein paar abgebissene Zweige, die sich der Biber als Leibspeise in den Bau holt. Lasst die Kinder suchen und sie finden immer wieder neue Spuren vom Biber. Ein Abenteuer, für dass Ihr nicht weit fahren braucht.

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