Cola Mix im Test: Durstlöscher oder Lackverdünner?

Cola Mix gehört zu einer Wanderung wie die Buttermilch zur Alm. Unseren Cola Mix Test vom letzten Jahr führen wir fort und stellen Euch heute drei Erfrischungsgetränke vor die nur ein Ziel haben: Den Spitzenreiter von 2016, Peboni, vom Thron zu stoßen. Welches Cola Mix schafft das? Wir haben für Euch heute das Göppinger Cola-Mix, Stöttner Cola-Mix und Hornecker Cola-Mix getestet.

Cola-Mix von Göppinger. Da ist noch Luft nach oben.  foto (c) kinderoutdoor.de

Cola-Mix von Göppinger. Da ist noch Luft nach oben.
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Von der Schwäbischen Alb ist unser erster Kandidat in diesem Jahr. Göppinger Cola-Mix. Seit 1404 gibt es die Mineralbrunnen in Göppingen, das Cola-Mix ist sicher nicht so alt. Beginnen wir mal mit dem Positiven: Dieses Getränk bekommt Ihr in Plastikflaschen aber auch Glasflaschen gereicht. Laut Hersteller sind 3% Orangensaft aus Konzentrat darin enthalten. Das ist ein bißchen zu wenig. Dieses Cola-Mix schmeckt eher wie ein durchschnittliches Cola. Es fehlt diese besondere Note von Orangenlimonade. Genau darin liegt der eigentliche Reiz. 9,5 Gramm Zucker pro 100 Milliliter sind ein Wort. Geschmacklich ist das Göppinger Cola-Mix gerade noch durchschnittlich. Wichtig ist es, dieses Getränk gekühlt zu trinken. Dann schmeckt es ein wenig besser.

Cola-Mix von der der Privatbrauerei Stöttner

„des mog i“ mit diesem Spruch wirbt die Privatbrauerei Stöttner aus dem niederbayerischen Pfaffenberg. In der Region ist das Bier von diesem Bräu bekannt und beliebt. Auf den Volksfesten und den urigen Gastwirtschaften kommt es in die Krüge. Bei solchen Brauereien stehen die alkoholfreien Getränke meistens im Schatten vom Bier. Anders ist es offensichtlich bei Stöttner. Die Grundlage für ein gutes Cola-Mix ist die Cola. Auch so eine koffeinhaltige Brause hat Stöttner im Sortiment. Das Etikett mit der US Fahne ist eher Kreisklasse, aber der Inhalt ist schmackhaft, allerdings einen kleinen Tick zu süß. Trotzdem schafft es dieses Familienunternehmen daraus ein süffiges Mischgetränk zu brauen. Wie beim Cola ist hier leider der Zuckeranteil mit 1o g pro 100 ml etwas zu hoch. Auch mit dem Farbstoff hat man es hier ein wenig zu gut gemeint. Ein Platz im Mittelfeld ist damit gerade noch sicher.

Cola-Mix von der Privatbrauerei Stöttner. Handwerklich gut gebraut, aber zu süß und ein wenig zu viel Farbstoff.  foto (c) kinderoutdoor.de

Cola-Mix von der Privatbrauerei Stöttner. Handwerklich gut gebraut, aber zu süß und ein wenig zu viel Farbstoff.
foto (c) kinderoutdoor.de

Cola-Mix von Hornecker: Limette macht den Unterschied

Zwei Leute sehen die gleichen Film im Kino. Anschließend gibt es drei Meinungen über den Streifen. So ähnlich ist es mit dem Cola-Mix der Brauerei Hornecker aus der Hallertau. Hier wird Hopfen angebaut und die Brauerei Horneck braut daraus Bier mit Zutaten die aus der Region kommen. Das ist beim Cola-Mix eher schwierig, denn Orangen wachsen in diesem Hopfenanbaugebiet eher schwer. Anders als die beiden Mitbewerber gibt es im Hornecker Cola-Mix zum Orangensaft auch Limettensaft (beides aus Konzentrat). Beim Abgang schmeckt man die Limette heraus. Damit sind wir beim Problem: Die einen finden das gelungen, die anderen sind alles andere als begeistert über diese Rezeptur. Egal wie das persönliche Urteil ausfällt: An dieses Cola-Mix erinnert man sich. Es gehört in das vordere Drittel in unserem Ranking.

Cola-Mix aus dem Hause Hornecker: Dank des zugesetzten Limettensafts erinnert man sich noch lange an dieses Getränk. foto (c) kinderoutdoor.de

Cola-Mix aus dem Hause Hornecker: Dank des zugesetzten Limettensafts erinnert man sich noch lange an dieses Getränk.
foto (c) kinderoutdoor.de

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