Izipizi Gletscherbrillen im Test: Voller Durchblick trotz Wintersonne

Izipizi Gletscherbrillen soltet Ihr an sonnigen Tagen im Gebirge und bei Hochtouren aufziehen. Sonst kann die Sonne ins Auge gehen. Im tatsächlichen Sinn. Erfahrene Bergsteiger wissen wie wichtig eine Gletscherbrille ist, denn der Schnee reflektiert wie ein riesiger Spiegel die Strahlen der Sonne. Weniger gut ist das fürs menschliche Auge. Es kann davon Schaden nehmen. Wir haben für Euch die Izipizi Galcier Serie auf Tour getestet.

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Dieser Punkt verfolgte mich. Egal wo ich auch hinsah, der kleine dunkelbraune Punkt wanderte immer in meinem Blick mit. Tagelang ging das so. Weiter brachte mich ein Besuch beim Augenarzt. „Ja, das kommt davon, wenn man bei einer Hochtour keine Gletscherbrille auf hatte!“ erklärte mir der Mediziner und weiter “ Wer in den Bergen seine Augen ungeschützt lässt, bei dem kann sich die Bindehaut entzünden,  dieLinsen trüben und im schlimmsten Fall gibt es Schäden an der Netzhaut!“ Diese Warnung saß bei mir und seitdem setze ich immer brav eine „Sonnenbrille“ bei Hochtouren oder am Gletscher auf. Besonders gefährlich sind die UVB-Strahlen. Sie sind auch für den Sonnenbrand verantwortlich. Je höher der Bergsteiger unterwegs ist, um so mehr setzt er sich dieser Strahlung aus. Als grobe Faustregel gilt: Mit je 1.000 Höhenmeter nehmen die UV Strahlen um 10% zu. Ebenfalls schädlich ist der blaue Lichtanteil. Deshalb sollten Sonnenbrillen diesen Anteil der Sonnenstrahlen abblocken. „Wenn Du eine Sonnenbrille mit blauen Gläsern verwendest, kannst du einen gegenteiligen Effekt erreichen. Das sogar zu Schäden an der Netzhaut führen“ erklärt mir ein befreundeter Optiker und fordert mich auf „Schau Dir mal in meinem Geschäft die Sonnenbrillen und Skibrillen an. Wie viele davon haben blaue Gläser?“  Der Fachmann erklärt mir worauf es bei einer Sonnenbrille für den alpinen Einsatz ankommt.“Die Investition lohnt sich auf jeden Fall, denn Du kannst die Brille zum Skifahren, rodeln, Skibergsteigen, Winterwandern, Gletscher- und Hochtouren verwenden“ so der befreundete Optiker „Also die Brille für Bergsteiger sollte oberhalb der Augenbrauen abschließen. Entsprechend breit sollten die Gläser sein um effektiv zu schützen. Fahrtwind, UV Strahlung und Wind halten sie ab. Gut belüftet sollte die Brille sein, sonst beschlägt es Dir die Gläser von Innen, dann musst Du die Brile abnehmen und hast den Salat“ so der Fachmann.

Izipizi Gletscherbrille im Test: Klassisches Design mit modernsten Materialien

Die Franzosen sind begeisterte Bergsportler. Über das ganze Jahr hin zieht es sie in die Berge oder ans Meer. Aus Frankreich kommt die Brillenmarke Izizpizi. Bei der Galcier Serie setzen die Designer auf ein zeitloses Design. So wie es sich bei den Alpinisten über Jahrzehnte bewährte hat. Als ich die Brille in Südtirol beim Auffellen anlege, spüre ich nichts. Ein optimaler Zustand. Diese Gletscherbrille drückt nicht, hat genügend Abstand zu den Augen und die Bügel halten ordentlich, ohne dass sie sich gegen die Ohren pressen. Der Himmel über den Dolomiten ist wunderschön blau und nur die Passagierflugzeuge hinterlassen hier ihre weißen Kondensstreifen. Bevor wir losgehen, greift jeder zur Sonnencreme. Ein perfekter Tag für einen Skitour. Flott geht es bergauf. Ich und meine Begleiter kommen ins Schwitzen. Die Brille beschlägt sich zum Glück nicht. Seitlich sind an den Bügeln Abdeckungen in Lederoptik angebracht. Auch die Nase ist mit einer Klappe geschützt. Besonders sie ist bei Hochtouren für einen Sonnenbrand empfänglich. Innen sind diese schützenden Abdeckungen mit Baumwolle beschichtet. Dadurch trägt sich die Izipizi Brille angenehm. Es geht Mittag zu, als wir den Gipfel erreichen. Immer intensiver scheint die Sonne über den Dolomiten. Nach einer kurzen Rast, ziehen wir die Felle von den Ski ab und stellen die Bindungen auf Abfahrt um. Es kann losgehen. Wunderbarer feinster Pulverschnee erwartet uns. Nichts geht ins Auge. Weder die feinen Schneekristalle noch der Fahrtwind. Mit dieser Brille geht es bergauf genauso gut wie bergab.

Unsere Bewertung: Sechs von sechs möglichen Kompassen

 

 

(* um Stress zu vermeiden)

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