Schneeschuhwandern mit Kindern in Tirol: Rauf zur Ehenbichler Alm

Schneeschuhwandern mit Kindern ist die Entdeckung der Langsamkeit. Anstatt möglichst flott über die Pisten zu brettern, geht bei der Familientour zur Ehenbichler Alm (Tirol) Schritt für Schritt dem Ziel entgegen. Beim Schneeschuhwandern mit Kindern ist es wichtig, ein lohnendes Ziel zu haben. Bei dieser Tour ist es die urige Ehenbichler Alm (1.694 Meter) die auch im Winter geöffnet ist.

Ein kurzer Blick hinauf zur Abendspitze (1.962m). Wie aus weißen, matten Marmor wirkt ihr Gipfel wenn am Morgen die Wintersonne darauf scheint. Immer wieder bleiben wir kurz stehen und sehen hinauf. Links oben ist der Gipfel und rechts im Tal ist das Dorf Berwang mit seinem spitzen Kirchturm zu sehen. Vom Ortsteil Rinnen ging es zuerst nach Rauth. An der alten Säge schnallten wir die Schneeschuhe an und stapfen auf einem verschneiten Forstweg los. Unser Ziel, die Ehenbichler Alm, ist ausgeschildert. Bei der Schneeschuhwanderung mit Kindern ist grundsätzlich auf die Lawinengefahr zu achten. Der Weg gabelt sich an der Rotbachwiese. Hier rechts gehen und nicht links aufsteigen. Bei dieser Variante können Lawinen abgehen. Ab der verschneiten Rotbachwiese geht es stetig weiter bergauf. Unterwegs legen wir einen kurze Rast ein und geniessen den Blick auf die winterlichen Tiroler Berge. Bald erreichen wir einen Forstweg auf etwa 1.400 m Höhe. Wir überqueren ihn und steigen weiter bergan.

Schneeschuhwandern mit Kindern: Auch gut einkehren gehört dazu

Durch den Bergwald führt die ausgeschilderte Route zu unserem Ziel. Die Äste der Fichten biegen sich unter der Last vom Schnee. Nun folgt eine Passage die den Kindern gut tut: Es geht fast flach dahin. Wieder treffen wir auf einen Forstweg. Hier halten wir uns links bergauf. Der Forstweg knickt scharf nach rechts ab, wir verlassen ihn und biegen links ab. In einem weiten Bogen führt der letzte Kilometer dieser Schneeschuhtour für die Familie hinauf zur Alm. Dort kommen erst einmal die Schneeschuhe runter und wir stärken uns dort. Auch wenn es „nur“ 290 Höhenmeter bis zum Gipfel sind, so haben es diese in sich. Auf dem gleichen Weg wie wir aufgestiegen sind, geht es wieder zurück nach Rauth. Im Winter entschleunigt die Natur und wir tun gut daran, es auch auszuprobieren.

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