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Berghütten im Allgäu: Drei mal geballte Urigkeit!

Berghütten im Allgäu gibt es viele. Immer wieder fragen mich Freunde und Bekannte welche Hütte im Allgäu ich am besten finde. Da muss ich ausweichen, denn die Berghütten dort sind eigentlich alle einen Besuch wert. Heute stelle ich Euch drei aus meinen Top-Top-Ten vor.

Berghütten habe ich in den letzten Jahren genug gesehen. Alleine für das Buch die schönsten “Wanderungen mit Kindern von Hütte zu Hütte” habe ich einige davon besucht. Unter den Berghütten im Allgäu sticht das Tegelberghaus hervor. Schließlich handelt es sich dabei um eine ehemalige Jagdhütte von König Maximilian II. 1835 ließ er die Hütte errichten. Ein königlicher Vorteil für Euch ist die Lage. Mit der Tegelbergbahn gondelt Ihr hinauf. Alle anderen die größere Kinder haben und konditionell gut beinander sind, steigen auf. Der Sonnenaufgang am Tegelberghaus ist gigantisch. Am nächsten Tag wandert Ihr in die Bleckenau. Auch hier residierten früher Königs. Der Weg führt zu 90% immer bergab. Unterwegs habt ihr einen tollen Blick auf den Säuling und Schloß Neuschwanstein. Über einen ehemaligen, genau, königlichen Reitweg steigt Ihr ab. Von der Bleckenau fahrt Ihr mit dem Bus zurück oder steigt gemütlich ab.

Berghütten in denen Könige übernachtet haben gibt es wenige: Das Tegelberghaus gehört dazu. Foto (c) kinderoutdoor.de
Berghütten in denen Könige übernachtet haben gibt es wenige: Das Tegelberghaus gehört dazu.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Berghütten der besonderen Klasse: Wannenkopfhütte

Am Riedbergpass bei Obermeiselstein liegt idyllisch die Wannenkopfhütte. Im Winter ist ist perfekt als Basislager für Schneeschuh- oder Skitouren. Ein riesiger Vorteil dieser Hütte für Euch ist der kurze Anmarschweg. Bei manchen Berghütten müsst Ihr viele Stunden den Berg hinauf steigen. Bei der Wannenkopfhütte seid Ihr gemütlich zwischen 20 und 30 Minuten unterwegs. Auf 1.305 Metern Höhe bekommt Ihr alles was Ihr von Berghütten erwartet: Urige Atmosphäre und leckeres Essen. Die Wannenkopfhütte bietet für Familien ein spezielles Programm an. Vom 23.05.2015 – 07.11.2015 erwartet Euch ein kostenloses Familienprogramm. Beliebt ist auch das spezielle Angebot der Sommer-Erlebnistage. Zu den drei Übernachtungen ist auch ein Hüttenfrühstück und Abendessen dabei sowie diverse Aktivitäten. Besonders gut kommt bei den Kindern die Schnitzeljagd und das Lagerfeuer an.

Berghütten mit speziellem Familienprogramm? So etwas bietet Euch die Wannenkopfhütte im Allgäu. foto (c) kinderoutdoor.de
Berghütten mit speziellem Familienprogramm? So etwas bietet Euch die Wannenkopfhütte im Allgäu.
foto (c) kinderoutdoor.de

Berghütten mit Flair: Das Grüntenhaus

Als Wächter des Allgäus bezeichnen viele den Grünten. Der Berg ist zwar nicht der Höchste im Allgäu, aber markant. Durch den Sendemasten ist er von weitem zu erkennen. Doch der Grünten bietet noch mehr. Das Grüntenhaus gehört zu den Berghütten, in denen man einmal gewesen sein sollte. 1854 errichtete es Carl Hirnbein. Damals schon als Touristenhotel.Für die Kinder ist diese Berghütte interessant, weil sich dort viele Tiere tummeln: Hasen, Ziegen, Schafe und Ponys. Welches Kind kann da schon widerstehen. Vom Grüntenhaus steigt Ihr, je nach Alter der Kinder, in einer halben bis einer Stunde zum Gipfel vom Grünten auf. Wer Zeit hat, der besucht die früheren Eisenerzbergwerke am Grünten.

Berghütten haben bewegte Geschichten: So auch das Grüntenhaus, das 1854 als Touristenhotel errichtet wurde.  Foto (c) kinderoutdoor.de
Berghütten haben bewegte Geschichten: So auch das Grüntenhaus, das 1854 als Touristenhotel errichtet wurde.
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