Fahrrad und Kinderanhänger fit für den Frühling: Erst checken, dann biken!

Das Fahrrad und der Fahrradanhänger kommen jetzt wieder aus dem Keller und der Garage. Wer sofort damit losfährt der merkt wie die Kette knirrscht, der Reifen etwas schlapp sind und auch dass die Bremse eher nach dem Zufallsprinzip funktioniert. Höchste Zeit um das Fahrrad und den Fahrradanhänger fir für den Frühling zu machen. Wir haben Expertentipps für Euch, wie das gelingt. An die Schraubschlüssel!

Mit dem Fahrrad und Fahrradanhänger fit ins Frühjahr: Wir haben Expertentipps für Euch worauf Ihr achten solltet.
foto (c) burley

„Ich würde dazu raten, mit einer kurzen Fahrt zu einem beliebten Ziel – z.B. dem Spielplatz oder einer Eisdiele – zu beginnen. Oft hilft es auch, ein paar Sachen mitzunehmen, die das Kind gerne mag, egal, ob sein Lieblingskuscheltier, ein Buch oder eine Kleinigkeit zu naschen. Wenn der Nachwuchs etwas zögerlich oder ängstlich ist, lässt man ihn den Anhänger am besten in Ruhe und von allen Seiten erkunden, bevor die erste Fahrt überhaupt losgeht. Ich bin mir sicher, dass der oder die Kleine in kürzester Zeit erst dann schreien wird, wenn es Zeit ist, den Anhänger wieder zu verlassen!“ das rät Allison Coughlin, die Geschäftsführerin vom Fahrradanhängerhersteller Burley, wenn es um die erste Ausfahrt mit den Kindern geht. Im Frühling ist es für die Kinder deutlich angenehmer im Fahrradanhänger zu sitzen, als im Kindersitz. Immer wieder beginnt es zu regnen oder es schneit plötzlich. Nachdem aber die meisten Kinderanhänger und Fahrräder in der kalten Jahreszeit eine Art Winterstarre befällt, ist es wichtig, das Ganze vor der ersten Ausfahrt zu überprüfen. Beginnen wir mit den Reifen: Um Fit in den Frühling zu starten. Seitlich am Reifen steht welcher Druck ideal ist. Bei den meisten Herstellern von Fahrradanhängern, findet Ihr diese Angabe in den Handbüchern. „Zwischen 1,5 und 2,0 Bar sollten es schon sein! “ erklärt ein Fahrradhändler. Nun rollt alles deutlich leichter und besser. Fehlt Luft im Hinterreifen und Ihr habt einen vollbesetzten Kinderanhänger dran, dann simuliert Ihr ungewollt eine Belastung, als wenn Ihr bei der Tour de France den Mont Ventoux raufradelt. Wenn die Kinder im Fahrradanhänger eine ungesunde grüne Gesichtsfarbe haben, als wenn sie in einer Jolle auf dem tosenden Meer unterwegs sind, dann liegt es daran, dass die Räder eine Unwucht haben.  Auch als „Achter“ bekannt. Wer Probleme hat die Felge zu zentrieren, der geht zum Fahrradmechaniker.

Fahrrad und Fahrradanhänger fit für den Frühling: Da sind wohl ein paar Schrauben locker

Sehen wir uns doch mal den Kinderanhänger an. Wie sieht die Anhängerkupplung aus? Hat der Winter ihr zugesetzt und ist sie arg verrostet? Dann gibt es nur eines: Her mit einer neuen Anhängerkupplung oder Ihr riskiert einen Unfall. Ebenso lohnt es sich die Zugstange kurz zu begutachten. Wenn sie auffällige Schäden hat, dann ist es auch höchste Zeit für eine Neue. Kritisch solltet Ihr Euch die Bolzen vom Kinderanhänger ansehen. Sind die rostig? Raus damit und neue rein. Wenn die Schrauben locker sind, ist das nicht nur bei Menschen ein Problem, sondern auch am Fahrrad und beim Kinderanhänger. Was sich gelockert hat, zieht Ihr wieder fest. Ein Anhänger hat auch etliche Stoffteile. Seht Euch vor der ersten Ausfahrt in den Frühling an, ob diese Risse oder ändere Schäden haben. Habt Ihr ein E-Bike und wollt damit die Kinderanhänger ziehen? Auch dazu hat Allison Coughlin, die Geschäftsführerin vom Fahrradanhängerhersteller Burley, einen wichtigen Tipp: “ E-Bikes sind nicht immer mit den gleichen Hinterradnaben und -achsen ausgestattet. Es gilt also als Erstes zu überprüfen, ob die Anhängerkupplung sicher am E-Bike befestigt werden kann. Aber es sind viele verschiedene Steckachsen-Lösungen auf dem Markt erhältlich, und Burley bietet mehrere Kupplungsadapter an, so dass es oft möglich ist, den Fahrradanhänger mit einem E-Bike zu nutzen. Wer sich nicht sicher ist, kann sich gerne an unseren Kundenservice wenden: Einfach ein paar Fotos vom Bike schicken, und wir können in den meisten Fällen sagen, ob überhaupt eine Verbindungsmöglichkeit gegeben ist bzw. welcher Adapter am besten passt. Was noch ganz wichtig ist: Viele E-Bikes sind so ausgestattet, dass sie bis zu 32 km/h schnell fahren können! Das übersteigt das empfohlene Tempolimit für ebene, gerade Strecken mit Anhänger um 8 km/h. Um alle sicher ans Ziel zu bringen, sollten sich EBike- Fahrer hohe Geschwindigkeiten also lieber für Ausflüge ohne Anhänger aufheben.“

 

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